SE
Geniale Idee, aber in der Praxis ein Albtraum für Tasten-Spieler
Das Konzept verspricht vier synchron gesteuerte Synthesizer ohne falsche Töne, entpuppt sich in der Praxis für Keyboarder jedoch als herbe Enttäuschung:
- Kein abschaltbares MIDI-Thru: An den 5-Pol-DIN-Buchsen lässt sich das Durchschleifen im Menü schlicht nicht deaktivieren. Eingehende Daten werden permanent per Zwang auf den Ausgang gemergt, was in einem Hardware-Rig sofort zu MIDI-Schleifen und unerwünscht getriggerten Synths führt.
- Nutzloser MIDI-In für Pianisten: Der NDLR bietet keinerlei polyphone Akkorderkennung. Das Masterkeyboard wird zur reinen Fernbedienung degradiert: Weiße Tasten schalten stur die Stufen I–VII, schwarze Tasten die Akkordtypen. Freies pianistisches Voicing oder intuitives Improvisieren sind technisch unmöglich.
- Kompaktes Display ohne Blindbedienung: Der 1,8-Zoll-Bildschirm ist völlig überladen und setzt auf fitzelige Pfeile statt klarer Farbkodierung. Da die vier Encoder als Soft-Knobs je nach Menü ständig andere Parameter steuern, existiert kein Muskelgedächtnis – blindes Eingreifen oberhalb des Keyboards scheidet komplett aus.
Wer ein reines Standalone-Gehirn sucht, um Synthesizer generativ ohne Keyboard laufen zu lassen, findet hier ein brauchbares Werkzeug. Sobald man aber selbst in die Tasten greifen und parallel improvisieren möchte: Finger weg, das Ding ist dafür ein absoluter Fehlkauf!
- Kein abschaltbares MIDI-Thru: An den 5-Pol-DIN-Buchsen lässt sich das Durchschleifen im Menü schlicht nicht deaktivieren. Eingehende Daten werden permanent per Zwang auf den Ausgang gemergt, was in einem Hardware-Rig sofort zu MIDI-Schleifen und unerwünscht getriggerten Synths führt.
- Nutzloser MIDI-In für Pianisten: Der NDLR bietet keinerlei polyphone Akkorderkennung. Das Masterkeyboard wird zur reinen Fernbedienung degradiert: Weiße Tasten schalten stur die Stufen I–VII, schwarze Tasten die Akkordtypen. Freies pianistisches Voicing oder intuitives Improvisieren sind technisch unmöglich.
- Kompaktes Display ohne Blindbedienung: Der 1,8-Zoll-Bildschirm ist völlig überladen und setzt auf fitzelige Pfeile statt klarer Farbkodierung. Da die vier Encoder als Soft-Knobs je nach Menü ständig andere Parameter steuern, existiert kein Muskelgedächtnis – blindes Eingreifen oberhalb des Keyboards scheidet komplett aus.
Wer ein reines Standalone-Gehirn sucht, um Synthesizer generativ ohne Keyboard laufen zu lassen, findet hier ein brauchbares Werkzeug. Sobald man aber selbst in die Tasten greifen und parallel improvisieren möchte: Finger weg, das Ding ist dafür ein absoluter Fehlkauf!
0
0
Bewertung melden