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Tastatur top, Sound großteils sehr gut, z.T. mangelhafte Bedienung
Mein Hintergrund: Hobbymusiker, Schwerpunkt Klavier, aber Fan von Klangvielfalt.
Eigentlich hatte ich beim Besuch in Treppendorf das V-Stage im Auge, gekauft habe ich den Fantom-8, obwohl ich keine Workstation brauche, sondern ein Stage-Piano. Warum? Die Tastatur! Das V-Stage hat die einfachere PHA-4-Tastatur (wie der Fantom-08), die ich schon vom RD-88EX kenne - die lässt sich durchaus gut spielen. Aber schon wenige Minuten an der PHA-50 des Fantom-8 haben mich von dieser überzeugt; mit keiner anderen Tastatur konnte ich so nuancenreich spielen. Diese Tastatur findet man noch im RD-2000EX (viel weniger Sounds, Bedienung umständlicher als der Fantom-8) und im FP-90X (nur Digitalpiano). Die Tastatur ist natürlich Geschmackssache. Ich habe Videos gesehen, in denen die sie als zu leicht- und anderen als zu schwergängig bezeichnet wurde. Für ich ist sie perfekt. Ich ziehe sie auch jeder Yamaha-Tastatur vor, sowohl der einfachem vom MODX-M-8 als auch der teueren Digitalpianos.
Zweiter Grund für den Kauf: Es macht Spaß mit dem V-Piano-Designer an den Klavierklängen herumzubasteln. Die Vorauswahl ist groß. Zwar hört sich der Klang eines Steinway auf dem Nord Piano noch etwas authentischer an, aber spielen lässts ich der Fantom-8 besser. Die V-Piano-Klänge klingen dabei besser als die Super-Natural Accoustic-Pianos und die sind besser als die Zen-Core-Klavierklänge, v.A. in der Dynamik. Vermisst habe ich nur eine direkten Regeler für die Brillanz und die Stereo-Breite wie ihn das V-Stage hat. Die Klavierklänge von Roland sind variantenreicher als die von Yamaha, bei denen IMHO alles außer dem CFX doch deutlich abfällt.
Dritter Kaufgrund waren die vielen Roland-Synth-Sounds - da wurde ich auch nicht enttäuscht. Einige Sounds gibt es mehrfach, z.B: als ACB, Modell und Zen-Core, wobei letztere im direkten Vergleich etwas abfällt. Die gigantische Auswahl wird hier allerrdings schon fast zum Problem.
Da sind wir nämlich schon bei den Nachteilen:
Die Sounds sind organisiert wie in den 1980ern. Bänke und Nummern! Immerhin sind Einzelsounds nach Kategorieren eingeteilt - auch wenn das z.B. bei 760 Sounds der Subkategorie "Pad/Synth" nicht viel hilft; Yamaha ist da viel besser strukturiert. Sortiert sind die Sounds bei Roland immer nach den Engines - nicht unbedingt hilfreich. Noch schlimmer: Für Scenes gibt es gar keine Kategorieren! Wiederfinden von Scenes vie "Suchen" geht nur mit passender Benennung. Beim MODX/Montage finde ich mit 3 Klicks alles Performances (=Scenes) mit Piano und Pad. Auch beim Speichern eigener Kreationen gilt es aufzupassen, einen freien Speicherplatz zu finden und nicht versehentlich einen vorhandenen zu überschreiben! Yamaha fragt einfach, ob man den aktuellen Sound als neue Performance speichern will - warum auch soll der Anwender manuell nach einem freien Speicherplatz suchen?! Auch den Compare-Knopf, um schnell die aktuelle Modifikation mit der zuletzt gespeicherten Fassung zu vergleichen, vermisse ich. Tipp: Eine Gegenüberstellung der Bedienung und verfügbaren Funktionen von Montage und Fantom zeigt das herorragende Video von Kier Darby!
Sound: Trotz "Super-Natural-Engine" klingen die meisten Naturinstrumente bei Yamaha besser. Yamaha bietet mit Soundmondo zudem ein Plattform, bei der Anwender-Sounds kostenlos per USB-Kabel auf das eigene Gerät geladen werden können. Bei Roland gibt es das nur mit kommerziellen Sounds und nur per USB-Stick!
Roland hat mit dem V-Stage gezeigt, dass man gute Konzepte anderer Hersteller (Nord) annehmen kann. Jetzt wäre es an der Zeit, die Soundverwaltung der Fantom-Reihe komplett zu überarbeiten. Yamaha wäre ein gutes Vorbild! Auch die Super-Natural-Engine bedürfte einer Aufrischung. Bis auf diese Punkte ist der Fantom immer noch eine Top-Gerät.
Eigentlich hatte ich beim Besuch in Treppendorf das V-Stage im Auge, gekauft habe ich den Fantom-8, obwohl ich keine Workstation brauche, sondern ein Stage-Piano. Warum? Die Tastatur! Das V-Stage hat die einfachere PHA-4-Tastatur (wie der Fantom-08), die ich schon vom RD-88EX kenne - die lässt sich durchaus gut spielen. Aber schon wenige Minuten an der PHA-50 des Fantom-8 haben mich von dieser überzeugt; mit keiner anderen Tastatur konnte ich so nuancenreich spielen. Diese Tastatur findet man noch im RD-2000EX (viel weniger Sounds, Bedienung umständlicher als der Fantom-8) und im FP-90X (nur Digitalpiano). Die Tastatur ist natürlich Geschmackssache. Ich habe Videos gesehen, in denen die sie als zu leicht- und anderen als zu schwergängig bezeichnet wurde. Für ich ist sie perfekt. Ich ziehe sie auch jeder Yamaha-Tastatur vor, sowohl der einfachem vom MODX-M-8 als auch der teueren Digitalpianos.
Zweiter Grund für den Kauf: Es macht Spaß mit dem V-Piano-Designer an den Klavierklängen herumzubasteln. Die Vorauswahl ist groß. Zwar hört sich der Klang eines Steinway auf dem Nord Piano noch etwas authentischer an, aber spielen lässts ich der Fantom-8 besser. Die V-Piano-Klänge klingen dabei besser als die Super-Natural Accoustic-Pianos und die sind besser als die Zen-Core-Klavierklänge, v.A. in der Dynamik. Vermisst habe ich nur eine direkten Regeler für die Brillanz und die Stereo-Breite wie ihn das V-Stage hat. Die Klavierklänge von Roland sind variantenreicher als die von Yamaha, bei denen IMHO alles außer dem CFX doch deutlich abfällt.
Dritter Kaufgrund waren die vielen Roland-Synth-Sounds - da wurde ich auch nicht enttäuscht. Einige Sounds gibt es mehrfach, z.B: als ACB, Modell und Zen-Core, wobei letztere im direkten Vergleich etwas abfällt. Die gigantische Auswahl wird hier allerrdings schon fast zum Problem.
Da sind wir nämlich schon bei den Nachteilen:
Die Sounds sind organisiert wie in den 1980ern. Bänke und Nummern! Immerhin sind Einzelsounds nach Kategorieren eingeteilt - auch wenn das z.B. bei 760 Sounds der Subkategorie "Pad/Synth" nicht viel hilft; Yamaha ist da viel besser strukturiert. Sortiert sind die Sounds bei Roland immer nach den Engines - nicht unbedingt hilfreich. Noch schlimmer: Für Scenes gibt es gar keine Kategorieren! Wiederfinden von Scenes vie "Suchen" geht nur mit passender Benennung. Beim MODX/Montage finde ich mit 3 Klicks alles Performances (=Scenes) mit Piano und Pad. Auch beim Speichern eigener Kreationen gilt es aufzupassen, einen freien Speicherplatz zu finden und nicht versehentlich einen vorhandenen zu überschreiben! Yamaha fragt einfach, ob man den aktuellen Sound als neue Performance speichern will - warum auch soll der Anwender manuell nach einem freien Speicherplatz suchen?! Auch den Compare-Knopf, um schnell die aktuelle Modifikation mit der zuletzt gespeicherten Fassung zu vergleichen, vermisse ich. Tipp: Eine Gegenüberstellung der Bedienung und verfügbaren Funktionen von Montage und Fantom zeigt das herorragende Video von Kier Darby!
Sound: Trotz "Super-Natural-Engine" klingen die meisten Naturinstrumente bei Yamaha besser. Yamaha bietet mit Soundmondo zudem ein Plattform, bei der Anwender-Sounds kostenlos per USB-Kabel auf das eigene Gerät geladen werden können. Bei Roland gibt es das nur mit kommerziellen Sounds und nur per USB-Stick!
Roland hat mit dem V-Stage gezeigt, dass man gute Konzepte anderer Hersteller (Nord) annehmen kann. Jetzt wäre es an der Zeit, die Soundverwaltung der Fantom-Reihe komplett zu überarbeiten. Yamaha wäre ein gutes Vorbild! Auch die Super-Natural-Engine bedürfte einer Aufrischung. Bis auf diese Punkte ist der Fantom immer noch eine Top-Gerät.
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