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Kleines Kraftpaket
Bei dem Kleinen war ich verleitet, ihn als Spielzeug abzutun. Nachdem ich auf Youtube seinen Klang gehört habe, änderte sich das schnell; und als ich erfuhr, dass sein Aliasing in 8-bit-Chips entsteht, habe ich ihn gekauft.
Nach dem Einarbeiten wurde klar, dass der Protein ein vollwertiges Instrument ist, dass sich in meinem Studio gegen anderen Hardware-Synthesizer durchsetzt. Aus der Kiste kommt Druck, die Klänge stehen tief im Raum, haben Präsenz. Sie können bratzeln, sägen, klirren und flirren; und ordentlich Stimmung im Bass machen.
Überrascht haben mich 2 Dinge: Das digitale Filter ist soweit ganz gut, die Verzerrer-Algorithmen hingegen klingen und verhalten sich ausgezeichnet. Sie reagieren dynamisch auf das Klangmaterial, wirken organisch und erzeugen selbst beim langen Spielen keine Kopfschmerzen - obwohl sie brachial sein können.
Die Noise-Funktionen sind ebenfalls spannend, eine gelungene, interessante Erweiterung fürs Klangbasteln.
Das Gehäuse ist solide, seine Oberfläche aus Metall. Ich hoffe nur, dass die Encoder auf Dauer angelegt sind, auf die Misere mit dem Blofeld möchte ich verzichten. Dessen Encoder musste ich komplett austauschen.
Nach intensivem Arbeiten mit dem Protein komme ich mit dem Menüdesign gut zurecht, finde das Bedienen teilweise intuitiv. Verwirrung entsteht manchmal dadurch, dass nicht alle Sektionen gleich arbeiten. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Der Klang versprüht den Vibe digitaler Vintage-Hardware. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Protein ein Plugin in der Schachtel. Sein Klang hat Tiefe und Lebendigkeit, Kraft und Ausdrucksstärke; dabei ist der Protein einfach zu bedienen, weil er nicht mit Features überfrachtet ist. So kann ich mich jederzeit auf seine Stärken konzentrieren: kernige Vintage-Wavetable-Klänge, die kompromisslos Waldorf der 90er-Jahre sind.
Fazit: Ein gut bis sehr gut klingendes Instrument, solide gebaut, mit dem man schnell Ergebnisse erzielt. Das Design und die Klangmöglichkeiten sind fokussiert, was mich anspricht. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Nach dem Einarbeiten wurde klar, dass der Protein ein vollwertiges Instrument ist, dass sich in meinem Studio gegen anderen Hardware-Synthesizer durchsetzt. Aus der Kiste kommt Druck, die Klänge stehen tief im Raum, haben Präsenz. Sie können bratzeln, sägen, klirren und flirren; und ordentlich Stimmung im Bass machen.
Überrascht haben mich 2 Dinge: Das digitale Filter ist soweit ganz gut, die Verzerrer-Algorithmen hingegen klingen und verhalten sich ausgezeichnet. Sie reagieren dynamisch auf das Klangmaterial, wirken organisch und erzeugen selbst beim langen Spielen keine Kopfschmerzen - obwohl sie brachial sein können.
Die Noise-Funktionen sind ebenfalls spannend, eine gelungene, interessante Erweiterung fürs Klangbasteln.
Das Gehäuse ist solide, seine Oberfläche aus Metall. Ich hoffe nur, dass die Encoder auf Dauer angelegt sind, auf die Misere mit dem Blofeld möchte ich verzichten. Dessen Encoder musste ich komplett austauschen.
Nach intensivem Arbeiten mit dem Protein komme ich mit dem Menüdesign gut zurecht, finde das Bedienen teilweise intuitiv. Verwirrung entsteht manchmal dadurch, dass nicht alle Sektionen gleich arbeiten. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Der Klang versprüht den Vibe digitaler Vintage-Hardware. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Protein ein Plugin in der Schachtel. Sein Klang hat Tiefe und Lebendigkeit, Kraft und Ausdrucksstärke; dabei ist der Protein einfach zu bedienen, weil er nicht mit Features überfrachtet ist. So kann ich mich jederzeit auf seine Stärken konzentrieren: kernige Vintage-Wavetable-Klänge, die kompromisslos Waldorf der 90er-Jahre sind.
Fazit: Ein gut bis sehr gut klingendes Instrument, solide gebaut, mit dem man schnell Ergebnisse erzielt. Das Design und die Klangmöglichkeiten sind fokussiert, was mich anspricht. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
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