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Martin Guitar D-12E Retro Nat

Westerngitarre mit Tonabnehmer

  • Bauform: Dreadnought
  • Decke: massiv Fichte
  • Boden und Zargen: massiv Sapele
  • Hals: selektiertes Hartholz
  • Griffbrett: Ebenholz
  • Mensur: 645 mm (25,4")
  • Sattelbreite: 44,5 mm (1,75")
  • 20 Bünde
  • Tonabnehmer: Martin E1
  • Farbe: Natur Hochglanz
  • inkl. Softlight Case
  • Erhältlich seit Januar 2026
  • Artikelnummer 629368
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Decke Fichte, massiv
  • Boden und Zargen Sapele, massiv
  • Cutaway Nein
  • Griffbrett Ebenholz
  • Sattelbreite in mm 44,50 mm
  • Bünde 20
  • Tonabnehmer Ja
  • Farbe Natur
  • Koffer Nein
  • Inkl. Gigbag Ja
1.829 €
Alle Preise inkl. MwSt.
In 11-14 Wochen lieferbar
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Dreadnought-Sound, glänzend geschützt

Martin Guitar D-12E Retro Nat Westerngitarre

Kaum ein Hersteller hat die Geschichte der Westerngitarre so geprägt wie Martin Guitar – schließlich erfand das Unternehmen die Dreadnought-Bauform selbst, die hier zum Einsatz kommt. Die D-12E Retro teilt sich Decke, Boden und Zargen – massive Fichte, massiver Sapele – mit der D-10E Retro, unterscheidet sich aber durch ihr aufwendiges Gloss-Finish: Dank der schützenden Hochglanz-Lackierung ist sie weitaus weniger anfällig für Außeneinwirkungen und wirkt dabei entsprechend edel. Passend zum bewusst vintage-inspirierten Erscheinungsbild der Retro-Linie innerhalb der Road Series sitzen offene Mechaniken im Stil vergangener Zeiten an der Kopfplatte. Für den Einsatz auf der Bühne ist zudem ein Martin-E1-Tonabnehmersystem verbaut.

Martin Guitar D-12E Retro Nat, Decke

Retro-Gitarre mit modernem Profil

Als Rhythmusgitarre schlechthin liefert die Dreadnought-Bauform treibende Bässe und funkelnde Höhen, während das Mittenspektrum bewusst etwas zurückgenommen bleibt – so bleibt im Bandkontext mehr Platz für Gesang und andere Instrumente. Wie die gesamte Road Series ist auch die D-12E Retro innen mit einer Scalloped-X-Verstrebung ausgestattet: Die dünner geschnitzten Streben lassen die Decke freier schwingen, was der Gitarre mehr Lautstärke und einen offeneren, obertonreicheren Klang verleiht. Der Hals folgt Martins Performing-Artist-Profil mit High-Performance-Taper – ein flaches, modernes Profil, das schnelles Spiel über das gesamte Ebenholz-Griffbrett erleichtert, nicht der dickere, runde Zuschnitt älterer Halsformen. Eine dezent abgerundete Griffbrettkante sorgt für ein komfortables Spielgefühl am Halsübergang.

Martin Guitar D-12E Retro Nat, Rückseite

Bereit für die Bühne

Für den Einsatz vor Publikum ist in der D-12E Retro ein Martin-E1-Tonabnehmersystem verbaut. An der Innenseite des Schalllochs sitzen zwei Regler für Lautstärke und Höhen, mit denen sich der verstärkte Klang direkt an Raum oder Bandsituation anpassen lässt. Ein Phase-Button lässt sich zuschalten, womit sich aufkommende Feedback-Probleme meist eindämmen lassen. Das eingebaute Stimmgerät schaltet indes die Verstärkung beim Stimmen automatisch stumm, sodass sich die Gitarre auch zwischen Songs unauffällig nachstimmen lässt. Als Piezo-Pickup nimmt der Martin-E1 die Schwingungen der Bronzesaiten und der massiven Fichtendecke gleichermaßen auf und überträgt deren harmonischen Klangcharakter unverfälscht in den verstärkten Sound.

Martin Guitar D-12E Retro Nat, Kopfplatte

Über Martin Guitar

Martin Guitar wurde bereits 1833 gegründet und ist somit eine der historischsten Marken im Bereich der akustischen Gitarren. Ein paar der größten Entwicklungen im Bereich moderner Gitarren können dieser Marke zugeschrieben werden. So gehen die Dreadnought-Bauform, das robuste X-Bracing, der Halsübergang am 14. statt wie bei klassischen Gitarren vorher am 12. Bund und auch die Nutzung von Stahlsaiten zurück auf Martin Guitar. Dies alles sind typische Merkmale, die heutzutage von den meisten Gitarrenherstellern in ähnlicher Weise umgesetzt wurden. Kurzum: Ohne C. F. Martin & Co hätte sich die Musik der heutigen Zeit ganz anders entwickelt.

Perfekt für treibende Rhythmen

Klanglich unterscheidet sich die D-12E Retro kaum von der satinierten D-10E Retro: Decke, Boden und Zargen sind identisch, der Unterschied liegt vor allem im Finish – ob sich das hörbar auf den Ton auswirkt, ist unter Gitarrenbauern umstritten. Trotz ihres kräftigen Dreadnought-Fundaments bleibt die D-12E Retro dabei vielseitig genug für Fingerpicking und andere Spielstile, nicht nur für treibende Rhythmusarbeit. Wem dieser klassische, druckvolle Martin-Dreadnought-Sound mitsamt dem robusteren und optisch ansprechenden Hochglanz-Finish zusagt, findet in der D-12E Retro ein bewährtes Arbeitsinstrument für Bühne, Proberaum und Studio.

Im Detail erklärt