Yamaha MG10 XU

210 Kundenbewertungen
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4.7 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
6 Textbewertungen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
A ja, D nee.
Frank193, 23.08.2014
Nach der Befreiung aus der sinnlos bunten Verpackung beeindruckt zunächst nicht das Gerät selbst, das den Beschreibungen entspricht, sondern das Netzteil, das ich so nicht erwartet hatte. Wegen seiner Grössen und seines Gewichts ist es nicht als Wandwarze ausgeführt, sondern ein stabiles Plastikkästchen aus dem beidseitig gut isolierte Kabel herausführen, am Primärende mit Eurostecker, am sekundären mit einem mordsstabilen dreipoligen Metallstecker mit Arretierungsmutter zur bombenfesten Verbindung mit dem Mixer versehen. Angesichts der aufgedruckten Leistungsdaten, 2 x 18,5 V/0,62 A, ist es ausgesprochen schwer, was auf ein möglicherweise nicht zu knapp bemessenes analoges Netzteil hinweist, welches, eine Binse, im für Normalsterbliche erschwinglichen Bereich die klanglich bessere Alternative darstellt, jedoch bei identischer Nominalleistung in der Herstellung teurer als ein Schaltnetzteil ist. Obwohl ich integrierte Netzteile vorziehe, bin ich mit dem des Yamaha auch konzeptionell einverstanden, zumal es den Mixer enorm vergrössert hätte und als externes Netzteil kaum besser hätte gemacht werden können.

Das Gehäuse besteht vollständig aus Stahlblech. Die hauchdünnen seitlichen Hartplastikkappen aus recycleten Kefirbechern haben ausschliesslich optische Funktion, dahinter ist das Blech zu einem fast völlig geschlossen Gehäuse gebogen, in welchem die Hauptplatine spielfrei eingeklemmt ist. Sämtliche Buchsen, XLR von Neutrik mit vergoldeten Kontakten, Klinke stabiles Vollmetall, Cinch Dosenblechmurks, sind mit dem Gehäuse verschraubt. Sogar der USB-Anschluss. Die Potis haben Plastikachsen, verhalten sich haptisch unauffällig, Balance- und Klangstellerpotis haben eine sinnvolle Mittenrastung, und sie sind nicht mit dem Gehäuse verschraubt. Trotzdem geben sie sich vertrauenerweckend unbeweglich. Ebenso die Schalter mit kräftiger Feder und präziser Rastung.

Bei der Bedienung gibt es keine Auffälligkeiten. Es ist eng, spitze Finger hilfreich, und die Hartplastikpotikappen, die ich nicht gern anfasse, werden gegen Softtouchpendants ausgetauscht. Die BDA wird kaum jemand benötigen.

Der buchsenbewehrte hintere Teil des Mixers wird im Betrieb recht warm, und hier ergibt auch die sonst von mir nicht geliebte offene Bauform der Klinkenbuchsen Sinn: sie stellen die einzige Entlüftungs- und Kühlmöglichkeit dar. Dass dies von Yamaha genau so gemeint und gut durchdacht ist erkennt man an den darunter liegenden Löchern in der Hauptplatine, denn darunter wiederum liegt die kleinere Signalverarbeitungsplatine und genau die wird warm.

Der Platz ist hier zu knapp, um den Aufwand zur Feststellung klanglicher Fähigkeiten detailliert zu beschreiben. Er war nicht unerheblich. Beteiligt waren u. a. NI´s Komplete 6, RME UCX, Motu Track 16 , KRK 6, Bryston B 4 SST (der eigentliche Grund des Aufwands), Martin Logan Sequel II, DSI Mopho SE, DSI Tempest, mehrere einfache dynamische und Kondensatormikrofone, Kabel von Nordost, Straight Wire und B.M.C.. (Tipp: das aktive B.M.C.-USB-Kabel, ich war verblüfft). Der Yamaha klingt relativ neutral, für den Preis sehr gut auflösend und nebengeräuscharm, auch seine Mikrofonamps, welche die Unzulänglichkeiten der Testmikros zuverlässig herausarbeiteten ohne dabei rauschhaft zu werden. Die Installation des rudimentären 2 rein/2 raus-Steinberg-Treibers verlief problemlos, die Nutzung in der DAW ebenfalls. Den Klang empfand ich unabhängig von der gewählten Auflösung sowohl bei Wiedergabe als auch bei Aufnahme als körperlich unangenehm. Technisch, seelenlos, kalt, nicht meins. Meine antitechnische bessere Hälfte empfand das ebenso. Die Effekte sind möglicherweise nett zum jammen, aufzeichnenswert finde ich sie nicht, aber jede(r) hört anders.

Als analoger Kleinmixer ein für den Preis durchdacht entwickeltes und fast überraschend hochwertig gefertigtes, schlicht gut klingendes Analoggerät. Der mir nicht zusagende Digitalklang versaut die Klangnote, auch wenn ich ihn sicher nicht wieder nutzen werde. Und um von mir die Bestnote hinsichtlich Verarbeitung zu erreichen müssen die Potis preisklassenunabhängig mit Metallachsen versehen und mit dem Gehäuse verschraubt sein.
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Sound
Verarbeitung
Einfach Klasse Mixer
OfficialTab, 27.07.2018
Der Yamaha Mixer ist nicht nur preislich eine gute entscheidung sondern auch soundtrchnisch der sound ist sehr warm und hört sich gut an zudem ist die verarbeitung des mixer sehr edel und lässt sich ua auf einem ständer anbringen was mir sehr gut gefällt.

im ganzen macht der Mixer einen guten eindruck.
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Preis- Leistung Super!
24.01.2017
Für den Preis gibts natürlich nix zu mäkeln, daher müßte es eigentlich für jeden Punkt 5 Sterne geben. Wenn man aber mehrmals wöchentlich mit dem Mixer arbeitet, bemerkt man natürlich kleine Mankos. Positiv ist, dass man alles was man so im kleinen Aufnahmestudio benötigt für ein bis 2 Personen geliefert bekommt, die andere Seite sind die wirklich die schwachen Effekte, besonders für den Gesang. Mein Tip: bei Gesangsaufnahmen keinesfalls die eingebauten Effekte benutzen. Ansonsten gute Verarbeitung und technisch funktioniert alles perfekt. Der Sound ist o.k. und für das homerecording ausreichend- nicht aber für halb- oder profi- Produktionen. Für mich als Anfänger aber völlig ausreichend.
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Verarbeitung
Insgesamt ein guter Mischer für kleine Auftritte
Eve xxx, 02.08.2017
Kompaktes Gerät, gut verarbeitet, nichts scheppert, lediglich der Klang bzw. die Vocaleffekte überzeugen mich nicht 100%ig. Trotzdem habe ich es behalten.

Hatte auch das behringer zum Vergleich und das noch kleinere Yamaha Mischpult und das Yamaha MG10XU hat das Rennen gemacht.
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Gute Qualität
Jürgen659, 03.06.2014
Alles funktioniert einwandfrei, die Regler laufen sauber ohne Kratzer, die Verarbeitung wirkt hochwertig, die Verstärkung reicht für ein altes 200 Ohm-Mikrofon gerade mal aus, leichtes Rauschen ist dann allerdings vernehmbar.
Die Effekte sind gut und sehr brauchbar, die eingebaute USB-Soundkarte macht vom Klang her einen hervorragenden Eindruck, Yamaha scheint exzellente ICs verbaut zu haben, kein Vergleich mit der eingebauten Soundkarte in meinem Notebook oder auch mit einer externen (zugegebenermaßen eher preisgünstigen) anderen USB-Soundkarte. Die Verbindung mit dem Windows 7-Notebook war völlig unproblematisch, das Mischpult wurde sofort erkannt.
Was man sich für verschiedene Anwendungen wünschen würde, wäre noch ein eingebauter Stereo-Ausgang, so muss man sich halt im Falle eines Falles mit einem Adapter behelfen.
Insgesamt kann man das Mischpult aber rundum empfehlen.
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Robustes, kompaktes Mischpult mit guter Soundqualität
Philemon S., 03.03.2015
Sehr übersichtliches und klares Bedienkonzept. Die Soundqualität der Vorverstärker ist ausgezeichnet für diese Preisklasse. Die eingebaute Soundkarte liefert sehr gute Ergebnisse in beiden Richtungen (vom und zum PC). Treiberinstallation usw. verlief völlig unproblematisch (Windows 8.1). Ein Stern Abzug muss ich bei den Features machen: ich finde es schade, dass kein vollständiger Monitorbus vorhanden ist. Der PC-USB Ausgang kann zwar wahlweise auf den Monitor oder auf den Master Ausgang gelegt werden, alle anderen Signale bieten diese Möglichkeit aber nicht. Dadurch ergeben sich doch einige Einschränkungen in der Anwendung. In Summe sind wir aber mit der gebotenen Leistung für diesen Preis zufrieden.
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Yamaha MG10 XU

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