N
Wenig Knöpfe aber große Wirkung
Habe mir den Fusion zusammen mit dem Creme (über die Inserts des Fusion eingeschliffen) als Masteringkette zugelegt. Beide Geräte sind in den Masterkanal in Logic X über das I/O-Plug-in eingeschliffen.
Zum Fusion:
- ausgepackt und ein bissl über die doch etwas billig anmutenden Druckknöpfe gestolpert. Der etwas negative Eindruck wurde jedoch über die Farbigkeit der beleuchteten Druckschalter wett gemacht, nicht zu hell oder grell, aber dennoch nicht zu übersehen. Gehäuse und Drehknöpfe machen einen soliden Eindruck.
- Tiefpassfilter: funktioniert
- "Verzerrer" greift wunderbar; gut für Gesang, akk. Gitarren
- EQ: schön, benutze hier aber vorwiegend den Creme, beide EQs harmonieren jedoch wunderbar zusammen ("Pultek-Effekt"). Ich hebe im Creme etwas stärker die Bässe an, die im Fusion etwas abgesenkt wurden, "irgendwas" passiert da. :-)
- Höhen-Compressor: nimmt die Härte in den Höhen weg
- "Breitmacher": nicht schlecht, bin mir hier aber noch nicht sicher, ob ich das nicht weiterhin über das Ozon-Plugin machen werde. Wahrscheinlich muss ich hier noch lernen, was ich aber durchaus als Vorteil sehe.
Das Schöne am Fusion ist, das man gezwungen wird, wieder verstärkt mit den Ohren zu arbeiten und sich nicht an Anzeigen lang-hangelt, wobei ich Ozon nicht missen möchte. Dieses Plug-in hat mir als Nicht-Profi einen heftigen Wissensschub gebracht.
Der Fusion ist hier nicht ganz so spektakulär, aber er ist das Sahnehäubchen, was doch einen hörbaren Fortschritt gebracht hat. Wenn der Mix nicht stimmt kann Fusion auch nichts machen. Wenn der aber halbwegs i. O. ist, kann man schön färben und veredeln. Und genau dafür habe ich mir den Fusion gegönnt.
Man kann auf einige Plug-ins verzichten und muss weniger 'rumschrauben. Trotz der vergleichsweise wenigen Knöpfe, muss man sich hier aber reinhören und experimentieren, wie so oft ist weniger mehr. Man wird aber mit einem tollen Klang belohnt. Daher ist das mit der Bewertung der Bedienung so eine Sache: wenige Knöpfe aber mit viel Wirkung, d. h. "eigentlich" einfach, aber auf dem zweiten Blick (Dreh?) ...
Was ich schön fände, bzw. vermisse: Pegelanzeige für den Eingangsbereich (am besten links neben der Pegelanzeige für die Outputs) und V O R A L L E M : N E T Z S C H A L T E R V O R N E !!!!!! Und bitte nicht argumentieren, dass da kein Platz ist, stimmt nämlich nicht. Ich benutze den Fusion während der Aufnahme und Mixing (bislang) nicht.
Fazit:
Vor dem Drücken des Bestellknopfes habe ich seeehr tief durchgeatmet, bin aber nicht enttäuscht worden.
Zum Fusion:
- ausgepackt und ein bissl über die doch etwas billig anmutenden Druckknöpfe gestolpert. Der etwas negative Eindruck wurde jedoch über die Farbigkeit der beleuchteten Druckschalter wett gemacht, nicht zu hell oder grell, aber dennoch nicht zu übersehen. Gehäuse und Drehknöpfe machen einen soliden Eindruck.
- Tiefpassfilter: funktioniert
- "Verzerrer" greift wunderbar; gut für Gesang, akk. Gitarren
- EQ: schön, benutze hier aber vorwiegend den Creme, beide EQs harmonieren jedoch wunderbar zusammen ("Pultek-Effekt"). Ich hebe im Creme etwas stärker die Bässe an, die im Fusion etwas abgesenkt wurden, "irgendwas" passiert da. :-)
- Höhen-Compressor: nimmt die Härte in den Höhen weg
- "Breitmacher": nicht schlecht, bin mir hier aber noch nicht sicher, ob ich das nicht weiterhin über das Ozon-Plugin machen werde. Wahrscheinlich muss ich hier noch lernen, was ich aber durchaus als Vorteil sehe.
Das Schöne am Fusion ist, das man gezwungen wird, wieder verstärkt mit den Ohren zu arbeiten und sich nicht an Anzeigen lang-hangelt, wobei ich Ozon nicht missen möchte. Dieses Plug-in hat mir als Nicht-Profi einen heftigen Wissensschub gebracht.
Der Fusion ist hier nicht ganz so spektakulär, aber er ist das Sahnehäubchen, was doch einen hörbaren Fortschritt gebracht hat. Wenn der Mix nicht stimmt kann Fusion auch nichts machen. Wenn der aber halbwegs i. O. ist, kann man schön färben und veredeln. Und genau dafür habe ich mir den Fusion gegönnt.
Man kann auf einige Plug-ins verzichten und muss weniger 'rumschrauben. Trotz der vergleichsweise wenigen Knöpfe, muss man sich hier aber reinhören und experimentieren, wie so oft ist weniger mehr. Man wird aber mit einem tollen Klang belohnt. Daher ist das mit der Bewertung der Bedienung so eine Sache: wenige Knöpfe aber mit viel Wirkung, d. h. "eigentlich" einfach, aber auf dem zweiten Blick (Dreh?) ...
Was ich schön fände, bzw. vermisse: Pegelanzeige für den Eingangsbereich (am besten links neben der Pegelanzeige für die Outputs) und V O R A L L E M : N E T Z S C H A L T E R V O R N E !!!!!! Und bitte nicht argumentieren, dass da kein Platz ist, stimmt nämlich nicht. Ich benutze den Fusion während der Aufnahme und Mixing (bislang) nicht.
Fazit:
Vor dem Drücken des Bestellknopfes habe ich seeehr tief durchgeatmet, bin aber nicht enttäuscht worden.
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M
Super für den letzten Schliff auf Summe und Einzelspuren
Solide und hochwertige Verarbeitung, sowie grossartiger Klang, wie eben erwartet.
Für mein kleines aber feines In-The-Box Studio eine tolle Ergänzung um hier nochmal das Analog Mojo einzubringen. Meist kommt der Fusion über die Summe, aber auch Einzelsignale müssen dran glauben.
Die Stereoverbreiterung und Saturierung klingen hammer schön und gut. Ich habe jedoch keinen Test gemacht, ob das mit den entsprechend gleichen SSL Plugins zum selben Ergebnis kommt. Vermutlich ähnlich und für viele kaum differenzierbar.
Bei einem guten Grundmix bringt das Teil die letzten 2-5 % "Leben". Wer von der Kiste Mix- und Mastering-Wunder erwartet, und dass danach ein mittelmässiger Mix wunderbar klingt, wird enttäuscht.
Im schaltbaren Insert des Fusion habe ich noch einen Tegler Creme sitzen. Somit erfüllt es für mich auch die Funktion einer kleinen Schaltzentrale und brauche eigentlich deshalb kein Mischpult mehr.
Einziges Manko für mich ist, dass der On/Off Schalter auf der Rückseite ist. Und dieser Zugang ist „verbaut“, d. h. das Gerät läuft eigentlich immer als kleine Heizung während des Komponierens und Produzierens umsonst mit. Plane es jedoch auf eine einzelne schaltbare Steckdose im Rack zu legen.
Wer auf Analog Mojo und Drehregler Feeling steht, ist mit dem Teil super bedient. Preis ist ok. Auf jeden Fall ein nachhaltiges und solides Investment.
Für mein kleines aber feines In-The-Box Studio eine tolle Ergänzung um hier nochmal das Analog Mojo einzubringen. Meist kommt der Fusion über die Summe, aber auch Einzelsignale müssen dran glauben.
Die Stereoverbreiterung und Saturierung klingen hammer schön und gut. Ich habe jedoch keinen Test gemacht, ob das mit den entsprechend gleichen SSL Plugins zum selben Ergebnis kommt. Vermutlich ähnlich und für viele kaum differenzierbar.
Bei einem guten Grundmix bringt das Teil die letzten 2-5 % "Leben". Wer von der Kiste Mix- und Mastering-Wunder erwartet, und dass danach ein mittelmässiger Mix wunderbar klingt, wird enttäuscht.
Im schaltbaren Insert des Fusion habe ich noch einen Tegler Creme sitzen. Somit erfüllt es für mich auch die Funktion einer kleinen Schaltzentrale und brauche eigentlich deshalb kein Mischpult mehr.
Einziges Manko für mich ist, dass der On/Off Schalter auf der Rückseite ist. Und dieser Zugang ist „verbaut“, d. h. das Gerät läuft eigentlich immer als kleine Heizung während des Komponierens und Produzierens umsonst mit. Plane es jedoch auf eine einzelne schaltbare Steckdose im Rack zu legen.
Wer auf Analog Mojo und Drehregler Feeling steht, ist mit dem Teil super bedient. Preis ist ok. Auf jeden Fall ein nachhaltiges und solides Investment.
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M
Ich schließe mich den Vorrednern an
... man kann hier nur Positives nennen, wenn es um die letzten 5% im Mix oder Master geht und dafür ist es auch gedacht. Es ist weder ein akustisches Taschenmesser noch für sonstige weitführende Eingriff in den Sound gedacht. Dezentes veredeln trifft es wohl am Besten und das mit SSL-Technik, was ja irgendwie doch auch eine Frage des Prestiges ist.
Absolut spitze ist die Möglichkeit ein externe Effekte-Kette im M/S Modus einschleifen zu können... dort hängt bei mir noch ein EQ und ein VariMu-Comp im Signalweg, und damit ist es dann doch ein kleines schweizer Taschenmesser :)
Absolut spitze ist die Möglichkeit ein externe Effekte-Kette im M/S Modus einschleifen zu können... dort hängt bei mir noch ein EQ und ein VariMu-Comp im Signalweg, und damit ist es dann doch ein kleines schweizer Taschenmesser :)
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F
Nach 5 Jahren defekt / Support mit anfänglicher Schwäche (Letztes Update)
(Kurzer Hinweis vorab - diese Bewertung wurde von mir mehrfach geupdatet, da sich der folgende Vorgang über Wochen hinzog.)
Ich hab den SSL Fusion 2021 bei Thomann für damals noch knapp 2.000 Euro gekauft. Mein ursprünglicher Einsatzzweck war, Mixbus-Summen vor externem Mastering noch etwas zu veredeln. Klanglich war der Fusion für mich durchaus ein Schritt nach vorne. Es ist keine Wundermaschine, aber das, was er macht, macht er grundsätzlich ziemlich ordentlich. Deshalb habe ich ihn behalten. In den ersten Jahren lief das Gerät bei mir vergleichsweise wenig, da ich hauptsächlich an einem Doppelalbum gearbeitet (Recording) habe. Erst in den letzten anderthalb bis zwei Jahren wurde der Fusion fester Bestandteil meiner analogen Mastering-Kette.
Dann kam die massive Ernüchterung.
Während einer Mastering-Session traten plötzlich Störgeräusche in der Vintage-Drive-Sektion auf. Nach einer sehr ausführlichen Fehlersuche durch meine komplette Hardware-Kette war klar: Der SSL Fusion war die Ursache. Sobald der Vintage Drive aktiviert wurde, produzierte das Gerät intermittierende Crackling-/Brutzelgeräusche auf einem Kanal. Gerade in Fades und sehr leisen Passagen war das Gerät damit für ernsthaftes Mastering praktisch unbrauchbar. Interessanterweise war die Störung auch immer erst nach der ersten Betriebsstunde wahrnehmbar, was mich vermuten ließ, dass hier etwas mit der Wärme, die das Gerät erzeugt, korreliert.
Ich kontaktierte SSL also direkt und schickte ein Soundfile mit. Zunächst wurde mir mitgeteilt, dass dieses Fehlerbild grundsätzlich bekannt sei. Hoi, das fand ich merkwürdig, weil ich davon ausging, dass es dann eine Rückrufaktion oder sowas gegeben hätte. Ich habe nachgehakt, und dann wurde später erklärt, meine Seriennummer liege eigentlich außerhalb der ursprünglich betroffenen Produktionsserie. Hm okay... Diese zunächst etwas widersprüchliche Kommunikation sorgte bei mir für erhebliche Verunsicherung. Fairerweise muss ich aber sagen, dass SSL die technische Einschätzung später etwas ausführlicher nachgereicht und den Kontakt anschließend auch regelmäßig gehalten hat.
Das Gerät wurde daraufhin zum autorisierten Servicepartner geschickt. Nach dem ersten Reparaturversuch erhielt ich den Fusion zurück – leider bestand das ursprüngliche Fehlerbild unverändert weiter. Ich habe keine Ahnung, was bei der Reparatur gemacht wurde, Fakt war, das Problem war exakt dasselbe. Für mich bedeutete das mehrere Wochen Zeitverlust, einen zweiten Versand und letztlich sogar den Verlust eines Mastering-Auftrags, weil ich meine Arbeit nicht wie geplant abschließen konnte. Das war für mich der eigentliche Tiefpunkt der gesamten Geschichte.
Zwischendurch wurde mir außerdem als Kulanz das SSL Fusion Plugin-Bundle angeboten. Ich verstehe die gute Absicht dahinter, allerdings fühlte sich das in meiner Situation etwas unglücklich an. Wer bewusst mal knapp 2.000 Euro für hochwertige Analoghardware ausgibt (ja ich weiß - heute deutlich günstiger), sucht in diesem Moment (trotzdem) keine Softwarelösung, sondern vor allem eine schnelle und verlässliche Reparatur.
Nach weiteren Gesprächen zwischen SSL und dem deutschen Servicepartner wurde schließlich entschieden, das Gerät gegen ein Austauschgerät zu ersetzen. Diese Entscheidung begrüße ich ausdrücklich und sie führt auch dazu, dass meine Bewertung an dieser Stelle differenzierter ausfällt als noch zu Beginn des Vorgangs - als ich (verständlicherweise) wirklich heftig enttäuscht war.
Ein Kritikpunkt bleibt dennoch bestehen: Nicht der Defekt selbst war das eigentliche Problem – Defekte können bei jeder Hardware auftreten. Entscheidend ist, wie schnell und transparent anschließend eine Lösung gefunden wird. Hier hätte ich mir bei einem professionellen Gerät dieser Preisklasse einen deutlich effizienteren Ablauf gewünscht. Ich erwarte von einem SSL-Gerät schon mindestens eine Laufzeit von 10 Jahren, zumal mein Gerät wahrlich keiner Dauernutzung unterzogen wurde, eher das Gegenteil. Wenn da mal was nicht mehr passt, war ich eigentlich davon ausgegangen, dass eine Firma wie SSL und seine Vertriebspartner hier schneller und effizienter arbeiten, insbesondere dann, wenn ich mehrfach zu hören bekomme, dass die Fusions dieser Welt eigentlich sehr stabil laufen und Probleme wie meines, wohl nur noch sehr selten seien. Nunja...
Ich hoffe nun, dass das Austauschgerät dauerhaft zuverlässig funktioniert. Sollte das der Fall sein, ist die Angelegenheit für mich abgeschlossen. Ich halte es dennoch für wichtig, hier diese Erfahrung auch einmal zu teilen. Nichtsdestotrotz: Meine Bewertung fällt damit heute fairerweise besser aus als ursprünglich. Der Weg dorthin war allerdings unnötig lang und hat mich leider viel Zeit, Nerven gekostet. Ob ich mich nochmal auf SSL einlasse, tja... wir werden sehen.
Ich hab den SSL Fusion 2021 bei Thomann für damals noch knapp 2.000 Euro gekauft. Mein ursprünglicher Einsatzzweck war, Mixbus-Summen vor externem Mastering noch etwas zu veredeln. Klanglich war der Fusion für mich durchaus ein Schritt nach vorne. Es ist keine Wundermaschine, aber das, was er macht, macht er grundsätzlich ziemlich ordentlich. Deshalb habe ich ihn behalten. In den ersten Jahren lief das Gerät bei mir vergleichsweise wenig, da ich hauptsächlich an einem Doppelalbum gearbeitet (Recording) habe. Erst in den letzten anderthalb bis zwei Jahren wurde der Fusion fester Bestandteil meiner analogen Mastering-Kette.
Dann kam die massive Ernüchterung.
Während einer Mastering-Session traten plötzlich Störgeräusche in der Vintage-Drive-Sektion auf. Nach einer sehr ausführlichen Fehlersuche durch meine komplette Hardware-Kette war klar: Der SSL Fusion war die Ursache. Sobald der Vintage Drive aktiviert wurde, produzierte das Gerät intermittierende Crackling-/Brutzelgeräusche auf einem Kanal. Gerade in Fades und sehr leisen Passagen war das Gerät damit für ernsthaftes Mastering praktisch unbrauchbar. Interessanterweise war die Störung auch immer erst nach der ersten Betriebsstunde wahrnehmbar, was mich vermuten ließ, dass hier etwas mit der Wärme, die das Gerät erzeugt, korreliert.
Ich kontaktierte SSL also direkt und schickte ein Soundfile mit. Zunächst wurde mir mitgeteilt, dass dieses Fehlerbild grundsätzlich bekannt sei. Hoi, das fand ich merkwürdig, weil ich davon ausging, dass es dann eine Rückrufaktion oder sowas gegeben hätte. Ich habe nachgehakt, und dann wurde später erklärt, meine Seriennummer liege eigentlich außerhalb der ursprünglich betroffenen Produktionsserie. Hm okay... Diese zunächst etwas widersprüchliche Kommunikation sorgte bei mir für erhebliche Verunsicherung. Fairerweise muss ich aber sagen, dass SSL die technische Einschätzung später etwas ausführlicher nachgereicht und den Kontakt anschließend auch regelmäßig gehalten hat.
Das Gerät wurde daraufhin zum autorisierten Servicepartner geschickt. Nach dem ersten Reparaturversuch erhielt ich den Fusion zurück – leider bestand das ursprüngliche Fehlerbild unverändert weiter. Ich habe keine Ahnung, was bei der Reparatur gemacht wurde, Fakt war, das Problem war exakt dasselbe. Für mich bedeutete das mehrere Wochen Zeitverlust, einen zweiten Versand und letztlich sogar den Verlust eines Mastering-Auftrags, weil ich meine Arbeit nicht wie geplant abschließen konnte. Das war für mich der eigentliche Tiefpunkt der gesamten Geschichte.
Zwischendurch wurde mir außerdem als Kulanz das SSL Fusion Plugin-Bundle angeboten. Ich verstehe die gute Absicht dahinter, allerdings fühlte sich das in meiner Situation etwas unglücklich an. Wer bewusst mal knapp 2.000 Euro für hochwertige Analoghardware ausgibt (ja ich weiß - heute deutlich günstiger), sucht in diesem Moment (trotzdem) keine Softwarelösung, sondern vor allem eine schnelle und verlässliche Reparatur.
Nach weiteren Gesprächen zwischen SSL und dem deutschen Servicepartner wurde schließlich entschieden, das Gerät gegen ein Austauschgerät zu ersetzen. Diese Entscheidung begrüße ich ausdrücklich und sie führt auch dazu, dass meine Bewertung an dieser Stelle differenzierter ausfällt als noch zu Beginn des Vorgangs - als ich (verständlicherweise) wirklich heftig enttäuscht war.
Ein Kritikpunkt bleibt dennoch bestehen: Nicht der Defekt selbst war das eigentliche Problem – Defekte können bei jeder Hardware auftreten. Entscheidend ist, wie schnell und transparent anschließend eine Lösung gefunden wird. Hier hätte ich mir bei einem professionellen Gerät dieser Preisklasse einen deutlich effizienteren Ablauf gewünscht. Ich erwarte von einem SSL-Gerät schon mindestens eine Laufzeit von 10 Jahren, zumal mein Gerät wahrlich keiner Dauernutzung unterzogen wurde, eher das Gegenteil. Wenn da mal was nicht mehr passt, war ich eigentlich davon ausgegangen, dass eine Firma wie SSL und seine Vertriebspartner hier schneller und effizienter arbeiten, insbesondere dann, wenn ich mehrfach zu hören bekomme, dass die Fusions dieser Welt eigentlich sehr stabil laufen und Probleme wie meines, wohl nur noch sehr selten seien. Nunja...
Ich hoffe nun, dass das Austauschgerät dauerhaft zuverlässig funktioniert. Sollte das der Fall sein, ist die Angelegenheit für mich abgeschlossen. Ich halte es dennoch für wichtig, hier diese Erfahrung auch einmal zu teilen. Nichtsdestotrotz: Meine Bewertung fällt damit heute fairerweise besser aus als ursprünglich. Der Weg dorthin war allerdings unnötig lang und hat mich leider viel Zeit, Nerven gekostet. Ob ich mich nochmal auf SSL einlasse, tja... wir werden sehen.
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G
Werde zum SSL Fan
Teuer - und jeden Cent wert. Die ideale Ergänzung, wenn man hauptsächlich im Rechner produziert. Die Sättigungsstufe ist fantastisch, der EQ genau das, was man im Masterweg noch braucht ... der Hochband Kompressor ein schönes Mittel um übertriebene Zischeleien abzudämpfen und der Stereo Imager gerade mit den negativen "monoisierenden" Wirkungen im unteren Frequenzbereich, wenn man das so will, ein Geschenk! Ist streng genommen 5 Geräte (oder 6) integriert in einem. Einzeln schaltbar. Mit Insert (hab ich den Tegeler Creme dran und das ist meine gesamte Mastering-Kette und die fass ich so schnell nicht mehr an!) und so perfekt regelbar, wie das nur SSL und ein paar ganz wenige andere Hersteller hinkriegen. Ich werde nach dem Erwerb des Six und nun des Fusion noch zum echten SSL - Fan. Empfehle begeistert, wenn man die Knete entbehren kann!
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P
Ein brillantes Werkzeug!!!
Ein brillantes Werkzeug. Mit gutem Gehör und guten Händen ist das Ziel sehr schnell erreicht. Anstatt Stunden für 3-6 Plug-in von verschiedenen Herstellern zu pflücken. SSL Fusion erledigt die ganze Angelegenheit in 10 Minuten.
Der Sound tötet natürlich jedes Plug-In.
Der Sound tötet natürlich jedes Plug-In.
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S
Magie!
Natürlich ist es in der heutigen Zeit möglich alles "in the Box" zu bearbeiten und zu mastern, aber wer gerne ein Stück Hardware in seinem Studio stehen haben möchte ist mit dem Fusion gut beraten! Ob Drum-Bus oder Master-Out, dieses Gerät veredelt den Sound auf unglaubliche Weise! Es macht eifach unheimlich viel Spaß an echten Knöpfen zu drehen und direkt einen Unterschied zu hören! Alle Komponenten arbeiten einwandfrei und das Ergebnis ist TOP! Seid ich den Fusion benutze bekomme ich unglaublich gutes Feedback von meinen Kunden! Ich möchte das Teil nicht mehr missen und werde in Zukunft noch mehr SSL Geräte in mein Studio inhalieren!!
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M
Gut für Mixdown und Master
Nutze den Fusion für den Mixdown und zum Stereo-Summieren. Bin sehr zufrieden damit.
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s
Ist der Fusion ein Master Prozessor?
Wie von SSL gewohnt ist die Verarbeitung ohne Mängel. Ob dieser alleine ein Master Prozessor ist, würde ich als Stand alone nur bedingt bestätigen. Also shit in shit out, verwendet man in der Kette vorab einen Kompressor und EQ, gibt der Fusion den letzten Rest, was dem Mix das zugibt um Details präsenter zu gestalten. Das oft genannte Rauschen bei der Verwendung des Vintage Drive, kann ich nur bedingt bestätigen. Sollte ja auch so sein, bedingt duch seine Funktion. Highlight sind der Input und Output Trim, der Violet EQ und HF Kompressor. Die Möglichkeit des Insert in Verbindung eines M/S Kompressor und der Stereo Image. Nutze diesen Hauptsächlich für Elektro und freue mich jedes mal, wenn der Bypass deaktiviert ist.
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UK
Das SSL "Sahne-Teil"
Der Klang des SSL ist unfassbar gut gelungen. Mit den Einstellungen der einzelnen Sektionen muss man sich allerdings erst ein wenig beschäftigen um seinen Sound zu finden.
Das Ergebnis ist ein sehr transparenter, volumiger und satter Klang. Je nach Stilrichtung kann man die Färbung des Signals sehr gut steuern (Jazz, Rock, RAP, Metal, Elektro, ...). Wir nutzen den SSL hier im Studio ausschließlich zum Mastern, um dem Material noch mal das "gewisse Etwas" zu verpassen. Seicht eingesetzt verarbeitet der Fusion die Signale teilweise unauffällig bis hin zu sehr färbend, wenn man mal etwas deutlicher in die Regler "fährt".
Einzig, was etwas störend ist (daher auch bei den Features einen Punkt abzug) ist, dass der Ein- und Ausschalter auf der Rückseite ist. Lässt sich dann aber über einen kleine Funk-Fernbedienung regeln ;-)
Das Ergebnis ist ein sehr transparenter, volumiger und satter Klang. Je nach Stilrichtung kann man die Färbung des Signals sehr gut steuern (Jazz, Rock, RAP, Metal, Elektro, ...). Wir nutzen den SSL hier im Studio ausschließlich zum Mastern, um dem Material noch mal das "gewisse Etwas" zu verpassen. Seicht eingesetzt verarbeitet der Fusion die Signale teilweise unauffällig bis hin zu sehr färbend, wenn man mal etwas deutlicher in die Regler "fährt".
Einzig, was etwas störend ist (daher auch bei den Features einen Punkt abzug) ist, dass der Ein- und Ausschalter auf der Rückseite ist. Lässt sich dann aber über einen kleine Funk-Fernbedienung regeln ;-)
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