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Universal Audio UAFX Woodrow '55

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Universal Audio UAFX Woodrow '55
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17 Rezensionen

G
Wie immer mit UAFX: Super Sound, viel verschenktes Potential.
G.Schu-Co 12.08.2023
Das einzig wirklich Wichtige stimmt bei Universal Audio ja grundsätzlich immer: Der Sound.
Sie verstehen es einfach so gut, Einsen und Nullen nach analogem Charme klingen zu lassen.

Daher komme ich doch einfach mal direkt zu den Dingen, die mich stören XD

1. Die beiden Kanäle des Deluxe sind hier grundsätzlich "gejumpt", also extern hintereinander gepatcht.
Dadurch fehlt mir eine Grundlegende Funktion des Deluxe. Nutzt man nämlich kein externes Kabel zum verketten der Kanäle, sind diese im Original intern "gegeneinander" verkettet, nehmen sich also den Gain wieder weg. Dadurch kann man den Klang und die Kompression beeinflussen.
Für mich persönlich ist das die "existenziellere" Art, den Deluxe zu nutzen und das externe jumpen eher die Spezial-Option.

2. Warum die Amp-Sim UAFX Pedale über keine Option verfügen, den Output auch symetrisch zu schalten, mit anderen Worten, warum nicht direkt eine DI-Box verbaut ist, dazu gerne direkt ein XLR-Ausgang, ist mir gemessen an der Anwendung und der Preisklasse unverständlich.

3. Am meisen stört mich jedoch das selbe, wie bei sämtlichen UAFX Pedalen: Ihr verschenktes Potenzial.
Warum muss man die identische Hardware jedes mal neu kaufen?
Das fühlte sich schon falsch an, als in der ersten Generation zumindest noch ein paar Plugins pro Pedal mit an Bord waren. Universal Audio packt jetzt ja auch noch zunehmend weniger Software in jedes neue Pedal.
Wie perfekt hätte es sein können. Im Kern hat man hier ein "Pedal-Apollo".
Davon hätte man eventuell noch zusätzlich eine etwas umfangreichere Version anbieten können, die zum Beispiel über Bildschirme, LED-Ringe um die Knöpfe und einen größeren internen Preset-Speicher verfügt hätte, um die größten Mängel der UAFX Pedale zu beseitigen.
Die Plugins hätte man dann einzeln dazu kaufen können, wie beim Apollo auch. Wäre das fantastisch gewesen!
Doch stat für den Eventide-Weg, hat sich Universal Audio für den selben Weg entschieden, den fast alle Hersteller gehen und verkaufen uns die Hardware jedes mal neu.
Warum? Weil wir sie kaufen. Wie man auch an mir hier wieder sieht XD
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B
Don't Believe The Hype
BigN. 21.05.2026
Es gab mal einen Song von Public Enemy namens „Don't Believe The Hype”. Ob das Woodrow-Pedal gemeint war? Könnte sein ;-)

Zuerst das Gute: Der integrierte Room Hall klingt fantastisch. Noch nie so einen schönen klangdienlichen Hall gehört. Toll!

Das war's aber auch schon...
Die Emulationen klingen so, wie ich mir einen Tweed-Amp-Sound vorstelle, allerdings sehr gelackt. Das können andere Pedale auch.
Eine besonders dynamische röhrenartige Ansprache kann ich nicht feststellen.
Den Overdrive empfinde ich als recht hart. Das habe ich auch schon gutmütiger gehört.
Die verschiedenen Speakersimulationen machen echt einen Klangunterschied haben aber mit einem Tweed Amp großteils nix zu tun. Da hätten sich eher ein 8-Zoll, oder ein 15-Zoll Modell angeboten. Den 10-Zöller gibt's immerhin in der Bassman Version. Naja, sei's drum.

Was ich aber RICHTIG SCHLECHT finde:
1-Es gibt keinen symmetrischen XLR D.I. Out. Dabei soll das Ding doch ein „Amp in a Box” sein?? Also noch 'ne extra DI-Box dazukaufen? Au weia.
Das macht ja sogar Behringer/TC Electronics besser: Da hat die Deluxe-Sim immerhin einen TRS-Balanced Out und man braucht nur ein Kabel auf XLR.

2-Für zusätzliche Speaker und um den Boost auf einen Schalter zu legen(!) muß man bei UA erstmal ein Konto eröffnen. Geht's noch, ihr Datenkraken?! Diese Funktionen hätte man problemlos einfach in den Woodrow einbinden können - auch ohne Benutzerkonto.

3-Apropos Boost: Den kann man nur auf den linken Taster legen, der Boostregler ist aber rechts.
Jaja, das sind so die Kleinigkeiten, an denen man merkt, wie wenig über die Benutzerfreundlichkeit nachgedacht wurde.

Mein Fazit:
Man kann das Woodrow sicher prima vor einem Amp benutzen. Dann hat man im Prinzip ein gewöhnliches Overdrivepedal, immerhin mit einem schönen Hall. Aber dafür 330,- Euro?
Als Amp-Ersatz im Livebetrieb taugt er nicht wegen des fehlenden DI Outs und der wenig intuitiven Bedienung.
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W
Sound gut - aber trotzdem enttäuschend...
WhatwouldKeithdo? 08.07.2022
Wie viele hab ich den zahlreichen aktuellen You-Tube-Filme gesehen, wie das Pedal abgefeiert wird - von sehr guten Musikern, mit sehr guten Technikern und sehr teurem Equipment und sehr laut gespielt. Ich spiele zuhause direkt in einem Amp bei moderater Lautstärke und habe alle möglichen Tweed Pedale durch und war gespannt auf das Woodrow meinem Les Lius, Formula 5 oder aktuell dem Falcon den Rang abläuft, wenn es um Keith oder andere knarzige Sounds geht...

Der Sound ist ohne Frage gut, lässt sich sauber variieren und kann ordentlich bratzen - ist aber meiner Meinung nach keine wahnsinnige Steigung zu den üblichen Pedals dieser Richtung - zumindest, wenn man wie ich direkt in einen Amp spielt. Das Roomsound Poti - einfach etwas Room vom Fat Shuga… läuft! Die Cab Simulationen? Ja, für direkt Recording sicher interessant… Der Boost Part - brauche ich wirklich verschiedene, historisch korrekte Boost Simulationen…? Hat mir alles im direkten Spiel keinen entscheidenden Soundvorteil gebracht.

Mit einem Palmer und Boss Netzteil gab es Fiepen erst ein drittes funktionierte - trotz des stolzen Preises ist kein optimiertes Netzteil oder ein 1 Euro USB Kabel dabei. Das Pedal hat spätestens ab 12.00 Volume ein klares, zunehmenden Grundsummen - sollte das auch Teil der Ampsimulation sein, hätte ich gern drauf verzichtet.

Besonders gespannt war ich auf die „ein-Tip-auf-dem-Handy“ Artist Settings (was man schon von z.B. der Neuro App kennt) - leider war es mir auf keinem Device möglich, das Pedal an meinem (dafür eingerichteten) UAFX Account anzumelden - nach der 50sten Meldung „Connection uncompleted - check your W-lan Access“ habe ich es aufgegeben. Auf der Website gab es keine Hinweis zur Lösung dafür.

Für mich als Tweed-Pedal eine teure Entäuschung und vielleicht auch der falsche Ansatz - für direktes Recording und High-End Soundnerds sicher nicht verkehrt… ich stacke lieber weiter deutlich günstigere Pedals.
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Ca
Der beste von den Dreien
Christoph aus CGN 15.01.2023
Nachdem Dream und Ruby mich schon umgehauen haben, und das obwohl ich eher auf Marshall stehe - habe ich auf Empfehlung eines Freundes den Woodrow geholt.
Ich hatte bislang Tweed Amps nicht so auf dem Schirm, aber wer schon mall Neil Young oder frühen Billy Gibbons gehört hat, sollte die Amps nicht verachten.
Was den Woodrow abhebt, ist neben den überzeugenden Clean- und Crunchsounds, daß er eine 4x12 Box spendiert bekommen hat. In Verbindung mit der integrierten stereo Room-Simulation und mit einem Amp-In-A-Box Pedal davor ist das Ding die perfekte Plattform für das Direkt-Pedalboard. Ich habe alle meine Overdrives damit probiert und sie alle überzeugen: SLO Pedal, PlexiRanger, Dirty Shirley Pedal, etc etc. Den Woodrow auf Clean, Room auf 12 Uhr, die 4x12 Box angewählt - suer clean und mit Pedal davor dann absolut Marshallesque Gainsounds.
Von den drei aktuellen Ampsims von UA finde ich den Woodrow am besten!
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Großartig
59 Bassman 24.10.2023
Bereits meine zweiter UAFX Amp -Modeller nach dem Dream 65 und was soll ich sagen: Auch diesen gebe ich nicht wieder her.

Ich bin nie in den Genuss gekommen, einen waschechten 55 Tweed Deluxe zu spielen. Ob das Pedal den Sound also authentisch trifft oder nicht, müssen bitte andere beurteilen. Was ich sagen kann: Das Teil klingt toll und genau so, wie ich mir so einen Vintage Tweed Amp vorstelle. Schöner Cleansound, der aber etwas mittenbetonter und mehr "auf den Punkt" klingt als sein Dream-Pendant (Blackface) . Und sobald man die zwei Kanäle aufdreht, wird es fett und dreckig, mit einem dicken und etwas "wolligen" Sound. Metal ist natürlich nicht drin, aber von clean bis Rockbrett alle Nuancen, erst recht natürlich ein schön bluesig angezerrter Sound. All das klingt immer nach Amp und nie künstlich. Ich hatte lange das ACS1 von Walrus im Einsatz, schönes Teil, aber in puncto Klangqualitat ist Universal Audio m. M. n. eine eigene Liga. Da macht denen niemand etwas vor.

Aber man bekommt mehr als nur das digitale Abbild eines der berühmtesten Amps der Rockgeschichte, das Ding hat 2 richtig tolle Extra-Features:

1. Die Cabinets. Zunächst kommt der Woodrow mit 3 verschiedenen Speaker-Emulationen. Diese klingen echt vintagemäsig - sehr charmant, aber auch eigen und nicht für alles zu gebrauchen. Registriert man das Pedal bei UA, so erhält man 3 weitere Cabinets, u. a. die 4x10 eines Tweed Bassman (allein mein Nickname verdeutlicht, dass mir das sehr entgegen kommt ;-), aber auch eine geschlossene 4x12. Und mit dieser ändert sich der Sound komplett: Auf einmal ist dieser offen, wuchtig mit tiefen Bässen, druckvoll. Mit einem entsprechenden Overdrive Pedal ist man da ganz schnell auf marshalleskem Gebiet, was dem Woodrow eine ganz neue Facette verleiht.

2. Die Clean-Boosts. Hier hat es mir insbesondere der EP Booster angetan. Die Vorstufe des Echoplex ist ja legendär und es gibt dutzendfach Booster Pedale, die genau diesen Klang nachahmen. UA hat eben das einfach mal mit reingepackt und ich muss sagen: wow - jetzt weiß ich, weshalb die Dinger so begehrt sind. Ich nutze ihn hauptsächlich im leicht angezerrten Bereich und es klingt einfach mega.

Außerdem ist der Woodrow eine sehr gute Pedal Plattform. Die meistern meiner 4 oder 5 OD Pedale klingen mit ihm besser, als mit dem Dream 65. Auch hier einfach mehr "auf den Punkt".

Okay, UA weiß anscheinend, wie gut die Teile klingen und spart sich deshalb so manches an sinnvoller Ausstattung. Kein Kopfhörerausgang, kein Midi, kein Einschleifweg für Effekte. Vor allem letzteres käme mir sehr entgegen. Ich geb dem Pedal trotzdem volle Punktzahl, da der Klang einfach über jeden Zweifel erhaben ist und ich das Konzept der Pedale überragend finde: Das fast exakte digitale Abbild eines solch legendären Amps, mit all seinen Features und dem gleichen Ansprechverhalten der Regler - genial! Denn mal ehrlich, am liebsten hätte ich die Originale bei mir im kleinen Homestudio stehen, aber die sind a) sehr teuer und b) viel zu laut für zuhause. Mit den Amp Modellern von UA kommt man dem immerhin sehr nahe.

Mich Bedroom-Gitarristen macht das jedenfalls wirklich glücklich.
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C
Original Sound ins digitale Zeitalter
Carsten037 07.07.2022
Wer das Glück hat einen originalen Fender ‘55 Tweet zu besitzen wird natürlich stets die Gitarre hier einstöpseln. Für alle anderen empfiehlt sich dieses UA Pedal. Wirklich erstaunlich nah am Original
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M
Fanatischer Klang
MiVita 05.12.2023
Schnelle Lieferung. Feinster "Röhren"-Sound im Pedalformat.
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H
Mega Authentisch +++++
HaFux 07.05.2026
Wie schon bei meinen beiden anderen UAFX Modling Amps (Lion und Dream), liefert auch der Woodrow einen authentischen und genialen Sound ab... das zaubert das berühmte "Lächeln" ins Gesicht. Bei mir "befeuern" Sie einen Fender FR10 und einen Fender FR12... mit beiden "FR-Boxen" ein perfektes Sounderlebnis. Die App habe ich bisher nicht im Einsatz da die Bedienung am Gerät einfach und intuitiv ist und damit die Musik im Vordergrund bleibt :-)
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