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Aulos 509B Symphony Alto Recorder

4.7 von 5 Sternen aus 86 Kundenbewertungen ()

Alt Blockflöte

  • barocke Griffweise
  • gebogener Windkanal
  • Doppelloch
  • mit abnehmbarer Daumenstütze
  • dreiteiliger Aufbau
  • Material: Synthetisches Kunstharz
  • Mundstück, Ober- und Unterkranz sowie Becher elfenbeinfarbig
  • Korpusfarbe: Dunkelbraun
  • inkl. Tasche, Wischerstab, Fettdose und Grifftabelle
  • Erhältlich seit Dezember 2007
  • Artikelnummer 200801
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Material Kunststoff
  • Farbe Dunkelbraun, Elfenbein Design
  • Doppellöcher Ja
  • Klappen Nein
44 €
-22% UVP: 56,20 €
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Alle Preise inkl. MwSt.
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Pragmatisch besondere Materialwahl

Die Aulos 509B Symphony Alto Recorder zeichnet sich insbesondere durch das verwendete Material aus. Gefertigt aus synthetischem Kunstharz, folgt die Alt-Blockflöte der Philosophie der Marke und punktet dabei mit der absoluten Resistenz gegen Feuchtigkeit, extremen Bissfestigkeit und unkomplizierter Reinigung. Attribute, mit denen sie sich für Blockflötenschüler empfehlen möchte. Dank des gebogenen Windkanals unterstützt sie ein feineres Ansprechverhalten, was die typischen Anforderungen wieder zu einem willkommenen Kompromiss macht. Die Alto überzeugt mit präziser Verarbeitung, hervorragender Fertigungsqualität und vernünftiger Ansprache. Wer sich für dieses Instrument entscheidet, profitiert davon, dass sie erstens inklusive Tasche, Wischerstab, Fettdose und Grifftabelle geliefert wird, und zweitens vom vergleichsweise günstigen Preis bei gleichzeitig langer Lebensdauer.

Aulos 509B Symphony Alto Recorder

Sinnvolle Alternative

Grundsätzlich handelt es sich bei der Aulos 509B Symphony Alto Recorder um eine Alt-Blockflöte mit barocker Griffweise und Doppelloch. Dass sie sich hinsichtlich des Klangs von herkömmlichen Holzflöten unterscheidet, liegt auf der Hand. Das allerdings muss kein Negativ-Argument sein, kann vielmehr nach individuellen Präferenzen auch gewünscht sein. Zudem hat sie das Potenzial zur sinnvollen Alternative, so beispielsweise in schwierigen Spielsituationen in extrem feuchter Umgebung, in denen ihre aus Holz gefertigten Verwandten an ihre Grenzen kommen. Ebenso vorteilhaft ist das geringe Gewicht im Zusammenhang mit dem gebogenen Windkanal, wodurch der Spielkomfort spürbar verbessert wird. Und da auch der Look eine wesentliche Rolle für das Musiker-Image spielt: Optisch präsentiert sie sich mit dunkelbraunem Korpus sowie elfenbeinfarbigem Mundstück, Ober- und Unterkranz sowie Becher.

Aulos 509B Symphony Alto Recorder, Mundstück

Für Fortgeschrittene und Neugierige

Mit Ausstattung und Material richtet sich die Aulos 509B Symphony Alto Recorder an musikalische Einsteiger, die das so besondere Instrument entdecken wollen, und Fortgeschrittene gleichermaßen. Insbesondere aufgrund der abnehmbaren Daumenstütze, des geringen Gewichts und der gebogenen Windkanals unterstützt sie das unverkrampfte Spiel und zügige Vorankommen von noch jungen Blockflötenschülern. Aufgrund des gebogenen Windkanals wird das Instrument etwas häufiger entwässert werden müssen, die Vorzüge dieser Bauweise sind allerdings immens, zumal Intonation und Ansprache deutlich verbessert und erleichtert werden. Resultat ist, dass musikfreudige Kids schneller und verkrampfungsfrei die nächsten Schritte machen können. Darüber hinaus empfiehlt sie sich für bereits versierte Spieler als Zweitinstrument, auch für jene, die nur situativ zur Alto greifen, um den Satz zu vervollständigen.

Aulos 509B Symphony Alto Recorder, inkl. Tasche, Wischerstab, Fettdose und Grifftabelle

Über Aulos

Aulos ist einer der weltweit führenden Hersteller von Blockflöten aus Kunststoff. Die Marke gehört zum japanischen Unternehmen Toyama Musical Instrument Co. Ltd. und genießt in der Musikpädagogik einen hervorragenden Ruf. Gegründet wurde das Unternehmen in den 1930er-Jahren in Japan, 1954 begann die Produktion von Blockflöten. Der Name leitet sich von der antiken griechischen Doppelpfeife Aulos ab, den die Marke als Symbol für den Ursprung der Blasinstrumente übernahm. Dabei gilt Aulos als Pionier der Branche. 1966 hatte man die weltweit erste Blockflöte aus Kunstharz auf den Markt gebracht. Der Vorteil liegt in der Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit, Bissfestigkeit und leichten Reinigung. Mit diesen Attributen waren und sind die Blockflöten für Kinder, Schulen und den Musikunterricht prädestiniert. Neben Blockflöten stellt Aulos historische Traversflöten und Shinobue-Flöten her.

Gebogener Windkanal

Zu den explizit genannten Features der Aulos 509B Symphony Alto Recorder zählt der gebogene Windkanal, ein typisches Merkmal von hochwertigen, üblicherweise barocken Flöten. Vorteil ist, dass sich der Ton durch einen gewissen Widerstand besser modulieren und das Instrument sich zugleich dynamischer spielen lässt. Zudem sorgt dieses Attribut für eine höhere Stabilität beim Überblasen, sodass das Instrument in extremen Höhen sauberer anspricht, als das ohne den gebogenen Windkanal der Fall wäre. Auf der Kehrseite der Medaille steht, dass das Instrument nach höherem Luftwiderstand und präziser Atemkontrolle verlangt, sich außerdem Kondenswasser schneller absetzen kann und in der Folge eine Anfälligkeit für Heiserkeit des Tons entsteht. Das Besondere: In der Regel sind Instrumente mit gebogenem Luftkanal deutlich teurer. Die Aulos 509B Symphony Alto Recorder beweist, dass das Gegenteil möglich ist.

86 Kundenbewertungen

4.7 / 5

Ansprache

Features

Sound

Verarbeitung

57 Rezensionen

A
Die (ba)rockt!
Anonym 14.03.2016
Plastikflöte - das klingt irgendwie nach Kirmes-Tand. Dachte ich zunächst auch. Aber nachdem ich mich schweren Herzens dazu entschieden hatte, meine Holzflöte zum Durchchecken und Nachjustieren in die Werkstatt zu schicken, brauchte ich kurzfristig ein preiswertes Ersatzinstrument zum Üben. Dafür sollte Kunststoff gut genug sein. Aufgrund der vielen guten Bewertungen habe ich mich dann für diese etwas "höherpreisige" Aulos-Flöte entschieden, wobei hier bei Thomann ja selbst die noch spottbillig ist.

Was dann bei mir zu Hause ankam, hat mich doch sehr positiv überrascht! In einem kleinen, handlichen Etui aus Kunstleder befinden sich die drei Flötenteile, ein Wischstab aus Kunststoff, ein Döschen Zapfenfett, eine Grifftabelle und eine ansteckbare Daumenstütze. Die beiden Zapfen des Mittelstücks sind mit Kunststoffkappen gegen Beschädigungen geschützt. Schon beim Auspacken merkt man, dass man hier zwar kein Holz in den Händen hält, aber eben auch kein billiges Plastik, sonder einen höherwertigen, soliden Kunststoff. Alles sieht sehr sauber und präzise verarbeitet aus und vermittelt einen Eindruck von Wertigkeit (ich empfehle mal einen Blick aus Richtung Labium zum Windkanal - das ist höchste Präzision!). Dieser Eindruck bestätigt sich beim Zusammensetzen der Flöte: Die drei Teile gleiten sanft, aber absolut passgenau und luftdicht ineinander. Das so zusammengesetzte Instrument liegt merklich schwerer in der Hand als meine Mollenhauer-Flöte aus Birnbaum-Holz, aber durchaus angenehm.

Der positive Eindruck setzt sich beim ersten Anblasen der Flöte fort: Schon ein sanftes Atmen in das Instrument erzeugt in der unteren Oktave satte, volle Töne. Auch im hohen Register reicht eine minimale Erhöhung der Windgeschwindigkeit aus, um einen klaren, sauberen Klang zu produzieren. Die beiliegende Grifftabelle endet zwar bei d'', aber auch darüber hinaus erklingen die Töne intonationsrein und sprechen relativ leicht an - jedenfalls bis g'' (weiter bin ich noch nicht gekommen).

In einem Punkt macht sich hier nun doch das Material bemerkbar: Der Ton ist durchweg voll und klar, aber es fehlt ein wenig das holztypische Rauschen im unteren Register, das die Wärme in den Blockflötenklang bringt. Dadurch klingt sie z.T ein wenig "steril". Das sollte jedoch bei einem Zweitinstrument bzw. einer Flöte für den Einsatz unter ungünstigen Bedingungen von untergeordneter Bedeutung sein. Und für diesen Einsatz kann ich das Instrument nur wärmstens empfehlen, insbesondere angesichts des unschlagbaren Preises.

Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Tipps zum Umgang mit der Flöte loswerden:

Es empfiehlt sich, den Kopf der Flöte - insbesondere den Windkanal - vor dem ersten Gebrauch mit Spülwasser durchzuspülen und anschließend den Windkanal an der Luft trocknen zu lassen (alles andere kann man ganz normal abtrocknen). Dadurch bildet sich ein "Antikondens-Film" auf den Oberflächen des Windkanals, und es kommt nicht so schnell zur Tröpfchenheiserkeit.

Im Gegensatz zu anderen Rezensenten empfehle ich, auch diese Kunststoffflöte (zumindest das Kopfteil) vor dem Spielen anzuwärmen! Je geringer der Temperaturunterschied zwischen der Atemluft und den Oberflächen des Windkanals ausfällt, desto weniger Kondenswasser schlägt sich nieder. Zwar kann die Feuchtigkeit bei einer Kunststoffflöte keinen Schaden anrichten, aber Tröpfchenheiserkeit gibt es natürlich auch hier.
Features
Sound
Verarbeitung
Ansprache
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0
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A
Als Zweit- oder Anfängerflöte bestens geeignet
Anonym 29.01.2016
Ich habe dieses Instrument zusammen mit der Thomann-Flöte bestellt und zwar für den Einsatz im Ausland, wo man ohne langes Einspielen etc. schnell zugreifen möchte. Zum Ausprobieren habe ich immer abwechselnd ein paar Töne auf der einen und dann gleich auf der anderen Flöte gespielt, danach gleichermaßen ein paar Takte aus der Flötenliteratur. Alle Töne, also 2 Oktaven + kleine Terz mühelos erreichbar. Ansprache gut, bei der billigen Thomann-Flöte sogar noch einen Tick besser. Dafür ist der AULOS-Klang richtig schön, wenn auch natürlich nicht wirklich zu vergleichen mit dem Klang einer teuren Holzflöte. Tonreinheit, na ja, nicht direkt perfekt und nach meinem Empfinden schwieriger zu bewerkstelligen als bei meinen teuren Mollenhauer- oder Küng-Flöten. Ansonsten super. Hat sich offenkundig was getan bei den Herstellern. Hatte vor vielen Jahren schon Plastikflöten und fand sie ziemlich scheußlich, habe also jetzt lange gezögert mit dem Kauf. Bin nun richtig happy!
Features
Sound
Verarbeitung
Ansprache
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j
Vergleich von vier Kunststoff-Altblockflöten (u.a. diese hier :-) )
julcsi 12.09.2025
Ich hatte vier Kunststoff-Altblockflöten zum Vergleich bestellt: die Yamaha YRA-322B Alto Recorder, Yamaha YRA-324B Alto Recorder, Aulos 509B Symphony Alto Recorder und Zen-On G-1A Bressan Alto Baroque. Hier mein Vergleich der vier:
An den Yamaha-Flöten (YRA-322B und YRA-324B) gefiel mir das matte Finish sehr, das sich überaus angenehm in den Fingern anfühlt. Bei schwitzigen Händen wäre das wohl ein noch größerer ein Vorteil.
Vom Klang her überzeugten mich jedoch die Aulos und die Zen-On mehr; die Yamaha-Flöten haben einen eher geradlinigen Klang, während Aulos und Zen-On mehr Charakter aufweisen.
Wäre es nur um das Spielen in der tieferen Tonlage gegangen, hätte ich mich für die Zen-On entschieden, die in der unteren Oktave von allen vier Flöten am wärmsten klingt. Der Ton hat da ein natürliches Timbre und minimale Anklänge an Schilf / Panflöte. Jedoch verliert die Zen-On in der oberen Oktave ihre Wärme und spricht bei den höchsten Tönen schwer an, so dass piano-Spielen sich für mich schwierig gestaltete.
Deswegen habe ich dann die Aulos behalten, die einen einheitlicheren schönen Klang über das Tonspektrum hat und auch oben leichter anspricht.
Features
Sound
Verarbeitung
Ansprache
2
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Ha
Überraschend gut!
Herbert aus E. 20.04.2011
Ich kann diese Flöte am besten im direkten Vergleich zur Yamaha 300er Alto beschreiben. Am einfachsten so: Die Aulos ist etwas schwerer, klingt aber bemerkenswert voller und "flötiger". Ich war mit der Yamaha immer ein wenig unzufrieden, aus welchem Grund - das habe ich nicht so genau gewusst. Jetzt ist es mir klar. Die Register-Mitte (sagt man das überhaupt so?) klingt auf der Aulos richtig gut, voll und laut. Es ist kein verhaltenes Gefiepse mehr, sondern richtiger Klang. Auch die Tiefen Noten verlassen die Flöte etwas besser, besonders, wenn man länger gespielt hat. Ich vermute, dass sich das auf die weitere Einblasöffnung zurückführen lässt. Das bewirkt übrigens auch, dass die Flöte nicht ganz so schnell mit "Kondenswasser" aus der Atemluft verstopft. Auch die Höhen gefallen mir besser. Sie sind leichter, und mit weniger Blasdruck zu erzeugen, klingen auch besser.

Aber eines sei natürlich gesagt, die Spielstabilität einer Holzflöte kann dieses Ding wegen des Fehlens des Blocks natürlich lange noch nicht erreichen. Klingen tut sie aber trotzdem wirklich "gut". Wenn jemand also zwischen den besagten Modellen schwanken sollte, so gebe ich eine klare Empfehlung für das Aulos-Modell.

Der Unterschied ist wirklich substantiell!
Features
Sound
Verarbeitung
Ansprache
20
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