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Bastl Instruments Citadel Wave Bard

11 Kundenbewertungen

4.7 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

Bastl Instruments Citadel Wave Bard
249 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

1 Rezension

E
3 in 1 Modul
Edelplastic 31.07.2026
Das Wave-Bard-Modul ist hochwertig verarbeitet und bringt direkt Rhythmus in das Rack.

Der Clou an diesem Modul ist jedoch, dass hier im Grunde drei Module in einem stecken: Die Frontplatte kann man einfach umdrehen, schon hat man die Beschriftung für das FX-Wizard-Modul. Jetzt muss man nur noch die entsprechende Firmware aufspielen, und schon hat man den FX Wizard. Auch die Firmware für den Alchemy lässt sich installieren, sodass es eigentlich ein 3-in-1-Modul ist – anstelle des beworbenen 2-in-1-Moduls. Nur die passende Blende für den Alchemy müsste man sich noch nachkaufen, wenn man es als solches nutzen möchte. Ein genialer Marketing-Zug!

Aber: Das Modul ist so gut, dass man es sich früher oder später ohnehin noch einmal kauft, um die Vorzüge jeder einzelnen Firmware zeitgleich nutzen zu können. Denn jede Version bietet ganz eigene Vorteile und richtig geniale Möglichkeiten, den eigenen Sound kreativ zu gestalten.

Das Aufspielen eigener Samples (beim Wave Bard) und das Ändern der Pattern gehen super einfach via Web-App, und das Meiste lässt sich über CV steuern und anwählen. Zudem wird eine Random-Funktion geboten, bei der die Sounds zufällig abgespielt und durchgeschaltet werden.

Bei der Bedienung bin ich jedoch etwas zwiegespalten: Einige Funktionen wurden als Zweitbelegung auf den Tastern und Reglern hinterlegt. Dadurch muss man bei manuellen Eingriffen immer die SHIFT-Taste gedrückt halten – zum Beispiel, um einfach nur die Lautstärke oder das Pattern zu ändern. Hier hätte man meiner Meinung nach besser kleinere Zusatzpotis verbaut, um diese Funktionen direkt erreichbar zu machen.

Etwas enttäuscht bin ich auch von der Soundausgabe: Warum nur 16-Bit und keine 24-Bit? Wenn ich eine niedrigere Qualität haben möchte, schicke ich den Sound einfach durch einen Bitcrusher oder ein Filter. Alternativ hätte man die Sample-Rate direkt am Gerät einstellbar machen können – wie etwa beim Queen of Pentacles von Endorphin.es.

Nun gut, das ist Meckern auf hohem Niveau, denn sobald die Sounds durch ein ordentliches Effektmodul geschickt werden, klingen sie auch wieder klar. Dazu muss man jedoch erst einmal wieder Geld ausgeben, sofern man kein separates Effektmodul besitzt – da die zwei im Modul integrierten Effekte ebenfalls nur in 16 Bit ausgegeben werden.

Der Preis ist vollkommen in Ordnung, wenn man bedenkt, dass man drei Module in einem bekommt. Sieht man es jedoch als Einzelmodul und kauft es dreimal, um alle Firmwares gleichzeitig nutzen zu können, wird es unter Berücksichtigung von Funktionsumfang, Bedienung und Audioqualität doch etwas teuer.

Fazit: Insgesamt ein gutes Modul, mit dem man schnell Rhythmus in seine Tracks bringt – jedoch mit einigen Schwächen.
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