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Hotone Ampero II Stage

63 Kundenbewertungen

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Hotone Ampero II Stage
619 €
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48 Rezensionen

K
Give it a try
Keeponplaying 08.10.2026
Ich hatte den Hotone Ampero II Stage selbst eine Zeit lang und kann deshalb aus eigener Erfahrung sagen: Das Ding ist für das Geld wirklich eine Ansage. Ich bin mittlerweile persönlich wieder etwas weg von Modelern und nutze am Rechner lieber Plugins – aber wenn man einen kompakten All-in-One-Modeler für Proberaum, Bühne oder einfach zum Üben und Aufnehmen sucht, sollte man den Ampero II Stage definitiv auf dem Zettel haben.

Begründung

Was mir beim Ampero II Stage besonders gefällt, ist das Gesamtpaket. Man bekommt einen erstaunlich erwachsenen Modeler mit ordentlich Effekten, Routing-Möglichkeiten, IR-Unterstützung und einer Bedienung, mit der man sich nach etwas Einarbeitung seinen eigenen Sound bauen kann.

Gerade NAM finde ich hier interessant. Damit bekommt man meiner Meinung nach teilweise eine bessere Dynamik und ein natürlicheres Spielgefühl hin als mit einigen der hauseigenen Amp-Modelle. Die reagieren dann deutlich stärker darauf, wie man in die Saiten greift und wie man mit dem Volume-Poti der Gitarre arbeitet.

Natürlich muss man die Kirche auch ein bisschen im Dorf lassen: An einen Fractal kommt der Ampero in Sachen Amp-Modeling und insbesondere bei der Dynamik nicht überall heran. Aber das ist letztlich auch ein unfairer Vergleich – Fractal spielt preislich einfach in einer anderen Liga.

Und genau deshalb finde ich den Ampero so interessant: Für das Geld bekommt man ein Gerät, mit dem man absolut ernsthaft Gigs spielen kann. Wenn man bereit ist, etwas Zeit zu investieren und nicht erwartet, dass nach dem Einschalten sofort der perfekte Sound aus den Boxen kommt, kann man damit richtig gute Ergebnisse erzielen.

Das ist für mich auch der entscheidende Punkt bei Modelern generell: Nicht das Gerät allein macht den Sound. Wer bereit ist, sich mit Amps, Cabs/IRs, EQ und Effekten auseinanderzusetzen und seinen eigenen Sound zu suchen, bekommt beim Ampero II Stage verdammt viele Möglichkeiten für vergleichsweise wenig Geld.

Fazit

Ich würde den Ampero II Stage deshalb nicht als „billige Alternative“ zu den großen Modelern bezeichnen, sondern als sehr gut ausgestatteten und absolut bühnentauglichen Modeler mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich selbst bin inzwischen wieder mehr bei Plugins am PC gelandet, aber das liegt an meinem persönlichen Setup und nicht daran, dass der Ampero schlecht wäre.

Wer einen vielseitigen Modeler sucht und bereit ist, sich ein bisschen mit seinem Sound zu beschäftigen, bekommt hier meiner Meinung nach richtig viel Gitarre fürs Geld.

Von mir daher: klare Empfehlung – besonders für Musiker, die ihren eigenen Sound suchen und nicht einfach nur Presets durchklicken wollen.
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A
Großartiges Gerät mit nur kleineren Mängeln
ANM_A 08.07.2025
Ich hab mir den Ampero II Stage für das Üben zu Hause und für Live Shows um den den Laptop zu entlasten (Guitar Chain lief vorher über Ableton).
Zunächst einmal ist das Gerät super verarbeitet und die Amps die ich ausprobiert habe hören sich auch super an. Ein wichtiges Merkmal für mich war eine niedrige Latenz, diese ist hier auf jeden Fall gegeben. Wer zu diesem Thema mehr Details möchte, sollte sich die Reviews von Leo Gibson anschauen.

Leider fällt die Auswahl an Pedals nicht so üppig aus wie ich es mir für über 600€ erwartet hätte. Vor allem, was Delays, Fuzz, Distortion und Flanger Pedals angeht, ist meiner Meinung nach zu wenig Variation und Auswahl. Über Tone-Captures ist es natürlich möglich seine eigenen Pedals oder sogar VSTs zu capturen, allerdings sind diese sehr Rechenaufwändig und man kommt schnell an die Grenzen des CPUs.

Ein weiterer Punkt den ich am Rand erwähnen muss: Die Pitchshift Pedals hören sich echt nicht so gut an und können auf keinen Fall mit Neural DSP oder einem Digitech Whammy mithalten.

Fazit: Für mich leider nicht ausreichend und das Gerät geht zurück. Da warte ich lieber noch bis zum Helix Stadium Release und behalte weiterhin den Markt im Auge.
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D
Sehr erwachsener Modeler
Detlef166 01.11.2025
Ich hab ihn vergleichsweise wenig getestet. Er sollte eigentlich mein Reisebegleiter werden und hätte das auch locker hinbekommen. Aber da er genauso viel kostet wie der Kemper Player und ich einfach nicht mit der Idee klarkomme, nur die zweitbeste Lösung zu haben, geht er doch zurück. Die Bedienung des Stage II ist eigentlich sogar besser und eleganter als bei Kemper, aber zwei Punkte gaben dann doch den Ausschlag: Der Kemper Player ist nur halb so groß, die Sounds sind amtlich und ich kenn mich mit Kemper halt aus. Jaja, typisch Kemper-Fanboy. Ich gebs zu...
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