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Harley Benton Custom Line King-CE NT

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Westerngitarre mit Tonabnehmer

  • Bauform: Jumbo mit Cutaway
  • selektierte massive Fichtendecke
  • Ahornkorpus
  • Ahornhals
  • Ovangkolgriffbrett
  • Mensur: 648 mm
  • Sattelbreite: 43 mm
  • 20 Bünde
  • Pearloid Square Griffbretteinlagen
  • Ovangkolsteg
  • Knochenstegeinlage
  • mehrlagige Bindings
  • Double Action Truss Rod
  • Fishman Presys-II Tonabnehmersystem mit eingebautem Stimmgerät
  • vergoldete DieCast Mechaniken
  • Farbe: Natur Hochglanz
Erhältlich seit Dezember 2012
Artikelnummer 285014
Verkaufseinheit 1 Stück
Decke Fichte, massiv
Boden und Zargen Ahorn
Cutaway Ja
Griffbrett Ovangkol
Sattelbreite in mm 43,00 mm
Bünde 20
Tonabnehmer Ja
Farbe Natur
Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
€ 298
Alle Preise inkl. MwSt.
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1

Jumbo-Western mit königlicher Aura

Akustische Gitarre Harley Benton Custom Line King-CE NT von vorne

Ausgestattet mit einer massiven Decke besitzt die Harley Benton HB Custom Line King-CE NT den typisch lauten und durchsetzungsfähigen Klang, den man von Jumbo-Westerngitarren nicht anders erwartet. Obendrein gibt es ein Spielgefühl, das sich vor weitaus teureren Instrumenten keineswegs verstecken muss. Auch optisch kann sich diese Jumbo-Steelstring mit ihren mehrlagigen Bindings an Decke und Boden, dem aufwendig designten Ovangkol-Steg sowie den Pearloid-Square-Griffbretteinlagen sehen lassen. Hinzu kommen sauber arbeitende, vergoldete Mechaniken sowie ein Fishman-Presys-II-Tonabnehmersystem mit Zweibandklangregelung und eingebautem Stimmgerät.

Differenzierter Klang dank Ahorn und Fichte

Seit jeher bilden massive Hölzer bei akustischen Gitarren die Basis für einen warmen, perkussiven und zugleich differenzierten Klang. Aus diesem Grund wurde für die Harley Benton HB Custom Line King-CE NT massive Fichte für die Decke verwendet und kombiniert mit einem harten Ahornkorpus bringt diese sehr perlige Klänge aus dem großen Instrument. Das Griffbrett sowie der Steg aus Ovangkol bieten nicht nur einen schönen optischen Kontrast zum Ahornkorpus im Natur-Finish, sondern sie runden den Klang auf besondere Art und Weise ab. Damit das Stimmen selbst sowie das Halten der Stimmung stets gewährleistet ist, wurde ein Satz Mechaniken an der Kopfplatte angebracht, während der Fishman-Presys-II-Preamp mit seinem Zweiband-EQ dafür sorgt, dass man die HB Custom Line King-CE NT mit nur wenig Aufwand auch elektrisch problemlos und schnell an den Start bringen und, wenn es sein muss, auch zügig durchstimmen kann.

Helle Rückseite Zarge mit Cutaway aus Ahorn

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Mit ihrem günstigen Preis richtet sich die Harley Benton HB Custom Line King-CE primär an Einsteiger, die in aller Regel mit einem kleinen Budget auskommen müssen. Dafür gibt es fürs Geld eine Menge Westerngitarrensound und dank der verwendeten massiven Hölzer, der hochwertigen Mechaniken sowie des Fishman-Preamp zudem die Gewissheit, stets einen zuverlässigen und flexiblen Spielpartner an seiner Seite zu haben. Aber auch fortgeschrittene Gitarristen, die auf der Suche nach einem Zweitinstrument sind, oder auch E-Gitarristen auf der Suche nach einer bühnentauglichen Akustikgitarre, können in der Custom Line King-CE eine zuverlässige Gitarre für zu Hause oder die Bühne finden.

Schwarze Kopfplatte mit HB-Logo und vergoldeten Mechaniken

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Preamp Vorverstärker Fishman Presys II in der Zarge aus hellem Ahorn

Großer Klang - große Möglichkeiten

Im Vergleich zu vielen Billigprodukten überzeugt die Harley Benton HB Custom Line King-CE NT trotz ihres enorm günstigen Preises mit einer erstklassigen Verarbeitung, die sich hinter teuren Instrumenten nicht zu verstecken braucht. Eine massive Fichtendecke und ein Ahornkorpus im hellen Natur-Finish bilden die solide Basis, während der integrierte Fishman-Preamp Presys-II für eine problemlose elektrische Abnahme des Instruments sorgt. Auch optischen Finessen wurde genügend Rechnung getragen: So verfügt die Custom Line King-CE NT mit dem attraktiven Ovangkol-Stegs sowie den Pearloid-Griffbretteinlagen auf ihrem Ovangkol-Griffbrett über echte Eyecatcher - das Auge spielt schließlich auch immer mit.

351 Kundenbewertungen

4.7 / 5

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Features

Sound

Verarbeitung

279 Rezensionen

W
Sound satt....
Werner856 03.07.2015
Weil ich unweit von Treppendorf zu tun hatte, war natürlich ein Hausbesuch bei Big T eingeplant. Ziel war, eine gute Acoustic aus dem mittleren Preis-/Wert-Segment mitzunehmen - im Fokus hatte ich: die Dreadnought HB CLD-41SE sowie die Jumbo HB CL King-CE NT. Der Besuch sollte mir einen Direktvergleich ermöglichen.

Die Dreadnought war eigentlich mein Favorit, nicht zuletzt wegen der YouTube-Vorstellung von Henning Pauly. Und diese Gitarre klingt (rein akustisch) wirklich gut. Dennoch: Im Direkt-Vergleich mit der King-CE fällt sie ab - sorry Thomänner, ist aber so. Die CL King-CE produziert rein akustisch tiefe, runde Bässe, kristallklaren Diskant und präzise, drahtige Mitten - klingt also weit breitbandiger und voluminöser als die CLD-41 SE..
Die King-CE ist zwar eine Riesenkiste, lässt sich aber leicht handhaben und spielen. Daß das Fishman-System einen guten Sound an die PA liefern wird, habe ich zwar nicht ausprobiert, glaube ich aber auch so.

Der Verkäufer bei Thomann war oberschlau und brachte mir gleich 2 Exemplare, wo ich mir das Bessere aussuchen durfte - großes Lob dafür.

Zum Instrument, rein funktionell: Klang ist ausgezeichnet. Gut stimmbar, Mechaniken laufen weich. Hals gerade und durchaus schlank profiliert, also recht bequem. Saitenlage sehr gut (= niedrig), wobei ich beim nächsten Saitenwechsel eventuell noch etwas Feintuning einbringen werde - aber wirklich nur Feintuning. Die Bünde sind sauber abgerichtet und verschliffen. Für die Größe ist die Gitarre sehr leicht, man merkt auch, wie gut sie mitschwingt. Das Fishman System habe ich zwar nicht am Amp ausprobiert, die Tuning-Funktion war aber klaglos gegeben, und etwas Vertrauen darf man bei Fishman schon haben.

Optik: am Augenfälligsten ist das Tortoise Schlagbrett, das natürlich wesentlich wertiger aussieht, als das schwarze auf den Produktfotos des Online-Kataloges. Von 2m Entfernung ist die Optik exzellent, wenn man genauer schaut, sieht man aber sofort, daß die Verarbeitung nicht High-End ist: Binding unsauber, unsauber verschliffene Kanten am Halsansatz, kleine Unsauberkeiten im Lack, etc... insgesamt ganz gut, aber beileibe nicht optimal. Ich habe in der Folge auch nicht SEHR genau weitergeprüft, wäre irgendwie unfair....
Hier zollt man dem Preis Tribut, bei einer Epi oder gar Gibson wäre das nicht akzeptabel.

Allerdings: ich kaufe ein Instrument zum Musizieren, also muß die Bedienung und der Klang OK sein, nur zum begeistert Anschauen brauche ich es nicht. Und deshalb bin ich zufrieden. Sie spielt sich gut und leicht und liefert Sound satt.

Absolute Empfehlung für jene, die Funktion über Optik stellen.

Erstes Update:
Das mit der sehr guten Saitenlage nehme ich teilweise wieder zurück - mir ist in der ersten Begeisterung nicht aufgefallen, daß die Sattelkerbungen unterschiedlich tief waren - nicht extrem, aber doch verbesserbar. Bedurfte etwa einer halben Stunde Nacharbeit, jetzt ist es optimal - der Spielkomfort ist besser, der Klang nach wie vor hervorragend. Auch verstärkt, denn inzwischen habe ich auch dem Fishman auf den Zahn gefühlt...
Features
Sound
Verarbeitung
23
2
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MJ
Mein King heißt Odysseus!
Mad Jazz Morales 11.06.2016
...ohne dhl hätte ich schon zwei Konzert (chen) mit Ody gespielt!
Kurze Erläuterung: Nach der Paketaufgabe durch thomann hat dhl die Größe falsch eingeschätzt und das Paket in eine Paketstation geschickt, wo Pakete, größer als Schuhkartons nur an Feiertagen mit Vollmond bewegt werden.
Die Lieferung hat also nicht, wie gewohnt beim BigT, 10,5 Minuten sondern fast 10 Tage gedauert.
Zum Glück handelt es sich nur um Drogen und nicht um etwas Lebensnotwendiges... OBWOHL
Back to the Instrument.
Gitarre ist mein Zweitinstrument. Ich spiele auf Arbeit, im Kindergarten, uuuuund plane mit Straßenmusik dem Alltag zu entfliehen.
Mein aktuelles Instrument war eine Epiphone 200 irgendwas aus den 90ern, ein echt flottes Gerät, mir aber halstechnisch zu sehr an Baseballschlägern dran...
Um mir was teures zu kaufen, fehlt mir a. Das Geld, b. Die Erlaubnis meiner Frau ;) , und wenn ich ehrlich bin c. Das Können, um das zu rechtfertigen. Nun ja, der Wille war aber doch so stark, so schwach so durcheinander, dass ich es nicht lassen konnte mich zu erneuern. Ich vertrete den Standpunkt, das Hausmarkenprodukte, bei denen das Handwerkliche vor der Entwicklungsarbeit steht, eigentlich grds. gut sein müssen, denn der Händler (Hans T.) steht ja mit seinem Namen dafür ein, und warum sollte ich später evtl. mehr Geld dort investieren, wenn schon die Eigenmarke stünken täte... okay, genug palavert, ich hab was günstiges neues gesucht und mit dieser schicken Jumbo gefunden.
Als sie denn nun endlich ankam, wurde flott ausgepackt und auf eventuelle Mängel untersucht. Derdiedas King kam nahezu exakt gestimmt aus dem Karton, was hoffentlich für die Mechaniken spricht. Die Saitenlage ist sehr flach eingestellt, unsauberes Greifen verboten, es schnarrt dann schnell... Der Lack ist blitzsauber. Keine Riefen, Nasen, Unsauberkeiten. Der Lack ist aber auch, vermute ich mal, dick und fett und so filigran wie mein Gitarrenspiel. Etwas erstaunt hat mich die Massigkeit der Brücke. Ich hab noch nie eine Original Gibson dieser Bauart betrachtet, aber das hier ist schon n Stück Holz.
Apropos Holz. Auch hier wurde aud brauchbare Qualität geachtet. Fein gemasert passen Boden, Decke, Zargen, Hals... zusammen. Das Griffbrett, die Bünde, exakt stark in Richtung optimal. Da steht nichts über, da piekst nichts. Beim ersten Saitenwechsel gibts mal n Tropfen Öl. Wer wie ich so ein bisschen auf Blingbling steht, wird auf die bunten Perl-something-Einlagen abfahren.
Im innern auch alles Blitzsauber, keine Leimspuren oder Spänereste, die Verkabelung scheint auch gut fixiert.
Jetzt, achtung negativ, beim Schlagbrett hätte gerne etwas mehr kopiert werden können. Die Gibsonblumen find ich schick. Aber das schwarze Kunststoffteil ist ohnehin sehr dünn, kommt mal was anderes drauf.
Der Hals ist für Flitzefinger geeignet, die gesamte Handhabung ab-se-loud problemlos.
Der Klang der HB-Gitte kommt sehr ausgewogen rüber. Alle Frequenzen einer akustischen Gitarre werden bedient und samtweich wiedergegeben. Attack ist ausgeprägt. Die Saiten sind allesamt untereinander harmonisch, keine fällt Lautstärkemäßig ab oder sticht hervor. Alles in allem klingt die HB um einiges fetter als meine Epiphone, die sogar gebraucht noch ungefähr gleiches kostet. Den verstärkten Klang beschreibe ich ein anderes Mal, nämlich dann, wenn ich ihn getestet habe.
Fazit:
Klang gut
Handling gut
Verarbeitung gut
Optik gut
Preis darum sehr gut
dhl diesmal doof
Schlagbrett zu schwarz
Würd ich wieder kaufen
Edith die Erste:
Heute war es soweit. Noch nicht notwendig, aber warum nicht - der erste Saitenwechsel! Die Werkssaiten waren noch okay, aber ich habe mir ja extra eine ganzen Satz Sätze bestellt ;-)
Auch Hausmarke, aber die dicke Dinger. HB Antirust von 13 auf 56
Y-E-A-H
Für meine ollen Ohren war vorgezogener Sommeranfang!
Ein Pegelsprung allererster Kajüte und der Sound ist herzerweichend.
Ich spiele meinen Ody in D-G-C-F-A-D und 432Hz. Wenn ich nun nicht berühmt werde, dann nimmermehr!
Ne, ernsthaft, die Gitarre, die Saiten, die Stimmung sind wie drei Fäuste für ein Holladrio. GEIL!
Der Korpus ist übrigens identisch mit dem meines Akustikbass von Ibanez. Ein Schelm wer schlimmes dabei denkt!
Heute war dauch ein erster verstärkter Test dran. Allerdings nur mit dem Streetcube 10x (oder so), welches ich nur als Funktionstest verstehen möchte, da DER Sound nicht gerade bestechend war.
Mit demnächst vorhandenem besseren Amp mehr in Edith Zwo...
Features
Sound
Verarbeitung
14
5
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b
Einfach unglaublich
bigdrum52 02.01.2020
Also, um das mal vorweg klarzustellen: Ich spiele seit 50 Jahren Gitarre, zeitweise auch halbprofessionell, habe rund 1.000 Schüler unterrichtet, in etlichen Bands gespielt und unzählige Instrumente in der Hand gehabt (und besessen), darunter auch teure. Ich schreibe das nicht, um irgendwie anzugeben, sondern nur, um zu sagen, daß ich wirklich weiß, wovon ich rede.
Jetzt in der Rente habe ich downgegradet und quantitativ wie qualitativ abgebaut und spiele „nur noch“ eine GUILD 12-String, eine GUILD 6-String, zwei EPIPHONE E-Gitarren (Les Paul und Semiakustik) und eine D’ANGELICO Premier Halbakustikgitarre.
Und eigentlich wirklich aus reiner Neugier, weil ich die vielen positiven Bewertungen auf der T-Website einfach nicht glauben und mir ein eigenes Bild verschaffen wollte, habe ich mir zunächst eine 12-String von HB bestellt (die 5 Tage später ein Gitarrenschüler freudestrahlend übernommen hat) und anschließend dieses 6-saitige Modell hier in Farbe Natur.
Möglicherweise ist bei HB die Streuung in der Qualität das Problem und das Ergebnis ein wenig Glücksache. Mal der Reihe nach: Die zuerst gekaufte 12-saitige Harley Benton Custom Line CLJ-412E NT war/ist nahezu perfekt in Optik, Verarbeitung, Spielbarkeit und Klang und zu diesem Preis einfach unglaublich.
Bei der 6-String war / ist das Bild ein wenig differenzierter: Das zuerst bestellte Instrument (Farbe: Natur) war auch nahezu perfekt, wirklich toller Klang zu diesem Preis, aber in den unteren Bünden schnarrten die G- und D-Saite ein wenig. Einer Schülerin von mir, die sehr viel zärtlicher als ich anschlägt, machte das nichts aus, und sie ist jetzt sehr glücklich damit.
Ich bestellte mir daraufhin eine zweite (Farbe wieder: Natur). Die schnarrte zwar nicht in den unteren, dafür aber in den oberen Bünden. Auch die Enden der oberen Bünde waren scharfkantig. Ich weiß, wie man einen Hals einstellt und Bünde nachschleift, aber erstens war die Saitenlage eh schon nicht optimal, und zweitens läuft man natürlich Gefahr, die Garantie zu verlieren, wenn man an einem frisch gekauften Instrument herumfummelt. Also ließ ich es sein, schickte die Klampfe zurück, bestellte mir eine dritte (Farbe diesmal zur Abwechslung: Vintage Sunburst) und war nun doch sehr gespannt.
Ergebnis: Hätte das Teil das 4-fache gekostet, hätte ich es bei verbundenen Augen wahrscheinlich auch nicht gemerkt. Optik 1a (Farbe ist naturgemäß Geschmackssache), die Verarbeitung ebenfalls top (Bundenden diesmal einwandfrei, nullkommanull Lackfehler) und der Klang? - Sehr schön, ich kann es nicht anders sagen, klar und ausgewogen, läßt sich schmusesanft gezupft oder knallhart geschlagen, gleichermaßen gut anhören.
Und das für gut 200 €! - Bis vor kurzem hätte ich ein Instrument dieser Preisklasse keines Blickes gewürdigt, geschweige denn in die Hand genommen, und jetzt kenne ich mich gar nicht mehr aus. Ich fasse es einfach nicht. Wie kann das sein?
Inzwischen haben Teilnehmer aus meinem Schülerkreis sich noch zwei Stück bestellt, eine in Natur ("blond") und eine in Schwarz, überall das gleiche überraschende Ergebnis.
Natürlich kann kein Mensch vorhersagen, wie die Decke und der Hals in 10 oder 20 Jahren ausschauen. Natürlich weiß ich auch nicht, wie lange die vergoldeten Mechaniken wirklich goldfarbig bleiben und ob sie nicht irgendwann ausleiern, aber immerhin gibt THOMANN ja 3 Jahre Garantie, und wenn danach was passiert, was eine teure Reparatur beim Gitarrenbauer erfordern würde, muß man halt neu nachdenken. Die Mechaniken zu wechseln wäre jedenfalls ein Klacks. Das hat man einschließlich Saitenwechsel in einer halben Stunde erledigt (wenn man weiß, wie es geht, ist aber echt einfach).
Noch ein Hinweis: Auf der T-Website steht unter der Beschreibung des „Gator GC Koffer für Jumbogitarren ABS“ (Artikelnummer: 212499), dieses Case sei „nicht passend für Harley Benton Jumbo King“. Das ist eindeutig falsch. Meine (oben bewertete) HB Jumbo King paßt nämlich geradezu perfekt in dieses Case (das ich, weil ich ja das Kleingedruckte wieder mal nicht gelesen hatte, eher „aus Versehen“ dazubestellt hatte).
Zusammenfassung: Kaufempfehlung absolut, bei dem Preis kann man nix falsch machen, und wenn es doch ein Problem geben sollte, einfach zurückschicken. 3 Jahre Garantie! Echt unglaublich!
Features
Sound
Verarbeitung
9
1
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F
Gitarre mit toller Akustik - und arg verbesserungs-bedürftigem Setup!
FarrierPete@AOL.com 01.09.2024
Am Do, 29.08.2024 kam dann das Paket per DHL. Beim Auspacken fiel mir ein kleiner gefalteter Flyer aus Karton in die Hand, auf dem zu lesen war (wörtlich zitiert) :

thomann
QUALITY-SERVICE


Qualitätskontrolle
Dieses Instrument wurde von unserem Service Team überprüft.
Service ist uns wichtig.
Dieses Instrument durchlief eine ausgiebige Qualitätskontrolle. Unser Service-Team überprüft für Sie alle Funktionen und Einstellungen.

Auf der Rückseite (SCAN) signierte der Qualitätsprüfer handschriftlich-kryptisch mit geraten vielleicht „27 20“? oder „Vt no?“ Ich muß das nicht lesen können, es reicht, wenn die Verantwortlichen bei Thomann das lesen können. Kann den Scan jederzeit nachreichen

Diesem Flyer zufolge hatte ich also grade eine neue Gitarre MIT SETUP ausgepackt und in der Hand, oder???

Der eingebaute Tuner funktioniert gut, aber ansonsten ist das Instrument zuerst einmal ziemlich UNGENIESSBAR! Die Fingerkuppen der Griffhand schmerzen unter dem Druck der Standard-Saiten mit viel zu hoher Saitenlage: Am 12. Bund maß ich 3,5mm zwischen E-Saite und Bundstäbchen. (Mein Meßwerkzeug? Siehe Thomann-Artikel Nr. 491199) Der Spannstab war derart angeknallt, so dass der Hals sich bereits nach hinten bog (!) und mein 60cm-Alu-Meßlineal wie eine Kinderschaukel längs über den Bundstäbchen/über dem Griffbrett wippen konnte. Das hat wohl bei der Thomann „Qualitätskontrolle“ jemand die zu hohe Saitenlage erkannt und versucht, diese zu senken -- aber der Spannstab ist leider nicht die rechte Ansatz für dies Problem. Ausgiebige Qualitätskontrolle? Erstklassige Verarbeitung??? Im Ernst, der Zustand des Instrumentes wäre mit „verbastelt“ lieb umschrieben, und das lag nicht an den Erbauern dieser Gitarre. (Meine Empfehlung an den Kontrolleur: Thomann-Artikel Nr. 491199 besorgen und nachlesen, was Harley Benton da hinten drauf über die Saiten-Aktion bei einer Akustik-Gitarre schreibt! Und mal bei dem Instrumentenbauer nachfragen, warum ein Griffbrett / Hals mit dem Spannstab grade gerichtet wird und was man anstelle des „Hals per Spannstab nach hinten verbiegen“ gegen zu hohe Saiten-Aktion machen kann.)

Ich führte in Eigenarbeit folgende Maßnahmen durch

1. Abdeckung über Spannstab-Imbus-Schraube auf der Kopfplatte entfernen, Spannung aus dem Spannstab mit dem Imbusschlüssel heraus nehmen (nach links drehen), bis der Hals wieder grade ist und ein über den Bünden zwischen den Saiten aufliegendes 60cm Meßlineal nicht mehr „kippeln“ kann.
2. Saiten abnehmen (entspannen und Stegstifte aus Steg ziehen, Unteres Saitenende aus Steg nehmen.)
3. Stegeinsatz herausnehmen (geht ganz leicht). Vorsicht, darunter liegt der Piezo-Tonabnehmer, der nicht beschädigt werden sollte!
4. Am unteren Rand des Stegeinsatzes eine Markierlinie anzeichnen (1 bis 1,5mm)
5. Für gutes Licht sorgen, den elektrischen Bandschleifer über Kopf in einen soliden Schraubstock spannen.
6. Ca. 1,5mm von der Unterseite des Stegeinsatzes grade und plan freihand am laufenden Bandschleifer wegschleifen.
7. Alles wieder zusammen bauen.
8. Vor dem erneuten Stimmen die Schlitze für Saiten im Sattel vorsichtig mit einem Satz Sattelfeilen nacharbeiten; jeweils 0,5mm tiefer legen.
9. Saiten stimmen und erneut Probespielen: AHA-Erlebnis: Noch nicht optimal, aber wir sind auf dem Weg der Besserung! Beim Wechsel auf den nächsten Saitensatz (Extra Light statt des viel zu steifen Standard-Satzes) den gesamten Setup nochmal durchführen.

Am nächsten Tag: Zweiter Setup wie zuvor, jedoch mit Wechsel von den serienmäßigen auf Martin Phosphor Bronze Saiten, 0,10 auf 0,47mm extra light. Das dürfte E-Gitarristen entgegen kommen, die von ihrer Strat und Ernie Ball „Super Slinky“-Seiten Ähnliches gewohnt sind. Die Martin-Saiten klingen gut, aber leiser als der Standard-Satz des Firmen-Setups, sind freundlicher zum Menschen beim Greifen. Merke: Ich brauche keine dickeren Saiten für mehr Lautstärke, für das „Laut“ habe ich Tonabnehmer und den Akustik-Amp.

Die Unterseite des Stegeinsatzes kann nicht mehr weiter abgeschliffen werden, aber auf der Oberseite kann man für jede Saite mit dem Sattelfeilensatz jeweils einen 0,5mm tiefen Schlitz einfeilen, so ähnlich wie beim Sattel. Vorher Seitenposition auf Stegeinsatz anzeichnen, dann den Einsatz erneut ausbauen, in den Schraubstock einspannen und 6 Schlitze im Kaliber der jeweiligen Saiten feilen, 0,5mm tief.

Das Setup funktionierte hervorragend, und nun kann die King CE-NT begeistern und zeigen, was sie kann. Seitenlage nun: 2,25mm für Baß-E-Saite und 1,75mm für Diskant-e’-Saite. Bundrein, angenehm in der Griffhand, und gut klingend. Beim Tieferlegen habe ich es wohl ein wenig übertrieben; die h und die e’-Saite schnarren leise mit den ersten zwei Bünden. Sollte kein Problem sein, man kann den Spannstab noch lockern und dem Hals etwa 1mm Biegung nach vorn verordnen, dann müßte das Schnarren weg sein. Acht Stunden Arbeit, und ich weiß, wofür: So stelle ich mir eine Westerngitarre vor, die „leicht geht“, toll klingt und Spaß beim Spiel macht. Der Rest „Klang“ kommt dann, wenn die Gitarre eingespielt wurde, von alleine.

Ich habe Verständnis für den Anfänger, der vor so einem DIY-Eingriff bei einem nagelneuen Instrument Angst hat: Wer die Meßwerkzeuge und Maschinen nicht hat oder nicht damit umgehen kann, der sollte die Gitarre – out of the Box – einem Zupfinstrumentenbauer in die Hand geben. Die Folge-Investition lohnt sich, mein Wort drauf.

Fazit: Die Saiten-Aktion um satte 2mm tiefer gelegt und dabei den Hals wieder grade gerichtet -- nach meinem eigenen Setup und einem Saitentausch habe ich eine gute und bühnentaugliche All-Around-Gitarre bekommen für Folk, Country, Blues, Jazz; viel Instrument und Klang für’s Geld.
Das war, lieb ausgedrückt, verbastelt bis kurz vor Hinrichtung eines neuen Instruments. Liebe Thomänner, der zitierte „Checker“ hat es leider nicht drauf. Ich empfehle, eine Lehre bei einem Gitarrenbauer zu verordnen, zumindest aber Literatur online zum Lesen im Internet

" dem Artikel zeigte der Gitarrenbau-Profi Thomas Harm schon vor zehn Jahren, wie man das mit einfachen Mitteln macht und in welcher Reihenfolge ein korrektes Setup erfolgt.
Features
Sound
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