F
Vorbemerkung: Ich kenne keines der Vorgängermodelle und war bisher eher im AKG-Lager unterwegs. Ich mag neutrale Kopfhörer mit guter räumlicher Darstellung und hoher Auflösung.
Bisher hatte ich den AKG K702, den AKG K500 und (zum Vergleich geliehen) den Sennheiser HD800S, der zugegebenermaßen in einer anderen Liga spielt.
Ich wollte einen Kopfhörer mit etwas mehr Wiedergabe im Bassbereich und habe mir deshalb den Sennheiser HD660S2 bestellt. Die Basswiedergabe des HD660S2 ist tatsächlich sehr gut und ausgewogen. Allerdings finde ich den Rest des Klangbildes etwas zu ungenau. Wenn ich mich in das Klangbild hineinversetze, bin ich es gewohnt, jedes Instrument klar zu orten und sauber abgebildet zu bekommen. Beim HD660S2 habe ich aber das Gefühl, ich würde durch eine leicht unscharfe Brille „schauen“. Und wenn mehrere Instrumente nebeneinander spielen, verschwimmt der Klang etwas. Im Vergleich zu den AKGs und dem Sennheiser HD800S fehlt außerdem die weite Räumlichkeit. Beim HD660S2 drängt sich der Klang näher um meinen Kopf. Ich mag das nicht. Das ist zwar Kritik auf hohem Niveau, aber trotzdem werde ich den HD660S2 nicht behalten.
Bisher hatte ich den AKG K702, den AKG K500 und (zum Vergleich geliehen) den Sennheiser HD800S, der zugegebenermaßen in einer anderen Liga spielt.
Ich wollte einen Kopfhörer mit etwas mehr Wiedergabe im Bassbereich und habe mir deshalb den Sennheiser HD660S2 bestellt. Die Basswiedergabe des HD660S2 ist tatsächlich sehr gut und ausgewogen. Allerdings finde ich den Rest des Klangbildes etwas zu ungenau. Wenn ich mich in das Klangbild hineinversetze, bin ich es gewohnt, jedes Instrument klar zu orten und sauber abgebildet zu bekommen. Beim HD660S2 habe ich aber das Gefühl, ich würde durch eine leicht unscharfe Brille „schauen“. Und wenn mehrere Instrumente nebeneinander spielen, verschwimmt der Klang etwas. Im Vergleich zu den AKGs und dem Sennheiser HD800S fehlt außerdem die weite Räumlichkeit. Beim HD660S2 drängt sich der Klang näher um meinen Kopf. Ich mag das nicht. Das ist zwar Kritik auf hohem Niveau, aber trotzdem werde ich den HD660S2 nicht behalten.
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k
The king is dead - long live the king!
Kopfhörer absolut zu beurteilen ist ja immer etwas schwierig - ich kann daher nur ein Urteil relativ zum HD 660S abgeben.
Verarbeitung und Tragekomfort sind identisch, was wenig überrascht.
Zum Klang: Merklich besserer Bass, insgesamt klingt die neue Version dadurch wärmer und harmonischer. Kein dramatischer Unterschied zum Vorgänger, aber durchaus ein angenehmes und willkommenes Update!
Verarbeitung und Tragekomfort sind identisch, was wenig überrascht.
Zum Klang: Merklich besserer Bass, insgesamt klingt die neue Version dadurch wärmer und harmonischer. Kein dramatischer Unterschied zum Vorgänger, aber durchaus ein angenehmes und willkommenes Update!
30
5
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B
Guter Studiokopfhörer
Ein guter Studiokopfhörer der fürs Abmischen auch im Low End Frequenzbereich eine gute Darstellung abbildet. Die Mitten und Höhen sind gut definiert und der Kopfhörer ist in seinem Preis Leistung Verhältnis eine gute Investition. Die Analyse von Hofa und das ausgiebige Testen meinerseits haben mich vom Kauf überzeugt.
7
4
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k
Überraschungshit. Den behalte ich.
Ich höre HiFi Musik normalerweise mit dem fantastischen Sennheiser HD 400 Pro (Studio Referenzkopfhörer), der an Neutralität und Kristallinität nicht zu überbieten ist. Manchmal wünsche ich mir jedoch etwas mehr Bass beim Musikhören, aber ohne, dass die Klarheit verloren geht. Der Bass darf dabei nicht dröhnig werden oder matschig. Bisher haben mich diesbezüglich andere Kopfhörer enttäuscht, zB der HD 490 Pro und auch der wesentlich teurere Focal Clear MG Professional.
Der HD 660S2 hält jedoch genau das, was er verspicht, nämlich mehr Sub-Bass, ohne an Klarheit zu verlieren. Dabei ist der Bass trocken, knackig und präzise. Genau so habe ich mir das gewünscht.
Einziger Nachteil gegenüber dem 400 Pro ist, dass der 400 Pro noch ein bisschen bequemer ist, weil der Anpressdruck nicht so hoch ist.
Dafür liefert der 660S2 ein symmetrisches 4,4 mm Kabel mit, dass zusammen mit einem passenden Verstärker nochmal einen kräftigeren, klareren Klang und Präzision mitbringt an einem geeigneten Verstärker. Allerdings ist das Kabel zu kurz gespart. Es hat nur noch 1,8 m, früher hat Sennheiser 3 m geliefert.
Der 660S2 ist eine Wucht, und nach einem Song möchte man unbedingt den nächsten hören.
Ich bin schlichtweg begeistert von diesem Sennheiser.
Der HD 660S2 hält jedoch genau das, was er verspicht, nämlich mehr Sub-Bass, ohne an Klarheit zu verlieren. Dabei ist der Bass trocken, knackig und präzise. Genau so habe ich mir das gewünscht.
Einziger Nachteil gegenüber dem 400 Pro ist, dass der 400 Pro noch ein bisschen bequemer ist, weil der Anpressdruck nicht so hoch ist.
Dafür liefert der 660S2 ein symmetrisches 4,4 mm Kabel mit, dass zusammen mit einem passenden Verstärker nochmal einen kräftigeren, klareren Klang und Präzision mitbringt an einem geeigneten Verstärker. Allerdings ist das Kabel zu kurz gespart. Es hat nur noch 1,8 m, früher hat Sennheiser 3 m geliefert.
Der 660S2 ist eine Wucht, und nach einem Song möchte man unbedingt den nächsten hören.
Ich bin schlichtweg begeistert von diesem Sennheiser.
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A
Gut, aber für den Preis nicht genug
Habe ihn mit meinem bisheriger Kopfhörer Beyerdynamnic DT 1990 Pro verglichen. Sound ist ganz gut, aber die übertriebene Bewerbung des Bassboosts erweckt andere Erwartungen. In allen anderen Bereichen kommt er nicht an den 1990 Pro heran.
Verarbeitung ist eher im Bereich eines 150 Euro Kopfhörers.
Kurz: In dem Preissegment ist der 1990 Pro die viel bessere Alternative.
Verarbeitung ist eher im Bereich eines 150 Euro Kopfhörers.
Kurz: In dem Preissegment ist der 1990 Pro die viel bessere Alternative.
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R
Nicht ganz das, was ich erwartet habe
Viel Gutes über den 660S2 gelesen, aber der Bass, obwohl nicht ausgeprägt, ist relativ matschig, insgesamt wenig Dynamik, die Höhen zu wenig klar, man sagt, der Kopfhörer bringe Wärme in die Musik, das habe ich nicht so empfunden. Er mag ok sein, der Preis scheint mir nicht gerechtfertigt zu sein. Aber es ist alleine meine Meinung, ich höre gerne analytisch Musik, für puren Genuss mag es gut klingen.
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n
Vernünftiger Nachfolger für einen 20-Jahre-Treuen: sauber und ehrlich, aber kein Klangwunder
Nach fast 20 Jahren täglicher Nutzung meines HD 590 (2005 für 150 € im Ausverkauf gekauft, seither stundenlang am PC, früher auch unterwegs) war ein Nachfolger überfällig: Ohrpolster und andere Verschleißteile gibt es schlicht nicht mehr, und mittlerweile hat der Alte angefangen zu scheppern. Ein kleiner Wehmutsmoment, denn klanglich hat er mich über all die Jahre und gut zehn Polsterwechsel hinweg nie enttäuscht.
Skeptisch war ich trotzdem: Ein HD 558, den ich vor Jahren mal am Ohr hatte, klang für mich seinerzeit nach Joghurtbecher (der aktuelle HD 550 ist ein anderes, deutlich neueres Modell). Umso erfreulicher, dass der HD 660S2 vieles richtig macht. Im direkten Vergleich zum betagten 590 klingt er spürbar sauberer, aufgeräumter und deutlich weniger „blechern" in den Höhen. Der Grundcharakter bleibt erfreulich sennheiser-typisch: neutral, mittenbetont, langzeittauglich. Nichts nervt, nichts drängt sich auf.
Was er bei mir nicht auslöst, ist das große „Woah". Vom Sprung über zwei Jahrzehnte Kopfhörerentwicklung hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr Aha-Effekt erhofft. Eine Offenbarung ist der 660S2 für mich nicht, eher eine reife, korrekte, angenehm unaufgeregte Vorstellung.
Beim Tragekomfort wird es für mich zum einzigen echten Kritikpunkt: Mit meinem großen Schädel (63 cm) sitzt er gerade noch okay, drückt aber merklich stärker als der alte 590. Für lange Sessions bleibt er tragbar, wer ähnlich große Köpfe hat, sollte den Anpressdruck aber einkalkulieren. Die Verarbeitung ist hochwertig und wirkt langlebig, auch wenn viel Kunststoff verbaut ist. Robust, aber ohne High-End-Haptik.
An meinem PPA v2 mit Burr-Brown OPA627 werden die 300 Ohm sauber und mühelos angetrieben. Wer den 660S2 kauft, sollte ohnehin eine ordentliche Kopfhörerverstärkung einplanen, denn an schwacher Quelle verschenkt man Dynamik und Tiefbass.
Fazit: Keine Offenbarung, aber ein grundsolider, sauber abgestimmter Kopfhörer, den ich trotz leicht gedämpfter Erwartungen behalten werde. Wer vom klassischen 5xx/6xx-Sennheiser-Sound kommt, macht nichts falsch.
Skeptisch war ich trotzdem: Ein HD 558, den ich vor Jahren mal am Ohr hatte, klang für mich seinerzeit nach Joghurtbecher (der aktuelle HD 550 ist ein anderes, deutlich neueres Modell). Umso erfreulicher, dass der HD 660S2 vieles richtig macht. Im direkten Vergleich zum betagten 590 klingt er spürbar sauberer, aufgeräumter und deutlich weniger „blechern" in den Höhen. Der Grundcharakter bleibt erfreulich sennheiser-typisch: neutral, mittenbetont, langzeittauglich. Nichts nervt, nichts drängt sich auf.
Was er bei mir nicht auslöst, ist das große „Woah". Vom Sprung über zwei Jahrzehnte Kopfhörerentwicklung hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr Aha-Effekt erhofft. Eine Offenbarung ist der 660S2 für mich nicht, eher eine reife, korrekte, angenehm unaufgeregte Vorstellung.
Beim Tragekomfort wird es für mich zum einzigen echten Kritikpunkt: Mit meinem großen Schädel (63 cm) sitzt er gerade noch okay, drückt aber merklich stärker als der alte 590. Für lange Sessions bleibt er tragbar, wer ähnlich große Köpfe hat, sollte den Anpressdruck aber einkalkulieren. Die Verarbeitung ist hochwertig und wirkt langlebig, auch wenn viel Kunststoff verbaut ist. Robust, aber ohne High-End-Haptik.
An meinem PPA v2 mit Burr-Brown OPA627 werden die 300 Ohm sauber und mühelos angetrieben. Wer den 660S2 kauft, sollte ohnehin eine ordentliche Kopfhörerverstärkung einplanen, denn an schwacher Quelle verschenkt man Dynamik und Tiefbass.
Fazit: Keine Offenbarung, aber ein grundsolider, sauber abgestimmter Kopfhörer, den ich trotz leicht gedämpfter Erwartungen behalten werde. Wer vom klassischen 5xx/6xx-Sennheiser-Sound kommt, macht nichts falsch.
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s
Längen Besser
Der HD660S2 ist ein "Tiefengott". Im Gegensatz zu anderen Sennheiserhörern ist tatsächlich der Subbass stärker zu hören. Das Klangbild ist trotzdem klar und nicht verzerrt. Gerade für Techno ein absoluter Gewinn. Er sitzt tadellos am Kopf und auch über Stunden nicht unangenehm. Die Verarbeitung ist typisch Sennheiser: einfach aber robust und makellos.
Wer im Studio mehr "Tiefe" benötigt sollte den HD660S2 mal antesten. Klare Empfehlung!
Wer im Studio mehr "Tiefe" benötigt sollte den HD660S2 mal antesten. Klare Empfehlung!
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