L
Lebendig, organisch vielfältig. Genial!
Ich hatte keine übertriebenen Erwartungen an einen Synthesizer für 329€ gehabt. Nach Sichtung der ersten Youtube-Demos wusste ich, was für ein Sound mich in etwa erwartet. Ich habe mich unheimlich auf meine erste Waldorf-Maschine gefreut und wurde nicht enttäuscht:
Sehr gute, selbsterklärende Bedienung. Der Formfaktor und das Konzept sind durchdacht und genial. Man kann sehr schnell intuitiv an den Sounds schrauben und hat trotzdem viele Möglichkeiten. Alles ist schnell erreichbar.
Der Sound geht von kristall, glockig, flächig bis richtig dreckig brutal (drive, dirt, noise). Durch die 4 unabhängigen Layer (4x multitimbral) kann man völlig unterschiedliche Sounds/Presets layern oder sogar unabhängig auf dedizierten Midikanälen ansteuern. Wahnsinn bei dem Preis! Die ausgiebige Modulationsmatrix und die 2fache FX-Sektion mit richtig hochwertigen Effekten erweitern die Möglichkeiten des Sounddesign nochmal in ganz andere Richtungen.
Waldorf zeigt, dass es seinen Fans sehr nahe steht und das muss ich hoch anrechnen. Mir ist es unheimlich viel Wert, dass Rolf Wöhrmann sich als Chef persönlich an vielen Orten (Foren, Podcasts) zur Rede stellt. Kommunikation = Top!
Ein paar Feinheiten werden und wurden schon per Firmware noch nachgeliefert. Auch weitere Features sind in Planung und kommen sicherlich bald.
Vielen Dank für dieses krasse Gerät. Ich freue mich schon auf weitere Machinen aus der Serie.
Sehr gute, selbsterklärende Bedienung. Der Formfaktor und das Konzept sind durchdacht und genial. Man kann sehr schnell intuitiv an den Sounds schrauben und hat trotzdem viele Möglichkeiten. Alles ist schnell erreichbar.
Der Sound geht von kristall, glockig, flächig bis richtig dreckig brutal (drive, dirt, noise). Durch die 4 unabhängigen Layer (4x multitimbral) kann man völlig unterschiedliche Sounds/Presets layern oder sogar unabhängig auf dedizierten Midikanälen ansteuern. Wahnsinn bei dem Preis! Die ausgiebige Modulationsmatrix und die 2fache FX-Sektion mit richtig hochwertigen Effekten erweitern die Möglichkeiten des Sounddesign nochmal in ganz andere Richtungen.
Waldorf zeigt, dass es seinen Fans sehr nahe steht und das muss ich hoch anrechnen. Mir ist es unheimlich viel Wert, dass Rolf Wöhrmann sich als Chef persönlich an vielen Orten (Foren, Podcasts) zur Rede stellt. Kommunikation = Top!
Ein paar Feinheiten werden und wurden schon per Firmware noch nachgeliefert. Auch weitere Features sind in Planung und kommen sicherlich bald.
Vielen Dank für dieses krasse Gerät. Ich freue mich schon auf weitere Machinen aus der Serie.
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F
gefühlt zu frühes Modell ausgeliefert
An sich ist der Waldorf Protein kein schlechter Synthesizer. Klanglich bringt er für mich sehr schön diesen alten Microwave 1 Charakter zurück und macht dabei wirklich Spaß.
Allerdings merkt man dem Gerät aktuell noch an, dass es recht frisch auf dem Markt ist. Auf meinem Gerät ist die Firmware-Version 1.02 B installiert und gerade bei der Bedienung sind mir noch einige Bugs beziehungsweise Ungereimtheiten aufgefallen.
Besonders störend finde ich die LFO-Geschwindigkeit. Diese lässt sich von 0 bis 1.00 einstellen, wobei der LFO bereits bei etwa 0.13 schon sehr schnell läuft. Zusätzlich wirkt es teilweise so, als würde der LFO neu getriggert. Dadurch ist es schwierig, wirklich langsame und lange LFO-Fahrten zu erzeugen, wie man sie beispielsweise für dezente Klangbewegungen gebrauchen würde.
Auch bei einigen Parameterwerten hatte ich bereits unerwartete Sprünge während der Bedienung.
Insgesamt habe ich deshalb den Eindruck, dass der Protein vielleicht etwas früh auf den Markt gebracht wurde. Ein längerer und umfangreicherer Betatest hätte dem Gerät meiner Meinung nach gutgetan.
Trotzdem werde ich ihn behalten, denn der Grundsound gefällt mir wirklich sehr gut. Ich hoffe darauf, dass Waldorf mit kommenden Firmware-Updates die vorhandenen Probleme behebt und die Bedienung weiter verbessert. Klanglich steckt auf jeden Fall sehr viel Potenzial in diesem kleinen Synthesizer.
Allerdings merkt man dem Gerät aktuell noch an, dass es recht frisch auf dem Markt ist. Auf meinem Gerät ist die Firmware-Version 1.02 B installiert und gerade bei der Bedienung sind mir noch einige Bugs beziehungsweise Ungereimtheiten aufgefallen.
Besonders störend finde ich die LFO-Geschwindigkeit. Diese lässt sich von 0 bis 1.00 einstellen, wobei der LFO bereits bei etwa 0.13 schon sehr schnell läuft. Zusätzlich wirkt es teilweise so, als würde der LFO neu getriggert. Dadurch ist es schwierig, wirklich langsame und lange LFO-Fahrten zu erzeugen, wie man sie beispielsweise für dezente Klangbewegungen gebrauchen würde.
Auch bei einigen Parameterwerten hatte ich bereits unerwartete Sprünge während der Bedienung.
Insgesamt habe ich deshalb den Eindruck, dass der Protein vielleicht etwas früh auf den Markt gebracht wurde. Ein längerer und umfangreicherer Betatest hätte dem Gerät meiner Meinung nach gutgetan.
Trotzdem werde ich ihn behalten, denn der Grundsound gefällt mir wirklich sehr gut. Ich hoffe darauf, dass Waldorf mit kommenden Firmware-Updates die vorhandenen Probleme behebt und die Bedienung weiter verbessert. Klanglich steckt auf jeden Fall sehr viel Potenzial in diesem kleinen Synthesizer.
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M
Es hakelt und hängt und klingt... so naja...
Ich hatte mich gefreut auf die Proteine kurz vor Weihnachten...
Allerdings ist es bei der Vorfreude geblieben. Nach dem Einschalten trat schnell die Ernüchterung ein. Der Volumeregler gibt ein deutlich hörbares digitales Knacksen von sich, wenn man ihn aufdreht oder auch wieder runter (also 'muted'). Damit sind manuelle Fade-ins oder -outs ausgeschlossen.
Zudem springt das Display ohne erfindlichen Grund hin und wieder (was hier "ziemlich oft" bedeutet) nachdem man ein Preset gewählt hat auf eine vollkommen zufällige Edit-Page. Mal ist es der LFO oder Pitch oder Filter... dann bleibt es auch oft mal da wo es sein soll und zeigt einfach nur die Nummer und Namen an. Wenn es das nicht tut, dann muss man immer wieder erneut den Preset-Button drücken, um zu Select zurück zu kommen. Beim ersten und zweiten Mal, dachte ich noch okay... beim dritten Mal hat es schon genervt, weil ich danach feststellen musste, das passiert hier permanent (und ich bin nicht bloss aus Versehen an einen Regler gekommen). Das geht überhaupt nicht.
Die Bedienung ist an sich (wie zu Erwarten) schon anstregend genug. Das neue Konzept, das Waldorf da vorstellt bezüglich der Anwahl der Hüllkurven gewählt hat, können sie gerne wieder verwerfen. Es taugt für flüssiges Editieren nicht. Man springt ohnehin schon genug in den Menüs herum.
Ich höre auch hin und wieder digitales Kratzen und Knacksen, wenn ich grade mal nicht spiele! Und ich benutze den USB-Port grade nur für den Power-Supply, also keine erwartbaren Computerstörgeräusche, sondern auch "ganz normal" am Netz. Ein übliches Netzteil wäre mir da lieber gewesen.
Der Sound ist Geschmackssache. Vieles gefällt mir gut, vieles klingt recht billig. In die Presets ist nicht viel Liebe geflossen. Sie werden den potentiellen Möglichkeiten nicht gerecht. Ein paar begabte Sounddesigner wären hier von Nöten gewesen. Die Effekte sind unterer Durchschnitt.
An der Verarbeitung gibt es nicht viel zu meckern. Ob die Knöpfe halten, was sie versprechen, werden wir erst im Laufe der Zeit erfahren...
Also ich nicht, weil meins geht direkt zurück!
Das sind mir zuviele saure Äpfel, in die man da Beissen muss.
Die Vorfreude auf die aus dieser Form resultierenden weiteren Geräte von Waldorf ist damit bei mir auch gänzlich verflogen.
Allerdings ist es bei der Vorfreude geblieben. Nach dem Einschalten trat schnell die Ernüchterung ein. Der Volumeregler gibt ein deutlich hörbares digitales Knacksen von sich, wenn man ihn aufdreht oder auch wieder runter (also 'muted'). Damit sind manuelle Fade-ins oder -outs ausgeschlossen.
Zudem springt das Display ohne erfindlichen Grund hin und wieder (was hier "ziemlich oft" bedeutet) nachdem man ein Preset gewählt hat auf eine vollkommen zufällige Edit-Page. Mal ist es der LFO oder Pitch oder Filter... dann bleibt es auch oft mal da wo es sein soll und zeigt einfach nur die Nummer und Namen an. Wenn es das nicht tut, dann muss man immer wieder erneut den Preset-Button drücken, um zu Select zurück zu kommen. Beim ersten und zweiten Mal, dachte ich noch okay... beim dritten Mal hat es schon genervt, weil ich danach feststellen musste, das passiert hier permanent (und ich bin nicht bloss aus Versehen an einen Regler gekommen). Das geht überhaupt nicht.
Die Bedienung ist an sich (wie zu Erwarten) schon anstregend genug. Das neue Konzept, das Waldorf da vorstellt bezüglich der Anwahl der Hüllkurven gewählt hat, können sie gerne wieder verwerfen. Es taugt für flüssiges Editieren nicht. Man springt ohnehin schon genug in den Menüs herum.
Ich höre auch hin und wieder digitales Kratzen und Knacksen, wenn ich grade mal nicht spiele! Und ich benutze den USB-Port grade nur für den Power-Supply, also keine erwartbaren Computerstörgeräusche, sondern auch "ganz normal" am Netz. Ein übliches Netzteil wäre mir da lieber gewesen.
Der Sound ist Geschmackssache. Vieles gefällt mir gut, vieles klingt recht billig. In die Presets ist nicht viel Liebe geflossen. Sie werden den potentiellen Möglichkeiten nicht gerecht. Ein paar begabte Sounddesigner wären hier von Nöten gewesen. Die Effekte sind unterer Durchschnitt.
An der Verarbeitung gibt es nicht viel zu meckern. Ob die Knöpfe halten, was sie versprechen, werden wir erst im Laufe der Zeit erfahren...
Also ich nicht, weil meins geht direkt zurück!
Das sind mir zuviele saure Äpfel, in die man da Beissen muss.
Die Vorfreude auf die aus dieser Form resultierenden weiteren Geräte von Waldorf ist damit bei mir auch gänzlich verflogen.
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Q
Der günstigere Wavetable Synth
Der neue kleine Waldorf Wavetable Synth sieht zwar auf Fotos nach Plastik und losen Knöpfen aus, aber das täuscht. Ausgepackt wirkt er Solide. Kein Poti oder Encoder wackelt. Die Frontplatte ist aus Metal.
Klanglich ist der nicht ein genauer MicroWave, aber geht deutlich in die Richtung. Das man keine original Wavet-Envelopes mit 8x Level and Time hat, macht das Erstellen von normalen Sounds schneller. Überhaupt hat der Protein ja viel mehr Regler als der MicroWave. Das aber die Envelopes sich nicht mit vier Knöpfen bedienen lassen, sondern das man das am winzigen Display (eine SD-Carte hat etwas mehr als die doppelte Fläche) machen muss gibt einen Stern in der bedienung als Abzug. Für die TRS statt DIN MIDI Buchsen gab es bei den Features einen Stern weniger. Aber vielleicht sehen das jüngere anders als ich.
Klanglich ist der nicht ein genauer MicroWave, aber geht deutlich in die Richtung. Das man keine original Wavet-Envelopes mit 8x Level and Time hat, macht das Erstellen von normalen Sounds schneller. Überhaupt hat der Protein ja viel mehr Regler als der MicroWave. Das aber die Envelopes sich nicht mit vier Knöpfen bedienen lassen, sondern das man das am winzigen Display (eine SD-Carte hat etwas mehr als die doppelte Fläche) machen muss gibt einen Stern in der bedienung als Abzug. Für die TRS statt DIN MIDI Buchsen gab es bei den Features einen Stern weniger. Aber vielleicht sehen das jüngere anders als ich.
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Hf
Für den Preis unschlagbar für meinen Geschmack, aber nicht passend
Ich habe mir den Protein in großer Erwartung gekauft, einen Ersatz für meine iOS App MicroWave 1 zu bekommen, da es auch vom Rolf in einem Interview referenziert wurde. Zumindest hat sich daraus eine (evtl. falsche) Erwartungshaltung ergeben.
Erst einmal natürlich großartig für solch einen Preis einen vierfach timbralen Wavetable Synth, mit Sequenzer und Effekt, Block auf den Markt zu bringen!
Da ich bereits weitere Wavetable Synthesizer besitze konnte ich einen guten Vergleich ziehen.
Zunächst haben mich die Presets überhaupt nicht abgeholt, aber ich hab mich in der Vergangenheit nie davon beeindrucken lassen, sondern mich selbst auf die Reise im Sounddesign begeben.
Leider ist der Funke auch nach Tagen intensiven Arbeiten danach nicht übergesprungen. Das hat mich verwundert, denn ich bin sowohl Fan von Walldorf Produkten als auf generell von der Wave Tapes Synthese.
Vielleicht macht Vergleich ja unglücklich, und der Vergleich ist das iOS Plugin, dass mich auf ganzer Linie abholt.
Was mir beim Protein fehlt, ist irgendwie Dynamik, Volumen und Glanz.
Irgendwie klingt er entweder zu weich oder zu schrill, aber selten wirklich definiert wie seine Brüder. Vielleicht ist es ja gewollt.
Schade, fand ich, dass die Multis nur einen globalen Sequenzer oder Appegiator bieten, für Layer ABCD. Mit einem gemeinsamen Effekt Block für alle vier Parts kann ich leben, da ich sowieso Studio Effekte verwende. Aber sowohl ein Keyboard Split mit Aufteilung der Layer, oder der selektiven Zuweisung eines Arpeggiators/Sequenzers fehlt. Schade ist auch, dass der Multimode kein eigenen Speicher hat und die Auswahl von Presets in den Layern nicht „vorgehört“ werden kann. Damit ist mir der Multimodus zu eingeschränkt.
Bleibt dann eben nur die reine Soundqualität, und die ist im Vergleich dem iOS Microwave 1 Plugin auf der Software Seite und dem Töröö auf der Hardware Seite subjektiv unterlegen.
Daher schicke ich Ihnen zurück, da ich auch anderen die Gelegenheit des günstigen Einstiegspreises von 329€ bieten möchte.
Erst einmal natürlich großartig für solch einen Preis einen vierfach timbralen Wavetable Synth, mit Sequenzer und Effekt, Block auf den Markt zu bringen!
Da ich bereits weitere Wavetable Synthesizer besitze konnte ich einen guten Vergleich ziehen.
Zunächst haben mich die Presets überhaupt nicht abgeholt, aber ich hab mich in der Vergangenheit nie davon beeindrucken lassen, sondern mich selbst auf die Reise im Sounddesign begeben.
Leider ist der Funke auch nach Tagen intensiven Arbeiten danach nicht übergesprungen. Das hat mich verwundert, denn ich bin sowohl Fan von Walldorf Produkten als auf generell von der Wave Tapes Synthese.
Vielleicht macht Vergleich ja unglücklich, und der Vergleich ist das iOS Plugin, dass mich auf ganzer Linie abholt.
Was mir beim Protein fehlt, ist irgendwie Dynamik, Volumen und Glanz.
Irgendwie klingt er entweder zu weich oder zu schrill, aber selten wirklich definiert wie seine Brüder. Vielleicht ist es ja gewollt.
Schade, fand ich, dass die Multis nur einen globalen Sequenzer oder Appegiator bieten, für Layer ABCD. Mit einem gemeinsamen Effekt Block für alle vier Parts kann ich leben, da ich sowieso Studio Effekte verwende. Aber sowohl ein Keyboard Split mit Aufteilung der Layer, oder der selektiven Zuweisung eines Arpeggiators/Sequenzers fehlt. Schade ist auch, dass der Multimode kein eigenen Speicher hat und die Auswahl von Presets in den Layern nicht „vorgehört“ werden kann. Damit ist mir der Multimodus zu eingeschränkt.
Bleibt dann eben nur die reine Soundqualität, und die ist im Vergleich dem iOS Microwave 1 Plugin auf der Software Seite und dem Töröö auf der Hardware Seite subjektiv unterlegen.
Daher schicke ich Ihnen zurück, da ich auch anderen die Gelegenheit des günstigen Einstiegspreises von 329€ bieten möchte.
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n
Kleines Kraftpaket
Bei dem Kleinen war ich anfangs verleitet, ihn als Spielzeug abzutun. Nachdem ich auf Youtube gehört habe, wie er klingt, hat sich das schnell geändert; und als ich erfuhr, dass er sein Aliasing über echte 8-bit Chips ausgibt, habe ich ihn gekauft.
Nach der Einarbeitungszeit ist klar, dass der Protein ein vollwertiges Instrument ist, dass sich in meinem Studio gegen die anderen Hardware-Synthesizer durchsetzen kann. Aus der Kiste kommt Druck, die Klänge stehen tief im Raum, haben eine ganz eigene Präsenz. Sie können bratzeln, sagen, klirren und flirten; aber auch ordentlich Stimmung im Bass machen.
Überrascht haben mich 2 Dinge: Das digitale Filter klingt gut und die Verzerrer-Algorithmen klingen und verhalten sich sehr gut. Sie reagieren dynamisch auf das Klangmaterial, klingen organisch und erzeugen sich beim langen Spielen keine Kopfschmerzen - obwohl sie brachial sein können. Ach ja, die Noise-Features sind ebenfalls sehr spanned und eine gute Erweiterung fürs Klangbasteln.
Die Bauweise ist solide, die Oberfläche aus Metall. Ich hoffe nur, dass die Encoder auf Dauer angelegt sind, auf die Misere des Blofelds möchte ich verzichten.
Nach intensivem Arbeiten mit dem Kleinen komme ich mit dem Menüdesign gut klar und finde das Bedienen sogar intuitiv. Verwirrend ist manchmal, dass es Sektionen gibt, die eine andere Funktionsweise haben. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Der Klang erinnert mich an den Vibe digitaler Vintage-Hardware. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Protein ein weiteres VST in einer Schachtel ist. Sein Klang ist alles andere als flach und generisch. Der macht Spass, weil er Ausdruck und Kraft besitzt, dabei einfach zu bedienen ist und nicht überfrachtet mit Features ist. So kann ich mich jederzeit auf seine Kernfunktionen konzentrieren: kernige vintage Wavetable-Klänge, die kompromisslos nach Waldorf der 90er-Jahre klingen.
Fazit: Ein sehr gut klingender Kasten, der solide gebaut ist, mit dem man gut und schnell arbeiten kann, der sehr gut klingt, und der ein unschlagbar gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.
Nach der Einarbeitungszeit ist klar, dass der Protein ein vollwertiges Instrument ist, dass sich in meinem Studio gegen die anderen Hardware-Synthesizer durchsetzen kann. Aus der Kiste kommt Druck, die Klänge stehen tief im Raum, haben eine ganz eigene Präsenz. Sie können bratzeln, sagen, klirren und flirten; aber auch ordentlich Stimmung im Bass machen.
Überrascht haben mich 2 Dinge: Das digitale Filter klingt gut und die Verzerrer-Algorithmen klingen und verhalten sich sehr gut. Sie reagieren dynamisch auf das Klangmaterial, klingen organisch und erzeugen sich beim langen Spielen keine Kopfschmerzen - obwohl sie brachial sein können. Ach ja, die Noise-Features sind ebenfalls sehr spanned und eine gute Erweiterung fürs Klangbasteln.
Die Bauweise ist solide, die Oberfläche aus Metall. Ich hoffe nur, dass die Encoder auf Dauer angelegt sind, auf die Misere des Blofelds möchte ich verzichten.
Nach intensivem Arbeiten mit dem Kleinen komme ich mit dem Menüdesign gut klar und finde das Bedienen sogar intuitiv. Verwirrend ist manchmal, dass es Sektionen gibt, die eine andere Funktionsweise haben. Daran musste ich mich erst gewöhnen.
Der Klang erinnert mich an den Vibe digitaler Vintage-Hardware. Ich habe nicht das Gefühl, dass der Protein ein weiteres VST in einer Schachtel ist. Sein Klang ist alles andere als flach und generisch. Der macht Spass, weil er Ausdruck und Kraft besitzt, dabei einfach zu bedienen ist und nicht überfrachtet mit Features ist. So kann ich mich jederzeit auf seine Kernfunktionen konzentrieren: kernige vintage Wavetable-Klänge, die kompromisslos nach Waldorf der 90er-Jahre klingen.
Fazit: Ein sehr gut klingender Kasten, der solide gebaut ist, mit dem man gut und schnell arbeiten kann, der sehr gut klingt, und der ein unschlagbar gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.
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A1
Von Anfang an begeistert!
Habe mich schon mit sehr vielen Synth's beschäftigt, aber viele erschienen mir entweder gleich zu Beginn, oder oft nach kurzer Zeit nicht sehr "spannend" zu sein.
Beim "Protein" ist das anders. So wie beim "Hydrasynth" macht er mir von Anfang an Spaß und wird es auch noch längere Zeit tun. Ist natürlich sehr subjektiv das Ganze, aber ich finde den "Protein" als wirklich gelungen.
Die Bedienung ist fast selbsterklärend - ein paar Kleinigkeiten im Manual nachlesen und mehr braucht es nicht.
Klang ist meiner Meinung einfach großartig - mit den 4 Layers kann man sehr komplexe Sound basteln und Möglichkeiten gibt es sehr sehr viele.
An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen - alle Knöpfe/Regler sind sinnvoll angeordnet, lassen sich gut bedienen.
Klar gibt es genügend Software Synth's die mehr Features bieten und auch großartig klingen, aber das manuelle "Arbeiten" mit einem Hardware Synth ist für mich (Oldtimer) einfach nicht zu ersetzen.
Fazit: Der "Protein" ist ein absolut empfehlenswerter Synth für Alle die gern manuell schrauben und mit Sounds experimentieren - wenn man dazu den Preis berücksichtigt dann umso mehr. Preis Leistung mindestens 5 Sterne.
Beim "Protein" ist das anders. So wie beim "Hydrasynth" macht er mir von Anfang an Spaß und wird es auch noch längere Zeit tun. Ist natürlich sehr subjektiv das Ganze, aber ich finde den "Protein" als wirklich gelungen.
Die Bedienung ist fast selbsterklärend - ein paar Kleinigkeiten im Manual nachlesen und mehr braucht es nicht.
Klang ist meiner Meinung einfach großartig - mit den 4 Layers kann man sehr komplexe Sound basteln und Möglichkeiten gibt es sehr sehr viele.
An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen - alle Knöpfe/Regler sind sinnvoll angeordnet, lassen sich gut bedienen.
Klar gibt es genügend Software Synth's die mehr Features bieten und auch großartig klingen, aber das manuelle "Arbeiten" mit einem Hardware Synth ist für mich (Oldtimer) einfach nicht zu ersetzen.
Fazit: Der "Protein" ist ein absolut empfehlenswerter Synth für Alle die gern manuell schrauben und mit Sounds experimentieren - wenn man dazu den Preis berücksichtigt dann umso mehr. Preis Leistung mindestens 5 Sterne.
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MS
Der Protein
Voller Vorfreude kam er nun endlich zu mir.
Ausgepackt stellte ich gleich eine wertige Verarbeitung fest.
Waldorf lässt das Gerät in Tunesien fertigen.
Angeschlossen kam für mich eine Art Ernüchterung.
Hatte ja genug Zeit mich vorher auf das Gerät vorzubereiten und zu studieren.
Aber so viel Menüdiving hätte ich dann doch nicht erwartet.
Kurz: Ein Arbeiten ohne Display ist so gut wie nicht möglich.
Das Display ist trotz seiner kleinen Größe aber sehr gut ablesbar.
Zum Sound: typisch Waldorf halt und nicht so mein Fall
Einen typisch trockenen Microwave 1 Bass hab ich nicht hinbekommen.
Evtl sollte man sich dazu mehr Zeit nehmen.
Sorry Thomann das Gerät geht leider zurück.
Ausgepackt stellte ich gleich eine wertige Verarbeitung fest.
Waldorf lässt das Gerät in Tunesien fertigen.
Angeschlossen kam für mich eine Art Ernüchterung.
Hatte ja genug Zeit mich vorher auf das Gerät vorzubereiten und zu studieren.
Aber so viel Menüdiving hätte ich dann doch nicht erwartet.
Kurz: Ein Arbeiten ohne Display ist so gut wie nicht möglich.
Das Display ist trotz seiner kleinen Größe aber sehr gut ablesbar.
Zum Sound: typisch Waldorf halt und nicht so mein Fall
Einen typisch trockenen Microwave 1 Bass hab ich nicht hinbekommen.
Evtl sollte man sich dazu mehr Zeit nehmen.
Sorry Thomann das Gerät geht leider zurück.
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l
WARUM?
Zunächst mal: Der Protein klingt meiner Meinung nach richtig gut, bissig, er schneidet durch den Mix mit Urgewalt, und die Wavetables lassen sich auch ohne große Sprünge anpassen; das ist alles sehr ausgereift. Mit dem Teil kann ich arbeiten.
Meinte ich.
Dann kam die MIDI - Implementierung. Start - alles startet, außer dem Protein. Alles nochmal überprüft, alles okay. Nur, der Protein spielt als Einziger nicht mit. E-mail an Waldorf, die Antwort: "Das ist schon richtig so. Der interne Sequenzer startet nur, wenn er einen Note-on Befehl kriegt." Nur weigert sich mein MIDI-Host, einen solchen Befehl zu geben.... Wie auch immer, warum kann das Ding nicht starten wie alle anderen?
Letztlich habe ich ihn schweren Herzens zurückgeschickt. Ich kann nicht verstehen, warum die Leute den Geräten Besonderheiten einprogrammieren, die(aus meiner Sicht) keinerlei Nutzen haben, sondern nur dazu geeignet sind, daß potentielle Kunden die(ansonsten tollen) Geräte nicht nutzen können.....
Meinte ich.
Dann kam die MIDI - Implementierung. Start - alles startet, außer dem Protein. Alles nochmal überprüft, alles okay. Nur, der Protein spielt als Einziger nicht mit. E-mail an Waldorf, die Antwort: "Das ist schon richtig so. Der interne Sequenzer startet nur, wenn er einen Note-on Befehl kriegt." Nur weigert sich mein MIDI-Host, einen solchen Befehl zu geben.... Wie auch immer, warum kann das Ding nicht starten wie alle anderen?
Letztlich habe ich ihn schweren Herzens zurückgeschickt. Ich kann nicht verstehen, warum die Leute den Geräten Besonderheiten einprogrammieren, die(aus meiner Sicht) keinerlei Nutzen haben, sondern nur dazu geeignet sind, daß potentielle Kunden die(ansonsten tollen) Geräte nicht nutzen können.....
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A
Compact, Deep, and Inspiring – A Creative Tool with Minor Workflow Trade-Offs
The Waldorf Protein is a surprisingly versatile little box that punches well above its weight. As someone making more underground, experimental stuff, I really appreciate how quickly it lets you shape unique sounds without getting lost in menus. It’s intuitive enough for beginners to start exploring right away, but there’s enough depth under the hood to keep more advanced users engaged.
The character is distinctly Waldorf—clean but with plenty of edge when you push it—and it fits perfectly into more abstract or textured productions. Whether you’re sketching ideas or diving deep into sound design, it feels inspiring rather than limiting.
The only thing I really miss is having dedicated knobs for ADSR—having to dive a bit for envelope shaping slows down the workflow slightly. Still, it’s a small trade-off considering how much flexibility you get.
Overall, a great entry point into hardware synthesis, but definitely not something you’ll outgrow anytime soon.
The character is distinctly Waldorf—clean but with plenty of edge when you push it—and it fits perfectly into more abstract or textured productions. Whether you’re sketching ideas or diving deep into sound design, it feels inspiring rather than limiting.
The only thing I really miss is having dedicated knobs for ADSR—having to dive a bit for envelope shaping slows down the workflow slightly. Still, it’s a small trade-off considering how much flexibility you get.
Overall, a great entry point into hardware synthesis, but definitely not something you’ll outgrow anytime soon.
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