M
Kein neutraler Phaser – und genau das ist seine Stärke
Ich habe den Larva mehrere Tage lang direkt mit dem neuen Diamond Phase und einem MXR Phase 90 Custom Shop verglichen. Getestet wurde mit einer Duesenberg Starplayer TV Custom und zwei unterschiedlichen Fender Stratocasters, jeweils über einen Fender ’65 Deluxe Reverb Reissue und einen Blues Junior – sowohl clean als auch mit Compressor und Low-Gain-Overdrives.
Der Larva ist definitiv kein transparenter Phaser. Selbst bei minimalem Preamp-Gain verleiht er dem Signal eine warme, runde und kräftige Färbung. Einzelne Töne erhalten eine besondere Substanz, Akkorde wirken emotionaler und die Bewegung reicht bis in deutlich psychedelische, fast vokale Bereiche. Gerade mit helleren Gitarren und dem Deluxe Reverb ist diese zusätzliche Wärme ausgesprochen angenehm.
Die Stärke kommt nicht ausschließlich vom integrierten Preamp. Auch die eigentliche 6-Stage-Phaser-Schaltung besitzt ein ungewöhnlich volles Low-Mid-Fundament. Dadurch klingt der Larva größer und plastischer als viele konventionelle Phaser. Die beiden umschalt- beziehungsweise morphbaren Rate-/Depth-Konfigurationen erweitern die musikalischen Möglichkeiten erheblich.
Diese Fülle kann jedoch auch zu viel werden. Bei offenen Rhythmusakkorden und bassreichen Einstellungen entstanden in meinem Raum teilweise sehr starke Basswellen. Pre, Master, Resonance und Depth müssen deshalb sorgfältig auf Gitarre und Verstärker abgestimmt werden. Ein zusätzlicher Mix- oder Tone-Regler wäre dabei hilfreich gewesen. Auch die grafische Gestaltung ist anfangs nicht besonders übersichtlich.
Wer einen vollkommen transparenten Always-on-Phaser sucht, sollte sich andere Modelle ansehen. Wer dagegen einen Phaser möchte, der selbst zu einem charakterprägenden Bestandteil des Instruments wird, findet hier einen außergewöhnlich inspirierenden Effekt. Für mich liegt die besondere Stärke des Larva eindeutig im emotionalen Faktor: Er verändert nicht nur den Klang, sondern auch die Art, wie ich spiele.
Der Larva ist definitiv kein transparenter Phaser. Selbst bei minimalem Preamp-Gain verleiht er dem Signal eine warme, runde und kräftige Färbung. Einzelne Töne erhalten eine besondere Substanz, Akkorde wirken emotionaler und die Bewegung reicht bis in deutlich psychedelische, fast vokale Bereiche. Gerade mit helleren Gitarren und dem Deluxe Reverb ist diese zusätzliche Wärme ausgesprochen angenehm.
Die Stärke kommt nicht ausschließlich vom integrierten Preamp. Auch die eigentliche 6-Stage-Phaser-Schaltung besitzt ein ungewöhnlich volles Low-Mid-Fundament. Dadurch klingt der Larva größer und plastischer als viele konventionelle Phaser. Die beiden umschalt- beziehungsweise morphbaren Rate-/Depth-Konfigurationen erweitern die musikalischen Möglichkeiten erheblich.
Diese Fülle kann jedoch auch zu viel werden. Bei offenen Rhythmusakkorden und bassreichen Einstellungen entstanden in meinem Raum teilweise sehr starke Basswellen. Pre, Master, Resonance und Depth müssen deshalb sorgfältig auf Gitarre und Verstärker abgestimmt werden. Ein zusätzlicher Mix- oder Tone-Regler wäre dabei hilfreich gewesen. Auch die grafische Gestaltung ist anfangs nicht besonders übersichtlich.
Wer einen vollkommen transparenten Always-on-Phaser sucht, sollte sich andere Modelle ansehen. Wer dagegen einen Phaser möchte, der selbst zu einem charakterprägenden Bestandteil des Instruments wird, findet hier einen außergewöhnlich inspirierenden Effekt. Für mich liegt die besondere Stärke des Larva eindeutig im emotionalen Faktor: Er verändert nicht nur den Klang, sondern auch die Art, wie ich spiele.
0
0
Bewertung melden