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Guter Bass mit anfänglichen Schwächen
Zuerst möchte ich sagen, dass der Bass für das Geld wirklich gut als Akustik Bass funktioniert. Als E-Basser musst Du Dich im Grunde kaum umstellen. Die Verarbeitung des Holzes ist wunderbar und wertig, die Mechaniken sind butterweich und top. Aaaaber... Ich musste dran arbeiten, dass er technisch auch wirklich sauber funktioniert. Der Hals war komplett überdehnt (konvex) eingestellt. Die Saiten haben dadurch geschnarrt. Das Problem habe ich über die Trusrod Schraube im Hals schnell gefixt. Das eigentliche Mysterium war aber der Piezzo Tonabnehmer. Die G und H Saite waren deutlich leiser als E, A, D Saiten. Das mit der H Saite hatte ich u.a. schon bei Bonedo gelesen, aber G war mir neu. Also ran an die Technik: Saiten abspannen, die Bridge (weiss) rausziehen -ganz easy- und den Piezzodraht darunter ganz behutsam mit einem Uhrenschraubendreher o.g. 90 Grad anheben. Unter die H und die G Saite ein zugeschnittenes Papier legen, etwa 4cm lang, 4x knicken, sodass der Draht dort eine minimale Aufwärtswölbung erhält und sich der Anpressdruck auf den Piezzo dadurch erhöht. Alles wieder zusammenbauen, Saiten drauf und schon habt Ihr einen wirklich gut klingenden Akustik Bass, mit 100% gleichlauten Saiten. Meiner Meinung nach ist das ein Problem der Endkontrolle bei Sire. Eines ist klar und kommt aus der "technischen Mechanik": Ein Anpressdruck auf ein Endauflager (hier H und G Saite ist geringer als auf ein Mittelauflager. In dem Sinne, Bässte Grüße...
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