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Solide gemacht, überbewertet im Klang
Der 92er sollte bei mir im Heim-Setup den Job von Phono-Vorstufen und Mischpult vereinen, da ich bis dato ein Vinyl-only-DJ-Setup mit Rane 57sl und eine analoge Studiokette mit drittem Plattenspieler, Phonopres etc. parallel betrieben habe.
Die viel zitierte Lobhudelei zum sagenhaften Sound der Xone-Reihe kann ich nach eingehender Stöpselei und Kombinationen verschiedener Quellen und Tonabnehmern unterschiedlicher Qualitäten überhaupt nicht nachvollziehen. Kurz gesagt: Jede Phonovorstufe im Bereich bis 200€ macht einen deutlich besseren Job. Es fehlt die Tiefenstaffelung, das Stereobild ist schmal, die Frequenzen sind nicht sauber getrennt. Die größte Schwäche offenbart sich dann bei Stimmen, die kriegt der 92er nur allzu unemotional und lustlos rüber.
Zudem sind selbst die angeblich überarbeiteten Phono-Pres am 92MK2 viel zu leise. Ältere Jazz-LPs kommen nicht mal auf die Hälfte des Metrings, bei vollem Gain.
Weiterer Schwachpunkt ist der Sound am Kopfhörerausgang. Für Cue in der DJ-Booth reicht das sicher aus, zum genussvollen Musikhören taugt der Brei, der hier rauskommt, nicht. Auch hier bietet jeder beliebige Kopfhörer-Amp bis 200€ mehr Hörgenuss. Aber von mehreren einzelnen Geräten wollte ich ja eigentlich weg.
Zugegeben, verglichen mit fast allen anderen mir bekannten DJ-Pulten ist das dann immer noch in Ordnung, aber für meine Ansprüche leider nicht annähernd akzeptabel. Bisher bestes Resultat lieferte ein Formula Sound mit separaten Lehmann Black Cubes, leider ist an dem Pult immer was am knacken oder rauschen.
Der 92er MK2 mag für bummsige PAs ein überdurchschnittlicher Zuspieler sein, und er ist tadellos verarbeitet (hübsch, na ja, welches Pult ist schon schön anzuschauen außer einem PMC50a). Als analoges Zentrum im mittelmäßig anspruchsvollen Vinyl-Hörraum taugt er leider gar nicht. Der ging dann zurück. Danke Thomann für euren unglaublichen Service!
Die viel zitierte Lobhudelei zum sagenhaften Sound der Xone-Reihe kann ich nach eingehender Stöpselei und Kombinationen verschiedener Quellen und Tonabnehmern unterschiedlicher Qualitäten überhaupt nicht nachvollziehen. Kurz gesagt: Jede Phonovorstufe im Bereich bis 200€ macht einen deutlich besseren Job. Es fehlt die Tiefenstaffelung, das Stereobild ist schmal, die Frequenzen sind nicht sauber getrennt. Die größte Schwäche offenbart sich dann bei Stimmen, die kriegt der 92er nur allzu unemotional und lustlos rüber.
Zudem sind selbst die angeblich überarbeiteten Phono-Pres am 92MK2 viel zu leise. Ältere Jazz-LPs kommen nicht mal auf die Hälfte des Metrings, bei vollem Gain.
Weiterer Schwachpunkt ist der Sound am Kopfhörerausgang. Für Cue in der DJ-Booth reicht das sicher aus, zum genussvollen Musikhören taugt der Brei, der hier rauskommt, nicht. Auch hier bietet jeder beliebige Kopfhörer-Amp bis 200€ mehr Hörgenuss. Aber von mehreren einzelnen Geräten wollte ich ja eigentlich weg.
Zugegeben, verglichen mit fast allen anderen mir bekannten DJ-Pulten ist das dann immer noch in Ordnung, aber für meine Ansprüche leider nicht annähernd akzeptabel. Bisher bestes Resultat lieferte ein Formula Sound mit separaten Lehmann Black Cubes, leider ist an dem Pult immer was am knacken oder rauschen.
Der 92er MK2 mag für bummsige PAs ein überdurchschnittlicher Zuspieler sein, und er ist tadellos verarbeitet (hübsch, na ja, welches Pult ist schon schön anzuschauen außer einem PMC50a). Als analoges Zentrum im mittelmäßig anspruchsvollen Vinyl-Hörraum taugt er leider gar nicht. Der ging dann zurück. Danke Thomann für euren unglaublichen Service!
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