Neues Jahr, neues Glück und vor allem auch neue Vorsätze: Du hast dir vorgenommen, ein Musikinstrument zu erlernen und etwas Neues auszuprobieren. Zweifellos eine gute Idee.
Für uns Anlass genug, dir neben dem puren Spaß an der Sache noch ein paar positive Argumente mit an die Hand zu geben, die deine Motivation durchaus noch steigern dürften. 🥁
Denn das Erlernen eines Musikinstruments bietet tatsächlich unerwartete Vorteile, die über das reine Musizieren hinausgehen. Also: Jetzt anfangen! Welche Vorteile das sind, das erfährst du hier!

1. Optimierte Konzentrationsfähigkeit
Zumal musikalisches Training zu einer effizienteren Informationsverarbeitung und in der Folge zu einer verbesserten Konzentration führen kann, werden die kognitiven Fähigkeiten maßgeblich gesteigert. Der Effekt entsteht dadurch, dass du dir ständig Noten, Akkorde, Rhythmen und spezielle Spieltechniken merkst, wodurch sowohl das Kurzzeit- als auch Langzeitgedächtnis trainiert werden.
2. Verbesserte Fähigkeit zur Problemlösung
Ebenso wird durch das Erlernen eines Instrumentes die sogenannte kognitive Flexibilität – die situative Anpassungsfähigkeit – gefördert. Selbstverständlich wird es auf deinem musikalischen Weg auch den einen oder anderen zu überwindenden Stolperstein geben, da brauchen wir uns nichts vormachen.
Die mitsamt dem inneren Schweinehund zu überwinden, wird sich schlussendlich auf deine Persönlichkeit auswirken. Schritt für Schritt wirst du imstande sein, Probleme im Alltag besser zu lösen. Die Musik gibt dir die notwendige Konfliktfähigkeit.

3. Gesteigerte Kreativität inklusive
Musik bedeutet per se Emotion und Kreativität. Du lernst, deine Gefühle in Tönen und Klängen auszudrücken, und erfährst dabei ganz automatisch wie sich Neues entwickelt und bislang Unbekanntes entdecken lässt. Es ist nichts Geringeres als der Blick hinter deine ureigenen Kulissen.
Lässt du dich auf die Improvisation in der Musik ein, kann dich das auch in anderen Bereichen deines Lebens zu neuen Denkweisen führen. Umso manche Ecke denken und fühlen zu müssen, ist in der Musik vollkommen üblich. Im normalen Leben eröffnet dir das ganz neue Horizonte.
4. Geduld und Ausdauer erfahren und leben
Konsequentes Üben am Instrument verlangt nach einer guten Portion Ausdauer. Es gibt so viele Schritte, die gegangen werden wollen, und dabei baut einer auf dem anderen auf. Vollkommen illusorisch wäre die Vorstellung, dass wirklich alles auf Anhieb funktionieren würde. Dann muss eben ein neuer Anlauf genommen werden. Aber bitte mit System und nicht einfach ins Blaue hinein.
Die entstehenden Fähigkeiten zum ambitionierten Durchhaltevermögen verbunden mit dem zwangsläufig notwendigen disziplinierten Zeitmanagement, wirst du im Umkehrschluss auf andere deiner Ziele übertragen können. Ein wenig Geduld und Gelassenheit gehören sicherlich auch auf die Bucket-List für das neue Jahr.

5. Von Stressabbau bis zu reduzierten Depressionen
Eine möglicherweise ebenso unerwartete Nachricht könnte für dich sein, dass das Musizieren sogar gesundheitliche Vorteile für dich bereithält. Seit geraumer Zeit ist beispielsweise durch Forschungen belegt, dass das Musikmachen – als auch Musikhören – die Herzfrequenz senken als auch Stress, Ängste und Depressionen reduzieren kann. Dein Instrument und die Musik sind die vertrauenswürdigen Partner an deiner Seite, auf deren Treue du dich bedenkenlos verlassen kannst.

6. Verbesserte Körperhaltung und Atemfunktion
Die Grundlage unseres Lebens ist und bleibt die Atmung. Die aber wird mit zunehmenden Alter immer oberflächlicher, falls wir uns darüber keine Gedanken machen. Insbesondere bei Blasmusikern ist die kontrollierte Atmung allerdings die Basis, um das Instrument überhaupt vernünftig spielen zu können.
Und die optimale Atemtechnik hängt wiederum unmittelbar mit der Körperhaltung zusammen. Eine Bauch- und Zwerchfell-Atmung ist nur möglich, wenn du dich aufrecht hältst. Schon merkst du: Wie ein nasser Sack auf dem Sofa zu chillen, gehört mit deinen Vorsätzen für 2026 bald der Vergangenheit an. Vernünftig atmend gehst du aufrecht durch dein Leben und meisterst auch angeblich schwierige Situationen weitaus besser.
7. Höhere Sensibilität und Denkfähigkeit
Vielfach bewiesen ist, dass beim Musizieren – erst recht beim Üben – im Gehirn nicht nur die vorhandenen Verbindungen aufrechterhalten, sondern sogar neue Synapsen geschaffen werden. Dass immer neue Tonverbindungen, rhythmische Muster und komplexe musikalische Strukturen im Gehirn aufgenommen werden müssen, wirkt sich auf die Synapsen aus wie ein neues Ökosystem.
In der Konsequenz bedeutet das – wie in vielen Messungen dokumentiert – eine höhere Sensibilität, stärkere Aufnahme von Anreizen und nicht zuletzt die optimierte Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Wenn du erst eine Orchesterpartitur verstehst, schaffst du den Rest doch locker, oder?

8. Soziale Kontakte durch Geselligkeit
Mag sein, dass du anfangs allein übst. Doch das soll und wird kaum lange so bleiben. Schließlich ist es in der Regel dein Ziel, mit anderen gemeinsam zu spielen, ob in der Band, im Orchester, im Ensemble oder mit dem Kumpel oder der Kumpelin am Strand oder Lagerfeuer.
Vermutlich wirst du geradezu erstaunt sein, wie eingeschworen Musiker zusammenhalten und sich auch immer wieder zu spontanen Sessions treffen. Tatsächlich gibt es kaum andere Menschen, die sich mit ihren gemeinsamen Interessen derart schnell zusammenfinden. Und du sprichst bald dieselbe Sprache und wirst dadurch fraglos viele neue Kontakte bekommen.

9. Selbstwertgefühl steigern
Vermutlich ist dir das beim Vorsatz, ein Instrument lernen zu wollen, im ersten Moment kaum in den Sinn gekommen, gehört demnach also auch zu den eher unerwarteten Nebeneffekten: Tatsache ist, dass du deinem Selbstwertgefühl etwas unbedingt Gutes tust. Zu beobachten ist das bereits bei den Kids.
Wer sich konsequent die Fähigkeiten auf einem Instrument draufschafft, kann alsbald etwas, das andere eben nicht können. Das ist eine Fähigkeit, auf die du schlichtweg stolz sein kannst und darfst. Und wenn die Seele mal wieder ein bisschen in grauen Wolken wackelt, sagst du dir: „Hey, macht mir das erstmal nach!“ Das wird dir ganz sicher helfen.

10. Verbessertes Gehör
Laut Studien der Society for Neuroscience haben Musiker ein besseres Gehör als Nichtmusiker. Auch das ist doch eine hoffnungsvolle und ehrlich gesagt unerwartete Nachricht für die Bucket-List 2026. Dabei musst du das allerdings richtig einordnen. Denn es geht insbesondere um die Fähigkeit, Töne und musikalische Konstrukte besser einordnen zu können.
Das machen nicht die Ohren, sondern das Gehirn. Sei das klassische Musik oder die aus Charts & Co.: Das Gehirn – nicht die Ohren – wird trainiert, Geräusche genauer wahrzunehmen. Interessant in dem Zusammenhang ist, dass du dein Instrument klar hören kannst, auch wenn du mit einem ganzen Orchester auftreten wirst.

Möglich wird das durch eine sogenannte Umstrukturierung, wodurch du verschiedene Klänge mit erhöhter Schärfe wahrnehmen kannst. Das Problem: Wenn deine Mutter dir künftig einen Auftrag gibt, kannst du nicht mehr behaupten: „Sorry, ich hab dich nicht verstanden.“
Also dann, wir hoffen, dass du dein Ziel verfolgst und dich musikalisch als auch persönlich im kommenden Jahr weiterentwickelst. Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es. Erst recht dann, wenn es unerwartet ist.
Lern auch du ein Instrument!
Willst du im neuen Jahr ebenfalls ein Instrument lernen oder noch eins dazu, weil du schon eins beherrschst? Dann haben wir für dich eine kleine Auswahl an perfekten Einsteiger-Sets zusammengestellt, mit denen du sofort loslegen kannst.
Und wenn du noch Fragen hast, wende dich gerne an unsere Produktspezialisten, die du entweder auf jeder Produktseite mit dem Button „Beratung“ oder über die auf unserer Kontaktseite angegebenen Telefonnummern und E-Mail-Adressen erreichst. Gerne rufen wir dich auch zurück! Oder du stöberst einfach selbst auf unseren Produktseiten.
Wenn du eher der Typ ausprobieren bist, dann komm auch gerne bei uns im Shop in Treppendorf vorbei.
Konzertgitarre
E-Gitarre
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E-Bass
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Keyboard & Piano
Drums
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Querflöte
Trompete & Tuba
Vorteile von Instrument lernen: dein Feedback
Was erhoffst du dir von und mit deinem Instrument? Schreib es uns gerne in die Kommentare.
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