Zunehmend mehr Jüngere machen Musik und können dabei aus einer kontinuierlich breiter werdenden Palette an Musikinstrumenten ihre individuellen Favoriten wählen. Die Voraussetzungen sind heutzutage so optimal wie selten zuvor. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage, die unter 3.000 erwachsenen US-Amerikanern gemacht wurde. Die Ergebnisse sind verblüffend aussagekräftig und zugleich ein trendbewusstes Signal. 🎸🎵
Umfrage: Die Anzahl der Musiker steigt
So haben rund 66 Prozent der Amerikaner irgendwann in ihrem Leben gelernt ein Musikinstrument zu spielen. Brechen wir die Zahl nach Altersgruppen runter, sind es bei den jüngeren Erwachsenen sogar 71 Prozent. Im Umkehrschluss belegt allein schon diese erfreuliche Auswertung: Die Anzahl der Hobby- und Amateurmusiker steigt fortlaufend. Es erscheint förmlich wie eine sich aufbauende Welle des musikalischen Spirits, die unaufhaltsam immer mehr Menschen fasziniert. Zuweilen hatte man vermutet, die handgemachte Musik werde weniger. Das Gegenteil ist der Fall. Nur wird sie eben verständlicherweise mit elektrischen Instrumenten gemacht.

Von den Eltern ermutigt und nicht gezwungen
Offensichtlich für diesen Anstieg mitverantwortlich ist allem Anschein nach auch, dass sowohl Generationen von Eltern als auch Schulen steigenden Wert darauf legen den Nachwuchs musikalisch zu fördern. So sind jüngere Amerikaner weitaus häufiger mit der Blockflöte als Einstiegsinstrument vertraut, da sie inzwischen oft in US-Schulen unterrichtet wird, um Kids an ein einfaches und erschwingliches Instrument heranzuführen und ihnen den Einstieg in die wunderbare Welt der Musik zu ermöglichen. Wie vorbildlich Eltern ihre Kids unterstützen und fördern, zeigt, dass etwa die Hälfte der noch oder ehemals Musizierenden betont, ihre Eltern hätten sie ermutigt ein Instrument zu lernen, aber eben nicht gezwungen. So soll es sein.

Studie: Bassisten sind am beständigsten
Gefragt wurde auch danach, wer ein Instrument nicht nur gespielt hat, sondern weiterhin bei der Sache ist. Das Ergebnis: E-Bassisten, ihr dürft euch auf die Schulter klopfen. Ihr liegt auf der Liste derjenigen, die sich von ihrem Hobby nicht abbringen lassen, weit vorn. Alle Achtung! Mit 52 Prozent lasst ihr die E-Gitarristen satte 10 Prozent hinter euch. Die Blasinstrumente fallen demgegenüber deutlich ab. Doch dass lediglich 12 Prozent es bereuen, irgendwann mit der Blockflöte aufgehört zu haben, ist kein Negativ-Argument. Vielmehr wird dadurch reflektiert, dass die Blockflöte noch immer das typische Einsteigerinstrument schlechthin ist und alsbald zu weiteren musikalischen Erfahrungen einlädt.

Viele Amerikaner hätten gerne ein Instrument gelernt
Gerademal ein Drittel der Amerikaner hat nie gelernt, ein Instrument zu spielen. Tatsächlich wünscht sich rund die Hälfte von ihnen, sie hätten es. Laut der Studie von YouGov bedauert tatsächlich etwa die Hälfte, die Klavier oder Gitarre gespielt hat, dass sie das Instrument nicht mehr spielt. . 🎸🎹 Und das sind laut der vorliegenden Hochrechnung immerhin 17 Prozent der Amerikaner.
Auf die Frage, welches Instrument sie am liebsten spielen könnten, nennen die meisten Studienteilnehmer folgende Instrumente: Klavier (47 %), Gitarre (22 %) oder Schlagzeug (8 %).

Die Gründe, weshalb sie sich das wünschen, sind vielfältig. Und in sämtlichen Antworten stecken Gefühle, die sicherlich jeder nachempfinden kann. So heißt es beispielsweise: „Ich liebe den Klang des Klaviers. Piano zu spielen kann gesundheitsförderlich sein, weil du beim Musizieren den Stress hinter dir lassen und relaxen kannst“ oder „Etwas (ein Instrument) spielen zu lernen, hätte meinem Selbstvertrauen geholfen und mich beschäftigt“. Und auch diese Aussage, weshalb man es gerne gelernt hätte, ist sehr charmant: „Um für meine Enkel zu spielen und sie zu ermutigen, ein Musikinstrument ihrer Wahl zu spielen.“

Mundharmonika & Ukulele werden insbesondere autodidaktisch gelernt
Unter den am häufigsten gespielten Instrumenten, bezogen auf jene, bei denen 100 oder mehr Personen der Umfrage es gespielt hatten, kristallisiert sich heraus, dass bestimmte Instrumente eher autodidaktisch, andere wiederum hauptsächlich mit fachlich versiertem Musikunterricht gelernt werden. So erklären mit 65 Prozent rund zwei Drittel der Mundharmonikaspieler, das Instrument in Eigenregie als Autodidakt erlernt zu haben; bei der Ukulele sind es mit 62 Prozent marginal weniger. Beachtliche Quoten an Selfmade-Musikern gibt es auch bei den beliebten elektrischen und elektronischen Instrumenten. Hier stechen die Autodidakten mit 52 Prozent bei der E-Gitarre hervor, gefolgt mit jeweils der Hälfte der Stimmen vom E-Piano und dem E-Bass.

Interessanterweise gibt es auf der anderen Seite diverse Instrumente, die häufiger mit Unterstützung von Musiklehrern bzw. in der Schule oder Musikschule gelernt werden. Dazu gehört an erster Stelle die Klarinette, die auf 73 Prozente kommt. In lediglich geringem Abstand nehmen die Blockflöte und die Trompete, das Saxophon und die Flöte, außerdem das Klavier und die Violine die nächsten Plätze ein
Gründe, ein Instrument zu lernen
Die Umfrage wurde in drei separaten Wellen durchgeführt. Und sie zeigt uns allen vor allem eines: Es ist nie zu spät, ein Musikinstrument zu lernen! Finde deinen persönlichen Favoriten und mache deinen lebenslangen Traum zur gelebten Realität. Es lohnt sich ganz sicher. Es gibt so endlos viele Gründe, weshalb man – wann auch immer – durchstarten und ein Instrument lernen sollte. Hier kommen – als Auszug der ganz vielen – fünf Gründe:
- Musik ist gut für die mentale Gesundheit und macht alles ein bisschen besser.
- Es ist schlicht ein tolles Gefühl, die eigenen Vorbilder nachzuspielen.
- Motivierende Erfolgserlebnisse beim Musizieren stärken das Selbstvertrauen.
- Musizieren steigert die kognitiven Fähigkeiten und Konzentrationsfähigkeit.
- Ein Instrument öffnet als Inspirationsquelle dein Tor in kreative Welten.

Wir finden: Es ist nie zu spät, um (wieder) zum Instrument zu greifen oder eines zu erlernen. Tatsächlich haben sich Kundinnen und Kunden bei uns gemeldet, die mit über 80 Jahren (!) (nochmal) ein Instrument erlernt haben. Wow, da staunen wir immer, wenn wir solche Nachrichten bekommen.
#forevermusic
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Noch mehr Lesestoff und Gründe Musik zu machen
In diesem Blog gibt’s mehr Motivationstipps für Musiker.
Blog „Musik macht alles ein bisschen besser“.
Blog mit mehr Gründen Musik zu machen.
Blog „Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen“.

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