tc electronic Clarity M Stereo

Desktop Audio Meter

  • Stereo Audio Meter für Mixing, Mastering und Post Production
  • 7" High Resolution Display (800x480) für präzise Anzeige
  • USB Verbindung für reibungslose Plug-In Einbindung
  • unterstützt AU, VST & AAX Plug-Ins und alle wichtigen Broadcast Standards inkl. ITU BS.1770-4, ATSC A/85, EBU R128, TR-B32 und OP-59
  • Stromverbrauch: 12 V DC / 0.5 A
  • Abmessung (B x H x T): 182 x 140 x 25 mm
  • Gewicht: 0.85 kg
  • inkl. Netzteil, USB Kabel (1 Meter) und Winkel für Tischaufstellung

Funktionen:

  • Vectorscope für detaillierte L/R Analyse
  • Real Time Analyser
  • Balance-O-Meter für L/R und M/S
  • Korrelationsanzeige für Phasenprobleme
  • True Peak Meter
  • LM6 Loudness Radar

Anschlüsse:

  • Stereo 96 kHz AES3 Digital Audio an 75 Ohm BNC Anschluss für Rundfunkmessung
  • optischer S/PDIF Eingang Stereo (Toslink)
  • USB 2.0 (Micro Typ B)

Weitere Infos

Anzahl der Kanäle 2
Analoge Eingänge keine
Korrelationsgradmesser Ja
Anzeige LCD
Geräteformat Desktop
37 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Top!
yelemusic, 19.07.2019
Bin sehr zufrieden mit dem Ding!
Ok, es hat keinen analogen Eingang, sodass man es ausschließlich digital anschließen kann. Das jedoch geht absolut problemlos, auch dank der mitgelieferten Adapter.
Ich hab es an einem UAD Apollo dran, entsprechenden Adapter gewählt und es ging sofort ohne Probleme.
Darüber hinaus hat man natürlich noch die Möglichkeit, es als Plugin einzubinden. Auch das geht top. Einmal über USB angeschlossen und das Plugin installiert, wird es sofort erkannt und funktioniert ebenso problemlos.
Eine Sache ist etwas doof, aber auch nicht weiter schlimm: Wenn ich das Gerät über SPDIF anschließe, und zusätzlich das USB Kabel angestöpselt habe, erscheint (auf dem Mac) ein Ordner, was auch vollkommen richtig so ist, denn dann kann man z.B Custom-logos dort ablegen. Wenn ich nun aber im Gerät wieder einstelle, dass es nun wieder via Plugin betrieben werden soll, kommt auf meinem Mac die Fehlermeldung, dass das Clarity M (das ja als Laufwerk auf dem Desktop erschienen ist) nicht ordentlich ausgeworfen wurde. Nicht weiter schlimm, aber nervig und etwas unelegant.
Eine weitere Sache ist mir noch aufgefallen, die ich zunächst als Defekt identifiziert hatte: Ein paar der Anzeigen, namentlich die LUFS Pegelanzeigen wollten unter bestimmten Umständen nichts anzeigen. Ich nahm also Kontakt mit der Hotline auf, die mir daraufhin sagten, das das schon richtig so sei, wenn nämlich die Radaranzeige nicht auf "play" sondern auf "pause" steht, können diese Anzeigen ja nichts anzeigen, denn LUFS ist ja auch ein zeitbezogener Wert, der nur ermittelt werden kann, wenn auch Zeit verstreicht, also die Anzeige sich fortbewegt. Wenn sie pausiert, steht sie still und es verstreicht keine Zeit, daher keine Anzeige der Werte. Ergibt Sinn, find ich aber trotzdem etwas doof, denn selbst wenn man auf den anderen Screens ist (RTA, VSCOPE) zeigen die LUFS Werte nix an, wenn man zuvor den Radar, der ja nun gar nicht angezeigt wird, gestoppt hat. Ok, einfach Radar nie mehr stoppen. Aber im Grunde könnte das Ding auch clever genug sein, um in den beiden anderen Ansichten den LUFS Wert zu ermitteln. Naja gut, alles halb so schlimm, ansonsten geht es ja top!
Was manche Kritiker angeht, die sich in gewissen Foren beschweren, dass dieses Gerät keine analogen Eingänge habe, kann ich nur sagen, das Gerät kostet wenig und liefert dafür ein perfektes Paket, zugeschnitten auf den modernen digitalen Producer, der gar nicht die Umgebung hat, um einen Audio Meter analog anzuschließen. Für diese Zielgruppe und nur für diese Zielgruppe ist das Ding gemacht, und nicht für große Studios mit fetten analogen Konsolen, die ein Meter analog anschließen wollen. Für diese Zielgruppe gibt es andere Geräte, für ganz anderes Geld. Das Clarity M ist ein Gerät mit einer bestimmten Zielgruppe, und für die ist es top, speziell zu dem Preis!
Wer gerne ein Rennauto fährt, beschwert sich ja trotzdem nicht, dass der neu gekaufte Skoda Kleinwagen keine 280 fährt, denn die Kiste ist halt nicht für Rennfahrer gemacht. Genauso isses mit dem Clarity M. Nicht für große analoge Studios gemacht, sondern für kleine digitale. Und dafür bietet es verdammt viel.
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Verarbeitung
Clarity M stereo
SchizoTunes, 04.08.2019
Das Clarity M Stereo überzeugt. Es kommt bei mir als Messwerkzeug für's Mixing und Mastering zum Einsatz. Wie von meinen Vorrednern erwähnt, lässt es sich digital oder eben als Plug-in einbinden, was bei mir allerdings nicht ganz problemlos funktionierte (dazu später mehr).

Die Verarbeitung ist sauber und die Elektronik hat ihren Platz in einem Alugehäuse gefunden. Das Display ist kontrastreich und gut ablesbar. Auch die Features sind gemessen am Preis sehr gut gelungen.
Man hat die Möglichkeit, vorinstallierte Presets zu verwenden, kann sich aber auch eigene anlegen. Auch die Anordnung der einzelnen Messwerte, Meter und Skalen lassen sich benutzerdefiniert anpassen. Besonders gut gefallen mir das LM6 Loudnessradar und den RTA. Letzterer lässt sich auch u.a. in der Darstellung verändern (slow, fast und impulse).

Nun zu meinem Problem:

Eigentlich wollte ich das Meter als Plug-in einbinden. Also den passenden Treiber von tc electronic gedownloadet und installiert. Das Plug-in in den Masterbus der DAW geladen - fertig! Der Treiber hat das Clarity auch direkt erkannt und mit ihm kommuniziert.
Das Problem ist aber, das es offenbar seitens meiner DAW entweder ein Lowcut zwischen Masterbus und Plug-in gibt, oder die DAW (ich nutze FL Studio 12) das Plug-in nicht ganz "akzeptiert". Denn obwohl NICHTS weiter im Master drinhängt und ich aber ein Signal mit vollem Frequenzspektrum Anliegen habe, bekomme ich laut RTA des Clarity keine low-mids bis hin zu den Tiefen. Das RTA hat keinen Ausschlag unterhalb 350-400Hz. Außerdem zeigt das Korrelationsmeter kaum etwas an.
Zuerst dachte ich, es liegt am Gerät, aber das kann ich eigentlich ausschliessen. Denn digital via AES1 angeschlossen bekomme ich das komplette Signal - keine Frequenz-Cuts, die Korrelation ist auch aktiv, super. Das Spiel zog sich hin, mehrmals den Treiber deinstalliert und wieder neu drauf gespielt - nichts. Das gleiche Phänomen. Auch der nette Mitarbeiter von Thomann konnte mir da leider nicht am Telefon weiterhelfen (Grüße an dieser Stelle 😉😎).

Jetzt aber das große A-haaa (Nein, nicht die Band):
Lade ich das Plug-in in den Insert des Mixers von Wavelab, bekomme ich auch auf einmal alles richtig angezeigt! Eben so, wie über AES1. Also scheint es vielleicht an FL Studio zu liegen?! Mir ist jedenfalls keine Einstellung seitens FL bekannt, die das Problem beheben könnte. Auch das Manual oder Google helfen mir da leider nicht weiter. Ich dachte auch schon an ein Firmware-Update, nur gibt es offenbar für das M Stereo keines. Die Software, die werksseitig vorinstalliert wurde, scheint auch die aktuellste.
Also bleibt mir vorerst nichts anderes übrig, als die ganze Sache über AES laufen zu lassen...

Alles in allen, ein gelungenes Werkzeug, welches einen immer aufzeigt, wo es im Mix klemmt oder eben nicht. Tc electronic haben ihre Hausaufgaben gemacht!

Falls ich das Problem gelöst bekomme, lasse ich es euch wissen 😉
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Verarbeitung
Ein gutes Gerät für fairen Preis
Musik, Kunst und Technik UG (Haftungsbeschränkt), 06.03.2019
Nach Jahren hab ich endlich ein professionelles und preiswertes Gerät gefunden was mir optische Mischhilfe gibt und ich auch noch via USB direkt aus der DAW ansteuern bzw. einbinden kann.
Also gleich gekauft und steht jetzt als dritter Monitor neben meinen zwei Hauptbildschirmen im Tonstudio.
Das Gerät ist etwas gewöhnungsbedürftig was die Art der Anzeigen angeht. Es sind viele Informationen die man gleichzeitig auf dem relativ kleinen Bildschirm angezeigt bekommt. Ich bin aber nach wenigen Minuten eingewöhnen damit dann gut zurecht gekommen.

Verarbeitung ist top! Habs ausgepackt und war gleich erstaunt wie schwer und solide das Ding gebaut ist. Dafür 5 Sterne.
Features, kann man nicht mekern! Macht genau das was es soll, Vectorscope, Echt Zeit Analyzer und die gute Dynamikanzeige, zudem alle relevanten Pegelanzeigen die man braucht. Alles da. Im Menü gibt es verschiedene Presets und Pegelstandarts je nach Anwendungsbereiche. Also auch soweit alles durchdacht.

Hab das Gerät jetzt seit über einer Woche ständig im Einsatz und es ist schon in meinen Workflow komplett integriert.

Sehr gut ist die reibungslose Einbindung in die DAW. Das Plug In installieren und das Gerät über Usb anschließen.
In der DAW einfach das Plug In in der Spur öffnen und losgehts. Bei mir jetzt immer auf dem MAIN STEREO OUT.
Funktioniert aber auf sämtlichen Spuren!
Sehr cool und lustig ist die Offline Funktion beim Bouncen.
Das Gerät schaltet automatisch in die Dynamikanzeige und den Offlinemodus und zeigt die Dynamik über den ganzen Bouncebereich im Zeitraffer. Man kriegt also auch im Offline Bounce nochmal eine Kontrolle der Dynamik bereiche.
Man kann das Gerät auch ohne Plug In verwenden und direkt in die Outputkette hängen über optischer S/PDIF, aber bis jetzt bin ich mit der USB variante sehr zufrieden.

Kann das Gerät nur empfehlen. Wer eine extra Anzeige und nicht ständig mit PlugIns arbeiten will ist bei dem Gerät fündig geworden! Vor allem für den Preis!
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Alles auf einem Blick
Stefan Schnabel, 13.01.2020
Hier bekommt man "auf einem Blick" alle wichtigen Infos welche man normalerweise immer mit einem extra Fenster in der DAW hat.
Die Verarbeitung ist sehr gut und die verschiedenen Anschlüsse bieten alle Optionen zur Installation. Am genauesen arbeitet die Analyse natürlich mit der Hauseigenen Software als Plugin! Klare Kaufempfehlung!
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