O
Ableton liefert ab
Natürlich nach schon 2 Iterationen aus dem Hause Ableton gewohnt flüssige Integration.
Für relativ viel Geld bekommt man relativ viel geboten. Vor allem Verarbeitung, Workflow, Einrichten und die ersten Schritte fallen sehr leicht durch tolle Tipps und Hinweise.
Im Interface ist das meiste selbsterklärend oder man liest kurz im sehr praxisnahen Handbuch nach.
Dieses hat mir hier wesentlich mehr geholfen, als bei manch anderen Herstellern.
Auch Videos gibt es natürlich viele aber das Handbuch hat mir oft schneller weitergeholfen.
Feature mäßig ist ein besser PC möglich für das Geld und die Bedienung auch nur 4 Sterne, da die Menübuttons sehr streng zu drücken sind - zwar verhindert man so „Tippfehler“ andererseits greife ich dadurch lieber zum Jog-Wheel wenn möglich
Hat eine Groovebox und zwei Synthesizer in meinem Live Setup ersetzt und ich bin mehr als glücklich!
Für relativ viel Geld bekommt man relativ viel geboten. Vor allem Verarbeitung, Workflow, Einrichten und die ersten Schritte fallen sehr leicht durch tolle Tipps und Hinweise.
Im Interface ist das meiste selbsterklärend oder man liest kurz im sehr praxisnahen Handbuch nach.
Dieses hat mir hier wesentlich mehr geholfen, als bei manch anderen Herstellern.
Auch Videos gibt es natürlich viele aber das Handbuch hat mir oft schneller weitergeholfen.
Feature mäßig ist ein besser PC möglich für das Geld und die Bedienung auch nur 4 Sterne, da die Menübuttons sehr streng zu drücken sind - zwar verhindert man so „Tippfehler“ andererseits greife ich dadurch lieber zum Jog-Wheel wenn möglich
Hat eine Groovebox und zwei Synthesizer in meinem Live Setup ersetzt und ich bin mehr als glücklich!
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W
Sensationell aber Achtung
# Push 3 Standalone – weniger klicken, mehr Musik
Ich bin eigentlich Cubase-User und wollte weg vom PC. Also Ableton Live gekauft, um Push zu lernen. Ich kenne DAWs, aber Ableton bisher kaum – und genau das ist beim Push überhaupt kein Nachteil. Die Bedienung ist erstaunlich intuitiv, vieles geht nach ein paar YouTube-Videos. Die Anleitung braucht man eigentlich nur am Anfang, z. B. fürs WLAN.
Der Hammer sind für mich die **MPE-Tasten**. Links/rechts wie beim Klavier, nach oben je nach Einstellung wie Bassgitarre bzw. die tiefen vier Saiten einer Gitarre.
Noch genialer: Chromatisch oder direkt eine Tonart wählen. Z. B. C-Dur – und plötzlich kann ich keine falschen Töne mehr spielen. Akkordmuster wie 1–3–5 oder 1–3–7 merken, verschieben, fertig. Für gute Pianisten natürlich unnötig – ich komme aber von Gitarre und Schlagzeug und kann am Klavier nur begrenzt etwas.
Gesang, Gitarre und Bass direkt aufnehmen, Eingangswiderstand per Menü anpassen. Einziger Kritikpunkt: Man sieht beim Einstecken nicht, welcher der zwei Eingänge wo sitzt. Kleine Marker oben wären super.
Auch cool: Songs vom Handy per USB-C rein und mit STEMS in vier Spuren zerlegen. Dafür musste ich allerdings nochmal rund 250 € für die entsprechende Ableton-Live-Version drauflegen – autsch.
**Für wen ist das Ding?**
Für Leute wie mich, die keine Lust mehr haben, für jede musikalische Idee vor dem PC zu sitzen. Push liegt im Wohnzimmer, auf dem Tisch oder auf der Couch – und plötzlich macht Musik wieder mehr Spaß.
Melodien, Basslines, Beats, Rappen, Ideen festhalten. Natürlich kann ein guter Keyboarder vieles davon auch mit seinem Keyboard machen. Für mich ist Push aber genau deshalb so genial, weil es mich nicht mit Möglichkeiten erschlägt.
Auch die Effekte sind clever gelöst: Encoder und die wichtigsten Parameter sind sofort erreichbar. Man muss nicht erst tausend Regler verstehen.
Denn mein Problem am PC kenne ich:
„Ich probier nur schnell noch einen Effekt …“
100 Effekte, 1.000 Regler, 30 Minuten weg – und kein Song fertig.
Push bringt mich eher zu **weniger Optionen und mehr Musik**.
Mein Ziel ist deshalb gar nicht, damit den perfekten fertigen Song zu produzieren. Ich will Ideen sammeln, rappen, Beats bauen, Basslines finden – vielleicht 20 Ideen und daraus die besten 10 später am PC weiterbauen oder weiterbauen lassen.
Für mich ist Push 3 weniger eine andere DAW und mehr eine **musikalische Skizzenmaschine**.
Und genau deshalb sitze ich gerade lieber mit Push im Wohnzimmer als mit Cubase im Keller.
**Weniger klicken. Mehr Musik.**
Ich bin eigentlich Cubase-User und wollte weg vom PC. Also Ableton Live gekauft, um Push zu lernen. Ich kenne DAWs, aber Ableton bisher kaum – und genau das ist beim Push überhaupt kein Nachteil. Die Bedienung ist erstaunlich intuitiv, vieles geht nach ein paar YouTube-Videos. Die Anleitung braucht man eigentlich nur am Anfang, z. B. fürs WLAN.
Der Hammer sind für mich die **MPE-Tasten**. Links/rechts wie beim Klavier, nach oben je nach Einstellung wie Bassgitarre bzw. die tiefen vier Saiten einer Gitarre.
Noch genialer: Chromatisch oder direkt eine Tonart wählen. Z. B. C-Dur – und plötzlich kann ich keine falschen Töne mehr spielen. Akkordmuster wie 1–3–5 oder 1–3–7 merken, verschieben, fertig. Für gute Pianisten natürlich unnötig – ich komme aber von Gitarre und Schlagzeug und kann am Klavier nur begrenzt etwas.
Gesang, Gitarre und Bass direkt aufnehmen, Eingangswiderstand per Menü anpassen. Einziger Kritikpunkt: Man sieht beim Einstecken nicht, welcher der zwei Eingänge wo sitzt. Kleine Marker oben wären super.
Auch cool: Songs vom Handy per USB-C rein und mit STEMS in vier Spuren zerlegen. Dafür musste ich allerdings nochmal rund 250 € für die entsprechende Ableton-Live-Version drauflegen – autsch.
**Für wen ist das Ding?**
Für Leute wie mich, die keine Lust mehr haben, für jede musikalische Idee vor dem PC zu sitzen. Push liegt im Wohnzimmer, auf dem Tisch oder auf der Couch – und plötzlich macht Musik wieder mehr Spaß.
Melodien, Basslines, Beats, Rappen, Ideen festhalten. Natürlich kann ein guter Keyboarder vieles davon auch mit seinem Keyboard machen. Für mich ist Push aber genau deshalb so genial, weil es mich nicht mit Möglichkeiten erschlägt.
Auch die Effekte sind clever gelöst: Encoder und die wichtigsten Parameter sind sofort erreichbar. Man muss nicht erst tausend Regler verstehen.
Denn mein Problem am PC kenne ich:
„Ich probier nur schnell noch einen Effekt …“
100 Effekte, 1.000 Regler, 30 Minuten weg – und kein Song fertig.
Push bringt mich eher zu **weniger Optionen und mehr Musik**.
Mein Ziel ist deshalb gar nicht, damit den perfekten fertigen Song zu produzieren. Ich will Ideen sammeln, rappen, Beats bauen, Basslines finden – vielleicht 20 Ideen und daraus die besten 10 später am PC weiterbauen oder weiterbauen lassen.
Für mich ist Push 3 weniger eine andere DAW und mehr eine **musikalische Skizzenmaschine**.
Und genau deshalb sitze ich gerade lieber mit Push im Wohnzimmer als mit Cubase im Keller.
**Weniger klicken. Mehr Musik.**
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