1
exzellenter Klang
Die Apha Base habe ich gekauft, nachdem ich mir anhand von Internet-Quellen ein Bild vom Klang gemacht habe, und genau dieser ist die entscheidende Stärke dieser Maschine. Was features und Möglichkeiten betrifft, kann sie vielleicht einiges nicht, was andere können (Elektron), aber das wusste ich vorher. Das Tolle an der Alpha Base ist ihr eigenständiger klanglicher Charakter. Zum Gesamtbild gehört auch, dass sie eben gerade nicht die 1001 Features anderer Mitbewerber in diesem Preissegment bietet, die einen u.U. sogar vom eigentlichen Ziel ablenken, sondern sich auf das Wesentliche konzentriert: detailliertes Sounddesign und performance-orientierte Sequencer-Funktionen.
In die Bedienung muss man sich einarbeiten, aber übermäßig komplex ist sie nicht, nur anders strukturiert als andere Drumsynthesizer. Manche finden das Handling umständlicher als bei Elektron-Geräten, aber das sehe ich nicht so (ich kenne die Analog Rytm mk2 gut und mag sie auch, aber empfinde die Alpha Base als klanglich überlegen). Ich finde zum Beispiel die 4x4-Matrix am Gerät ziemlich schlüssig und gut zu bedienen.
Für die Klangformung sind genug Möglichkeiten an Bord (Effekte, analoge Filter und VCAs, LFOs, Hüllkurven etc.). Manche bemängeln den im Vergleich zu früheren Jomox-Drumcomputern weniger rohen Klangcharakter, aber ich sehe hier eher eine modernere, offenere Klangästhetik erreicht, und das ist genau, was ich wollte.
Ich empfehle, vor dem Kauf den Test bei Amazona.de und youtube-videos anzuschauen, besonders die ausführliche Demo von "Lucas Marchal (dc11)". Und für Beispiele für einen kreativen Gebrauch der Alpha Base (sowohl innerhalb als auch außerhalb des stilistischen Rahmens namens "Techno") checkt videos von matimati.
In die Bedienung muss man sich einarbeiten, aber übermäßig komplex ist sie nicht, nur anders strukturiert als andere Drumsynthesizer. Manche finden das Handling umständlicher als bei Elektron-Geräten, aber das sehe ich nicht so (ich kenne die Analog Rytm mk2 gut und mag sie auch, aber empfinde die Alpha Base als klanglich überlegen). Ich finde zum Beispiel die 4x4-Matrix am Gerät ziemlich schlüssig und gut zu bedienen.
Für die Klangformung sind genug Möglichkeiten an Bord (Effekte, analoge Filter und VCAs, LFOs, Hüllkurven etc.). Manche bemängeln den im Vergleich zu früheren Jomox-Drumcomputern weniger rohen Klangcharakter, aber ich sehe hier eher eine modernere, offenere Klangästhetik erreicht, und das ist genau, was ich wollte.
Ich empfehle, vor dem Kauf den Test bei Amazona.de und youtube-videos anzuschauen, besonders die ausführliche Demo von "Lucas Marchal (dc11)". Und für Beispiele für einen kreativen Gebrauch der Alpha Base (sowohl innerhalb als auch außerhalb des stilistischen Rahmens namens "Techno") checkt videos von matimati.
8
0
Bewertung melden
U
Maximale Klangqualität, sehr gute Verarbeitung, gelungene Bedienung
Die AlphaBase mk2 spielt klanglich in ihrer eigenen Liga und lässt sich schnell und gut bedienen. Gerade von der Bedienung der Jomox Maschinen wurde ja immer mal wieder negativ berichtet. Ich kann das jedoch nicht nachvollziehen, im Gegenteil. Die AlphaBase Mk2 ist bedientechnisch sehr gut, d.h. logisch durchdacht aufgebaut und man verrennt sich auch nicht in einen Paramterdickicht oder steppt sich durch 15 Untermenues, um zum Ziel zu kommen. Fast alle Funktionen und Paramter Edits sind anhand der 16+ Encoder mit 2 x Drücken zu erreichen. Ich finde die Bedienstruktur geradezu vorbildlich gelöst. Wenige Stunden und die Muscle-Memory wirkt.
Die AlphaBase klingt über die symmetrischen Einzelausgänge noch einmal deutlich prägnanter, druckvoller, schlichtweg besser, im Vergleich zur Abnahme der Summer am Stereo Ausgang, der aber auch hervorragende Klangqualität liefert.
Wer die Elektron Analog Rytm kennt, erhält mit der Alpha Base eine hervorragende Alternative bzw. Ergänzung. Klanglich ist die AlphaBase tiefer, dreidimensionaler, druckvoller, dafür kann sie aber rein funktional und live-technisch deutlich weniger im Vergleich zu Elektrons Analog-Rytm oder Digitakt mk2. Die Alpha Base ist im Vergleich zu den Elektron Geräten m.E. keine Alternative als Live-Maschine, mit schnell durchgeführten Paramtertänzen. Das Verhalten ist im Vergleich zu den Elektron Geräten schlichtweg etwas gemütlicher, wenn man an den Reglern dreht. Als Studio Gerät hingegen genauso schnell, wenn man die Steuerung z.B. aus Bitwig vornimmt.
Top Gerät mit dem eigenständigen Jomox Signature Sound, der durch nichts zu ersetzen oder nachzumachen ist. Goße Klasse !
Die AlphaBase klingt über die symmetrischen Einzelausgänge noch einmal deutlich prägnanter, druckvoller, schlichtweg besser, im Vergleich zur Abnahme der Summer am Stereo Ausgang, der aber auch hervorragende Klangqualität liefert.
Wer die Elektron Analog Rytm kennt, erhält mit der Alpha Base eine hervorragende Alternative bzw. Ergänzung. Klanglich ist die AlphaBase tiefer, dreidimensionaler, druckvoller, dafür kann sie aber rein funktional und live-technisch deutlich weniger im Vergleich zu Elektrons Analog-Rytm oder Digitakt mk2. Die Alpha Base ist im Vergleich zu den Elektron Geräten m.E. keine Alternative als Live-Maschine, mit schnell durchgeführten Paramtertänzen. Das Verhalten ist im Vergleich zu den Elektron Geräten schlichtweg etwas gemütlicher, wenn man an den Reglern dreht. Als Studio Gerät hingegen genauso schnell, wenn man die Steuerung z.B. aus Bitwig vornimmt.
Top Gerät mit dem eigenständigen Jomox Signature Sound, der durch nichts zu ersetzen oder nachzumachen ist. Goße Klasse !
4
0
Bewertung melden
GB
Schwer begeistert
Ich hatte sicher schon um die 20 oder mehr analogen und digitalen Drum Machines und Sampler in meinen Händen und KEINE kommt klangmäßig auch nur annähernd an die Alpha Base ran.
Die Staffelung der einzelnen Elemente im Gesamtpanorama, die mir sonst oft Schwierigkeiten bereitet hat, ist hier ein Kinderspiel. Warum? Liegt wohl an den analogen VCFs und VCAs. Jeder Sound ist durchsetzungsstark und setzt sich von den anderen ab - vorausgesetzt natürlich man weiß was man tut.
Es ist durchaus möglich die Alpha Base nur so halbgut klingen zu lassen. Siehe Preset-Patterns. Lasst euch von denen nicht verunsichern, da ist deutlich mehr drin. Die Sweet Spots sind riesig. Vieles klingt mit wenigen Handgriffen gut. Jedes Sample wird veredelt, einfach nur durch den analogen Signalweg. Die Bassdrum ist tief und wuchtig und sehr flexibel. Sie behält aber immer ihren Charakter, den man natürlich mögen muss. Ich für meinen Teil liebe ihn, für mich ist das mit dem Moog DFAM der beste Kick-Synthesizer. Auch die MBase und der FM-Synth machen Spaß. Die beiden eignen sich tatsächlich hervorragend für Basslines (Genre Deep House/Techno). Auch Synth-Samples kann man dank der analogen Filter für Basslines nutzen.
Das Ding wird gelabeled als "Analog Drum Synthesizer", ist aber eigentlich eine komplette Groove-Box. Man kann damit easy ganze Tracks bauen. Das einzige was fehlt ist die Möglichkeit lange Samples zu nutzen. Pads müsste man also über kurze geloopte Samples realisieren.
Die Bedienung kann anfangs sehr frustierend sein. Sie erinnert an Geräte aus den 90ern und ist teils unintuitiv. Ich würde empfehlen sich zwei Tage Zeit zu nehmen um sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Dann hat mans raus und dann klappt auch alles gut.
Ein besonderer Nerventest war das Sampling für mich. Es ist möglich ein paar Sekunden zu samplen. Das Sample liegt dann aber erstmal auf einem der X SAMPLE Kanäle, die abgesehen davon dass sie zum Samplen dienen ziemlich nutzlos sind, weil sie keinen VCA und VCF und kaum Klangformungsmöglichkeiten haben. Ein aufgenommenes Sample muss man dann speichern und in einem der besser ausgestatten Slots laden. Der Weg dahin ist beeindruckend umständlich (und in der Anleitung unzureichend erklärt), aber irgendwann hat mans dann gerafft und bekommts relativ schnell hin. Und es lohnt sich, denn wie gesagt, die VCA/VCF-Spuren veredeln jeden Sound.
Schließlich gibts noch zwei simple, aber klanglich erstklassige Effekte, Reverb und Delay. Die sind wie ich finde deutlich besser als die des Digitakt und RYTM z.B. Zusammen damit kommen fast produktionsreife Tracks aus der Kiste.
Fazit: Bedienung gewöhnungsbedürftig aber letztlich gut, Sound überragend. Ganz klare Kaufempfehlung.
Die Staffelung der einzelnen Elemente im Gesamtpanorama, die mir sonst oft Schwierigkeiten bereitet hat, ist hier ein Kinderspiel. Warum? Liegt wohl an den analogen VCFs und VCAs. Jeder Sound ist durchsetzungsstark und setzt sich von den anderen ab - vorausgesetzt natürlich man weiß was man tut.
Es ist durchaus möglich die Alpha Base nur so halbgut klingen zu lassen. Siehe Preset-Patterns. Lasst euch von denen nicht verunsichern, da ist deutlich mehr drin. Die Sweet Spots sind riesig. Vieles klingt mit wenigen Handgriffen gut. Jedes Sample wird veredelt, einfach nur durch den analogen Signalweg. Die Bassdrum ist tief und wuchtig und sehr flexibel. Sie behält aber immer ihren Charakter, den man natürlich mögen muss. Ich für meinen Teil liebe ihn, für mich ist das mit dem Moog DFAM der beste Kick-Synthesizer. Auch die MBase und der FM-Synth machen Spaß. Die beiden eignen sich tatsächlich hervorragend für Basslines (Genre Deep House/Techno). Auch Synth-Samples kann man dank der analogen Filter für Basslines nutzen.
Das Ding wird gelabeled als "Analog Drum Synthesizer", ist aber eigentlich eine komplette Groove-Box. Man kann damit easy ganze Tracks bauen. Das einzige was fehlt ist die Möglichkeit lange Samples zu nutzen. Pads müsste man also über kurze geloopte Samples realisieren.
Die Bedienung kann anfangs sehr frustierend sein. Sie erinnert an Geräte aus den 90ern und ist teils unintuitiv. Ich würde empfehlen sich zwei Tage Zeit zu nehmen um sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Dann hat mans raus und dann klappt auch alles gut.
Ein besonderer Nerventest war das Sampling für mich. Es ist möglich ein paar Sekunden zu samplen. Das Sample liegt dann aber erstmal auf einem der X SAMPLE Kanäle, die abgesehen davon dass sie zum Samplen dienen ziemlich nutzlos sind, weil sie keinen VCA und VCF und kaum Klangformungsmöglichkeiten haben. Ein aufgenommenes Sample muss man dann speichern und in einem der besser ausgestatten Slots laden. Der Weg dahin ist beeindruckend umständlich (und in der Anleitung unzureichend erklärt), aber irgendwann hat mans dann gerafft und bekommts relativ schnell hin. Und es lohnt sich, denn wie gesagt, die VCA/VCF-Spuren veredeln jeden Sound.
Schließlich gibts noch zwei simple, aber klanglich erstklassige Effekte, Reverb und Delay. Die sind wie ich finde deutlich besser als die des Digitakt und RYTM z.B. Zusammen damit kommen fast produktionsreife Tracks aus der Kiste.
Fazit: Bedienung gewöhnungsbedürftig aber letztlich gut, Sound überragend. Ganz klare Kaufempfehlung.
0
0
Bewertung melden