g
Top Qualität, mäßige Bedienung und enttäuschende Features
Das Highlight des Keylab MK3 ist die Qualität der Klaviatur. Da gibt es keine Beanstandung. Es klappert nichts, der Anschlag wird gut erkannt. Der Channel Aftertouch könnte etwas leichter ansprechen.
Neu ist die Release Velocity Funktion.
Schade:
Poly Aftertouch ist sich leider nicht ausgegangen. Das wird NI freuen.
Und auch Midi 2.0 ist dem Sparstift zum Opfer gefallen.
Ich habe auch das Keylab MK2 49, habe aber wegen der 61 Tasten nun auch das Keylab MK3 61 gekauft. Das MK2 ist eine Spur weicher zu spielen, die Unterschiede sind minimal.
Die Encoder und Fader sind jetzt berührungs-sensitiv.
Der Bildschirm wurde durch ein sehr gutes Farbdisplay ersetzt und ist ausreichend groß. Leider ist es nicht entspiegelt.
Bedienung:
Neu ist die Benutzerführung mit dem Bildschirm, den Kontexttasten und dem Encoder. Da es keine Shift Taste gibt muss wirklich alles durch diese Schleuse. Herausgekommen ist eine umständliche Nutzerführung mit endlosen Menüs. Für jede Konstellation bzw. in allen Modis wird zwischen Split, Split2, Shared, Lokal und Global unterschieden.
Typisch: Die PROG Taste die man zwingend braucht um die Modis umzuschalten, liegt jenseits der Pads. Die Split-Umschaltung ist abenteuerlich. Im Menü sieht man keine Liste der CC Werte - nein man muss jedes Kontrollelement einzeln aufrufen um den Wert abzurufen. Bei Eingabe von einem MIDI Wert 127 muss man jedesmal von 0 auf 127 mit dem Encoder drehen.
Modis:
Es gibt den Modus Analog Lab, DAW und 6 Benutzermodis. Wirklich konfigurieren kann man, abgesehen von den globalen Funktionen, nur die 6 Benutzerprofile.
Unterstützte DAW's:
Live, Logic, Cubase, FL Studio, Bitwig. Alle anderen DAW's werden nur rudimentär über MCU/HUI unterstützt. Für unterstützte DAW's sind die Pads mit bestimmten Funktionen vorbelegt. Ebenso sind die 12 DAW Tasten zwischen Pads und Bildschirm vorbelegt, aber nicht konfigurierbar.
Studio One
In Studio One funktionieren nur die 6 Benutzermodi.
Weder Analog Lab noch der DAW Modus sind korrekt umgesetzt. Die Hälfte der DAW Tasten funktionieren nicht und man kann diese auch nicht konfigurieren.
In Studio One funktioniert AL nur in der Standalone Version einwandfrei!
Analog Lab Pro [AL]:
AL ist im Software Bundle dabei. Das ist gut wenn man noch keine Arturia Software hat, ansonsten hat man keinen Mehrwert. Wer nur AL hat, der bekommt noch 3 sehr gute Instrumente aus der V Collection dazu.
Man sollte auch wissen, dass das Keylab nur AL steuert und nicht die einzelnen Synths selbst. AL ist eine steuerbare Hülle, die die V Collection Instrumente mit VORDEFINIERTEN Werten aufruft. Ohne V Collection kommt man an die eigentlichen Synths nicht heran, und AL ist hier eher umständlich in der Handhabung.
Übrigens: Die Arturia FX Collection wird nicht unterstützt!
Encoder / Fader:
Positiv:
Encoder und Fader sind berührungs-sensitiv und die Namen können gespeichert werden bzw. werden im Display angezeigt. Wiederum: Die Qualität ist herausrangend!
Negativ:
Encoder und Fader haben keine Bankumschaltung. Das heißt insgesamt kann man 6 x (9 Fader + 9 Encoder) belegen.
Pads:
Es sind jetzt nurmehr 12 Pads anstatt 16 Pads verfügbar.
Gut, die Pads sind jetzt größer und sind sehr hochwertig.
Hier gibt es aber 4 Bänke, also 6 x (12 Pads x 4 Bänke).
Die 4 unteren Kontexttasten, sowie den Encoder kann man ebenfalls frei belegen.
Positiv erwähnen muss man den neuen Arpeggiator. Der macht wirklich Spaß.
Ich bin trotzdem glücklich mit dem Keylab MK3. Die Qualität und das Spielgefühl sind entscheidend. Und da passt der Preis und die Leistung.
Neu ist die Release Velocity Funktion.
Schade:
Poly Aftertouch ist sich leider nicht ausgegangen. Das wird NI freuen.
Und auch Midi 2.0 ist dem Sparstift zum Opfer gefallen.
Ich habe auch das Keylab MK2 49, habe aber wegen der 61 Tasten nun auch das Keylab MK3 61 gekauft. Das MK2 ist eine Spur weicher zu spielen, die Unterschiede sind minimal.
Die Encoder und Fader sind jetzt berührungs-sensitiv.
Der Bildschirm wurde durch ein sehr gutes Farbdisplay ersetzt und ist ausreichend groß. Leider ist es nicht entspiegelt.
Bedienung:
Neu ist die Benutzerführung mit dem Bildschirm, den Kontexttasten und dem Encoder. Da es keine Shift Taste gibt muss wirklich alles durch diese Schleuse. Herausgekommen ist eine umständliche Nutzerführung mit endlosen Menüs. Für jede Konstellation bzw. in allen Modis wird zwischen Split, Split2, Shared, Lokal und Global unterschieden.
Typisch: Die PROG Taste die man zwingend braucht um die Modis umzuschalten, liegt jenseits der Pads. Die Split-Umschaltung ist abenteuerlich. Im Menü sieht man keine Liste der CC Werte - nein man muss jedes Kontrollelement einzeln aufrufen um den Wert abzurufen. Bei Eingabe von einem MIDI Wert 127 muss man jedesmal von 0 auf 127 mit dem Encoder drehen.
Modis:
Es gibt den Modus Analog Lab, DAW und 6 Benutzermodis. Wirklich konfigurieren kann man, abgesehen von den globalen Funktionen, nur die 6 Benutzerprofile.
Unterstützte DAW's:
Live, Logic, Cubase, FL Studio, Bitwig. Alle anderen DAW's werden nur rudimentär über MCU/HUI unterstützt. Für unterstützte DAW's sind die Pads mit bestimmten Funktionen vorbelegt. Ebenso sind die 12 DAW Tasten zwischen Pads und Bildschirm vorbelegt, aber nicht konfigurierbar.
Studio One
In Studio One funktionieren nur die 6 Benutzermodi.
Weder Analog Lab noch der DAW Modus sind korrekt umgesetzt. Die Hälfte der DAW Tasten funktionieren nicht und man kann diese auch nicht konfigurieren.
In Studio One funktioniert AL nur in der Standalone Version einwandfrei!
Analog Lab Pro [AL]:
AL ist im Software Bundle dabei. Das ist gut wenn man noch keine Arturia Software hat, ansonsten hat man keinen Mehrwert. Wer nur AL hat, der bekommt noch 3 sehr gute Instrumente aus der V Collection dazu.
Man sollte auch wissen, dass das Keylab nur AL steuert und nicht die einzelnen Synths selbst. AL ist eine steuerbare Hülle, die die V Collection Instrumente mit VORDEFINIERTEN Werten aufruft. Ohne V Collection kommt man an die eigentlichen Synths nicht heran, und AL ist hier eher umständlich in der Handhabung.
Übrigens: Die Arturia FX Collection wird nicht unterstützt!
Encoder / Fader:
Positiv:
Encoder und Fader sind berührungs-sensitiv und die Namen können gespeichert werden bzw. werden im Display angezeigt. Wiederum: Die Qualität ist herausrangend!
Negativ:
Encoder und Fader haben keine Bankumschaltung. Das heißt insgesamt kann man 6 x (9 Fader + 9 Encoder) belegen.
Pads:
Es sind jetzt nurmehr 12 Pads anstatt 16 Pads verfügbar.
Gut, die Pads sind jetzt größer und sind sehr hochwertig.
Hier gibt es aber 4 Bänke, also 6 x (12 Pads x 4 Bänke).
Die 4 unteren Kontexttasten, sowie den Encoder kann man ebenfalls frei belegen.
Positiv erwähnen muss man den neuen Arpeggiator. Der macht wirklich Spaß.
Ich bin trotzdem glücklich mit dem Keylab MK3. Die Qualität und das Spielgefühl sind entscheidend. Und da passt der Preis und die Leistung.
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T
Mein erstes MIDI-Keyboard....
ok nicht so ganz, da hier auch ein Keystep Pro im Betrieb ist.
UseCase:
Verwendet wird das KeyLab 61 ausschließlich mit einem MacBook Air (M1) in Verbindung mir Logic. Die fehlenden CV-Ausgänge sind für mich nicht relevant.
Integration Logic:
Problemlose Installation der Scripte. Es gibt hierzu eine gute Anleitung von Aturia. Die bereitgestellten Funktionalitäten empfinde ich als gelungen.
Tastatur u. Verarbeitung/Haptik:
Die Tasten sprechen sensible an und geben angenehmes Feedback. Die Verarbeitung über alles ist gut. Die Fader und Drehpotis laufen weich und definiert. Das Display ist gut ablesbar auch wenn es etwas spiegelt. Die Drumpads sind gut, kommen aber nach meinem Empfinden nicht an die eines AKAI LPD8 heran. Die Druckschalter haben einen definierten Druckpunkt und geben akustisch Rückmeldung (Click).
persönliche Überraschung:
Im Lieferumfang enthalten ist eine Lizenz für das "Analog Lab V Pro" welches ich erstmal ignorierte mir aber jetzt viel Spaß bereitet. Bemerkenswert ist auch die gelungene Integration und Bedienbarkeit über das Keylab....fast schon eine Art AstroLab, nur das man hier eben für das "Analog Lab V Pro" einen Rechner benötigt.
Mein Fazit:
Taugt für mich. Qualität, Bedienbarkeit, Features passt.
Polyphones Aftertouch, MIDI 2.0.....hätte ich gerne mitgenommen. Gibts's hier halt leider nicht. Bin aber auch kein Tasten-Gott
UseCase:
Verwendet wird das KeyLab 61 ausschließlich mit einem MacBook Air (M1) in Verbindung mir Logic. Die fehlenden CV-Ausgänge sind für mich nicht relevant.
Integration Logic:
Problemlose Installation der Scripte. Es gibt hierzu eine gute Anleitung von Aturia. Die bereitgestellten Funktionalitäten empfinde ich als gelungen.
Tastatur u. Verarbeitung/Haptik:
Die Tasten sprechen sensible an und geben angenehmes Feedback. Die Verarbeitung über alles ist gut. Die Fader und Drehpotis laufen weich und definiert. Das Display ist gut ablesbar auch wenn es etwas spiegelt. Die Drumpads sind gut, kommen aber nach meinem Empfinden nicht an die eines AKAI LPD8 heran. Die Druckschalter haben einen definierten Druckpunkt und geben akustisch Rückmeldung (Click).
persönliche Überraschung:
Im Lieferumfang enthalten ist eine Lizenz für das "Analog Lab V Pro" welches ich erstmal ignorierte mir aber jetzt viel Spaß bereitet. Bemerkenswert ist auch die gelungene Integration und Bedienbarkeit über das Keylab....fast schon eine Art AstroLab, nur das man hier eben für das "Analog Lab V Pro" einen Rechner benötigt.
Mein Fazit:
Taugt für mich. Qualität, Bedienbarkeit, Features passt.
Polyphones Aftertouch, MIDI 2.0.....hätte ich gerne mitgenommen. Gibts's hier halt leider nicht. Bin aber auch kein Tasten-Gott
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R
Hochwertiges MIDI-Keyboard mit vielseitigen Funktionen und nahtloser DAW-Integration
Ich habe das MIDI-Keyboard seit einigen Wochen im Einsatz und bin äußerst zufrieden mit der Gesamtqualität. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig – stabile Tasten, gut reagierende Pads und ein angenehmes Spielgefühl. Auch optisch überzeugt das Gerät durch eine moderne, ansprechende Farbgebung.
Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Funktionalität: Das Keyboard bietet eine Vielzahl an Bedienelementen (z. B. Drehregler, Fader, Trigger-Pads), die individuell konfigurierbar sind. Damit lässt sich eine sehr flexible Steuerung innerhalb der DAW realisieren. In meinem Setup arbeite ich hauptsächlich mit Pro Tools, und die Integration verlief völlig problemlos – das Keyboard wurde sofort erkannt und lässt sich intuitiv bedienen.
Die mitgelieferte Software-Suite ist erstaunlich umfangreich. Neben einer DAW-Integration sind auch zahlreiche virtuelle Instrumente und Plugins enthalten, was gerade für Einsteiger einen echten Mehrwert bietet. Aber auch erfahrene User werden hier einiges an nützlichen Tools finden.
Fazit: Ein durchdachtes, professionell verarbeitetes MIDI-Keyboard mit vielen kreativen Möglichkeiten. Klare Kaufempfehlung – sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Produzenten.
Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Funktionalität: Das Keyboard bietet eine Vielzahl an Bedienelementen (z. B. Drehregler, Fader, Trigger-Pads), die individuell konfigurierbar sind. Damit lässt sich eine sehr flexible Steuerung innerhalb der DAW realisieren. In meinem Setup arbeite ich hauptsächlich mit Pro Tools, und die Integration verlief völlig problemlos – das Keyboard wurde sofort erkannt und lässt sich intuitiv bedienen.
Die mitgelieferte Software-Suite ist erstaunlich umfangreich. Neben einer DAW-Integration sind auch zahlreiche virtuelle Instrumente und Plugins enthalten, was gerade für Einsteiger einen echten Mehrwert bietet. Aber auch erfahrene User werden hier einiges an nützlichen Tools finden.
Fazit: Ein durchdachtes, professionell verarbeitetes MIDI-Keyboard mit vielen kreativen Möglichkeiten. Klare Kaufempfehlung – sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Produzenten.
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CR
Leichtes Upgrade vom Nektar Panorama T4
Ausgangssituation
Ich nutze mein Midikeyboard hauptsächlich in Fender Studio Pro (former Studio One). Bislang hatte ich ein Nektar Panorama T4, dessen simple Integration in Studio One mich schon fast gerührt hat. Installationsdateien einfach in die DAW ziehen, fertig! Das war super.
Warum dann das KeyLab? Weil ich meistens die Arturia V Collection nutze und das T 4, na ja, eine graue Maus ist: Im Halbdunkeln muss man schon wissen, wo man hingreift, Encoder fühlen sich "plasticky" an, das Display ... nein, ich spreche nicht über das Display. Insgesamt ist das T4 in etwa so inspirierend wie ein PC aus den 90er Jahren.
Unboxing
Also das Arturia Keylab 61 Mk 3 ausprobieren. Lieferung sehr schnell, kongenial mit DHL (wenn sie wollen, können sie ja doch was). Auf den Tisch gestellt: Es wackelt! Nein, mein Tisch ist es nicht. Gegoogelt und Redditberichte ignoriert, weil zu haarsträubend (Gehäuse verzogen!). Das muss einen einfacheren Grund haben: Es wackelt - nur hinten. Untendrunter sind ... 3 Gummifüßchen. Es wackelt links, es wackelt rechts. Na, vielleicht ist ja der Mittlere zu hoch? Mit Messer vorsichtig abgehebelt, na also, nichts wackelt mehr.
Installation
Analog Lab Pro habe ich schon. KeyLab Firmware geupdatet, los! Standalone funktioniert alles auf Anhieb. Okay, dann zum spannenden Teil: DAW-Integration in Fender Studio Pro!
Im Handbuch (ja, ich lese das, bevor ich mich mit Beschwerden irgendwo zum Deppen mache) wird Studio One nicht unter den unterstützten DAWs gelistet, halb so wild, es gibt ja Protokolle dafür. Jedoch: In den Settings am Gerät taucht "Studio One" als DAW auf.
In Fender Studio Pro 1 x Neues Keyboard eingerichtet, Keylab Midi gewählt und vorsorglich sowohl Senden als auch Empfangen eingestellt. Dann 1 X Controller mit "Mackie MCU" gewählt, ebenfalls für Senden und Empfangen.
Im Projekt funktioniert soweit alles: Sowohl in DAW- als auch im Arturia-Mode (für die Pluginsteuerung) sind Start/Stop usw. bedienbar. Im Display erscheint das jeweilige Preset, man muss das Plugin also erst mal nicht auf dem Monitor öffnen. Die jeweils ausgewählten Parameter, teilweise Makros, können mit Encodern und Fadern gesteuert werden, das geht ziemlich direkt, bei Berührung wird der Wert angezeigt, alles fein.
Aber: Man muss schon ein bisschen recherchieren, wenn man alles zum Laufen bringen will. Arturia zeigt Studio-One-Usern eher die kalte Schulter. Im Handbuch sind nur DAW-Basisfunktionen erläutert. Und dass Studio One als DAW-Protokoll wählbar ist, halte ich für belanglos. Weil nun mal rein gar nichts voreingestellt ist.
Keyboard
Arturia selbst spricht ja von "halbgewichteten Tasten", Thomann erwähnt das in der Produktbeschreibung nicht – vielleicht wohlweislich. Denn das Keyboard spielt sich wirklich prima, finde ich. (Achtung subjektiv:) Aber nicht "halbgewichtet". Für mich ist das mustergültige "Synth Action", schnell, gute Haptik, alles sauber. Also absolut okay für mich. Ich mochte das Spielgefühl am T4, das Arturia gefällt mir noch etwas besser, es wirkt reibungsloser.
Encoder und Fader fühlen sich gut an, angenehme Widerstände. Aber: Das Drehrädchen, wichtigstes Teil an dem Ding, ist leicht wacklig. Das liegt nicht an meinem Exemplar, sondern ist einfach so. Außerdem lädt es dazu ein, beim Drücken doch noch mal eine Position weiterzugehen, so dass man natürlich das nächste Preset aus Versehen wählt. Man muss sich einen Move angewöhnen, bei dem man nach dem Drehen beide Finger wegnimmt und dann steil von oben mit einem Finger draufdrückt, so dass sich das Ding möglichst nicht mehr bewegt. Das berichten viele, sogar in einer Review auf YouTube habe ich gesehen, wie das einem prompt passiert ist (ich musste schon lachen dabei, gemeinerweise). Das ist noch nicht das Rote vom Wein, Arturia.
Display
Das Display ist super. Period. Die Schrift ist klein, aber immer schnell lesbar (und ich bin da sehr picky), kein Vergleich zum T4.
Fazit
Ich gebe insgesamt 3 Sterne. Zwischen all den hysterisch abwertenden und enthusiastisch feiernden Stimmen liegt meine Wahrheit in der goldenen Mitte. Arturia hat hier wieder mal ein angenehm innovatives Produkt geschaffen, ein gutes Gesamtpaket, wenn man das Arturia Analog Lab gerne nutzt.
Der mangelhafte Support für Studio One, immerhin eine der populärsten DAWs, die Wackelei durch ein zu hohes Gummifüßchen und das an entscheidenden Stellen sparsame Manual stehen in harschem Kontrast zur fancy Optik und zur selbstbewussten Präsentation. Qualitätskontrolle, Inklusion, Zuverlässigkeit – das sind nicht die Stärken von Arturia. Und ich kenne die Company immerhin auch schon seit 14 Jahren. Da könnte man schon noch dran feilen und käme dann sympathischer rüber. Zugutehalten muss man Arturia andererseits zumindest nach meiner Erfahrung den Support, der schnell antwortet und mir bisher immer helfen konnte. Aber der beste Support ist für mich der, den man nicht braucht.
Ich nutze mein Midikeyboard hauptsächlich in Fender Studio Pro (former Studio One). Bislang hatte ich ein Nektar Panorama T4, dessen simple Integration in Studio One mich schon fast gerührt hat. Installationsdateien einfach in die DAW ziehen, fertig! Das war super.
Warum dann das KeyLab? Weil ich meistens die Arturia V Collection nutze und das T 4, na ja, eine graue Maus ist: Im Halbdunkeln muss man schon wissen, wo man hingreift, Encoder fühlen sich "plasticky" an, das Display ... nein, ich spreche nicht über das Display. Insgesamt ist das T4 in etwa so inspirierend wie ein PC aus den 90er Jahren.
Unboxing
Also das Arturia Keylab 61 Mk 3 ausprobieren. Lieferung sehr schnell, kongenial mit DHL (wenn sie wollen, können sie ja doch was). Auf den Tisch gestellt: Es wackelt! Nein, mein Tisch ist es nicht. Gegoogelt und Redditberichte ignoriert, weil zu haarsträubend (Gehäuse verzogen!). Das muss einen einfacheren Grund haben: Es wackelt - nur hinten. Untendrunter sind ... 3 Gummifüßchen. Es wackelt links, es wackelt rechts. Na, vielleicht ist ja der Mittlere zu hoch? Mit Messer vorsichtig abgehebelt, na also, nichts wackelt mehr.
Installation
Analog Lab Pro habe ich schon. KeyLab Firmware geupdatet, los! Standalone funktioniert alles auf Anhieb. Okay, dann zum spannenden Teil: DAW-Integration in Fender Studio Pro!
Im Handbuch (ja, ich lese das, bevor ich mich mit Beschwerden irgendwo zum Deppen mache) wird Studio One nicht unter den unterstützten DAWs gelistet, halb so wild, es gibt ja Protokolle dafür. Jedoch: In den Settings am Gerät taucht "Studio One" als DAW auf.
In Fender Studio Pro 1 x Neues Keyboard eingerichtet, Keylab Midi gewählt und vorsorglich sowohl Senden als auch Empfangen eingestellt. Dann 1 X Controller mit "Mackie MCU" gewählt, ebenfalls für Senden und Empfangen.
Im Projekt funktioniert soweit alles: Sowohl in DAW- als auch im Arturia-Mode (für die Pluginsteuerung) sind Start/Stop usw. bedienbar. Im Display erscheint das jeweilige Preset, man muss das Plugin also erst mal nicht auf dem Monitor öffnen. Die jeweils ausgewählten Parameter, teilweise Makros, können mit Encodern und Fadern gesteuert werden, das geht ziemlich direkt, bei Berührung wird der Wert angezeigt, alles fein.
Aber: Man muss schon ein bisschen recherchieren, wenn man alles zum Laufen bringen will. Arturia zeigt Studio-One-Usern eher die kalte Schulter. Im Handbuch sind nur DAW-Basisfunktionen erläutert. Und dass Studio One als DAW-Protokoll wählbar ist, halte ich für belanglos. Weil nun mal rein gar nichts voreingestellt ist.
Keyboard
Arturia selbst spricht ja von "halbgewichteten Tasten", Thomann erwähnt das in der Produktbeschreibung nicht – vielleicht wohlweislich. Denn das Keyboard spielt sich wirklich prima, finde ich. (Achtung subjektiv:) Aber nicht "halbgewichtet". Für mich ist das mustergültige "Synth Action", schnell, gute Haptik, alles sauber. Also absolut okay für mich. Ich mochte das Spielgefühl am T4, das Arturia gefällt mir noch etwas besser, es wirkt reibungsloser.
Encoder und Fader fühlen sich gut an, angenehme Widerstände. Aber: Das Drehrädchen, wichtigstes Teil an dem Ding, ist leicht wacklig. Das liegt nicht an meinem Exemplar, sondern ist einfach so. Außerdem lädt es dazu ein, beim Drücken doch noch mal eine Position weiterzugehen, so dass man natürlich das nächste Preset aus Versehen wählt. Man muss sich einen Move angewöhnen, bei dem man nach dem Drehen beide Finger wegnimmt und dann steil von oben mit einem Finger draufdrückt, so dass sich das Ding möglichst nicht mehr bewegt. Das berichten viele, sogar in einer Review auf YouTube habe ich gesehen, wie das einem prompt passiert ist (ich musste schon lachen dabei, gemeinerweise). Das ist noch nicht das Rote vom Wein, Arturia.
Display
Das Display ist super. Period. Die Schrift ist klein, aber immer schnell lesbar (und ich bin da sehr picky), kein Vergleich zum T4.
Fazit
Ich gebe insgesamt 3 Sterne. Zwischen all den hysterisch abwertenden und enthusiastisch feiernden Stimmen liegt meine Wahrheit in der goldenen Mitte. Arturia hat hier wieder mal ein angenehm innovatives Produkt geschaffen, ein gutes Gesamtpaket, wenn man das Arturia Analog Lab gerne nutzt.
Der mangelhafte Support für Studio One, immerhin eine der populärsten DAWs, die Wackelei durch ein zu hohes Gummifüßchen und das an entscheidenden Stellen sparsame Manual stehen in harschem Kontrast zur fancy Optik und zur selbstbewussten Präsentation. Qualitätskontrolle, Inklusion, Zuverlässigkeit – das sind nicht die Stärken von Arturia. Und ich kenne die Company immerhin auch schon seit 14 Jahren. Da könnte man schon noch dran feilen und käme dann sympathischer rüber. Zugutehalten muss man Arturia andererseits zumindest nach meiner Erfahrung den Support, der schnell antwortet und mir bisher immer helfen konnte. Aber der beste Support ist für mich der, den man nicht braucht.
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K
Endlich Ersatz für Radium 49/Upgrade
Nach meinem letztes Midi Keyboard Radium 49 das zeitliche gesegnet hat.,wurde es Zeit für was neues. Inkl technischer Upgrades
Was soll ich sagen. Schnelles auspacken. Firmware Updates installiert und losgelegt. Ich bin begeistert. Fertige Ersteinstellungen für Reason und weitere DAW sind vorhanden und ein schneller Wechsel auf Presonus ist fix erledigt, da ich beide DAWs nutze. Fader, knobs etc. Frei belegbar und als komplette Konfiguration speicherbar.
Da ich damit sehr zufrieden bin und noch weitere Sachen ergründen bzw belesen muss, kann ich vorerst kein Gesamtfazit auf Zeit nennen. Aktuell sehr zufrieden.
Zum Bestellprozess. Schnelle Lieferung, gute präzise Informationen zum Ablauf. Noch keine Probleme mit thomann gehabt. Immer wieder gerne
Was soll ich sagen. Schnelles auspacken. Firmware Updates installiert und losgelegt. Ich bin begeistert. Fertige Ersteinstellungen für Reason und weitere DAW sind vorhanden und ein schneller Wechsel auf Presonus ist fix erledigt, da ich beide DAWs nutze. Fader, knobs etc. Frei belegbar und als komplette Konfiguration speicherbar.
Da ich damit sehr zufrieden bin und noch weitere Sachen ergründen bzw belesen muss, kann ich vorerst kein Gesamtfazit auf Zeit nennen. Aktuell sehr zufrieden.
Zum Bestellprozess. Schnelle Lieferung, gute präzise Informationen zum Ablauf. Noch keine Probleme mit thomann gehabt. Immer wieder gerne
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N
Solider MIDI Controller
Für ein so modernes und hochpreisiges Produkt fehlen mir polyphones Aftertouch oder MPE. Außerdem ist die Integration mit manchen DAWs nicht sehr toll. Es gibt beispielsweise ab Werk ein Studio One Profil, jedoch weiß ich nicht was genau passieren soll wenn man es auswählt. Im Gegensatz zur super duper Integration mit einer kleinen Hand voll anderer DAWs muss man in S1 trotzdem alles von Hand anlegen. Das macht leider viele Features wie z.B. die fader nahezu nutzlos.
Allgemein ist die Verarbeitung auf gutem Niveau, nicht super duper hoch aber auch weit entfernt von schlecht. Viel „hochwertiges“ Plastik halt. Der Vorgänger fühlte sich wegen der Metallhülle besser ran. Bei dem Preis hätte ich mir mehr erwartet. Leider sieht es bei den Alternativen meist noch sehr viel schlimmer aus.
Allgemein ist die Verarbeitung auf gutem Niveau, nicht super duper hoch aber auch weit entfernt von schlecht. Viel „hochwertiges“ Plastik halt. Der Vorgänger fühlte sich wegen der Metallhülle besser ran. Bei dem Preis hätte ich mir mehr erwartet. Leider sieht es bei den Alternativen meist noch sehr viel schlimmer aus.
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J
Geniales Masterkeyboard
Schön und kompakt, Bus-Powered (auch am iPad!), Tastatur halbgewichtet und präzise. Auch sonstigen Buttons und Slider wirken sehr hochwertig. Die Funktionalität ist super, habe es in Cubase am PC eingebunden. Man wünscht sich vielleicht noch eine Vorlage für die Keypads für die Drummachine, die bei Cubase dabei ist. Auch die Mod-Wheels sind supersolide aus Metall. Alles geht sehr satt. Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht. Ja, der Preis ist jetzt kein Schnäppchen, aber endlich mal was Vernünftiges. ;-) Einzig die Anleitungen zur Installation sind nicht so genial. An mir ist jedenfalls zunächst vorübergegangen, dass man das Midi-Control-Center braucht, um die aktuelle Firmware aufzuspielen. Und im Arturia Software Center wurde dessen Installation garnicht angeboten.
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M
Tolles Gerät
Sehr wertige Anmutung, tolle Funktionen, super Einbindung in meine DAW (Logic). Sieht ausserdem chic aus ;-)
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