Eines der wichtigsten Geräte für alle, die Musik aufnehmen und produzieren wollen, ist das Audio-Interface. Als Schnittstelle zwischen Audiosignalen und einem Computer oder Smart-Device kommt ihm eine besondere Rolle zu. Dementsprechend gibt es sehr viele unterschiedliche Bauarten und du wirst dich sicher schon gefragt haben: Welches Audio-Interface brauche ich und was passt am besten zu dir?
Lewitt
Connect 2
Audio-Interfaces – die wichtigsten Merkmale
Es gibt viele Unterscheidungskriterien für Interfaces. Der wohl wichtigste Punkt ist die Anzahl Ein- und Ausgänge, die simultan genutzt werden können. Im einfachsten Fall reicht ein Stereo-Ausgang. Wenn du wirklich nur In-the-Box arbeitest und nie Samples oder Mikrofonsignale aufnehmen willst, schließt du die Speaker an den Output an. Aber achte auf einen Kopfhöreranschluss!
Focusrite
Scarlett 2i2 3rd Gen
Unterschiedliche Eingänge
Wahrscheinlich wirst du aber sehr froh über Eingänge sein. Wichtig für alle, die akustische Instrumente, Sprache, Gesang oder Geräusche für das Sounddesign aufnehmen wollen: Nur an Mikrofon-Eingänge lassen sich auch Mikrofone anschließen, mit Line-Eingängen werden die Ausgänge von externen Mikrofon-Vorverstärkern, Effektgeräten oder Mischpulten verbunden.
Focusrite
Vocaster One
Als spartanisches, aber hochwertiges Interface empfiehlt sich eines mit Mic-Preamps der Boutique-Klasse. Aber weil heutzutage Interfaces sehr preiswert sind, bekommst du schon für wirklich geringe Beträge sehr gut klingende Geräte!
Besonders, wenn du E-Gitarre und Bass aufnimmst, ist ein zusätzlicher Instrumenteneingang sinnvoll. Damit kannst du ohne weiteren Aufwand direkt Software-Effekte und virtuelle Verstärker nutzen!
Neve
88M
Audio-Interfaces – Die Zahl der Kanäle ist mitentscheidend
Um ein mikrofoniertes Schlagzeug oder eine komplette Band aufzunehmen, sind sehr viele Eingänge vonnöten. Sollen viele Hardware-Effektgeräte oder ein analoger Summierer angeschlossen werden, werden zudem viele Ausgänge nötig. Hier kommen Audio-Interfaces mit entsprechend hohen Kanalzahlen ins Spiel. Viele lassen sich außerdem kaskadieren oder mit digitalen Anschlussformaten wie ADAT um weitere Inputs und Outputs erweitern!
* Der unverbindlicher Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, den der Hersteller als Verkaufspreis Kunden empfiehlt.
Achte auf das Monitoring
Ein wichtiger Punkt ist das Monitoring: Lautsprecher müssen lauter und leiser gestellt werden können, einige Interfaces ermöglichen Stummschaltungen, Auswahl anderer Boxen, Mono-Schalten oder sogar, per Talkback-Mikrofon mit den Musikern in einem anderen Raum sprechen zu können. Es sind mehrere? Dann sind auch mehrere eingebaute Kopfhörerverstärker ganz hilfreich!
Steinberg
UR22C Recording Pack
Um beispielsweise zu einer Musik einsingen zu können, muss das Verhältnis des Playbacks zum Mikrofonsignal eingestellt werden können – das ist das Direct Monitoring. Und damit das Mikrofonsignal nicht trocken auf dem Kopfhörer zu hören ist, sind einige mit eigenen Effektprozessoren ausgestattet, die beispielsweise einen Nachhall auf die Gesangsstimme geben. Viele Interfaces erlauben die bequeme Steuerung mit einer Control App vom Rechner aus.
Presonus
AudioBox USB 96 25th Anniv Ed
Audio-Interfaces gibt es in unterschiedlichen Gehäusegrößen
Bei wenig Platz oder dem Wunsch, das Audio-Interface mobil zu nutzen, sind kleine Gehäuse sinnvoll, die oft auch ohne zusätzliche Stromversorgung auskommen und auch mit Smart Devices wie einem Tablet kompatibel sind. In größeren Setups freust du dich sicherlich über die Einbaumöglichkeit in ein 19-Zoll-Rack.
RME
Babyface Pro FS
Audio-Interfaces: die gängigste Modelle
RME
Die Interfaces von RME gelten seit Jahren als die Stabilitätsklassiker schlechthin. Perfekte Treiber und langlebige Hardware sorgen für absolute Zuverlässigkeit, so auch beim Modell Babyface Pro FS.
RME
Babyface Pro FS
Focusrite: Scarlett-Serie
Die Modelle der Scarlett-Serie von Focusrite gehören auch dank ihres sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses zu den meistgenutzten Interfaces überhaupt. Sie sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und werden vom Homerecording bis zu Podcasts eingesetzt.
* Der unverbindlicher Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, den der Hersteller als Verkaufspreis Kunden empfiehlt.
Universal Audio
Wer einen Klassiker in der semi-professionellen bis professionellen Liga sucht, greift oft zu den Modellen Universal Audio Apollo Twin (Duo/Quad). Die UAD-Plug-ins sind seit Jahren Standard und die Unison-Preamps sind auch in Profi-Studios anerkannt.
Universal Audio
Apollo Twin X USB Heritage
Motu
Die M-Serie von Motu ist eine feste Größe im Homestudio-Markt. Durch sehr gute Wandler zum günstigen Preis, sehr niedrige Latenzen und hervorragende Metering-Displays sind die Modelle M2 und M4 inzwischen Klassiker.
* Der unverbindlicher Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, den der Hersteller als Verkaufspreis Kunden empfiehlt.
Audient
Wer „Konsolen-Sound“ haben will, sollte sich unbedingt die Interfaces iD4, iD14 und iD24 der iD-Serie von Audient ansehen. Die sehr hochwertigen Preamps genießen einen ausgezeichneten Ruf unter Recording-Profis.
* Der unverbindlicher Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, den der Hersteller als Verkaufspreis Kunden empfiehlt.
Steinberg
Die Interfaces der Steinberg-UR-Serie sind wegen ihrer stabilen Yamaha-Preamps beliebt und werden oft aber längst nicht nur mit Cubase benutzt. Auch sie gibt’s in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten.
* Der unverbindlicher Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, den der Hersteller als Verkaufspreis Kunden empfiehlt.
Presonus
Die Presonus AudioBox USB / Studio-Serie ist ein echter Klassiker in der Einsteigerklasse. Die Interfaces, die es oft in Bundles zu kaufen gibt, sind schon länger erhältlich und entsprechend stabil laufen die Treiber.
* Der unverbindlicher Verkaufspreis (UVP) ist der Preis, den der Hersteller als Verkaufspreis Kunden empfiehlt.
Welches Audio-Interface brauche ich? – Zusammenfassung und Hilfe beim Kauf
Mit diesen Tipps solltest du schnell herausfinden können, welches ein passendes Audio-Interface für deine Zwecke ist. Wenn du die Zahl der Ein- und Ausgänge bestimmt hast, dir über das Monitoring klar bist und weißt, wie groß dein Interface sein soll, werden sich bestimmt die ersten richtigen Modelle für dich rauskristallisieren.
Im Shop findest du verschiedene Audio-Interfaces, die nach Anschlussmöglichkeiten sortiert sind – der Standard sind in jedem Fall USB-Interfaces. Und über den Button „Beratung“, den du auf jeder Produktseite findest, kannst du ganz einfach unsere Produktspezialisten kontaktieren. Die Beratungen sind selbstverständlich kostenlos und unverbindlich!
Gerne kannst du auch vorbeikommen und bei uns im Thomann Shop in Treppendorf deine Fragen zu Audio-Interfaces loswerden. Zusammen finden wir sicher das perfekte Interface für dich.
Rode
Rodecaster Duo
Und wenn du hier Fragen oder Tipps loswerden möchtest, schreib uns gerne einen Kommentar!
Welches Audio-Interface: Fragen, Tipps und mehr
Wenn du Fragen, Tipps oder Anregungen zum Thema Audio-Interfaces hast oder uns verraten willst, welches dein Lieblings-Audio-Interface ist, schreib uns gerne einen Kommentar!
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