Instrumente und ihre Größe: Welches Instrument passt zu dir?

Instrumente und ihre Größe: Welches Instrument passt zu dir?

Du hast dir vorgenommen, ein Instrument zu lernen. Gute Entscheidung. Nun überlegst du, welches das sein könnte. Damit einer der musikalischen Kandidaten es auf dein persönliches Siegertreppchen schaffen kann, beachte dabei auch die zu dir passenden Maße. Wichtig dafür, auf dem Instrument zu spielen und nicht mit ihm zu kämpfen. Die gute Nachricht: Bei zahlreichen Musikinstrumenten gibt es Modelle in kindgerechter Größe. Hier ein paar Beispiele. 🎸🎷🎹🎻

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Kandidat Nr. 1 – die Gitarre

Zu den Klassikern der Instrumente, bei denen Modelle in unterschiedlicher Größe angeboten werden, gehört die Gitarre, insbesondere die Schüler- bzw. die Konzertgitarre. Ausschlaggebend für die körpergerechte Bespielbarkeit mit beispielsweise noch nicht ausgewachsenen Armen und Fingern ist die Mensur. Gleichermaßen Bedeutung für die korrekte Haltung hat die Größe des Korpus‘.

Wichtig ist eben, dass nicht du dich dem Instrument, stattdessen die Gitarre sich an dich anpassen muss. Vor diesem Hintergrund werden Schülergitarren mit beispielweiser halber, dreiviertel- oder siebenachtel-Größe angeboten. Die 7/8-Gitarren werden übrigens auch gerne von Frauen gespielt, weshalb diese Version auch als „Frauenmodell“ bezeichnet wird.


Kandidat Nr. 2 – Querflöte

Auch bei den Blasinstrumenten stehst du vor den speziellen Anforderungen deines Alters und deiner Körpergröße. So verlangt eine ausgewachsene Querflöte von dir, dass du deine Finger weit spreizen musst, sofern Finger und Hände noch nicht so ausgewachsen wie die Flöte selbst sind. Außerdem ist die Länge des Rohres inklusive Kopfstück nicht unerheblich und macht dadurch die Kontrolle der Töne sowie das Greifen spezieller Töne anspruchsvoll.

Bereits vor geraumer Zeit haben die Hersteller sinnvolle Lösungen gefunden. Eines der anerkennenswerten, weil funktionierenden Konzepte ist es, Querflöten mit gebogenem Mundstück anzubieten. Die Dimensionen werden automatisch leichter kontrollierbar. Und irgendwann schulst du unkompliziert auf ein größeres Modell um.


Kandidat Nr. 3 – Akkordeon

Das Akkordeon ist die traditionelle Band in the Box. Ein Instrument, das sich in unterschiedlichen musikalischen Stilarten behauptet und dabei immer aktuell ist. Jedoch ist es zunächst einmal groß und schwer. Den Balg zu bedienen und gleichzeitig auf Bass- und Diskantseite zu spielen, verlangt schon einige Körperbeherrschung. Und ein Tastenakkordeon mit 42 Tasten im Diskant wiegt locker mal um die 12 kg. Die musst du erst mal stemmen.

Na ja, musst du eben nicht, schließlich gibt es diverse unterschiedliche Modelle, wobei auch Größe und Gewicht sich an der Anzahl der Tasten im Diskant, den Bässen und Chören entscheiden. Sogar speziell auf die Anforderungen von noch kleinen Kids konstruierte Instrumente wirst du entdecken. Vorbildlich ebnen die Hersteller dem Nachwuchs damit den Weg. Das Akkordeon ist sinnvolles Einsteiger- und beliebtes Fortgeschritteneninstrument zugleich, ob für den Musette-Walzer, die Volksmusik oder den Irish-Rock.


Kandidat Nr. 4 – Klavier

Ein Klavier kann man nicht kleiner bauen; das hat allenfalls geringe Abweichungen. Grundsätzlich ist die Klaviatur hinsichtlich der Abmessungen und Größe der Tasten weitestgehend einheitlich. Zwangsläufig bedeutet diese Tatsache, dass (noch) kleinere Musikschüler oder (immer noch) kleine Musiker sich nur schwerlich über das gesamte Instrument hinweg austoben können. Wer lange Arme und Finger besitzt, ist eindeutig im Vorteil.

Sicherlich kannst du mit begrenztem Tonraum beginnen oder auf der Klavierbank wild hin- und her rutschen. Für deine musikalische Karriere kann das frühzeitige Lernen ein guter Baustein sein. Sinnvoll schreibt sich vermutlich anders. Aber kein Problem, immerhin gibt es Alternativen, mit denen du dich auf den Sprung zum großen Klavier vorbereiten kannst, beispielsweise kompaktere E-Pianos oder Keyboards mit geringerem Tonumfang. Bedenke aber bitte, dass kleinere Tasten nur bedingt vielversprechend sind, zumal die Umgewöhnung auf die Normalgröße dann irgendwann die eigentlich hohe Anforderung ist.


Kandidat Nr.  5 – Kontrabass

Fraglos ist der Kontrabass ein mehr als interessantes Instrument, das gehörig viel Spaß machen kann. Gleichgültig ob als Streichinstrument in der Klassik oder gezupft und geslappt wie im Hillbilly oder Bluegrass oder Rock’n’Roll. Nur ist der Kontrabass nun mal nicht so wirklich handlich. Eher ein musikalisches Monstrum. Kontrabässe werden in verschiedenen Größen angeboten: Damit auch der musikalische Nachwuchs sich auf diesem Instrument wohlfühlen kann und auch Musiker ohne Kleintransporter den Kontrabass transportieren können.

Aber vielleicht drücken wir’s mal so aus: Auch wenn du unbedingt das ganz Besondere lernen möchtest, solltest du bei der Wahl ein bisschen auf dem Teppich bleiben. Es gibt so unendlich viele Spaß bringende Instrumente; und den wirklich großen wächst du einfach entgegen. Vielleicht passt doch eher eine Ukulele?


Online-Ratgeber & Beratung ✍

Ihr möchtet euch über einzelne Instrumente mehr informieren? Dann schaut bei unserem Online-Ratgeber vorbei! Hier erhaltet ihr umfassende Hinweise zu einzelnen InstrumentenUnser Team berät euch ebenfalls sehr gerne und steht bei Fragen für euch bereit, alle Kontaktinformationen unter diesem Link. Ihr seid auch herzlich eingeladen, persönlich bei uns in Treppendorf vorbeikommen und zu testen. Mehr Informationen und Hinweise zum Antesten findet ihr unter diesem Link.

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Dominic hat als E-Gitarrist einer Alternative-Rockband etliche Clubs im deutschsprachigen Raum unsicher gemacht (die wenigsten davon mussten anschließend zu machen). Mit seiner Unplugged-Band steht er auch heute noch regelmäßig auf der Bühne.

Ein Kommentar

    Gibt es Saxofon in kleineren Größen?

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