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Aus einer unwürdigen Plastikdose mit disfunktionalen Verschlüssen ist es zu entnehmen - das RE20. Und es kommt leider ohne beigelegten individuellen Frequenzgang. Immerhin verfügt das Mikro über einen - mit den Richtlinien der Erfahrungsberichte wohl nicht vereinbaren und daher hier auch von mir brav verschwiegenen - amüsanten Spitznamen, der sich einer körperlichen Analogie aus dem Tierreich bedient. (OK - "Elephant" darf man ja wenigstens noch sagen, oder?). Auf diesem Hintergrund war es natürlich doppelt enttäuschend, als das sehr schwere Mikrofon, kaum am Ständer befestigt, sich selbsttätig langsam aber sicher ausgerechnte in hängende Position begab. Durch Griff zum großen Schraubenzieher und Festziehen der Schraube an der Halterung war das Problem jedoch schnell zu lösen.- Was ist nun dran am "variable-d"-Prinzip zur Verringerung des Nahbesprechungseffektes? Meiner Erfahrung nach: viel. Abgesehen von den letzten zwei Zentimetern erlaubt das RE20 wirklich eine große Änderung des Abstands ohne auffällige Änderung des Bassfrequenzganges. Das allein kann Grund sein, diese Mikrofon einzusetzen (Stichworte: Sänger & Hampelmann). Allerdings geht dieser Vorteil dahin, wenn man auf die Idee kommt, das Mikro in der Hand zu halten, da man dann fast zwangsläufig die Schallführungsschlitze verdeckt. Also: Das Ding gehört fest auf einen anständigen Ständer montiert. Das RE-20 ist für ein dynamisches Mikro erstaunlich neutral; aber es hat natürlich schon noch einen deutlichen Klangstempel, den ich vielleicht als etwas "schnarrend" bei mittleren bis hohen Frequenzen charakterisieren würde. Im Laufe der Zeit haben sich einige Anwendungen herauskristallisiert, in denen ich das RE20 gerne wieder einsetzen werde: Waldhorn, Sopransaxophon, Fagott, rockigen Gesang. Durch die stark ausgeprägte Richtcharakteristik konnte ich wesentlich weiter von der Quelle weg, als mit einem guten Großmembrankondenser bzw. der (gegebenenfalls ungünstige) Raumanteil ist bei gleicher Entfernung deutlich geringer. Das RE-20 liefert wenig Pegel; aber in der Praxis auch nicht soo viel weniger, als ein SM57. Ein empfindlicher und rauscharmer Preamp ist trotzdem Pflicht. Ein dbx386 allein war definitiv nicht zu gebrauchen - allerdings erwies er sich mit einem vorgeschalteten "Ribbon-Booster" (Eigenbau nach Sound&Recording) nahezu ideal (rauscharm, guter Klang). Der Betrieb mit einem MX8000 war möglich und auch rauscharm; er erforderte allerdings maximales Gain und produzierte einen wenig befriedigenden Klang (resonante Mitten, oben nichts, unten nichts). Das Vorschalten des "Ribbon-Boosters" brachte hier zwar keine weitere Verbesserung in punkto Rauschen, aber dafür verbesserte sich der Klang enorm - alle Defizite waren behoben.- Andererseits ist die niedrige Empfindlichkeit de Mikrofons eher Segen als Fluch, wenn das RE-20 in einer Kick oder im Trichter einer Tuba verschwindet (Übersteuerungsgefahr des Pultpreamps geringer). Als Fazit kann ich das RE-20 jedem empfehlen, der einen abstandsunabhängigen Klang im Nahbereich braucht, nicht über einen Top-Aufnahmeraum verfügt aber trotzdem Holzbläser in vernünftigem Abstand aufnehmen möchte, ein Mic für Blechbläser oder Kick braucht und - abgesehen von den letzten beiden Fällen - einen sehr rauscharmen Vorverstärker (-129 dB) und viel Gain (>60 dB) zur Verfügung hat.
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