S
Boss OC
Ich habe den OC-5 jetzt schon ein paar Monate auf meinem Bass-Pedalboard und der Sound im Vintage-Modus ist auch genau das, wonach ich gesucht habe: weich, warm und perfekt, um Synthie-Sounds zu basteln. Das Tracking ist verdammt gut und geht auf dem Bass sehr sauber mindestens bis zum tiefen G runter.
Auch die Octave-Up Möglichkeit finde ich in beiden Modi sehr gut gelungen, ohne Dry-Sound jedoch sehr harsch und künstlich. Mischt man das Orginalsignal noch etwas dazu, ist der Sound aber echt brauchbar.
Den Sound der Octave 1 im Polymodus finde ich viel zu bassig und verschwommen, außerdem gibt es hier einen großen Lautstärkeunterschied. Für mich ist der Sound nicht brauchbar. Außerdem finde ich die Range-Contol im Polymodus auf dem Bass auch eher unbrauchbar. Zudem klingen die Akkorde im Octave Up leicht verzerrt.
Was mit noch auffällt ist, dass die Regler bei Mittelstellung die gleiche Lautstärke wie im Bypass haben - dreht man sie voll auf, hat man eher schon einen Boost (vor allem das Normalsignal).
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Pedal als OC2 mit der Möglichkeit auch eine Oktave nach oben zu gehen sehr zufrieden bin, die weiteren Features sind interessant aber auf dem Bass kaum zu gebrauchen (Meiner Meinung nach).
Auch die Octave-Up Möglichkeit finde ich in beiden Modi sehr gut gelungen, ohne Dry-Sound jedoch sehr harsch und künstlich. Mischt man das Orginalsignal noch etwas dazu, ist der Sound aber echt brauchbar.
Den Sound der Octave 1 im Polymodus finde ich viel zu bassig und verschwommen, außerdem gibt es hier einen großen Lautstärkeunterschied. Für mich ist der Sound nicht brauchbar. Außerdem finde ich die Range-Contol im Polymodus auf dem Bass auch eher unbrauchbar. Zudem klingen die Akkorde im Octave Up leicht verzerrt.
Was mit noch auffällt ist, dass die Regler bei Mittelstellung die gleiche Lautstärke wie im Bypass haben - dreht man sie voll auf, hat man eher schon einen Boost (vor allem das Normalsignal).
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mit dem Pedal als OC2 mit der Möglichkeit auch eine Oktave nach oben zu gehen sehr zufrieden bin, die weiteren Features sind interessant aber auf dem Bass kaum zu gebrauchen (Meiner Meinung nach).
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Ha
Mehr Pfund aus der Akustik-Gitarre
Mein Grund dafür, dieses Pedal zu kaufen war seine Fähigkeit, den Basston aus einem Gitarrenakkord zu erkennen und drunterzulegen. Ich musste wegen der Lieferprobleme lange drauf warten aber es war zum Glück noch kurz vor Heiligabend hier - danke liebes Thomann-Team! Und so hatte es dann gestern, ca. 2 Stunden nach dem Auspacken, auch schon gleich seine erste Bewährungsprobe im Spätgottesdienst. Aufgrund von Krankheiten war ich mit meiner Martin-Dreadnought die alleinige Chorbegleitung, habe gezupft gespielt. Teils nur 2-3 Töne zusammen, mal volle Akkorde mit darunter laufender Daumen-Basslinie. Den Boss habe ich dann als Bass-Booster eingesetzt, um den herausgehobenen Stellen/Strophen noch mehr Schub zu geben. Man muss schon aufpassen, wie sehr man den Oktavpegel aufzieht :-). Da kommt gut was raus. Der Ton ist wuchtiger, als ich ihn selbst am Bass spielen würde und will vorsichtig dosiert sein.
Aber nun zum Wichtigsten, dem Tracking: Der Boss hat auch komplizierte Akkorde gut und zuverlässig erkannt und ist einfach superschnell. Unsauberheiten im Spiel bestraft er aber auch gleich, wenn man z.B. die im Bass laufende Saite nicht ganz sauber gegriffen hat. Und wenn man die Gitarre ausklingen lässt, endet der Ton des Pedals auch sehr abrupt und unkontrolliert. Da ließe sich eventuell mit vorgeschaltetem Kompressor noch etwas nachbessern - aber ich habe dann lieber die "Orchestrierung" angepasst, also sehr konzentriert sauber gespielt und das Stück leiser auslaufen lassen, ohne Pedal.
Mein Fazit: Dieses Pedal ist sein Geld wert. Für mich zwar nur ein "One trick pony" - aber diesen Trick beherrscht es sehr gut und sonst kann das keiner!
Wenn ihr unter der A-Gitarre einen zusätzlichen Bass haben wollt, ist das OC-5 heute (Dez. 2022) genau euer Teil. Alternativlos und gut!
Nachtrag mit deutlich mehr Erfahrung:
Ob und wie das Tracking was taugt, hängt extrem vom Ton ab, den das Pedal bekommt. Meine kleinere Gitarre (LAG Travel RCE) hat nur einen Piezo-Tonabnehmer, mit dem kriegte ich schlichtweg keine guten Töne aus dem Pedal. Egal, wie ich Höhen und Tiefen rein oder rausgeregelt habe. Letztlich habe ich ihr dann einen zusätzlichen Pickup im Schalloch, klassisch magnetisch, spendiert. Damit klappt es jetzt sehr ordentlich. Noch besser trackt es aber bei der Telecaster. Man muss experimentieren... Toll wäre ein regelbarer Höhenfilter im Pedal, mit dem man die Obertöne einfach cutten kann. Vielleicht kommt sowas ja mit dem OC-6. Und auch ganz wichtig: ERST instrumental einstöpseln, DANN das Pedal einschalten. Ich hab nämlich den Eindruck, dass es sich beim Start kalibriert. In dieser Reihenfolge funktioniert es gut, in der anderen fast immer schlecht.
Aber nun zum Wichtigsten, dem Tracking: Der Boss hat auch komplizierte Akkorde gut und zuverlässig erkannt und ist einfach superschnell. Unsauberheiten im Spiel bestraft er aber auch gleich, wenn man z.B. die im Bass laufende Saite nicht ganz sauber gegriffen hat. Und wenn man die Gitarre ausklingen lässt, endet der Ton des Pedals auch sehr abrupt und unkontrolliert. Da ließe sich eventuell mit vorgeschaltetem Kompressor noch etwas nachbessern - aber ich habe dann lieber die "Orchestrierung" angepasst, also sehr konzentriert sauber gespielt und das Stück leiser auslaufen lassen, ohne Pedal.
Mein Fazit: Dieses Pedal ist sein Geld wert. Für mich zwar nur ein "One trick pony" - aber diesen Trick beherrscht es sehr gut und sonst kann das keiner!
Wenn ihr unter der A-Gitarre einen zusätzlichen Bass haben wollt, ist das OC-5 heute (Dez. 2022) genau euer Teil. Alternativlos und gut!
Nachtrag mit deutlich mehr Erfahrung:
Ob und wie das Tracking was taugt, hängt extrem vom Ton ab, den das Pedal bekommt. Meine kleinere Gitarre (LAG Travel RCE) hat nur einen Piezo-Tonabnehmer, mit dem kriegte ich schlichtweg keine guten Töne aus dem Pedal. Egal, wie ich Höhen und Tiefen rein oder rausgeregelt habe. Letztlich habe ich ihr dann einen zusätzlichen Pickup im Schalloch, klassisch magnetisch, spendiert. Damit klappt es jetzt sehr ordentlich. Noch besser trackt es aber bei der Telecaster. Man muss experimentieren... Toll wäre ein regelbarer Höhenfilter im Pedal, mit dem man die Obertöne einfach cutten kann. Vielleicht kommt sowas ja mit dem OC-6. Und auch ganz wichtig: ERST instrumental einstöpseln, DANN das Pedal einschalten. Ich hab nämlich den Eindruck, dass es sich beim Start kalibriert. In dieser Reihenfolge funktioniert es gut, in der anderen fast immer schlecht.
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P
Boss OC-5 Octave für Akustikgitarre
Im Musikerboard hat jemand einer Band, deren Bassist ausgefallen war, dieses Gerät empfohlen. Das hat mich neugierig gemacht. Es kann zwar keinen Bassisten ersetzen, aber eine große Unterstützung sein. Man kann damit eine Oktave über, eine Oktave unter und zwei Oktaven unter dem Original erzeugen.
Weil ich an meinem Akustikverstärker keinen weiteren Eingang frei habe, muss ich das Bass-Signal vom OC-5 mit dem Original-Gitarrensignal gemischt weiter leiten, was hervorragend funktioniert, ohne EQ der Gitarre verändern zu müssen. Wer noch einen freien Eingang hat, kann Bass und Gitarre dry getrennt heraus führen.
Als Gitarre spiele ich meistens eine primitive Fender Stratacoustic
mit Fishman-Piezo.
Der OC-5 ist BOSS-typisch hervorragend verarbeitet. Die Potis gehen weich, aber schwer, was versehentliches Verstellen ausschließt.
Die rote Kontroll-LED gefällt mir nicht. Der Leuchtpunkt ist tief im Inneren und wird durch das transparente Gehäuse nur schlecht nach außen übertragen. Frühere LEDs mit milchigem Gehäuse waren besser erkennbar. Wenn man bei Tageslicht zu schräg schaut, erkennt man die LED kaum. Senkrecht von oben geht es.
Ich bemängele auch, dass man sich die nur eine Seite umfassende Bedienungsanleitung erst herunterladen muss. Die hätte gefaltet auch noch in die Schachtel gepasst.
Auf 12 Uhr des Direct Level-Reglers ist die Lautstärke ein- und ausgeschaltet gleich. D. h. mit Einstellungen > 12 Uhr könnte man das Pedal auch als Booster verwenden.
Der Vintage Mode ist monophon, also eher nur für Bassisten geeignet.
Dreht man das Dry Signal weg und nur den Effekt auf, ist man erst enttäuscht. Beim Klang darf man keinen echten gezupften Bass erwarten, eher einen konstanten Synthie-Bass ohne Attack. Aber zusammen mit dem Dry Signal hört es sich erstaunlich gut an. Der harte Anschlag kommt dann vom Dry Signal und das reicht.
Der Poly Mode ist für meine Akustikgitarre interessanter.
+1 Octave gefällt mir nicht. Andere Tester schreiben, damit könne man den Sound einer 12-saitigen Gitarre erzeugen. Das kann ich nicht bestätigen.
-2 Octave gibt es in diesem Mode nicht.
Bleibt also nur noch -1 Octave und das ist auch, was ich brauche.
Für mich klingt das Mischungsverhälnis ausgewogen, wenn ich mit Dry Level auf 12 Uhr den -1 Octave Level auf 10 Uhr stelle, 11 Uhr ist auch noch vertretbar.
Im Poly Mode hat der -2 Octave Regler keine Funktion und mutiert zum Range Regler. Voll aufgedreht wird zu jedem Gitarrenton -1 Octave erzeugt. Dreht man den Regler gegen den Uhrzeigersinn zurück, wird nur bei zunehmend tieferen Gitarrentönen der Effekt erzeugt. Man kann also stufenlos einstellen, bis zu welchem Ton ein Basssound erzeugt werden soll, bei höheren Tönen erklingt nur das Dry Signal.
Damit können versierte Gitarrenspieler schon viel anfangen. Ich schrammle meistens nur Akkorde.
Aber genau dafür gibt es eine Funktion, die für mich ideal ist: Dreht man den Range Regler auf Linksanschlag, steht er in der Funktion Lowest.
Der OC-5 erkennt in dieser Stellung den tiefsten angeschlagenen Ton und erzeugt nur dazu den Bass eine Oktave tiefer.
Das klingt total geil und raumfüllend. Schaltet man das Pedal aus, hört man, was einem bisher gefehlt hat.
Jetzt kommt das große ABER:
Beim E- oder G-Akkord (und allen auf E basierenden Barréakkorden) klappt das bestens. Man kann alle Saiten anschlagen und der Grundbass wird korrekt erzeugt.
Schon beim A- und C-Akkord darf ich erst ab der 2. Saite anschlagen, um keinen falschen Bass zu erzeugen.
Noch schlimmer: beim D-Akkord erst ab der 3. Saite anschlagen.
Man muss sich eine exaktere Spielweise angewöhnen und die entscheidende Saite genau treffen, um den richtigen Grundbass zu erzeugen.
Das geht noch halbwegs bei langsamen Liedern. Bei schnellen ist mir das noch zu stressig. Da muss ich noch viel üben.
Ich spiele auch viel Country wie z. B. Johnny Cash mit schönen Wechselbässen. Selbst wenn ich die richtige Saite treffe in E mit A als Wechselbass, kommt trotzdem kein A-Bass, weil die E-Saite noch weiter schwingt und somit E als tiefster Ton erkannt wird und A so schnell keine Chance hat, als tiefster Ton erkannt zu werden. A kommt nur, wenn man zuvor die schwingende E-Saite abstoppt.
Bei schnellen Liedern ist es also nicht so einfach.
Hmoll muss ich künftig mit dem auf Emoll basierenden Barrégriff spielen, desgl. alle anderen A-basierten Barrégriffe.
Schnelle Bassläufe sind schwierig, wenn man nicht sicherstellen kann, dass der vorherige tiefere Ton abgestoppt wird.
Zusammenfassend ist der Boss OC-5 für mich eine Bereicherung bei langsamen Liedern, bei mittleren, wenn ich mich nicht noch zusätzlich auf andere Schwierigkeiten konzentrieren muss und bei schnellen, wenn ich auf Wechselbass verzichte oder bereit gespielte Töne abstoppen kann. Ich muss halt noch damit üben.
Ich mindere auch den durch das Pedal erzeugten Stress, indem ich nicht alles mit Bass spiele, erst beim Refrain den Bass als Steigerung dazuschalte oder sogar erst beim letzten Refrain.
Der neue Sound macht süchtig. Er klingt schon aus meinem Fishman Loudbox Artist Amp mit 8 Zoll Tieftöner phänomenal. Bei größeren Gigs gehe ich aus dem Fishman in eine kleine PA mit 12 Zoll Boxen. Das ist der Hammer.
In der Kette meiner Effekte habe ich den OC-5 direkt hinter meinem Vocalisten TC Helicon Harmony G. Dieser sollte nur das reine Gitarrensignal erhalten.
Es gibt keine Soundprobleme, wenn ich mit dem Bass in das nachfolgende Electro Harmonix String 9 String Ensemble gehe, auch nicht mit dem Verzerrer Nobels ODR-1 (übrigens der einzige von 8 ausprobierten Verzerrern, der mit Akustikgitarre am Akustik Amp ohne Änderung des EQ gut klingt). Der Bass Sound ist auch noch gut, wenn er im Fishman etwas Hall bekommt oder durch Flanger oder Chorus geht.
Ich würde den Boss OC-5 wieder kaufen und halte den Preis für angemessen.
Weil ich an meinem Akustikverstärker keinen weiteren Eingang frei habe, muss ich das Bass-Signal vom OC-5 mit dem Original-Gitarrensignal gemischt weiter leiten, was hervorragend funktioniert, ohne EQ der Gitarre verändern zu müssen. Wer noch einen freien Eingang hat, kann Bass und Gitarre dry getrennt heraus führen.
Als Gitarre spiele ich meistens eine primitive Fender Stratacoustic
mit Fishman-Piezo.
Der OC-5 ist BOSS-typisch hervorragend verarbeitet. Die Potis gehen weich, aber schwer, was versehentliches Verstellen ausschließt.
Die rote Kontroll-LED gefällt mir nicht. Der Leuchtpunkt ist tief im Inneren und wird durch das transparente Gehäuse nur schlecht nach außen übertragen. Frühere LEDs mit milchigem Gehäuse waren besser erkennbar. Wenn man bei Tageslicht zu schräg schaut, erkennt man die LED kaum. Senkrecht von oben geht es.
Ich bemängele auch, dass man sich die nur eine Seite umfassende Bedienungsanleitung erst herunterladen muss. Die hätte gefaltet auch noch in die Schachtel gepasst.
Auf 12 Uhr des Direct Level-Reglers ist die Lautstärke ein- und ausgeschaltet gleich. D. h. mit Einstellungen > 12 Uhr könnte man das Pedal auch als Booster verwenden.
Der Vintage Mode ist monophon, also eher nur für Bassisten geeignet.
Dreht man das Dry Signal weg und nur den Effekt auf, ist man erst enttäuscht. Beim Klang darf man keinen echten gezupften Bass erwarten, eher einen konstanten Synthie-Bass ohne Attack. Aber zusammen mit dem Dry Signal hört es sich erstaunlich gut an. Der harte Anschlag kommt dann vom Dry Signal und das reicht.
Der Poly Mode ist für meine Akustikgitarre interessanter.
+1 Octave gefällt mir nicht. Andere Tester schreiben, damit könne man den Sound einer 12-saitigen Gitarre erzeugen. Das kann ich nicht bestätigen.
-2 Octave gibt es in diesem Mode nicht.
Bleibt also nur noch -1 Octave und das ist auch, was ich brauche.
Für mich klingt das Mischungsverhälnis ausgewogen, wenn ich mit Dry Level auf 12 Uhr den -1 Octave Level auf 10 Uhr stelle, 11 Uhr ist auch noch vertretbar.
Im Poly Mode hat der -2 Octave Regler keine Funktion und mutiert zum Range Regler. Voll aufgedreht wird zu jedem Gitarrenton -1 Octave erzeugt. Dreht man den Regler gegen den Uhrzeigersinn zurück, wird nur bei zunehmend tieferen Gitarrentönen der Effekt erzeugt. Man kann also stufenlos einstellen, bis zu welchem Ton ein Basssound erzeugt werden soll, bei höheren Tönen erklingt nur das Dry Signal.
Damit können versierte Gitarrenspieler schon viel anfangen. Ich schrammle meistens nur Akkorde.
Aber genau dafür gibt es eine Funktion, die für mich ideal ist: Dreht man den Range Regler auf Linksanschlag, steht er in der Funktion Lowest.
Der OC-5 erkennt in dieser Stellung den tiefsten angeschlagenen Ton und erzeugt nur dazu den Bass eine Oktave tiefer.
Das klingt total geil und raumfüllend. Schaltet man das Pedal aus, hört man, was einem bisher gefehlt hat.
Jetzt kommt das große ABER:
Beim E- oder G-Akkord (und allen auf E basierenden Barréakkorden) klappt das bestens. Man kann alle Saiten anschlagen und der Grundbass wird korrekt erzeugt.
Schon beim A- und C-Akkord darf ich erst ab der 2. Saite anschlagen, um keinen falschen Bass zu erzeugen.
Noch schlimmer: beim D-Akkord erst ab der 3. Saite anschlagen.
Man muss sich eine exaktere Spielweise angewöhnen und die entscheidende Saite genau treffen, um den richtigen Grundbass zu erzeugen.
Das geht noch halbwegs bei langsamen Liedern. Bei schnellen ist mir das noch zu stressig. Da muss ich noch viel üben.
Ich spiele auch viel Country wie z. B. Johnny Cash mit schönen Wechselbässen. Selbst wenn ich die richtige Saite treffe in E mit A als Wechselbass, kommt trotzdem kein A-Bass, weil die E-Saite noch weiter schwingt und somit E als tiefster Ton erkannt wird und A so schnell keine Chance hat, als tiefster Ton erkannt zu werden. A kommt nur, wenn man zuvor die schwingende E-Saite abstoppt.
Bei schnellen Liedern ist es also nicht so einfach.
Hmoll muss ich künftig mit dem auf Emoll basierenden Barrégriff spielen, desgl. alle anderen A-basierten Barrégriffe.
Schnelle Bassläufe sind schwierig, wenn man nicht sicherstellen kann, dass der vorherige tiefere Ton abgestoppt wird.
Zusammenfassend ist der Boss OC-5 für mich eine Bereicherung bei langsamen Liedern, bei mittleren, wenn ich mich nicht noch zusätzlich auf andere Schwierigkeiten konzentrieren muss und bei schnellen, wenn ich auf Wechselbass verzichte oder bereit gespielte Töne abstoppen kann. Ich muss halt noch damit üben.
Ich mindere auch den durch das Pedal erzeugten Stress, indem ich nicht alles mit Bass spiele, erst beim Refrain den Bass als Steigerung dazuschalte oder sogar erst beim letzten Refrain.
Der neue Sound macht süchtig. Er klingt schon aus meinem Fishman Loudbox Artist Amp mit 8 Zoll Tieftöner phänomenal. Bei größeren Gigs gehe ich aus dem Fishman in eine kleine PA mit 12 Zoll Boxen. Das ist der Hammer.
In der Kette meiner Effekte habe ich den OC-5 direkt hinter meinem Vocalisten TC Helicon Harmony G. Dieser sollte nur das reine Gitarrensignal erhalten.
Es gibt keine Soundprobleme, wenn ich mit dem Bass in das nachfolgende Electro Harmonix String 9 String Ensemble gehe, auch nicht mit dem Verzerrer Nobels ODR-1 (übrigens der einzige von 8 ausprobierten Verzerrern, der mit Akustikgitarre am Akustik Amp ohne Änderung des EQ gut klingt). Der Bass Sound ist auch noch gut, wenn er im Fishman etwas Hall bekommt oder durch Flanger oder Chorus geht.
Ich würde den Boss OC-5 wieder kaufen und halte den Preis für angemessen.
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W
Daddy Cool: Bis jetzt nur mit akustik Gitarre probiert, es braucht Gefühl...
Tja, ich versuch mich gerade mit Sound - Aufhübschungen von Piezzo - Tonabnemern / Acoustic Guitars.
Eigentlich war ich mit meinen Preamps zur PA ganz zufrieden (AER Amp Throu o. Voicelive 2 Guitar throu o. LR Baggs Session DI !!) , aber für Solo - Auftritte ein bißchen mehr Sound wäre schon schön.
Beim Stöbern in Reviews (für Solo - Acoustic Gigs) haben viele der Jungs da gemeint, Sie würden das OC 5 immer anlassen.
So viel vorab: wenn es aus ist, fehlt was, wenns vorher an war. ;-)
Der Sound ist cool, die Einstellmöglichkeiten auf hilfreiche Weise überschaubar und weniger ist mehr.
Im Effektweg hab ich ihn ziemlich am Anfang, auch wg. der Buffer - Funktion.
Für Prog Metal, kann man mglw. alles reinhauen, was das Teil hergibt.
Für acoustic Guitar sollte m.E. der Wet / Dry - Regler immer > 12:00 bleiben, außer man möchte einen Baßlauf auf dem Looper generieren (Das geht dann super bei 7:00).
Die +1 Oct hatte ich irgenwann auf 0, war mir too much, und für das
-2 Oct Level hab ich aufgrund der Empfehlungen den `lowest´ Mode gecheckt.
Der sollte nur die tiefsten Töne beim Spielen von Akkorden oktavieren und somit einen Basslauf - ähnlichen Effekt erzeuten.
Mein Hauptkaufargument.
Der Effekt hat eine kleine Latenz.
Vmtl. muß er auch erstmal checken was da so an Frequenzen reinkommt. Das ist kein Versatz, sondern eher ein sehr kurzes Anschwellen des Signals.
Macht beim Strumming keinen großen Unterschied, Bassisten spielen schonmal ein bißchen laid back... (sorry, der mußte sein. Einen netten, guten, tollen Bassisten ersetzen kann er natürlich nicht).
Beim langsamen Anspielen einzelner Saiten hört mans.
Da muß man den Effekt aber auch nicht haben, weil bei einzeln gespielten Noten im Lowest - Mode immer eine Oktave erzeugt wird.
Dezent eingesetzt ein Feature, mit dem man arbeiten kann.
Betonung liegt auf dezent.
Ich muß mich aber noch ein bißchen reinfinden um eine kultivierte Einstellung zu erzeugen (klanglich).
Und an der E-Gitarre war er noch gar nicht.
Er bleibt auf jeden Fall da.
Verarbeitung: ist halt Boss
Eigentlich war ich mit meinen Preamps zur PA ganz zufrieden (AER Amp Throu o. Voicelive 2 Guitar throu o. LR Baggs Session DI !!) , aber für Solo - Auftritte ein bißchen mehr Sound wäre schon schön.
Beim Stöbern in Reviews (für Solo - Acoustic Gigs) haben viele der Jungs da gemeint, Sie würden das OC 5 immer anlassen.
So viel vorab: wenn es aus ist, fehlt was, wenns vorher an war. ;-)
Der Sound ist cool, die Einstellmöglichkeiten auf hilfreiche Weise überschaubar und weniger ist mehr.
Im Effektweg hab ich ihn ziemlich am Anfang, auch wg. der Buffer - Funktion.
Für Prog Metal, kann man mglw. alles reinhauen, was das Teil hergibt.
Für acoustic Guitar sollte m.E. der Wet / Dry - Regler immer > 12:00 bleiben, außer man möchte einen Baßlauf auf dem Looper generieren (Das geht dann super bei 7:00).
Die +1 Oct hatte ich irgenwann auf 0, war mir too much, und für das
-2 Oct Level hab ich aufgrund der Empfehlungen den `lowest´ Mode gecheckt.
Der sollte nur die tiefsten Töne beim Spielen von Akkorden oktavieren und somit einen Basslauf - ähnlichen Effekt erzeuten.
Mein Hauptkaufargument.
Der Effekt hat eine kleine Latenz.
Vmtl. muß er auch erstmal checken was da so an Frequenzen reinkommt. Das ist kein Versatz, sondern eher ein sehr kurzes Anschwellen des Signals.
Macht beim Strumming keinen großen Unterschied, Bassisten spielen schonmal ein bißchen laid back... (sorry, der mußte sein. Einen netten, guten, tollen Bassisten ersetzen kann er natürlich nicht).
Beim langsamen Anspielen einzelner Saiten hört mans.
Da muß man den Effekt aber auch nicht haben, weil bei einzeln gespielten Noten im Lowest - Mode immer eine Oktave erzeugt wird.
Dezent eingesetzt ein Feature, mit dem man arbeiten kann.
Betonung liegt auf dezent.
Ich muß mich aber noch ein bißchen reinfinden um eine kultivierte Einstellung zu erzeugen (klanglich).
Und an der E-Gitarre war er noch gar nicht.
Er bleibt auf jeden Fall da.
Verarbeitung: ist halt Boss
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AF
Passt!
Ich verwende das Pedal für Bass, dazu sind nicht alle Features erforderlich. Ordentlicher Sound und schnelles Tracking dürfen hier erwartet werden. Zumindest im Live-Einsatz bemerke ich keinen Unterschied zu den älteren Modellen mit analoger Technik, daher ist es für mich rel. unverständlich weshalb alte, gebrauchte analoge Treter teilweise für den doppelten Kurs gehandelt werden. Die robuste Verarbeitung der Boss Pedale ist legendär!
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TL
Top Oktaver! (...aber kann auch nicht zaubern.)
Verführt von einigen youtube Reviews habe ich mir den OC5 vor allem wegen der gepriesenen Poly-Funktion bestellt. Diese soll bei Akkordspiel mit der (Akustik)Gitarre einen Basston dazu generieren. Ich habe mir das für Solo Akustikgigs toll vorgestellt.
Vorneweg: Dieses Feature funktioniert schon, aber auch wiederum nicht so dolle wie in den teils euphorischen Reviews...
Beim Akkordeschrammeln rechnet der OC5 oft wild rum, das klingt dann teilweise schon eher nach kaputtem Subwoofer. Es funktioniert besser bei Pickings mit einem klar definierten Basston. Einen Bassisten kann man damit aber nun wirklich nicht ersetzen... :)
Ich werde ihn deshalb -zumindest für Akustikgitarre- live wohl eher nicht einsetzen.
Ganz anders für den Bass. Hier funktioniert der OC5 wirklich erstklassig. Man kann übrigens per Schiebeschalter die Empfindlichkeit des OC5 für Gitarre und Bass anpassen.
Das Tracking ist nahezu perfekt bis runter zum E. Vom subtilen Subbass unter dem Originalsound bis hin zu fetten Synth Sounds lässt sich so einiges generieren. Dafür beide Daumen hoch.
Die Funktionalität und Verarbeitungsqualität ist Boss typisch allererste Sahne.
Kleiner Minuspunkt. Es liegt keine Bedienungsanleitung bei, die muss man downloaden, obwohl sie nur eine DIN A4 Seite groß ist.
Dafür liegt ein riesiger kompliziert gefalteter Garantiezettel und anderer Kram in der Schachtel...
Vorneweg: Dieses Feature funktioniert schon, aber auch wiederum nicht so dolle wie in den teils euphorischen Reviews...
Beim Akkordeschrammeln rechnet der OC5 oft wild rum, das klingt dann teilweise schon eher nach kaputtem Subwoofer. Es funktioniert besser bei Pickings mit einem klar definierten Basston. Einen Bassisten kann man damit aber nun wirklich nicht ersetzen... :)
Ich werde ihn deshalb -zumindest für Akustikgitarre- live wohl eher nicht einsetzen.
Ganz anders für den Bass. Hier funktioniert der OC5 wirklich erstklassig. Man kann übrigens per Schiebeschalter die Empfindlichkeit des OC5 für Gitarre und Bass anpassen.
Das Tracking ist nahezu perfekt bis runter zum E. Vom subtilen Subbass unter dem Originalsound bis hin zu fetten Synth Sounds lässt sich so einiges generieren. Dafür beide Daumen hoch.
Die Funktionalität und Verarbeitungsqualität ist Boss typisch allererste Sahne.
Kleiner Minuspunkt. Es liegt keine Bedienungsanleitung bei, die muss man downloaden, obwohl sie nur eine DIN A4 Seite groß ist.
Dafür liegt ein riesiger kompliziert gefalteter Garantiezettel und anderer Kram in der Schachtel...
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MS
Das Gerät ist wie man es bei den "Boss-Fußtretern" gewohnt ist! Solide Verarbeitung, einfache Bedienung. Im cleanen Sound beim Anschlag einzelner Töne ist es total in Ordnung. Bei den verzerrten Klängen findet er manchmal nicht den richtigen Oktavton. Beim etwas schnelleren Spielen inkl. Bending ist das für mich nicht wirklich zufriedenstellend.
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s
Poly-Mode
Ich habe mir das Pedal wegen des Poly-Modes gekauft. Die Idee, Basslines spielen zu können, die auch von der Tonhöhe her nach Basslines klingen, fand ich ziemlich cool. In der Praxis funktioniert das aber nur mit Einschränkungen - je höher der (Bass-)Ton, desto geringer der Anteil an echten Bass-Frequenzen. Das heisst, je nachdem, auf welchen "Grenz-Ton" der Poly-Mode eingestellt ist, entsteht ca. eine kleine Terz auf- und abwärts eine Art Fading. Das hat mich nicht so überzeugt. Dennoch ein gutes Pedal in Boss Qualität, absolut nix zu meckern!
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H
Na ja...
Verarbeitet ist das Gerät wirklich gut der Klang wirkt allerdings sehr unnatürlich und synthetisch. Ich würde es nicht noch einmal kaufen.
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S
Braucht ein eigenes Setup, funktioniert nicht out of the box
Ich wollte den Klassiker versuchen, eine gute -Oktave in einen Bassverstärker zu splitten.
Das hat nicht so prickelnd funktioniert, egal in welchem Modus. Auch der Loweest-Modus funktioniert beim Herrn Rabea im Video besser als bei mir.
Viele andere hier berichten auch schlechtes Tracking, aber ich hab damit rumgespielt und es kommt sehr auf das Inputsignal, Rauschen, Obertöne und dgl. an, ich denke es braucht wirklich einfach das richtige Setup... ich weiß noch nicht welches das ist.
WENN es aber funktioniert ist es cool.
Man hat mir ursprünglich ein POG empfohlen, die sind aber doch ein Eck teurer und eigentlich schon recht alt, nur Micro/Nano/POG3 haben die Splitfunktion und den Lowest-Modus verspricht nur das OC-5.
Ich arbeite dran und schreib ein Update, wenn ichs rausgefunden habe...
Das hat nicht so prickelnd funktioniert, egal in welchem Modus. Auch der Loweest-Modus funktioniert beim Herrn Rabea im Video besser als bei mir.
Viele andere hier berichten auch schlechtes Tracking, aber ich hab damit rumgespielt und es kommt sehr auf das Inputsignal, Rauschen, Obertöne und dgl. an, ich denke es braucht wirklich einfach das richtige Setup... ich weiß noch nicht welches das ist.
WENN es aber funktioniert ist es cool.
Man hat mir ursprünglich ein POG empfohlen, die sind aber doch ein Eck teurer und eigentlich schon recht alt, nur Micro/Nano/POG3 haben die Splitfunktion und den Lowest-Modus verspricht nur das OC-5.
Ich arbeite dran und schreib ein Update, wenn ichs rausgefunden habe...
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