Mod Devices Dwarf

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Audio- und MIDI-Prozessor

  • frei konfigurierbares Multi-Effektgerät / Player für virtuelle Instrumente
  • beinhaltet Effekte, Amp Simulationen, Synthesizer, Looper, Sequenzer und mehr
  • integrierter Software-Editor und graphischer Editor per Browser bedienbar
  • hunderte integrierte Effektmodule, erweiterbar via Plugin Store
  • Quad-Core ARM A35 CPU mit 1,3GHz, 1GB RAM und 8GB Speicher
  • 2,9" LCD-Anzeige
  • jeweils drei Endlosdrehregler, Fußschalter (mit LEDs) sowie Drucktasten und eine Menütaste
  • Control Chain-Anschluss für MOD-Peripheriegeräte wie den MOD Footswitch
  • Abmessungen (B x T x H): 202 x 105 x 54 mm
  • Gewicht: 0,8 kg
  • inkl. Netzteil, USB-Kabel, USB-Stick, Gummi- und Klettstreifen sowie Transporttasche

Anschlüsse:

  • 2 Line-Eingänge: 6,3 mm Klinke, unsymmetrisch, konfigurierbare Verstärkung von -12dB bis +35dB
  • 2x Line-Ausgang symmetrisch / unsymmetrisch (6,3mm Klinke), Verstärkung von 0dB bis -127dB
  • 1 Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke, Verstärkung von -33dB bis +12dB
  • 1 MIDI Typ-A In/Out: 3,5 mm Klinke
  • 1 USB Typ-A Host-Anschluss
  • 1 USB Typ-B Anschluss
Erhältlich seit August 2021
Artikelnummer 525387
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Floorboard
Amp Modeling Ja
Drumcomputer Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja
Effekte speicherbar 1
MIDI-fähig 1
Fußschalter Anschluss 1
Effekte 1
Sequenzer 1
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427 €
499 €
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Multieffektgerät für Live-Auftritte

Der MOD Dwarf ist der kleine Bruder des MOD Duo X, der im Jahr 2010 das Licht der Welt erblickte. Mit beiden lässt sich jeweils ein komplettes Pedalboard gestalten. Auf nur 20cm² finden hier zahlreiche Effekte, Amp-Simulationen, Synthesizer, Looper, Sequenzer und vieles mehr Platz. In vier verschiedenen Modi kann man sich bei dem MOD Dwarf durch alle Effekte navigieren, Presets auswählen sowie speichern und außerdem einzelne Parameter mit höchster Präzision steuern. Zudem kann auf nützliche Tools zurückgegriffen werden, wie zum Beispiel Stimmgeräte oder Metronome. Bedient werden können die austauschbaren Effekte neben der intuitiven Bedienoberfläche auch über eiinen externen und optional erhältlichen MIDI-Controller. Mit dem MOD Dwarf benötigen Musiker kein umfangreiches, teures und schweres Pedalboard mehr, das sie von Gig zu Gig schleppen müssen.

Individuelle Pedalboards

Herzstück des MOD Dwarf ist ein Quad-Core ARM A35 Prozessor mit 1GB RAM. Über die intuitive Benutzeroberfläche, bestehend aus einem LCD-Display und drei Endlos-Drehreglern, können mehr als 180 Effekte, 115 Amp-Simulationen, 30 virtuelle Instrumente und 30 MIDI-Tools ausgewählt werden – ihre Parameter lassen sich hier ebenfalls editieren. Diese bunte Palette an Effekten kann über den Plugin-Store außerdem jederzeit erweitert werden. Dazu besitzt der MOD Dwarf einen internen Speicher von 8GB. Daneben können mit dem MOD Dwarf auch Samples sowie IR-Dateien für Reverb-Effekte geladen werden. Überdies lassen sich auch Presets abspeichern, die dann im Handumdrehen geladen werden können. Über die beinhalteten Mixer und Busse wird der Signalfluss gesteuert, sodass auch ein komplexes Routing möglich ist und einzelne Parameter individuell moduliert werden können.

Kompakter Allrounder für Instrumentalisten

Der MOD Dwarf ist für alle Instrumentalisten geschaffen worden, die zahlreiche und abwechslungsreiche Effekte wie auch nützliche Tools in einem kompakten Gerät suchen. Damit gehört das umständliche Schleppen von Equipment bei Tourneen der Vergangenheit an. Mit gerade einmal 0,8kg ist dieses Multieffektgerät ein Leichtgewicht und passt dank seiner Maße in jedes Gigbag. Auf der Rückseite des MOD Dwarf befinden sich jeweils zwei Ein- und Ausgänge im 6,3mm-Klinkenformat. Hier ist auch ein Kopfhörerausgang zu finden, dank dem lautloses Proben möglich ist. Da der MOD Dwarf Open-Source ist, können Programmierer auch einfach ihre eigenen Effekte erstellen und sie anschließend über den Plugin-Store verkaufen. Auf diese Weise sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt – und diese werden auch gerne ausgeschöpft: Ständig werden hier neue Plugins veröffentlicht, wodurch die schöpferische Klangvielfalt dieses Allrounders sich immer weiter entwickelt.

Über MOD Devices

Das Unternehmen MOD Devices wurde von Gianfranco Ceccolini gegründet, der im Jahr 2010 einen Prototyp eines Open-Source-Multi-Effekt-Pedals vorstellte. Diese analog-digitale Hybrid-Hardware verfügt über eine intuitive, grafische Oberfläche, über die mittels eines Plugin-Stores Effekte ausgetauscht und hinzugefügt werden können. Es folgte eine Markteinführung in Brasilien mit einer anschließenden Finanzierung über eine Kickstarter-Kampagne für den MOD Duo im Jahr 2014, die einen Firmensitz in Deutschland sowie die Fertigung über Schleicher Electronics in Berlin nach sich zog. 2017 schloss eine Kooperation mit Cycling’74 (Entwickler von Ableton) an diesen Erfolg an – sie ermöglichte eine Integration des MOD Duos in Max/MSP. Im Februar 2020 wurde der MOD Dwarf vorgestellt, der über ebenfalls über eine Kickstarter-Kampagne innerhalb von 24 Stunden finanziert wurde.

Auch drahtlos steuerbar

Neben den drei Fußschaltern kann der MOD Dwarf auch über den MIDI-Eingang sowie über den Control-Chain-Anschluss mittels externer Hardware gesteuert werden. Über Letzteren lassen sich außerdem Peripheriegeräte anschließen – beispielsweise der optional erhältliche MOD Footswitch. Der USB-Port A ermöglicht zudem den Anschluss eines MIDI-Keyboards, mit dem der MOD Dwarf ebenfalls gesteuert werden kann. Über diesen Port lässt sich auch ein Bluetooth-Dongle verbinden, um so eine drahtlose Verbindung zu einem Computer herzustellen. Alternativ kann hier aber auch der im Lieferumfang enthaltene USB-Stick angeschlossen werden, etwa um Back-ups des Effektgerätes zu erstellen. Über das MOD Web GUI können Plugins installiert und entfernt werden. Außerdem lassen sich erstellte Pedalboards und Bänke hier generell einrichten und Firmware-Updates durchführen.

6 Kundenbewertungen

6 Rezensionen

R
DER HIFI TANK ...
RaBa 02.03.2022
Der erste Eindruck könnte nicht besser sein: Toll verpackt - unverwüstlich stabil - und man traut seinen Augen kaum: Engineered and Assembled in Germany - wow!

Nachdem ersten Einschalten keine Fehlermeldungen - alles klappt. Aber man vermisst das Übliche: Geladene Werks-Presets die man mit Up / Down durchprobieren kann. Deshalb jetzt per USB mit dem PC verbinden und Web-Browser öffnen - leider wird der DWARF nicht automatisch gefunden.

Nutzt man Windows mit vielen USB-Anschlüssen, ist einem dieses Thema vermutlich nicht fremd. Dann sucht man online nach Rat und unter "Troubleshooting" wird man auf moddevices.com fündig: Treiber runterladen - installieren und alles klappt. Psychologisch geschickt wäre hier ein gelber oder roter Zettel, den man beim Auspacken nicht übersehen kann und der den jungfräulichen User durch das Start-Bottleneck führt. :)

Die Bedienung via Browser ist "watscheneinfach". Der Sound ist Oberklasse. Delays und Reverbs sind transparent und offen - es klingt im besten Sinne nach "HiFi" ohne dabei ins klinische abzurutschen. Mehrere Delays und / oder Reverbs sind kein Problem: In der wichtigsten Disziplin 100 Punkte. Die Amps und Cabs sind ebenso von hoher Qualität und besonders für den dynamischen Gitarristen gut auf das eigene Spiel abstimmbar.

Das virtuelle Zusammen-Stöpseln der Pedalboards ist aus meiner Sicht selbsterklärend. Ein gewisser "Individualismus" bei den Parametereinstellungen ist generell weit verbreitet und deshalb nicht DWARF spezifisch und somit auch hier kein Grund zum Meckern.

Was ich allerdings schon vermisse ist ein gut sortierter Fundus von Templates, die mich schnell zum Wunsch-Patch gelangen lassen. Das kostet (kreative) Energie und auch Zeit. Das ist aber auch Prinzip bedingt und der Freiheit und Offenheit der Plattform geschuldet: Man kann nicht alles - und das auch noch gleichzeitig - haben!

Summa summarum:
Der DWARF ist was für User, die erstklassigen Klang haben wollen und sich demgemäß über die fast grenzenlosen Möglichkeiten des Konzepts freuen. Den Preis halte ich für sehr solide - wie das ganze Gerät.
Wer sich im Kino-Modus zurücklehnen und durch 50-200 Presets durchsteppen will bis was "passendes kommt", wird eher nicht spontan begeistert sein, sich aber durch die Sound-Qualität doch motivieren lassen selbst zu konfigurieren. Komplexität hat ihren Preis - wie bei der Konkurrenz.

Nach mehreren Monaten sind mir die Sound-Qualität und der multifunktionale Charakter des DWARF ans Herz gewachsen und ich würde ihn sehr vermissen. So ganz nebenbei ist das Produkt auch noch insofern nachhaltig, als dass die gleiche Hardware immer mehr virtuelle Geräte "kann".

PS: Das Problem mit Arbeitsgeräuschen, das in einer anderen Bewertung geschildert wird, kann ich nicht bestätigen - mein DWARF ist völlig geräuschlos. In anderem Zusammenhang fiel mir allerdings auf, dass die Verschaltung mehrerer "Multis" via Effekt-Sends in Kombination mit an allen Geräten eingestöpseltem USB problematisch sein kann. Wer mehrere dieser Geräte kombinieren will, sollte zum Auftrennen der Wege keine Effekt-Sends ,sondern einen dedizierten Splitter verwenden.
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sound
11
0
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MR
Top
Mike Ryser 11.10.2021
Anwendungsmöglichkeiten sind unendlich. Nicht nur für Gitarre. Da das Gerät mit Plugins arbeitet, kann es auch als Syntheziser, Drummachine, Looper, Multieffektgerät... verwendet werden.
Mein Netzgerät war nicht geerdet und produzierte daher ein Störgeräusch.
Der Support von Mod Devices ist aber exzellent und so konnten wir das schnell klären.
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sound
22
2
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D
Gute Idee aber umsetzung Note 6
Dennis127 25.01.2022
Seit Wochen probiere ich das Teil jetzt aus. Und es hat unglaubliches Potenzial. Die Einführung des neuen LV2 Standarts könnte Maßstäbe setzten. Die Bedienung per Browser ist super innovativ und funktioniert prima.
Aber: Die Comunity ist nicht gerade besonders aktiv, was programmieren von neuen Effekten oder hochladen von Presets angeht. Und das liegt warscheinlich an dem riesigem Mako der Geräts. ES SURRT VIEL ZU LAUT für ein Profigerät. Das ist nicht einfach nur ein meckern auf hohem Niveau oder Haarspalterei. Durch dieses Surren, das wahrscheinlich vom Prozessor ausgeht, ist das Teil nicht professionell einzusetzten. Weder im Studio noch Live. Jeder Tonmischer würde sofort fragen was da so laut brummt und ob man vielleicht den Groundlift Schalter drücken könnte. Aber es ist nicht möglich das surren zu reduzieren. Evtl. könnte man hinter den Mod Dwarf noch ein Noisegate hängen, aber das ist ja nicht gerade Sinn der Sache. Man will ja gerade das ganze Pedalboard in EINEM Kasten haben.
Das ist wirklich schade, weil das Konzept so toll ist und die Möglichkeiten sowohl für Midi als auch Audio sehr umfangreich wären.
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sound
6
20
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R
Incredible piece of gear!
Rafadokp 01.09.2021
I'm stoked about getting my hands on this device. It's a solid brick and built with a far more rugged feeling than I expected. The packaging was very good and it includes a nice carrying case plus a nice-looking braided USB cable.
After a quick bit of exploring I'm patching some awesome stuff that is sounding killer and, as I came to discover as I started digging, I am still not even scratching the surface of what this box is capable of.
Bought it originally for my guitar but I have already fiddled with vocals by plugging my mic on the second input and also had some fun with synths and sequenced drums. All at the same time!!
In general, the sounds of the plugins are very good. You can get a bit overwhelmed by the huge amount of options, especially if you enable the community library, but I believe that is expected when using a community powered system like this. I've been to their forum and the other users were quite responsive and eager to help.
I feel like this thing will be a ton of fun to explore for a very long time. This is literally a Pandora's Box!!
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sound
23
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