U
Viel Sound für das Geld
In aller Kürze:
Klang und Registrierung lassen keine Wünsche offen. Die Lautsprecher reichen für kleine und mittlere Räume aus, ein Subwoofer ließe sich ggf. nachrüsten. Die Tastatur hat den Viscount-typischen spürbarem initialen Druckpunkt. Die Bedienung ist logisch, so lange man nicht das Menü benutzen oder den per Download erhltlichen Physis-Editor benutzen will.
Einziger echter Nachteil, gerade der 3-manualigen Version: Durch die flach hinter den Manualen liegenden, eher schlecht erkennbaren Registerwippen rückt das (zudem zu kleine) Notenpult sehr weit nach hinten, was gute Augen beim Notenlesen erfordert!
Die Langfassung:
Der Klang ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag ihn. Zu Hause habe ich eine Viscount Unico 4 und bin daher mit der Klangerzeugung "Physis" (keine Samples sonder Physical Modelling) vertraut, ebenso mit der Bedienphilosophie. Die Tastatur lässt sich für mich angenehm spielen. Der Klang der einzelnen Register lässt sich (in Grenzen) austauschen, allerdings ist dafür ein Eintauchen in die Menüsteuerung nötig - das nichts ist, was man mal auf die Schnelle macht.
Die Trio Plus ist habe ich als Zweit-Orgel für unsere Kirche angeschafft. Die Registrierung ist eine Obermenge der dort vorhandenen Steinmeyer-2-manualigen Pfeifenorgel, der Klang ist relativ ähnlich, auch wenn die Trio Plus natürlich nicht die Imperfektionen der Pfeifenorgel (z.B. Schwäche im Bass) aufweist - das könnte man aber mit dem per Download erhältlichen kostenlosen Physis-Editor nachahmen, wenn man wollte. Hiermit kann die Klänge wirklich problemlos bearbeiten, was bei samplebasierten Orgeln wenn überhaupt nur eingeschränkt möglich ist.
Die Wiedergabe in der Kirche geschieht über die 4 Ausgänge mit einem 4.1-HIFI-Lautsprecher-Set, so dass das untere und das obere Manual auf ein LS-Paar und P und II auf das andere (mit Sub) abgebildet werden. Das zu konfigurieren geht mit dem Editor, ist aber eine stundenlange Fleißaufgabe. Wer nur kleine und mittlere Räume beschallen will, kommt mit den eingebauten Lautsprechern zurecht und kann ggf. einen Subwoofer anschließen, aber auch dafür muss der Ausgang mit dem Editor konfiguriert werden.
Überhaupt kann an der Orgel sehr viel konfiguriert werden. Erfreulich ist, dass der Editor inzwischen kostenlos ist. Die Bedienung ist jedoch teilweise sehr umständlich, genauso wie die Menüsteuerung an der Orgel. Am Display wurden ein paar Euro gespart, es stammt aus dem letzten Jahrhundert, ist streifig und schlecht ablesbar - glücklicherweise muss man aber im Regelfall nach dem Auspacken wenig bis nichts einstellen. Randnotiz: Die MIDI-IMplementierung weicht von der Dokumentation minimal, was mir eingies Kopfzerbrechen beschert hat. Grundsätzlich kann man aber mit dem MIDI-Ausgang andere MIDI-Tonerzeuger (auch HW/GO) anschließen.
Das Notenpult ist ein echtes Handicap. Ich werde versuchen selbst ein neues zu basteln, damit die Noten näher am Auge sind und mehr als 2 DIN-A4-Seiten draufpassen. Allerdings verdeckt man so die Hochtöner etwas.
Klang und Registrierung lassen keine Wünsche offen. Die Lautsprecher reichen für kleine und mittlere Räume aus, ein Subwoofer ließe sich ggf. nachrüsten. Die Tastatur hat den Viscount-typischen spürbarem initialen Druckpunkt. Die Bedienung ist logisch, so lange man nicht das Menü benutzen oder den per Download erhltlichen Physis-Editor benutzen will.
Einziger echter Nachteil, gerade der 3-manualigen Version: Durch die flach hinter den Manualen liegenden, eher schlecht erkennbaren Registerwippen rückt das (zudem zu kleine) Notenpult sehr weit nach hinten, was gute Augen beim Notenlesen erfordert!
Die Langfassung:
Der Klang ist natürlich Geschmackssache, aber ich mag ihn. Zu Hause habe ich eine Viscount Unico 4 und bin daher mit der Klangerzeugung "Physis" (keine Samples sonder Physical Modelling) vertraut, ebenso mit der Bedienphilosophie. Die Tastatur lässt sich für mich angenehm spielen. Der Klang der einzelnen Register lässt sich (in Grenzen) austauschen, allerdings ist dafür ein Eintauchen in die Menüsteuerung nötig - das nichts ist, was man mal auf die Schnelle macht.
Die Trio Plus ist habe ich als Zweit-Orgel für unsere Kirche angeschafft. Die Registrierung ist eine Obermenge der dort vorhandenen Steinmeyer-2-manualigen Pfeifenorgel, der Klang ist relativ ähnlich, auch wenn die Trio Plus natürlich nicht die Imperfektionen der Pfeifenorgel (z.B. Schwäche im Bass) aufweist - das könnte man aber mit dem per Download erhältlichen kostenlosen Physis-Editor nachahmen, wenn man wollte. Hiermit kann die Klänge wirklich problemlos bearbeiten, was bei samplebasierten Orgeln wenn überhaupt nur eingeschränkt möglich ist.
Die Wiedergabe in der Kirche geschieht über die 4 Ausgänge mit einem 4.1-HIFI-Lautsprecher-Set, so dass das untere und das obere Manual auf ein LS-Paar und P und II auf das andere (mit Sub) abgebildet werden. Das zu konfigurieren geht mit dem Editor, ist aber eine stundenlange Fleißaufgabe. Wer nur kleine und mittlere Räume beschallen will, kommt mit den eingebauten Lautsprechern zurecht und kann ggf. einen Subwoofer anschließen, aber auch dafür muss der Ausgang mit dem Editor konfiguriert werden.
Überhaupt kann an der Orgel sehr viel konfiguriert werden. Erfreulich ist, dass der Editor inzwischen kostenlos ist. Die Bedienung ist jedoch teilweise sehr umständlich, genauso wie die Menüsteuerung an der Orgel. Am Display wurden ein paar Euro gespart, es stammt aus dem letzten Jahrhundert, ist streifig und schlecht ablesbar - glücklicherweise muss man aber im Regelfall nach dem Auspacken wenig bis nichts einstellen. Randnotiz: Die MIDI-IMplementierung weicht von der Dokumentation minimal, was mir eingies Kopfzerbrechen beschert hat. Grundsätzlich kann man aber mit dem MIDI-Ausgang andere MIDI-Tonerzeuger (auch HW/GO) anschließen.
Das Notenpult ist ein echtes Handicap. Ich werde versuchen selbst ein neues zu basteln, damit die Noten näher am Auge sind und mehr als 2 DIN-A4-Seiten draufpassen. Allerdings verdeckt man so die Hochtöner etwas.
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