O
sehr gut und aber nicht ausreichendFeedback-arm
ich habe mehrere headset-Mikrofone für Live-Einsatz im Bereich Akustik-Gitarre, Pop, Rock und härtere Gangarten getestet und benutze letztendlich das ME3 live.
Die dpa-Mikrofone, die ich getestet habe (dpa 4088 und 6066 ), mögen einen tollen Sound haben, sind aber mit einer Monitor-Box nicht zu gebrauchen aufgrund der großen Feedback-Anfälligkeit selbst bei mäßiger bis mittlerer Lautstärke, auch bei dem Nieren-Charakteristik-Mikrofon. Mit in-ear-Monitoring ist das vermutlich nicht der Fall, aber wenn man einmal zu nahe an die PA-Front-Speaker kommt, wird es sicher auch wieder kritisch. Klar kann man das mit dynamischen Notch-Filtern (Feedback-Killer) vermutlich einigermaßen in den Griff bekommen, aber wenn ich schon so etwas einsetzen muss, um überhaupt mit einem Mikrofon bei mittlerer Lautstärke arbeiten zu können, dann ist das nichts für mich.
Das AKG-Headset-Mikrofon C520 hatte ich anfangs auch getestet, aber das Halte-Bügel-System war mir bei diesem Mikrofon zu kompliziert, jedenfalls nicht so einfach anzuwenden, wie bei diesem Sennheiser ME3 - Mikrofon und es gab beim C520 auch Feedback, aber bei weitem nicht so stark, wie bei den dpa-Mikrofonen.
Beim ME3 passt für mich alles sehr gut, d.h. so gut wie keine Feedbacks auch bei höheren Lautstärken, wenn man das Mikrofon nicht gerade direkt Richtung Monitor-Laussprecher hält oder den Monitor zu laut aufdreht, Haltebügel sehr einfach an- und abzulegen, bequem zu tragen und betreffs Sound zumindest deutlich besser als ein SM58, nur eben ohne Nahbesprechungs-Effekt.
Ich habe jetzt keinen 1:1-Soundvergleich des ME3 mit einem sehr teuren Sennheiser- (E965) oder Neumann-Kondensator-Handheld-Mikrofon gemacht, da kommt das ME3 sicher bzw. vermutlich sound-mäßig nicht ran, aber mit vielen anderen, guten Vocal-Mikrofonen kann das ME3 sicher mithalten. Man muss mit einem headset-Mikrofon sowieso etwas anders "arbeiten", als mit einem hand-held Mikrofon, denn "arbeiten" mit Mikrofon-Abstand geht bei headset eben nicht, was natürlich auch gewisse Auswirkungen auf die Soundvarianz hat, dafür gewinnt man aber viele andere Vorteile.
Schön wäre es, wenn Thomann zu den verschiedenen headset-Mikrofonen eine detailliertere Vergleichs-Übersicht auf die Thomann-homepage stellen würde, wo genau die Vorteile und Einschränkungen jedes dieser headset-Mikrofone beschrieben wird. Das hätte mir diverse eigene Versuche und Bestellungen und Rücksendungen bei / an Thomann und Anrufe bei Thomann erspart, somit auch Thomann einiges an unnötiger Arbeit erspart. Letztendlich sind alle o.g. Mikrofone gut bis sehr gut, vor allem auch die dpa im professionellen Bereich, aber sie haben eben unterschiedliche Einsatz-Schwerpunkte und -Einschränkungen.
Update 03.2026:
Nach einigen Auftritten auf lauteren, größeren Bühnen und Bühnen mit ungünstiger Lautsprecherplatzierung, muss ich leider sagen, dass auch dieses Mikrofon nicht immer ausreichend Feedback-stabil ist. Ich benutze daher nun das Shure SM 35 Headset Mikrofon, das Feedback-stabiler ist und auch einen guten Live - Klang hat, ähnlich wie ein Shure SM 58 Mikrofon.
Es gibt übrigens einen deutschen Anbieter (Scharbert) eines Adapterkabel, mit dem man dieses Shure Headset Mikrofon an einen Sennheiser Wireless Sender anschließen kann. Der Aufsteck-Adapter des Herstellers YPA funktionierte nicht für dieses Mikrofon, der von Scharbert erst nach einer Modifikation. Denn dieses Problem kam bei mir dann auch noch auf, als ich vom Sennheiser auf das Shure Mikrofon gewechselt habe und natürlich nicht noch zusätzliche 500 € für eine neue Shure Funk- Strecke ausgeben wollte.
Die dpa-Mikrofone, die ich getestet habe (dpa 4088 und 6066 ), mögen einen tollen Sound haben, sind aber mit einer Monitor-Box nicht zu gebrauchen aufgrund der großen Feedback-Anfälligkeit selbst bei mäßiger bis mittlerer Lautstärke, auch bei dem Nieren-Charakteristik-Mikrofon. Mit in-ear-Monitoring ist das vermutlich nicht der Fall, aber wenn man einmal zu nahe an die PA-Front-Speaker kommt, wird es sicher auch wieder kritisch. Klar kann man das mit dynamischen Notch-Filtern (Feedback-Killer) vermutlich einigermaßen in den Griff bekommen, aber wenn ich schon so etwas einsetzen muss, um überhaupt mit einem Mikrofon bei mittlerer Lautstärke arbeiten zu können, dann ist das nichts für mich.
Das AKG-Headset-Mikrofon C520 hatte ich anfangs auch getestet, aber das Halte-Bügel-System war mir bei diesem Mikrofon zu kompliziert, jedenfalls nicht so einfach anzuwenden, wie bei diesem Sennheiser ME3 - Mikrofon und es gab beim C520 auch Feedback, aber bei weitem nicht so stark, wie bei den dpa-Mikrofonen.
Beim ME3 passt für mich alles sehr gut, d.h. so gut wie keine Feedbacks auch bei höheren Lautstärken, wenn man das Mikrofon nicht gerade direkt Richtung Monitor-Laussprecher hält oder den Monitor zu laut aufdreht, Haltebügel sehr einfach an- und abzulegen, bequem zu tragen und betreffs Sound zumindest deutlich besser als ein SM58, nur eben ohne Nahbesprechungs-Effekt.
Ich habe jetzt keinen 1:1-Soundvergleich des ME3 mit einem sehr teuren Sennheiser- (E965) oder Neumann-Kondensator-Handheld-Mikrofon gemacht, da kommt das ME3 sicher bzw. vermutlich sound-mäßig nicht ran, aber mit vielen anderen, guten Vocal-Mikrofonen kann das ME3 sicher mithalten. Man muss mit einem headset-Mikrofon sowieso etwas anders "arbeiten", als mit einem hand-held Mikrofon, denn "arbeiten" mit Mikrofon-Abstand geht bei headset eben nicht, was natürlich auch gewisse Auswirkungen auf die Soundvarianz hat, dafür gewinnt man aber viele andere Vorteile.
Schön wäre es, wenn Thomann zu den verschiedenen headset-Mikrofonen eine detailliertere Vergleichs-Übersicht auf die Thomann-homepage stellen würde, wo genau die Vorteile und Einschränkungen jedes dieser headset-Mikrofone beschrieben wird. Das hätte mir diverse eigene Versuche und Bestellungen und Rücksendungen bei / an Thomann und Anrufe bei Thomann erspart, somit auch Thomann einiges an unnötiger Arbeit erspart. Letztendlich sind alle o.g. Mikrofone gut bis sehr gut, vor allem auch die dpa im professionellen Bereich, aber sie haben eben unterschiedliche Einsatz-Schwerpunkte und -Einschränkungen.
Update 03.2026:
Nach einigen Auftritten auf lauteren, größeren Bühnen und Bühnen mit ungünstiger Lautsprecherplatzierung, muss ich leider sagen, dass auch dieses Mikrofon nicht immer ausreichend Feedback-stabil ist. Ich benutze daher nun das Shure SM 35 Headset Mikrofon, das Feedback-stabiler ist und auch einen guten Live - Klang hat, ähnlich wie ein Shure SM 58 Mikrofon.
Es gibt übrigens einen deutschen Anbieter (Scharbert) eines Adapterkabel, mit dem man dieses Shure Headset Mikrofon an einen Sennheiser Wireless Sender anschließen kann. Der Aufsteck-Adapter des Herstellers YPA funktionierte nicht für dieses Mikrofon, der von Scharbert erst nach einer Modifikation. Denn dieses Problem kam bei mir dann auch noch auf, als ich vom Sennheiser auf das Shure Mikrofon gewechselt habe und natürlich nicht noch zusätzliche 500 € für eine neue Shure Funk- Strecke ausgeben wollte.
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B
Super Sound aber Bügel sehr "dick"
Perfekter Klang und gut zu tragen. Der Bügel ist leider sehr "dick". Bei mit als Brillenträger kommen sich die Bügel des Headsets und der Brille etwas in die Quere.
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m
Gutes headset
Das einzige problem: in ear + headset + Brille ist echt kompliziert, aber das ist wahrscheinlich bei jedem Headset so.....
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P
Drückt
Das Mikrofon ist für Leute mit langen Haaren, die diese bevorzugt offen tragen, recht mühsam auf- und abzuziehen.
Außerdem ist das Mikrofon an der Halterung so angebracht, dass es oberhalb des Ohrs Richtung Schläfe extrem drückt. Sie lässt sich auch nicht verschieben. Das ist der wichtigste Grund, weshalb ich das Mikrofon zurückschicke, ohne es weiter ausprobiert zu haben.
Außerdem ist das Mikrofon an der Halterung so angebracht, dass es oberhalb des Ohrs Richtung Schläfe extrem drückt. Sie lässt sich auch nicht verschieben. Das ist der wichtigste Grund, weshalb ich das Mikrofon zurückschicke, ohne es weiter ausprobiert zu haben.
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T
Preis Leistung gut
Aber man kann hier kein HighEnd Mikrofon erwarten.
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