Musik macht alles ein bisschen besser

Musik macht alles ein bisschen besser

Musik zu machen ist weitaus mehr als ein schöner Zeitvertreib. Musik produziert Glückshormone, die helfen, jede Krise zu bewältigen. Musik lässt die Sonne in uns scheinen, auch wenn es mal regnet. Sie bereitet Gänsehaut, bringt uns zum Lachen und trocknet Tränen. Dass Musik uns hilft, unser alltägliches Gefühls-Chaos in Einklang zu bringen, spüren wir immer wieder. Und dass die Musik positive Effekte auf unsere physische und psychische Gesundheit bewirkt, ist vielfach bewiesen. Hier lediglich ein Auszug, der starken Argumente, weshalb Musik in all ihrem Facettenreichtum alles ein wenig besser macht. Viel Spaß mit unseren #reasons2play!

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Lichtspender auch in dunklen Stunden

Himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt: unsere Gefühlswelten sind manchmal eine permanente Achterbahnfahrt. 😉 Zwischen Freude und Enttäuschungen liegen oftmals nur wenige Zentimeter. Nur gut, wenn wir dann ein behütendes Auffangbecken haben. Das Gute an der Musik: Wenn die Emotionen mal purzeln, kann sie der Rettungsanker sein, das schmerzlindernde Trostpflaster. Die Lieblingsmusik zu spielen oder zu hören, weckt Endorphine und weitere Glückshormone. Und schon sind wir wieder wir selbst. Alles wird gut! 🌞

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Musik als Stressbremse: Einschalten, um abzuschalten

Wer kennt das nicht? Die Nerven stehen unter Hochspannung. Wir sind kurz davor, mit hochrotem Kopf brüllend durch die Gegend zu schreien, das komplette Inventar oder die Gitarre zu zerlegen oder zumindest genussvoll in den nächsten Tisch zu beißen. Welche Laus auch immer uns zum wiederholten Mal über den Weg gerast ist: Einfach den richtigen Song einlegen oder selbst zum Instrument greifen und spielen, wenn der überbordende Stressfaktor zu hoch wird. Tief durchatmen. Musik kann uns vom Stressgipfel runterholen, uns entspannen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Bei sanften, ruhigen Klängen setzt der Körper Noradrenalin frei, wodurch zugleich die Stresshormone verringert werden.

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Ob Sport, Putzen oder Arbeit: Musik an!

In allen Ecken unseres Alltags erleben wir, dass bereits das Hören von Musik zum Massenphänomen geworden ist. Wir werden beim Shoppen mit einlullender Hintergrundmusik beschallt und beschallen uns selbst beim Workout, beim Joggen, Biken, auch bei der Arbeit. Sport ist gesund, aber anstrengend; Arbeit muss sein, ist aber oftmals nicht die Lieblingsbeschäftigung. Mit Musik können wir unsere Konzentration auf eine andere Ebene heben. Weitaus weniger werden uns körperlichen Anstrengungen, konditionelle Defizite oder dichtmachende Muskel bewusst. Und die Arbeit, der Frühjahrsputz oder die Hausaufgaben gehen auch viel lockerer von der Hand, wenn aus den Lautsprechern die passende Lieblingsmusik trällert. Die Songs sorgen für den automatisiert unterbewussten Ausgleich zu unangenehmen Empfindungen.

Queen Freddie Mercury Putzen

Gedächtnistraining, wenn das Gedächtnis sich selbst kaum noch erkennt

Klänge werden in unterschiedlichsten therapeutischen Disziplinen eingesetzt. Das beginnt bei der Schmerztherapie, reicht über die Therapie von Traumata, Angstzuständen, Alltagsstress oder Depressionen. Wie sehr Musik unser tiefstes Inneres beeinflussen kann, wird besonders deutlich bei Demenzerkrankten. Menschen, die sich von ihrem eigenen Gedächtnis bisweilen bereits nahezu komplett verabschiedet haben und ihre eigenen Verwandten nicht mehr erkennen, können teilweise noch mit Musik angesprochen werden. Es ist und bleibt erstaunlich, dass Demenzpatienten, denen Lieder ihrer Jugend vorgespielt werden, plötzlich mitzusingen beginnen und sogar die Texte noch wortgenau aus ihrem Langzeitgedächtnis abrufen. Die Situation ist schlimm, aber mit Musik etwas weniger schlimm.

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Schmerzlindernd mit positiven Effekten auf das Herz-/Kreislaufsystem

Unbestritten ist längst, dass Musik bei psychischen Erkrankungen und Leiden helfen kann. Inzwischen allerdings mehren sich die Hinweise, dass Musik ebenso unmittelbar die physisch-körperlichen Zusammenhänge von Herz, Gefäßen, Immunsystem und sogar der Muskeln und mehr messbar positiv beeinflussen kann. Maßgeschneiderte Musiktherapie lindert nachweislich die Schmerzen nach Bauch- und Herzoperationen. Patienten benötigen weniger Schmerzmittel und erholen sich schneller. Laut dem kanadischen Neurowissenschaftler Professor Daniel Levitin existieren „(…) überzeugende Belege dafür, dass musikalische Therapien in verschiedenen medizinischen Bereichen vom Operationssaal bis zur Hausarztpraxis heilsam wirken können.“

Frische Erkenntnis: Singen stärkt das Immunsystem und hilf Krebspatienten

In einer Studie konnten Daisy Fancourt und ihren Kollegen vom Imperial College London bestätigen, dass gemeinsames Singen im Chor insbesondere Krebspatienten unterstützen kann, das Immunsystem zu stärken und dadurch Entzündungen zu reduzieren, im Idealfall sogar zu vermeiden: Jeweils vor und nach einer Chorprobe wurden von 193 Chorsängern – darunter 72 Krebspatienten – Speichelproben genommen und u. a. auf den Gehalt des Stresshormons Cortisol, der Stimmungshormone Beta-Endorphin und Oxytocin sowie weitere Immun-Botenstoffe analysiert. Das Resultat: Bereits  nach einer Stunde waren die biologischen Stressmarker signifikant reduziert, ebenso der entzündungsfördernden Immun-Botenstoffe. Musik kann demnach helfen, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken, wenn sie  am dringendsten benötigt werden.

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Musik in der Medizin –
längst therapieunterstützend im Einsatz

Klar ist, dass Musik kein Allheilmittel sein und erst recht nicht die Schulmedizin ersetzen kann. Tatsächlich aber sind die positiven Effekte auf die individuelle Gesundheit in emotionaler und psychischer Hinsicht vielfach nachgewiesen. (Studie) Und in vielen Bereichen – wie bei der Ansprache von Demenzerkrankten – geradezu verblüffend.

Studie: Reichlich Musizierende hierzulande

Tatsächlich müssen wir aktuell kaum Menschen motivieren, Musik zu machen. Allein schon aus dem Grund, dass bereits immens viele Amateurmusiker in unterschiedlichen Bereichen aktiv sind. Und die Zahl der ambitionierten Musiker steigt. Untersucht wurde das durch das miz (das Deutsche Musikerinformationszentrum). Eine repräsentative Erhebung hat ergeben, dass hierzulande 14,3 Millionen Menschen in ihrer Freizeit musizieren, unter diesem Link erhaltet ihr mehr Zahlen und Fakten zum Thema. Immerhin reden wir dabei von 19 Prozent der Bevölkerung in Deutschland; die Kids unter sechs noch nicht mit einberechnet. Und da die Zahl der Musikbegeisterten trotz Playstation & Co. zunimmt, können wir auch in dieser Hinsicht sagen: Musik macht alles ein bisschen besser.

Noch mehr Gründe fürs Musikmachen 📖

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Meon ist Gitarrist und Blogger. Er arbeitet seit 7 Jahren bei Thomann und ist permanent von Musik, Musikern und Instrumenten umgeben.

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