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Zoom LiveTrak L6max

12 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Bedienung

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Verarbeitung

Zoom LiveTrak L6max
410 €
-11% UVP: 459 €
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1

3 Rezensionen

Ha
Gesagt - Getan!
Hr.U. aus G. 13.03.2026
Vorher habe ich den kleineren Bruder L6 ausgetestet.
Da mir die Kanäle nicht ausreichten und ich den Aux-Weg getrennt regelbar als send für meinen Looper einsetze, habe ich es zurückgeschickt und mir den Zoom LiveTrak L6max bestellt.
Vorab: Ich spiele im Sitzen und habe ein Effekt-Board neben mir auf einem kleinen Tisch stehen, um es mit der Hand zu bedienen.

Ich splitte mein Gitarren-Signal in 4 Einzelsignale.
1. > BigSky 1a > Gitarren-Amp
1b > Pult (Mono)
2. > TimeLine (Stereo)
3. > Octaver (Mono)
4. > DL4 MK2 > SL20 > Microcosm > NightSky (Stereo)

Das sind schon mal 2 Mono- und 2 Stereo-Kanäle, die ins Pult gehen.
Dazu kommt noch ein Looper (Stereo) und ggfs ein Mikrofon.
Dann schleife ich in den Effektweg noch meinen Moog-FM-102 ein.

Dazu habe ich bisher mein A&H ZED-12FX Pult genommen.
Klingt gut, ist aber groß und zeitaufwendig im Aufbau.
Das Zoom LiveTrak L-6 kann ich auf meinem Pedalboard gröstenteils verkabeln (das spart Zeit und Nerven).

Bedienung:
ist gröstenteils intuitiv.
Über Taster wird die Funktion (Lautstärke / Effekt / Aux-Weg etc,) angewählt und mit den Endlos-Drehreglern wird der Wert eingestellt.
Rückmeldung gibt es per ringförmiger Lichterkette um die Regler.
Soweit, so gut!
Der Masterdrehregler ist analog. D.h. so wie er steht ist die Lautstärke.
Das ist insofern gut, als das man diesen Regler auch im ausgeschalteten Zustand auf Null drehen kann.

Sound:
Für meine Effekte ist der Sound völlig ausreichend.
D.h. mir fällt nichts negatives auf.
Ich habe auf keinem Kanal den EQ bemüht.
Beim Mikrofon der Sängerin höre ich einen deutlichen Unterschied zu dem A&H-Pult. Das Zoom LiveTrak L-6 klingt doch etwas dünn und spitz im Vergleich.
Getestet habe ich über meine Akustik-Amps
(Markakustic 601 + Acus one 6T) und über PA-Boxen (QSC K 8.2).

Fazit:
Der Mixer kann viel mehr, als ich ausprobiert habe.
Für meine Zwecke ist er wie gemacht.
Klein genug fürs Pedalboard, ausreichend gut klingend für meine Effekte und den Looper und von der Bedienung her schnell und übersichtlich genug für die Bühne.
Bedienung
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E
Eigenwilliges Vielkönnerchen
Eibensang 07.06.2026
Gewöhnungsbedürftig: Das offenbar für den gedankenlosen Live-Mitschnitt konzipierte Kistchen macht bei jedem Druck auf den Record-Button ein neues Projekt auf. Achtung: Gewohntes Homerecording funzt nicht bzw. ganz anders, da kein Kanal einzeln scharf schaltbar ist. Es werden immer alle acht Spuren aufgenommen. (Es empfehlen sich genaue Notizen, wo was ist, sowie eine größere Flashcard. 1 TB wird anstandslos beschrieben und gelesen.)
Das Display ist winzig, aber gestochen scharf - und lässt sich so gut bedienen, dass ich die App dazu noch gar nicht installierte.

Vorsicht: Die 32-Bit-Float, die übersteuerungssichere Aufnahmen ermöglichen, gelten nur für die 4 Monokanäle!
Die beleuchteten Encoder mit ihrer knuffigen Matrix sind ganz großartig, die Klangqualität ist super, der zusätzliche Ein-Knopf-Kompressor im Master-Kanal ist erstaunlich brauchbar, die Effekte sind studiotauglich (wenngleich nicht üppig), die Szenespeicher praktisch, die Bedienung ist ziemlich selbsterklärend und der von vielen bemängelte Umstand, dass alle Anschlüsse oben auf dem Panel liegen, kommt mir eher entgegen - obwohl mein Modell im Studio schräg steht und ich daher die Kabel bündeln und anheben musste, damit sie das Panel nicht verdecken. Trotzdem finde ich es so übersichtlicher als Anschlüsse hinten und seitlich.

Zwei USB-Buchsen sind schön luxuriös, wobei es notfalls auch eine davon tut mit gleichzeitig Stromanschluss und Datentransfer.

Auch das mögliche Bespielen der Stereokanäle mit je zwei Monosignalen (die sich dann allerdings die Bedienelemente teilen müssen) taugt.

Was enttäuscht, ist die Ausführung der Sends in ausschließlich Mono. Und bei meinem Modell funzt es nicht, den zusätzlichen Monitorausgang als Sendpärchen zu verwenden. Für das Return der Signale muss in jedem Fall ein Stereokanal geopfert werden (was aber von vornherein klar war).

Als Mixkonsole ist das Teil handlich. Ich könnte es mir ohne das ausgesprochen hilfreiche Display jedoch kaum vorstellen. (Das kleinere Vorgängermodell hat keins.) Die Verarbeitung ist gut und das ganze Modell ein bisschen teuer, aber recht vielfältig einsetzbar.
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Zoom LiveTrak L6max