C
Kleiner Kasten klingt kolossal kräftig
Gleich nachdem ich endlich meine Traumverzerrer gefunden hatte, fing ich an zu grübeln, wozu ich denn jetzt noch meinen hochedlen Boogie brauche. Ich bin kein Freund des groben Röhrens, und den richtig schönen Crunch- und Solosound hatte ich nunmehr gleichwertig in den Effektgeräten gefunden. Also brauche ich einen guten Cleansound, der Rest kommt vom Bodenbrett.
Hier ist er. Klein, handlich, leicht, leise und durchdacht. Mehr braucht man nicht. Warmer Klang, besonders schöner Hall, nimmt alle Bodentreter vor und hinter dem Preamp, gute Klangregelung, viele Möglichkeiten, kein Lüftergeräusch. Laut. 50 W können knapp werden; diese 200 W blasen die Nadeln von der Tanne. Gespielt über meine 3 verschiedenen Boogie Boxen: Immer anders, immer gut. Wen es interessiert: Verzerrer von J. Rockett Audio und JHS Pedals.
Im direkten Vergleich war da an Transistorverstärkern noch ein DV Mark Micro 50 sowie ein Yamaha THR 100 HD . Der DV klingt überraschend wunderbar, warm, guter Zerrkanal, halt "nur" 50 W. Für Jazz, als Übungsamp oder für Unterschallbands ist das ein sehr günstiger Tip. Der Yamaha klang im Vergleich wie ein Blecheimer, auch die Verzerrung löste bei mir nur Kopfschütteln aus.
Fazit: Wer mit seinen Bodentretern auf Du und Du steht und auf das Renommee eines rauchenden Röhrenamps verzichten kann, ist hier bestens versorgt.
UPDATE nach eineinhalb Jahre: Der Tone Block hat mich durch etliche Auftritte begleitet, kaum mehr als halb aufgedreht, immer gut und einfach. Meinen Boogie habe ich noch, spiele aber eher den Quilter.
Die Grundfarbe ist Fender-artig warm-voll-klar, bei aufgedrehter Vorstufe auch mal bis in untere mittlere Verzerrung, vielleicht wie ein Twin Reverb (ohne dessen Nachteile), klingt wie 6L6- Röhren: "Amerikanisch", nicht "britisch". Wer "Marshall" oder "Vox" sucht, schaue sich andere Kästchen von Quilter an, es ist für jeden Bedarf gesorgt.
Hier ist er. Klein, handlich, leicht, leise und durchdacht. Mehr braucht man nicht. Warmer Klang, besonders schöner Hall, nimmt alle Bodentreter vor und hinter dem Preamp, gute Klangregelung, viele Möglichkeiten, kein Lüftergeräusch. Laut. 50 W können knapp werden; diese 200 W blasen die Nadeln von der Tanne. Gespielt über meine 3 verschiedenen Boogie Boxen: Immer anders, immer gut. Wen es interessiert: Verzerrer von J. Rockett Audio und JHS Pedals.
Im direkten Vergleich war da an Transistorverstärkern noch ein DV Mark Micro 50 sowie ein Yamaha THR 100 HD . Der DV klingt überraschend wunderbar, warm, guter Zerrkanal, halt "nur" 50 W. Für Jazz, als Übungsamp oder für Unterschallbands ist das ein sehr günstiger Tip. Der Yamaha klang im Vergleich wie ein Blecheimer, auch die Verzerrung löste bei mir nur Kopfschütteln aus.
Fazit: Wer mit seinen Bodentretern auf Du und Du steht und auf das Renommee eines rauchenden Röhrenamps verzichten kann, ist hier bestens versorgt.
UPDATE nach eineinhalb Jahre: Der Tone Block hat mich durch etliche Auftritte begleitet, kaum mehr als halb aufgedreht, immer gut und einfach. Meinen Boogie habe ich noch, spiele aber eher den Quilter.
Die Grundfarbe ist Fender-artig warm-voll-klar, bei aufgedrehter Vorstufe auch mal bis in untere mittlere Verzerrung, vielleicht wie ein Twin Reverb (ohne dessen Nachteile), klingt wie 6L6- Röhren: "Amerikanisch", nicht "britisch". Wer "Marshall" oder "Vox" sucht, schaue sich andere Kästchen von Quilter an, es ist für jeden Bedarf gesorgt.
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D
Endlich ein sauberes Design
Meine Anforderung: Leise = kein Lüfter, eingebautes Netzteil, Equalizer, kein Rauschen, kein Brummern, kein Ein-Ausschaltkracher -- 2020 sollte das doch zu schaffen sein.
Nachdem sich Foxgear Kolt 45 (Mordsknack beim Ein-Ausschalten, Netzteil doppelt so groß wie der Amp -- das hilft ja im Pedalboard...) und SeymourDuncans Powerstage 170 und 200 (immer laufende Lüfter direkt in meine Richtung auf dem Schreibtisch) bei mir disqualifiziert haben, war ich kurz davor, mir doch einen Powerstage zu kaufen und -- auf eigenes Risiko -- dem Lüfter selbst eine Regelung zu verpassen. Insgesamt hat der schon ein geiles Konzept/Design außen wie innen.
Doch der Quilter Tone Block 202 hat mir den Ärger abgenommen. Jetzt genieße ich gleich mehrere Vorzüge:
Ich hab einen 200-Watt-Gitarrenverstärker mit drei Voicings und Hall, mit dem man direkt im Übungsraum und auf kleinen Bühnen lärmen kann. Vielleicht noch die eine oder andere Tretmine davor (oder in den FX-Weg) und gut.
Man kann ihn auf dem Desktop benutzen: Kein Rauschen, kaum hörbare Ein- und Ausschaltplops, kein Lüfter. Dabei auch -- trotz 200 Watt -- sauber und ohne hypersensible Finger im Bereich Zimmerlautstärke einzustellen. Sehr angenehm.
Bei mir soll er hauptsächlich zwischen Kemper und Kemper Kabinett arbeiten. Da gibt es dann vier Möglichkeiten: Will man den Equalizer nutzen, schickt man das Kempersignal an den Gitarreneingang und dreht Gain nicht zu weit auf. Auch Signale auf Line-Level kriegt der Quilter an diesem Eingang unverzerrt hin. In der Voicing-Stellung FRFR (Flat) gibt es keinen speziellen Extra-Gitarren-Sound, sondern man hat halt den Equalizer zum Anpassen an die Box oder eine andere Gitarre. Klar kann das der Kemper auch, aber ich verstell mir ungern die dort ausgearbeiteten Rigs.
In Stellung FullQ wird es etwas gitarriger, und in Stellung Vintage kommt ein bisschen "Klingeln" wie bei Fender-Amps hinzu. Und wer der Meinung ist, dass auch bei FRFR immer irgendwie ein bisschen Voicing da ist -- der wählt Variante 4: Er benutzt nur die Endstufe, indem er den Kemper (oder welches Modeling-Teil auch immer) in den Return-Eingang schickt.
Meine Ansprüche und Vorlieben deckt der Tone Block gut ab. Er ist teuer, aber die Powerstages sind das erst recht. Leistungsmäßig hätte mir die 50-Watt-Version Quilter 101 Reverb locker gereicht, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und das FRFR-Voicing, das speziell für Modeler gedacht ist, an Bord haben.
Nachdem sich Foxgear Kolt 45 (Mordsknack beim Ein-Ausschalten, Netzteil doppelt so groß wie der Amp -- das hilft ja im Pedalboard...) und SeymourDuncans Powerstage 170 und 200 (immer laufende Lüfter direkt in meine Richtung auf dem Schreibtisch) bei mir disqualifiziert haben, war ich kurz davor, mir doch einen Powerstage zu kaufen und -- auf eigenes Risiko -- dem Lüfter selbst eine Regelung zu verpassen. Insgesamt hat der schon ein geiles Konzept/Design außen wie innen.
Doch der Quilter Tone Block 202 hat mir den Ärger abgenommen. Jetzt genieße ich gleich mehrere Vorzüge:
Ich hab einen 200-Watt-Gitarrenverstärker mit drei Voicings und Hall, mit dem man direkt im Übungsraum und auf kleinen Bühnen lärmen kann. Vielleicht noch die eine oder andere Tretmine davor (oder in den FX-Weg) und gut.
Man kann ihn auf dem Desktop benutzen: Kein Rauschen, kaum hörbare Ein- und Ausschaltplops, kein Lüfter. Dabei auch -- trotz 200 Watt -- sauber und ohne hypersensible Finger im Bereich Zimmerlautstärke einzustellen. Sehr angenehm.
Bei mir soll er hauptsächlich zwischen Kemper und Kemper Kabinett arbeiten. Da gibt es dann vier Möglichkeiten: Will man den Equalizer nutzen, schickt man das Kempersignal an den Gitarreneingang und dreht Gain nicht zu weit auf. Auch Signale auf Line-Level kriegt der Quilter an diesem Eingang unverzerrt hin. In der Voicing-Stellung FRFR (Flat) gibt es keinen speziellen Extra-Gitarren-Sound, sondern man hat halt den Equalizer zum Anpassen an die Box oder eine andere Gitarre. Klar kann das der Kemper auch, aber ich verstell mir ungern die dort ausgearbeiteten Rigs.
In Stellung FullQ wird es etwas gitarriger, und in Stellung Vintage kommt ein bisschen "Klingeln" wie bei Fender-Amps hinzu. Und wer der Meinung ist, dass auch bei FRFR immer irgendwie ein bisschen Voicing da ist -- der wählt Variante 4: Er benutzt nur die Endstufe, indem er den Kemper (oder welches Modeling-Teil auch immer) in den Return-Eingang schickt.
Meine Ansprüche und Vorlieben deckt der Tone Block gut ab. Er ist teuer, aber die Powerstages sind das erst recht. Leistungsmäßig hätte mir die 50-Watt-Version Quilter 101 Reverb locker gereicht, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und das FRFR-Voicing, das speziell für Modeler gedacht ist, an Bord haben.
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s
WOW - ersetzt mehrere cleane Röhrenamps.
Ich verwende seit vielen Jahren gute Röhrenamps komplett clean als Pedal-Plattform. Die Schlepperei geht mir allerdings mit steigendem Alter immer mehr auf die Nerven. Es gibt allerdings wenige Alternativen, wenn es angenehm klingen und doch laut sein soll. Der Quilter Tone Block 202 ist mein neues Top Teil, das mich komplett begeistert vom Clean Tone und von der Lautstärke. Ich verwende den Amp in der Vintage Einstellung, wo er sehr schön in Richtung Blackface Fender geht. Wenn jemand 2 Kanäle braucht oder mehr Zerre braucht, soll er sich wo anders umsehen. Für Clean und sehr wenig Zerre ist der Quilter aber echt top. Der Amp ist so dynamisch, dass ich sogar den Kompressor verwende. Der Hall ist ok, aber nix besonderes. Der XLR Ausgang und auch der Front Ausgang für das Pult sind schön abgestimmt und wirklich verwendbar. Der Kopfhörerausgang ist SEHR leise und braucht vermutlich einen Kopfhörer unter 80 Ohm, weil sonst zu leise. Alles in Allem eine Riesen Überraschung, weil ich nicht dachte, dass ich nun einige Röhren-Amps verkaufen werde.
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m
Es fehlt die Wärme im Sound
Vorab, ich spiele Jazz/Fusion mit einer Ibanez AM205 Semi mit Thomastik Swing 11er Saiten über den Quilter Mach2 Combo 12HD seit 2018.
Ich benutze hauptsächlich den 2ten Mic/Line Eingang. Hier: Toller, sehr warmer Klang, Sustain, viele Obertöne.
Ich wollte auf den Quilter Tone Block 202 in Verbindung mit dem Quilter The BlockDock 12HD wechseln, um auch den Line6 Helix zu verstärken.
Leider ist der Klang wirklich deutlich kälter, steriler, Obertöne fehlen oder sind kratzig, mit unterschiedlichsten Einstellungen erhielt ich keinen Sound, der an den Quilter Mach2 Combo 12HD heranreichen könnte. Diesen Höreindruck haben auch andere Bestätigt.
Keine Ahnung wie das sein kann.
Vll. weil der Quilter Mach2 Combo 12HD made in USA und Tone Block made ich China? Schaltungsdesign aus Kostengründen geändert ( von Analog auf Digitalverstärkung auf Platine?,).
Ich emfinde den Klang als noch o.K, dafür dann aber für made in China in Verbindung mit dem Tone Block über 1000 Euro als deutlich zu teuer.
Ich bleibe beim Quilter Mach2 Combo 12HD.
Ich benutze hauptsächlich den 2ten Mic/Line Eingang. Hier: Toller, sehr warmer Klang, Sustain, viele Obertöne.
Ich wollte auf den Quilter Tone Block 202 in Verbindung mit dem Quilter The BlockDock 12HD wechseln, um auch den Line6 Helix zu verstärken.
Leider ist der Klang wirklich deutlich kälter, steriler, Obertöne fehlen oder sind kratzig, mit unterschiedlichsten Einstellungen erhielt ich keinen Sound, der an den Quilter Mach2 Combo 12HD heranreichen könnte. Diesen Höreindruck haben auch andere Bestätigt.
Keine Ahnung wie das sein kann.
Vll. weil der Quilter Mach2 Combo 12HD made in USA und Tone Block made ich China? Schaltungsdesign aus Kostengründen geändert ( von Analog auf Digitalverstärkung auf Platine?,).
Ich emfinde den Klang als noch o.K, dafür dann aber für made in China in Verbindung mit dem Tone Block über 1000 Euro als deutlich zu teuer.
Ich bleibe beim Quilter Mach2 Combo 12HD.
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S
The future is now
Ich habe mir mittlerweile 2 zugelegt, einen für Gitarre, einen für Bass. An beiden Instrumenten verrichtet er eine ausgezeichnete Arbeit.
Normalerweise spiele ich alte Fender Amps. Dass der Tone Block so etwas nicht zu 100% ersetzt, steht außer Frage...aber er ist wirklich sehr nah dran. Ich fühle mich beim spielen jedenfalls sehr wohl. Eine Empfehlung für alle, die nach einem Amp mit viel cleanen Headroom suchen. Als Pluspunkt kommen noch das Gewicht und die Größe hinzu.
Normalerweise spiele ich alte Fender Amps. Dass der Tone Block so etwas nicht zu 100% ersetzt, steht außer Frage...aber er ist wirklich sehr nah dran. Ich fühle mich beim spielen jedenfalls sehr wohl. Eine Empfehlung für alle, die nach einem Amp mit viel cleanen Headroom suchen. Als Pluspunkt kommen noch das Gewicht und die Größe hinzu.
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w
Unfassbar
Unfassbar gut, laut wie die Hölle - hab den Output Regler auf ca. 35-40 Watt und bin zu laut für einen Peavey Invective. Pedal davor und perfekt für Post Metal Doom Zeugs. Hab ihn an meiner Marshall 1960 hängen.
Kann ich nur empfehlen - der Amp hat power und schneidet durch den Mix dass es eine Freude ist.
Kann ich nur empfehlen - der Amp hat power und schneidet durch den Mix dass es eine Freude ist.
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JN
Mh, 4 oder 5 Sterne?
Also Vorab. das Teil klingt gut, hat schöne Voicing Abstufungen (im Prinzip 3 Bright Optionen) Es hat nicht ganz die Tiefe eines Röhrenamps, oder guten Jazzchorus aber verträgt sich mit all meinen Gitarren und Speakern recht gut. Kein Lüftergeräusch ! Wenig Grundrauschen. Nicht gefallen tut mir der Ansatzpunkt des Mittenreglers, der bewegt sich im oberen, nasalen Mittenbereich. Den zu boosten ist unschön, eignet sich aber um eben diese Frequenzen etwas raus zu regeln. Ich hätte mir einen etwas tieferen Ansatzpunkt gewünscht. Ich hate vorher den DV Mark Greg Howe 250, der war wesentlich günstiger und hatte etwas mehr Wärme (ist leider kaputt und das Nachfolgemodell hat leider einen zu lauten Lüfter, sonst hätte ich den wieder gekauft) 5 Sterne oder sogar 6 hätte ich gegeben, wenn der 200-300 Euro günstiger gewesen wäre aber wat soll man machen. Ging daher leider doch zurück...Für den Preis bekommt man schon einen echt guten Marshall Amp... Ih habe jetzt einen Bassamp: Harley Benton Block-800B MKII. Der klingt für meine Zwecke als cleane Pedalplattform sehr gut und ha auch fast keine Lüftergeräusche. (Siehe dazu meine Bewertung beim Harley Benton) Ach so getestet mit folgenden Speakern: Jensen Alnico Blackbird 40, Jensen C12N, Celestion V30, Eminmence 128 (ähnlich Creamback), Emminence Lil Texas (Neodym) und mit einer dicken handgeschnitzten Jazzgitarre, EMG Strat, Tele, einer fetten PRS Les Paul, 2 Semis (eine von PRS) und einer PRS HSH Strat aus den 90ern.
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G
Röhrenverstärker Killer
Ich wolllte mir einen Transistorverstärker zulegen, der leicht ist und wenig Platz für den Transport braucht, aber trotzdem für live Auftritte genug Power hat und kurz gesagt: genau das liefert der Quilter auch perfekt ab!
Ich spiele sonst den genial klingenden Two-Rock Classic Reverb, wollte aber nicht mehr für jeden Gig die etlichen Kilos schleppen.. Ich bevorzuge für meine Spielweise einen cleanen Verstärker als "Pedalplattform" mit viel Headroom. Genau das bekommt der Tone Block 202 überraschend gut hin! Der Amp ist mit einer 1x12 Box betrieben vom Sound her zB meinem Fender Princton Reverb Reissue Röhrenverstärker in jeder hinsicht deutlich überlegen + leichter und handlicher. Besonders mit Humbuckern klingt der Amp super, gerade weil er die Bässe extrem tight aber trotzdem richtig fett rüberbringt, aber auch die Strat klingt super. Cool ist auch die Limiter Funktion: mit Gain über 12 Uhr und aufgedrehtem Limiter (ab 10/11 Uhr) bekommt man einen fetteren Clean Sound mit besonders viel Sustain jedoch ohne zu Verzerren. Schaltet man jedoch ein Overdrive Pedal davor, so bekommt man trotzdem den angezerrten Sound vom jeweiligen Pedal ohne, dass hier der Limiter dazwischen funkt.
Der integrierte Reverb klingt für mich etwas unspektakulär, reicht aber für seinen Zweck komplett aus.
Alles in allem kann ich den Tone Block 202 nur empfehlen!
Ich spiele sonst den genial klingenden Two-Rock Classic Reverb, wollte aber nicht mehr für jeden Gig die etlichen Kilos schleppen.. Ich bevorzuge für meine Spielweise einen cleanen Verstärker als "Pedalplattform" mit viel Headroom. Genau das bekommt der Tone Block 202 überraschend gut hin! Der Amp ist mit einer 1x12 Box betrieben vom Sound her zB meinem Fender Princton Reverb Reissue Röhrenverstärker in jeder hinsicht deutlich überlegen + leichter und handlicher. Besonders mit Humbuckern klingt der Amp super, gerade weil er die Bässe extrem tight aber trotzdem richtig fett rüberbringt, aber auch die Strat klingt super. Cool ist auch die Limiter Funktion: mit Gain über 12 Uhr und aufgedrehtem Limiter (ab 10/11 Uhr) bekommt man einen fetteren Clean Sound mit besonders viel Sustain jedoch ohne zu Verzerren. Schaltet man jedoch ein Overdrive Pedal davor, so bekommt man trotzdem den angezerrten Sound vom jeweiligen Pedal ohne, dass hier der Limiter dazwischen funkt.
Der integrierte Reverb klingt für mich etwas unspektakulär, reicht aber für seinen Zweck komplett aus.
Alles in allem kann ich den Tone Block 202 nur empfehlen!
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P
Klanglich beeindruckendes Kraftpaket
Als Pedalplattform-Spieler bevorzuge ich Röhren-Amps mit schillernden, perligen und dynamisch-offenen Cleansounds. Unterschiedliche Overdrive- und Distortionsounds werden bei mir ausschließlich über Bodentreter erzeugt.
Als Live-Backup war ich noch auf der Suche nach einem verlässlichen, ausreichend starken und pedaltauglichen Transistor-Amp, der dazu noch handlich und leicht sein sollte. Im Idealfall mit internem Hall, um mir den Reverb als Bodenpedal sparen zu können.
Vor diesem Hintergrund weckte der Quilter Tone Block 202 mein Interesse.
Natürlich vergleiche ich die Dynamik, Wärme und das Funkelnde eines schönen Röhrenamp-Cleansounds nicht mit dem eines Solide State, selbstredend. Aber meine Erwartungen an den Cleansound des Quilter Tone Block 202 gingen in die Richtung eines Orange Super Crush 100, den ich schon mal als Topteil hatte und der für mich einen mega tollen Cleansound hat. Nur wollte ich jetzt etwas Handliches für in die Gig-Tasche als Reserve und kein großes Topteil.
Also ging es mit dem Quilter in den Proberaum zum Testen (Strat und Paula). Was der Amp auf jeden Fall kann ist laut! Und zwar im Bedarfsfall brachial laut mit herrlich viel Punch. Selbst gegen einen kräftig dreschenden Rockdrummer sind mehr als genug Reserven vorhanden. Allerdings schließe ich immer zwei Cabinets an. Entweder zwei 2x12er oder zwei 1x12er, was natürlich noch extra Schub gibt. Aber egal wie, der Quilter Toneblock 202 hat in jedem Fall immense Leistungsreserven.
Clean bleibt er auch, selbst bis in höchste Lautstärken und ermöglicht damit den Wegfall der 4-Kabel-Methode für Delays. Die kann man auf jeden Fall (wie bei fast allen cleanen Solide States) vor den Amp hängen und den Hall hat er ja sowieso intern. Also die ideale Pedal-Plattform, die ich suchte und als solche der Quilter auch beworben wird.
Praktisch ebenso die Features und Einstellmöglichkeiten, z.B. "send" und "return" auf der Frontseite, für jene, die trotzdem den Effektloop verwenden möchten. Der Hall klingt gut, wenn auch unspektakulär. Für mich ok, da ich ihn sowieso nur ganz dezent mitlaufen lasse.
Die Klangregelung arbeitet effizient. Sehr schön auch, dass der Amp Speaker bis 4 Ohm nimmt, womit man sehr flexibel bei der Boxenauswahl bleibt.
"Overdriven" habe ich ihn nicht weiter ausprobiert, da wie eingangs beschrieben für mich nur der Cleansound relevant ist und ich nur Röhrenamps in die Sättigung fahre. Meines Erachtens sind Solide States dafür auch nicht gemacht, weils sch... klingt.
Meine Distortion- und Overdrive Pedals (diverse von BOSS und einen Fender MTG Tube Distortion) nimmt der kleine Krawallbruder bereitwillig an. Kein Fizzeln, nichts Dosiges, im Gegenteil - der Quilter lässt sich bestens mit einem differenzierten Grundsound und Pedals rocken. Matschig wird er nie und sägt sich prima durchs Bandgefüge.
Summa summarum kann der Quilter Toneblock 202 bei mir voll punkten. Sein mächtiger Schalldruck, die angenehm kompakte Größe, die gute Ausstattung und sinnvolle Gestaltung der Features bewerte ich als sehr positiv. Mir fallen keine Nachteile auf, ihm fehlen lediglich die ca. 10-20% Sound-Lebendigkeit gegenüber einem Röhrenamp, an die er aber nahe heran kommt.
Wer eine wirklich gute, eher neutral klingende Pedal Plattform mit einem dynamischen, fetten Cleansound sucht, sollte diesen Amp ausprobieren. Wenn man ihn mit der Band bei entsprechender Lautstärke spielt, merkt man kaum noch den Unterschied zum Röhrenamp. Und das Publikum merkt/hört den Unterschied schon dreimal nicht! Ich liebe meine Röhrenamps, deren Sound und das spezielle Spielgefühl. Allerdings stelle ich ihren Mehrwert gegenüber dem praktischen und handlichen Toneblock zunehmend in Frage. Cooles Teil!
Als Live-Backup war ich noch auf der Suche nach einem verlässlichen, ausreichend starken und pedaltauglichen Transistor-Amp, der dazu noch handlich und leicht sein sollte. Im Idealfall mit internem Hall, um mir den Reverb als Bodenpedal sparen zu können.
Vor diesem Hintergrund weckte der Quilter Tone Block 202 mein Interesse.
Natürlich vergleiche ich die Dynamik, Wärme und das Funkelnde eines schönen Röhrenamp-Cleansounds nicht mit dem eines Solide State, selbstredend. Aber meine Erwartungen an den Cleansound des Quilter Tone Block 202 gingen in die Richtung eines Orange Super Crush 100, den ich schon mal als Topteil hatte und der für mich einen mega tollen Cleansound hat. Nur wollte ich jetzt etwas Handliches für in die Gig-Tasche als Reserve und kein großes Topteil.
Also ging es mit dem Quilter in den Proberaum zum Testen (Strat und Paula). Was der Amp auf jeden Fall kann ist laut! Und zwar im Bedarfsfall brachial laut mit herrlich viel Punch. Selbst gegen einen kräftig dreschenden Rockdrummer sind mehr als genug Reserven vorhanden. Allerdings schließe ich immer zwei Cabinets an. Entweder zwei 2x12er oder zwei 1x12er, was natürlich noch extra Schub gibt. Aber egal wie, der Quilter Toneblock 202 hat in jedem Fall immense Leistungsreserven.
Clean bleibt er auch, selbst bis in höchste Lautstärken und ermöglicht damit den Wegfall der 4-Kabel-Methode für Delays. Die kann man auf jeden Fall (wie bei fast allen cleanen Solide States) vor den Amp hängen und den Hall hat er ja sowieso intern. Also die ideale Pedal-Plattform, die ich suchte und als solche der Quilter auch beworben wird.
Praktisch ebenso die Features und Einstellmöglichkeiten, z.B. "send" und "return" auf der Frontseite, für jene, die trotzdem den Effektloop verwenden möchten. Der Hall klingt gut, wenn auch unspektakulär. Für mich ok, da ich ihn sowieso nur ganz dezent mitlaufen lasse.
Die Klangregelung arbeitet effizient. Sehr schön auch, dass der Amp Speaker bis 4 Ohm nimmt, womit man sehr flexibel bei der Boxenauswahl bleibt.
"Overdriven" habe ich ihn nicht weiter ausprobiert, da wie eingangs beschrieben für mich nur der Cleansound relevant ist und ich nur Röhrenamps in die Sättigung fahre. Meines Erachtens sind Solide States dafür auch nicht gemacht, weils sch... klingt.
Meine Distortion- und Overdrive Pedals (diverse von BOSS und einen Fender MTG Tube Distortion) nimmt der kleine Krawallbruder bereitwillig an. Kein Fizzeln, nichts Dosiges, im Gegenteil - der Quilter lässt sich bestens mit einem differenzierten Grundsound und Pedals rocken. Matschig wird er nie und sägt sich prima durchs Bandgefüge.
Summa summarum kann der Quilter Toneblock 202 bei mir voll punkten. Sein mächtiger Schalldruck, die angenehm kompakte Größe, die gute Ausstattung und sinnvolle Gestaltung der Features bewerte ich als sehr positiv. Mir fallen keine Nachteile auf, ihm fehlen lediglich die ca. 10-20% Sound-Lebendigkeit gegenüber einem Röhrenamp, an die er aber nahe heran kommt.
Wer eine wirklich gute, eher neutral klingende Pedal Plattform mit einem dynamischen, fetten Cleansound sucht, sollte diesen Amp ausprobieren. Wenn man ihn mit der Band bei entsprechender Lautstärke spielt, merkt man kaum noch den Unterschied zum Röhrenamp. Und das Publikum merkt/hört den Unterschied schon dreimal nicht! Ich liebe meine Röhrenamps, deren Sound und das spezielle Spielgefühl. Allerdings stelle ich ihren Mehrwert gegenüber dem praktischen und handlichen Toneblock zunehmend in Frage. Cooles Teil!
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a
gemischte Gefühle
Der Sound wäre an sich gut, ähnelt einem Röhrenteil, aber die Klangregelung greift zu wenig. In leiser Umgebung ist das kein Problem, sobald man aber etwas lauter spielen muss kommt man soundmässig an Grenzen. Da lässt sich eine gewisse Giftigkeit und Härte im Sound nicht wegmachen.
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