the box pro DSP 110

Aktiver Fullrange-Lautsprecher

  • Leistung: 250 W RMS, 1000 W Peak
  • Bestückung: 10" Woofer und 1" Kompressionstreiber mit 1,4" Voice Coil
  • eingebauter DSP mit 4 Presets und Low Cut
  • Class D Endstufe
  • Maximalpegel: 132 dB
  • Abstrahlverhalten: 90° x 60°
  • 2 XLR- / Klinke-Eingänge
  • 1 XLR-Ausgang
  • Abmessungen: 298 x 523 x 307 mm
  • Gewicht: 13 kg
  • passendes Cover: Art. 410588 oder Art. 482576 (beide nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

Breite 358 mm
Tiefe 366 mm
Höhe 594 mm
Gewicht 13 kg
Bauform Standard
Tieftöner in Zoll 10
Anzahl Tieftöner 1
Wege 2-Wege
Leistung laut Hersteller 250 W
Schalldruck in dB 132 dB
Monitorschräge Ja
Input zeitgleich 3
Mic Preamps 2
Klangregelung pro Kanal Nein
Bluetooth Player Nein
USB Play Nein
Low Cut Regelbar
Lüfter Ja
Gehäuse Kunststoff
Farbe Schwarz

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4.5 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
DSP 110 - als Monitor für E-Gitarre
CanRim, 21.09.2017
Anforderungen & Erwartungen
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Ich benutze Aktivboxen, um meinen Gitarren-Modeler (POD HD500x) im Proberaum und auf Bühnen punktuell zu verstärken.
Im Einsatz habe ich dafür eine Yamaha DBR12, also einen 12" Monitor, an dem es für diesen Einsatzzweck nichts auszusetzen gibt, außer des Gewichts und der Größe.
Die the box pro DSP 110 habe ich mir testweise bestellt, um in unserem kleinen Proberaum (vielleicht 14 qm) etwas Platz auf dem Boden einzusparen, damit ich mein Floorboard und das Mikrostativ gut platzieren kann.

Meine Erwartungen an die DSP110 waren also nicht besonders aufregend, aber auch nicht ganz ohne, denn es gibt genug Boxen die hier schon scheitern.
Denn klanglich sollte mein 10" Monitor schon ähnlich präsent sein wie eine 1x12" und natürlich auch in keinem Bereich wirklich negativ auffallen.

Aussehen der Box
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Ich finde die Optik auf den ersten Blick sehr gelungen. Die DSP110 sieht teurer aus als sie ist und man muss schon genau hinschauen um Unsauberkeiten in der Verarbeitung erkennen zu können.
Die Speaker sind hinter einem gelungen gewölbten Lochgitter versteckt, was die Box an sich edel wirken lässt. Offene und in Kunststoff liegende Hochtöner empfinde ich dagegen meist als eher hässlich.
Diese Box kann man optisch für alle Events nutzen und dazu zählen auch formelle Anlässe wie zB Trauerfeiern oder ähnliches.
Hier punktet die the box pro also schon mal aber? hey? es ist eine Box und die Erwartungen an deren Optik sind zumindest bei mir überschaubar. Es sollte eben nicht weh tun damit die Aufgabe erfüllt wird.
Diesbezüglich bietet die the box pro DSP 110 also deutlich mehr, als der Preis erwarten lassen würde.


Handling der Box
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An diesem Punkt trenne ich einmal in technisches Handling und das Handling im Bezug auf Nutzung und Aufstellung. Technisch ist die Box gut zu handhaben. Die Pegel sind auf Grund der beiden Input-Regler und des gut lesbaren Displays, mit einer digitalen Anzeige des Input-Levels (inkl. eines "roten Bereichs" der auf Peaks hindeutet), recht gut einstellbar. Die digitale Pegelanzeige kann die Gehöreinschätzung hilfreich unterstützen, reagiert aber fast schon übersensibel auf sehr kurze Peaks, wie zB die kratzenden Geräusche, die beim Führen der Griffhand auf den Gitarrensaiten entstehen. Wenn sich der Pegel also noch insgesamt gut 15 % unter dem visuell symbolisierten Peak-Bereich befindet, zeigt das Display auch sehr kurzfristige Ausschläge bis an den Pegelrand an. Ob das gut oder schlecht ist und wie man mit diesen Peaks im Millisekundenbereich umgeht muss wohl jeder selbst entscheiden. Ich habe meinen Monitor so eingestellt, dass zwar kurze Peaks im "roten Bereich" angezeigt werden, sich 99,9 % des Signals dafür aber deutlich unter dem Grenzbereich zum "roten Bereich" befindet. Da man die blaue Betriebs-LED an der Front auf Limiter-Anzeige umstellen kann, habe ich mit meiner Art der Einpegelung die Erfahrung gemacht, dass ich so per LED zumindest keinen Eingriff des Limiters symbolisiert bekomme.

Die Menüführung der Box ist klar und einfach. Die Regler und Taster wirken ausreichend wertig und keineswegs billig. Auf der Rückseite der Box gibt es einen versenkten Druckknopf, mit dem man einen Standby / Energiesparmodus deaktivieren kann. Im Auslieferungszustand ist dieser aktiviert, was bei dauerhaft leisen Signalen zu einer ungewollten Abschaltung der Box führen kann (zB bei leiser Begleitmusik auf einer Hochzeit oder Beerdigung). Leider symbolisiert die LED der Standby-Funktion nicht, ob diese prinzipiell an oder aus ist sondern geht vermutlich dann an, wenn die Standby-Funktion greift, also wenn auch der Ton ausfällt. Dies hätte ich mir anders gewünscht. Da ich eine solche Funktion aber grundsätzlich gar nicht benötige wird sie eben einfach abgeschaltet. Punkt.

Was Transport und Aufstellung angeht zeigt sich die DSP110 erstmals von ihrer schlechten Seiten. Obwohl die Box faktisch einige Kilo leichter ist als meine Yamaha DBR12, fühlt sie sich beim Tragen leider genauso schwer an.
Dies liegt an den ergonomisch wirklich katastrophalen Griffen, die so geformt sind, dass das Gewicht auf Winkeln im Griff liegt und diese beim Tragen somit fast schon weh tun. Abgerundetere oder ergonomisch besser geplante Griffe wären hier wünschenswert gewesen. Ärgerlich!

Ebenso ärgerlich ist der Monitorwinkel der Box. Dieser ist für eine Beschallung des Bereichs, an dem sich in aller Regel die Ohren eines normalgroßen Menschen befinden (1.60 - 1.80m) absolut nicht geeignet.
Das Zentrum des Tons wird also bestenfalls in die Leistengegend gepustet, bei größeren Menschen kommt vielleicht auch der Oberschenkel in den Genuss des "Sweetspots".

Zur Lösung des Monitor-Problems hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man stellt sich rund 5 Meter von seinem Monitor entfernt auf (was der Nutzung fast schon widerspricht) oder man bastelt sich eine Unterleg-Lösung um den Winkel zu erhöhen.

Auf ein Stativ gebockt ist die Box dagegen auf Grund der Flansch schnell und leicht. Dazu gibt es unter einigen Kappen auch noch "Flugpunkte", denen man bei Aufhängung allerdings nicht blind vertrauen sollte. Ich meine dazu gibt es sogar einen Warnhinweis der von einer Nutzung abrät.


Klang und Leistung
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Hier kommt es wohl sehr stark auf die Erwartung und den Verwendungszweck an. Ich habe sie ja als Gitarrenmonitor getestet.
Die angegebenen technischen Werte von 1000 Watt und 132 dB SPL sind natürlich in erster Linie Marketing-Angaben, kaum realistisch und wenn überhaupt sicherlich nur kurzfristig erreichbar.
Ob die dauerhafte Lautstärke und Klarheit des Signals ausreicht wird man also nur durch einen individuellen Test herausfinden können.

Erkennbare Schwächen zeigt die Box eigentlich nur bei der Bass-Ausgabe. Aber es ist natürlich auch ein 10" Speaker, den man genau dafür eigentlich auch nicht einsetzen wird.
Wobei man eigentlich noch unterscheiden muss zwischen der Wiedergabe eines Raw-Signals (zB eines Live-Gitarrensignals) und der Wiedergabe professionell gemischten Audio-Materials (ich nenn das mal ganz old-school "Radio oder CD-Produktion").

Beim Abspielen von professionell gemischtem Audio-Material schlägt sich die Box sogar recht gut.
Ich habe dies mit einer Dub-Step CD getestet, wobei ich den Loudness-Schalter meiner Uralt-Kompaktanlage auf die zwei möglichen Erhöhungen durchgeschaltet habe.
Bei beiden Loudness-Schaltungen wurde der Bass deutlich angehoben, blieb aber immer noch frei von Verzerrungen und halbwegs transparent. Einen Einsatz zur Musik-Beschallung kleiner Veranstaltungen als DJ würde ich also durchaus bejahen, wobei ich die maximale Plangröße bei um die 80 qm und einem Publikum von vielleicht max. 100 Leuten ansetzen würde, wenn die Musik nicht ohrenbetäubend laut sein muss.

Beim Einsatz als Gitarrenmonitor für einen Modeler muss ich jedoch eine klare Warnung rausgeben:
Wer den Bassbereich in seinem Sound nicht per HighPass / LowCut im Griff hat und sich mit so etwas auch nicht auseinandersetzen möchte, sollte von einem Einsatzzweck als Monitor (oder sogar FRFR-Speaker) definitiv Abstand nehmen!
Wem die technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, den Bass in einem Bereich von zB 50-100 Hz einzuschränken, der findet in der DSP110 sogar die Möglichkeit "Soundfehler" aufzudecken und zu beheben. Was meine Yamaha locker wegsteckt führt bei der DSP110 nämlich zu einem Eingreifen des Limiters, wenn nicht sogar zu Zerren oder Gehäusevibrationen.

Den Bass kann man allerings aber auch an der Box selbst in einem Bereich von 80-150 Hz cutten. Ich habe mich dabei für eine Mischlösung entschieden und die Box aktuell auf 80 Hz in deren DSP beschnitten und regele den Bereich zwischen 100 und 150 Hz über die HighPass-Filter meines POD HD500x individuell pro Patch. Auf dieser Basis kann ich Fehler und matschige Mitten, die bereits durch meinen Patch entstehen auffinden und beheben und habe mit dem Cut um die 80 Hz noch eine weitere Sicherheitsstufe direkt im DSP der Box integriert.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten hat man mit 4 festen DSP-Presets für Musik, Live, Stimme, DJ, die der Box auch den entsprechenden Namensbestandteil geben.
Eine Flat-Einstellung, also eine bestmöglich unveränderte Einstellung, gibt es leider nicht.
Ich habe die Box für meinen Einsatzzweck auf "Musik" geschaltet und regele den Rest meiner Anforderung über den 3-Band EQ sowie den LowCut.


Mein Fazit
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Ich kann die the box pro DSP 110 auf Grund Ihres Preis und der Leistung mit den beschriebenen Einschränkungen im Bezug auf deren Einsatzzweck empfehlen.
Der garantierte Testzeitraum von 30 Tagen ermöglicht jedoch, die Box ausreichend zu testen und notfalls kostenfrei zu retournieren.
Meinem Einsatzzweck wird sie überwiegend gerecht. Ich werde sie deshalb behalten und im Proberaum sowie auf Gigs mit einer gewissen Enge auf der Bühne einsetzen.

Wer mehr Leistung und eine stabilere Bass-Ausgabe benötigt kann natürlich auch auf die beiden größeren Modelle DSP 112 und DSP 115 zurückgreifen, die jeweils auch nur 30-50 Euro mehr kosten.
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schwierig!:)
marcus gaitzsch, 18.07.2017
Wie bewertet man eine box, die wie eine k10 aussieht, ordentlich power verspricht und mit technischen daten auf dem papier nur so protzt...wo aber das preis leistungsverhältnis fast schon obszön wirkt...kurz: you get, what you pay for.
die 1000W sind peak, in wahrheit werden es gefühlte 200 sein.
fangen wir mal bei den anschlüssen an: alles dran, was man braucht, neutrik kombi-xlrs, miniklinke für den mp3 player. das fetzt. hintergrundmusik direkt mit ipod dran, noch ein mic auf xlr 2 gesteckt. prima!
nun zum klang:
die 132 db vergessen wir mal auch, die packt der hochtöner evtl alleine im peak mal irgendwie für 2 millisekunden, der 10'' ist der limitierende faktor - der packt eher 115. nicht schlimm - die kiste wird so laut wie ne günstige 10'' eben wird.

klanglich ist die kiste leise bis ziemlich laut ganz ok. der hochtöner klingt bisschen metallisch, aber wenigstens ist er präsent. der mittelton ist ok, stimme kommt raus. bass kann die box nicht. weder im preset DJ noch mit reinkurbeln im eq, unter 100hz ist einfach nix möglich, der dsp zaubert da auch nicht "deep". wenn man bass reindreht, macht der 10'' sofort "töck", später "klack"

das ist auch schon das größte manko: warum riegelt der dsp limiter nicht sauber ab? selbst im programm "music" (ohne sub) und ohne eq änderungen zerrt die kiste bei limit wie sau. also wirklich wie sau. der limiter kommt viiiiiiiel zu spät oder passt nicht zum treiber/leistung der endstufe oder was auch immer - auf jedenfall ist der limiter quasi unbrauchbar. wenn die lampe lämpelt, explodiert der tieftöner schon gefühlt. es klingt aber weniger wie ein zerren von zuviel auslenkung, ich hab eher die eindruck die endstufe zerrt dann, bevor der 10'' treiber kapituliert.
ignorieren wir also den limiter, und schalten den gesunden menschenverstand ein, ists ne ganz brauchbare, relativ durchsetzungsstarke gut ausgestattete plastebox, die mit der echt guter optik, geringem gewicht und zahlreichen verwendungsmodi punkten kann. der dsp ist aber eher dezent leistungsfähig.

klanglich wirds ab gehobener partylautstärke anstrengend, und wirklich idiotensicher zum "mal eben mitgeben" ist die box aber aufgrund des "limiters" auch nicht. behalten werd ich sie dennoch, mit subunterstützung durch z.b. einen pyrit bass hat man recht flott und echt preiswert eine kleine relativ laute pa.


EDIT:
Leute, passt höllisch auf den Auto Standbye Mode auf!!! ich hab grad eine Trauung mit der Box gemacht. Klang super, tut. Aber:::: Dem Auto Standbye, der werksseitig aktiviert ist(hab ich nicht drauf geachtet) ging bei leiser Musik (Trauungen sind ca kein RocknRoll) mitten in der Moderation der Rednerin rein. Box einfach in Standby....zum kotzen. Wenn ihr die Box kauft, deaktiviert diesen blöden Standyby mit viel zu hohem Treshold damit es euch nicht ungewollt die Box mitten im Programm abschaltet...ärgerlich, dass sowas mit nem mikrotaster werksseitig aktiviert ist. eigentlich meine eigne blödheit, aber man kann ja auch nicht an alles denken. warum auch immer die box auch bei signal ausgeht...:(
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Herzlichen Glückwunsch!
KeineAhnungVonNix, 19.11.2018
Der Glückwunsch geht an Thomann! So gute Boxen zu diesem Preis? Unglaublich!!

Ich bewerte als hauptberuflicher DJ (20 Jahre in der Branche), der ansonsten keine Budget Boxen im eigenen Bestand hat.

Fangen wir mal mit den negativen Punkten an:
Ja, die Boxen rauschen recht stark im Leerlauf. Das ist auch unabhängig von der eingestellten Lautstärke. In ganz leisen Umgebungen könnte das störend sein. Für mich als DJ ist es zumeist nicht relevant. 1000 Watt ist Peak. RMS? 250? 300? 350? Irgendwo da liegt es wohl. Ein weiterer negativer Punkt ist tatsächlich dieser völlig sinnfreie Standby Knopf. Braucht kein Mensch. Bitte abschaffen!!

Das war es auch schon. Der Rest ist fantastisch! Verarbeitung ist super, Optik ebenfalls. Material ist ähnlich wie z.B. bei der RCF Art Serie oder auch der Evox J8. Scheint mir robust. Der Tragegriff oben ist perfekt gesetzt. Die Box lässt sich wunderbar händeln. Der DSP bzw. die Einstellmöglichkeiten an diesem sind der Wahnsinn! Das, was Thomann in der Artikelbeschreibung stehen hat, gibt nicht ansatzweise das wieder, was tatsächlich damit geht. Viel mehr, als in der in der Beschreibung steht! Super! Achja....mir kommt der DSP auch sehr bekannt vor...EV lässt grüßen. Das Gute am DSP ist auch, dass sich hier tatsächlich sofort hörbare Klangveränderungen ergeben. Ich habe schon feste DSP Presets von anderen namhaften Herstellern erlebt, wo sich erstmal für das Ohr fast gar nichts tut. Die generellen Anschlussmöglichkeiten an der Box sind auch völlig ausreichend. Bluetooth wäre vielleicht noch ein gutes Gimmick. In der Praxis brauche ich das als DJ aber eigentlich nicht.

Und dann zum Sound. Bekanntlich ist das ja immer Geschmackssache und daher subjektiv. Was der Eine gut findet, findet der Nächste total doof. Ich finde den Sound wirklich gut. Diese Box braucht sich ganz sicher nicht hinter namhaften Herstellern von vergleichbaren 10 Zoll Tops verstecken, die locker mal das Doppelte oder noch mehr kosten. Getestet sowohl Fullrange mit Musik aus der Konserve (Einstellung DJ), als auch in Verbindung mit 2x 12 Zoll Sub, getrennt am DSP der Box bei 80 und auch bei 100 Hz. Würde man eine Box für 199,- Euro behalten, die völlig doof klingt, nur weil sie billig ist? Nein! Für Mist wären auch 199,- Euro zu viel Geld. Hier bekommt man für 199,- Euro aber was richtig feines! Natürlich würde ich diese Box als Paar nicht Fullrange für Partys als Beschallung für den Mainfloor einsetzen. Sie klingt zwar auch Fullrange wirklich gut, aber selbstverständlich fehlt es dann untenrum an Druck. In Verbindung mit 2x 12 Zoll aktiv Subs hat sich ein wunderbares Klangbild ergeben (laut und leise), mit ordentlich Druck. Das wird natürlich auch mit 15 oder 18 Zoll Subs funktionieren. Mit ein oder 2 Subs sind diese Tops wunderbar als kleine und doch leistungsstarke Beschallung für den Mainfloor zu verwenden, bei wirklich gutem Sound und toller Optik. Als DJ würde ich, mit passender Sub Unterstützung, die Grenze so bei ca. 120 Personen setzen. Standard bei Familienfeiern als DJ liegt zu 75% bei 50-100 Personen. Das passt also fast immer.

Für mich stellt sich nur noch die Frage, wie man diese gute Box so günstig herstellen kann? Was bleibt da noch übrig, wenn man Herstellungskosten, Logistik und Vertrieb dagegen rechnet? Egal, ich freue mich als Kunde natürlich darüber, so günstig ein Paar gute Boxen kaufen zu können. Klare Kaufempfehlung!

Achja, Langlebigkeit kann ich natürlich noch nicht beurteilen. Es wurden nur die ersten Eindrücke bewertet.

EDIT zur Langlebigkeit nach 8 Monaten relativ regelmäßiger Nutzung (vielleicht 12x eingesetzt): Bei einer Box ist nun bereits der erste, wenn auch kleine Defekt aufgetreten, der eine weiteren Einsatz aber unmöglich macht und daher die Box zur Reparatur zu Thomann geschickt werden muss. Das senkt einen Tick das Vertrauen in die Box, wenngleich in Sachen Sound weiter uneingeschränkte Freude herrscht, da wirklich gut, in Verbindung mit einem aktiven 15 Zoll Sub, getrennt bei 120Hz.
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Sound
Verarbeitung
Für den Preis unschlagbar!
jan.wo, 25.03.2018
Ich habe mir die Box bestellt als Topteil. Verwende sie sowohl drinnen als auch draußen.
Da sie einen eingebauten DSP hat fällt eine Aktive Frequenzweiche weg und ich habe sie direkt am XLR Ausgang vom Sub-Rack hängen (2x LMB-212).
Die Box harmoniert super mit den doppel 12ern und macht ordentlich laut ohne dabei schrill oder verzerrt zu klingen.
Wenn man keinen Subwoofer möchte dann kann man da auf die 12" oder 15" Variante zurückgreifen wobei man sagen muss das die 10er auch für kleine Veranstaltungen ohne extra Sub reichen.

Als einzigen Negativen Punkt sehe ich den Lüfter da er sich nicht abschaltet aber er ist nicht störend. Aber ich bin da auch sehr pingelig da mir bereits eine Herkömmliche Festplatte zu laut ist ;)

Ganz klare Kaufempfehlung!!!!!!
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