M
Überzeugender 5-Saiter im Klassiker-Gewand
Mein Bedarf: Ein ordentlicher und sehr gut spielbarer 5-Saiter für das tägliche Üben und Recorden.
Nachdem ich den kurz zuvor bestellten Cort B5 aufgrund eines Verarbeitungs-Mangels beim 19. Bund zurückschicken musste (zu tief geschliffen), überlegte ich mir lange, ob ich mir den modernen, leichten - und vor allem offenporigen - B5 nochmals bestellen, oder alternativ doch den alt bekannten Sire V7 bestellten sollte.
Mit meinem 4-saitigen P7 bin ich sehr zufrieden, lediglich mit der aktiven Elektronik werde ich auch nach den Jahren nicht wirklich warm. So spiele ich den P7 fast ausschließlich passiv.
Schließlich habe ich mich für den V7 entschieden, da mir der Saitenabstand des Cort B5 auch nicht wirklich zugesagt hat - obwohl mich die Hardware, die Elektronik und der sehr kräftige, moderne Sound vom B5 schon sehr begeistert hat.
Nach einiger Recherche fand ich den V5 - ohne aktiver Elektronik und mit geröstetem Griffbrett. Die Entscheidung für den V5 war demnach getroffen.
Pro:
+ In Summe ein ausgezeichnetes und schlüssiges Instrument, das auf breiter Basis überzeugen kann
+ hervorragendes Griffbrett; sehr angenehm zu spielen; perfekt auf meine Hände abgestimmt ;)
+ Ausgezeichneter Sound -> inspirierender und sehr gut spielbarer Vintage-Sound mit viel Charakter
+ Sound ist sehr akkurat einstellbar und das Ergebnis ist
vorhersehbar
+ Bünde sehr gut abgerichtet, abgerundet und poliert
+ Mit 4,2 kg etwas schwerer als der Cort B5, für einen "Klassiker" als 5-Saiter immer noch recht angenehm
+ Unglaublich viel Sustain -> weit mehr als bei meinem P7, obwohl leichtere Vintage-Bridge
+ Optik und Holzauswahl ist hervorragend. Man merkt die Teilung des Bodys kaum
Neutral:
o E- und B- klingen etwas kraftloser als die restlichen Saiten - ist wahrscheinlich der Vintage-Ausrichtung geschuldet. Mit dem richtigen Verstärker bekommt man nach Wunsch trotzdem donnernde und kraftvolle Bässe
o Lackierung sehr ordentlich gemacht - für meinen Geschmack etwas zu dick und glänzend (Natural-Version)
o Kopflastig: Tribut durch Bauform und schwere Mechaniken
o Mechaniken entsprechen dem Standard von Sire und erfüllen ihren Job
o Die oft kritisierten Vintage-Poti-Knöpfe finde ich toll und sind mir weitaus lieber, als jene vom P7
Negativ:
- Kabel von der Bridge-Erdung war nicht angelötet
- Erdung an der Steckbuchse war gar nicht verlötet -> Kabel hat gefehlt; Trotz der fehlenden Erdung war der Bass sehr gut spielbar. Eigenartig! Die erforderlichen Lötarbeiten konnte ich aber sehr gut selber durchführen.
- Die Hals-Body Verbindung entspricht in keinster Weise der ausgezeichneten übrigen handwerklichen Verarbeitung des V5. Es passen sowohl seitlich wie auf der Unterseite 2-3 80g Blätter zwischen Hals und Body. Dieser Umstand sieht zumindest optisch nicht besonders gut aus. Ob diese Abstände auch Auswirkungen auf den Klang haben, kann ich w/ fehlender Vergleichsmöglichkeiten nicht nachvollziehen. Auf das Sustain hat es jedenfalls keine negative Auswirkung.
Trotzdem ärgert mich dieser Umstand. Schließlich hat keiner meiner günstigen HB-Bässe nur ansatzweise so große Abstände.
Fazit: Ein sehr guter und preiswerter Kauf, der in den meisten Punkten meine Erwartungen übertroffen hat.
Der Hals-Bund-Anschluss ist leider suboptimal. Ein Umstand, der bei einem so hoch industriell hergestellten Instrument eigentlich nicht auftreten darf. Warum der Qualitätsprüfung von Thomann hier keinen Mangel gesehen hat, wundert mich.
Für eine Rücksendung reicht mir dieser Mangel trotzdem nicht. Ich werde den Bass jedenfalls behalten - und aufgrund des ausgezeichnet spielbaren Griffbrettes viel mehr üben, als zuvor ;)
Nachdem ich den kurz zuvor bestellten Cort B5 aufgrund eines Verarbeitungs-Mangels beim 19. Bund zurückschicken musste (zu tief geschliffen), überlegte ich mir lange, ob ich mir den modernen, leichten - und vor allem offenporigen - B5 nochmals bestellen, oder alternativ doch den alt bekannten Sire V7 bestellten sollte.
Mit meinem 4-saitigen P7 bin ich sehr zufrieden, lediglich mit der aktiven Elektronik werde ich auch nach den Jahren nicht wirklich warm. So spiele ich den P7 fast ausschließlich passiv.
Schließlich habe ich mich für den V7 entschieden, da mir der Saitenabstand des Cort B5 auch nicht wirklich zugesagt hat - obwohl mich die Hardware, die Elektronik und der sehr kräftige, moderne Sound vom B5 schon sehr begeistert hat.
Nach einiger Recherche fand ich den V5 - ohne aktiver Elektronik und mit geröstetem Griffbrett. Die Entscheidung für den V5 war demnach getroffen.
Pro:
+ In Summe ein ausgezeichnetes und schlüssiges Instrument, das auf breiter Basis überzeugen kann
+ hervorragendes Griffbrett; sehr angenehm zu spielen; perfekt auf meine Hände abgestimmt ;)
+ Ausgezeichneter Sound -> inspirierender und sehr gut spielbarer Vintage-Sound mit viel Charakter
+ Sound ist sehr akkurat einstellbar und das Ergebnis ist
vorhersehbar
+ Bünde sehr gut abgerichtet, abgerundet und poliert
+ Mit 4,2 kg etwas schwerer als der Cort B5, für einen "Klassiker" als 5-Saiter immer noch recht angenehm
+ Unglaublich viel Sustain -> weit mehr als bei meinem P7, obwohl leichtere Vintage-Bridge
+ Optik und Holzauswahl ist hervorragend. Man merkt die Teilung des Bodys kaum
Neutral:
o E- und B- klingen etwas kraftloser als die restlichen Saiten - ist wahrscheinlich der Vintage-Ausrichtung geschuldet. Mit dem richtigen Verstärker bekommt man nach Wunsch trotzdem donnernde und kraftvolle Bässe
o Lackierung sehr ordentlich gemacht - für meinen Geschmack etwas zu dick und glänzend (Natural-Version)
o Kopflastig: Tribut durch Bauform und schwere Mechaniken
o Mechaniken entsprechen dem Standard von Sire und erfüllen ihren Job
o Die oft kritisierten Vintage-Poti-Knöpfe finde ich toll und sind mir weitaus lieber, als jene vom P7
Negativ:
- Kabel von der Bridge-Erdung war nicht angelötet
- Erdung an der Steckbuchse war gar nicht verlötet -> Kabel hat gefehlt; Trotz der fehlenden Erdung war der Bass sehr gut spielbar. Eigenartig! Die erforderlichen Lötarbeiten konnte ich aber sehr gut selber durchführen.
- Die Hals-Body Verbindung entspricht in keinster Weise der ausgezeichneten übrigen handwerklichen Verarbeitung des V5. Es passen sowohl seitlich wie auf der Unterseite 2-3 80g Blätter zwischen Hals und Body. Dieser Umstand sieht zumindest optisch nicht besonders gut aus. Ob diese Abstände auch Auswirkungen auf den Klang haben, kann ich w/ fehlender Vergleichsmöglichkeiten nicht nachvollziehen. Auf das Sustain hat es jedenfalls keine negative Auswirkung.
Trotzdem ärgert mich dieser Umstand. Schließlich hat keiner meiner günstigen HB-Bässe nur ansatzweise so große Abstände.
Fazit: Ein sehr guter und preiswerter Kauf, der in den meisten Punkten meine Erwartungen übertroffen hat.
Der Hals-Bund-Anschluss ist leider suboptimal. Ein Umstand, der bei einem so hoch industriell hergestellten Instrument eigentlich nicht auftreten darf. Warum der Qualitätsprüfung von Thomann hier keinen Mangel gesehen hat, wundert mich.
Für eine Rücksendung reicht mir dieser Mangel trotzdem nicht. Ich werde den Bass jedenfalls behalten - und aufgrund des ausgezeichnet spielbaren Griffbrettes viel mehr üben, als zuvor ;)
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TS
Gut, aber Hardwaremängel bei meinem Exemplar zumindest
der V5-5 ist nun seit rund 1 1/2 Jahren im Einsatz, so rund 350-400 Betriebsstunden vorwiegend da, wo ich meinen inzwischen unbezahlbaren F-Bass schonen möchte, also draußen/Openair im nasskalten Herbst/Winter wie auch 2 mal in praller Sonne, auch im eher feuchten Probenkeller,etc. Bin mittlerweile übrigens 67 und spiele Kontra- und E-Bass seit 12.
Im Großen und Ganzen stimme ich der Rezension v. Michael40 von 6/21 zu. Mit 2 Ausnahmenr:
1. Die B+E-Saite bei mir insbesondre bei der 34´´ Mensur ausgewogen im Soundmix. Sicher benötigt die B-Saite etwas mehr Luft ("Action") und will beim Zupfen auch gefühlvoller, möglichst am Steg behandelt werden, aber das ist auch bei anderen 34´´scale Bässen so.
2. Die Spaltmasse Hals/Body waren bei mir absolut i.O.
Was bei mir zumindest negativ war:
A. ) Die Brückenkonstruktion: Um die aufgezogene B-saite korrekt zu intonieren lies sich der Reiter nicht genug nach hinten bringen, die Madenschrauben waren bereits nicht mehr in der Nuti und es fehlt lt. Stimmgerät noch 2-3 Zehntel. Zur Abhilfe spendierte ich eine etwas dickere .135 B-Saite, zumindest meine Ohren können damit leben. Insgesamt sirrt und klappert es immer wieder mal in dieser Brücke, was aber nur unverstärkt auffällt. Nun nach 18 Monaten hielt die äußere der G-Saiten-Madenschraube nicht mehr im Gewinde und beim Stimmen brach das Rillenfässchen ein. Zum Glück beim Üben. Habe die Madenschraube notdürftig mit Sekundenkleber fixiert und für 7,95€ bei Musiclily gleich den 5 Satz-Ersatz-Brückenstege geordert (Bietet Thomann m.W. nicht an und die Grundplatte wollte ich behalten).
B) Die Sechskantmutter am Kabeljack, lockerte sich schnell bei eingestecktem Kabel und den unvermeidbaren Drehbewegungen im Einsatz. Zunächst paarmal mit der Hand nachgezogen, bis das angelötete Signalkäbelchen dann abriss. Auch hier zum Glück nicht beim Gig. Also Klappe aufgeschraubt, es fehlte ein Kontermütterchen. Nun für den 3 Centartikel und 3 Minuten Lötarbeit wollte ich Thomann nicht behelligen. Ist nun fest.
Fazit: Preis-Leistungsverhältnis bleibt natürlich sehr gut. Für Leute, die in Schulzeiten ihren Rockinger- oder gebrauchten Bass selbst verschraubt und gelötet haben, sind die mäßigen Hardwarekorrekturen sicher kein Thema. Wenn die Bässe aber laut dem Meister Marcus M. gerade an Anfänger addressiert werden? Nunja......
Im Großen und Ganzen stimme ich der Rezension v. Michael40 von 6/21 zu. Mit 2 Ausnahmenr:
1. Die B+E-Saite bei mir insbesondre bei der 34´´ Mensur ausgewogen im Soundmix. Sicher benötigt die B-Saite etwas mehr Luft ("Action") und will beim Zupfen auch gefühlvoller, möglichst am Steg behandelt werden, aber das ist auch bei anderen 34´´scale Bässen so.
2. Die Spaltmasse Hals/Body waren bei mir absolut i.O.
Was bei mir zumindest negativ war:
A. ) Die Brückenkonstruktion: Um die aufgezogene B-saite korrekt zu intonieren lies sich der Reiter nicht genug nach hinten bringen, die Madenschrauben waren bereits nicht mehr in der Nuti und es fehlt lt. Stimmgerät noch 2-3 Zehntel. Zur Abhilfe spendierte ich eine etwas dickere .135 B-Saite, zumindest meine Ohren können damit leben. Insgesamt sirrt und klappert es immer wieder mal in dieser Brücke, was aber nur unverstärkt auffällt. Nun nach 18 Monaten hielt die äußere der G-Saiten-Madenschraube nicht mehr im Gewinde und beim Stimmen brach das Rillenfässchen ein. Zum Glück beim Üben. Habe die Madenschraube notdürftig mit Sekundenkleber fixiert und für 7,95€ bei Musiclily gleich den 5 Satz-Ersatz-Brückenstege geordert (Bietet Thomann m.W. nicht an und die Grundplatte wollte ich behalten).
B) Die Sechskantmutter am Kabeljack, lockerte sich schnell bei eingestecktem Kabel und den unvermeidbaren Drehbewegungen im Einsatz. Zunächst paarmal mit der Hand nachgezogen, bis das angelötete Signalkäbelchen dann abriss. Auch hier zum Glück nicht beim Gig. Also Klappe aufgeschraubt, es fehlte ein Kontermütterchen. Nun für den 3 Centartikel und 3 Minuten Lötarbeit wollte ich Thomann nicht behelligen. Ist nun fest.
Fazit: Preis-Leistungsverhältnis bleibt natürlich sehr gut. Für Leute, die in Schulzeiten ihren Rockinger- oder gebrauchten Bass selbst verschraubt und gelötet haben, sind die mäßigen Hardwarekorrekturen sicher kein Thema. Wenn die Bässe aber laut dem Meister Marcus M. gerade an Anfänger addressiert werden? Nunja......
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S
Ich liebe diesen Bass!
Ich hatte ein Paar andere (und durchaus teuere) Bässe getestet, aber dieser hier hat es mir wirklich angetan.
Mir gefällt einfach der vintage vibe und es reizt mich immer wieder damit zu üben wegen der guten Spielbarkeit nach ein wenig Einstellung.
Der Sound ist überragend, warm und rund. Man sollte nur beide Pickups gleichermaßen aufgedreht haben, da die Singlecoils sonst gerne etwas rauschen.
Generell ist er recht schwer und etwas kopflastig, aber mittlerweile stört es mich nichtmehr und ich spiele wirklich gerne damit. Die Verarbeitung und Materialien sind erstklassig und er ist ein echter Hingucker!
Mir gefällt einfach der vintage vibe und es reizt mich immer wieder damit zu üben wegen der guten Spielbarkeit nach ein wenig Einstellung.
Der Sound ist überragend, warm und rund. Man sollte nur beide Pickups gleichermaßen aufgedreht haben, da die Singlecoils sonst gerne etwas rauschen.
Generell ist er recht schwer und etwas kopflastig, aber mittlerweile stört es mich nichtmehr und ich spiele wirklich gerne damit. Die Verarbeitung und Materialien sind erstklassig und er ist ein echter Hingucker!
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