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CH
Es hätte eine gute Bewertung werden können...
Aber leider gehört Zivix die Gitarre um die Ohren gehauen. Denn in dem Maße wie Idee, Midischnittstelle, Software und Preis positiv hervorzuheben sind, haben sie bei der Hardware bzw. Verarbeitung leider komplett versagt. Mehr dazu gleich...
Zunächst sei gesagt, dass mir die Gitarre sehr viel Freude bereitet, denn sie verbindet wie kein anderes mir bekanntes Instrument "normales" analoges Gitarrenfeeling mit der weiten Welt der Synthie- bzw. Midi-Sounds. Wer hier abwinkt und denkt, er wüsste bereits was das bedeutet, übersieht schnell, dass der eigentliche Reiz darin liegt, das eine mit dem anderen klanglich zu kombinieren. Und zwar nicht nur zweifach sondern dreifach, denn beide Midi-Ausgänge können theoretisch parallel genutzt werden bzw. 2 verschiedene Midi-Klangerzeuger gleichzeitig angesteuert werden. Daraus ergeben sich fantastisch viele Möglichkeiten, die bei mir viel Neugier und Kreativität geweckt haben. Oder man benutzt die Midi-Sounds wie ein Multi-Effektgerät, mit dem Unterschied, dass der Effekt nicht auf dem Gesamtsignal der Gitarre sondern auf jedem einzelnen angeschlagenen Ton (oder Akkord) liegt. Das ist etwas völlig anderes und garantiert Gänsehaut-Momente.
Die mitgelieferte Jamstik-Software ist einfach zu bedienen und bietet gute Presetsounds, die sich über verschiedene Parameter verändern und als neue Sounds speichern lassen.
Der normale Sound der Gitarre bzw. des Humbuckers ist ok, ohne jeden Anspruch auf einen besonders außergewöhnlichen Klang.
Jetzt das große Aber: Ich musste die Gitarre zweimal zurückschicken, denn nach nur ein paar Tagen bzw. Spielstunden sind jeweils die Midi-Stecker nach innen weggeknickt bzw. haben sich gelöst. Wie kann man nur auf die Idee kommen, diese direkt auf eine Platine zu löten. Das ist schlampig und ohne jegliche Praxistauglichkeit. Ja ich weiß, dass Jamstik ein Crowdfunding-Projekt ist und ich weiß auch zu schätzen, dass Wert darauf gelegt wurde, die Gitarre zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt zu bringen, aber hier wurde leider nicht weit genug gedacht. Ich habe die 2 Midikabel bzw. Stecker nach den anstandslosen Reparaturen von Thomann jetzt fest mit Klebeband an der Gitarre fixiert und hoffe, dass sie lange halten. Und ich hoffe, dass Jamstik diesen Fehler in den kommenden Versionen ausmerzt bzw. sich etwas besseres einfallen lässt.
Dennoch überwiegt nach den Startschwierigkeiten die Freude über diese insgesamt gut umgesetzte Idee einer Midi-Gitarre. Wer offen und interessiert an neuen Möglichkeiten der Klangerzeugung oder wie ich eher vertrauter mit einer Gitarre als mit einem Keyboard ist und trotzdem die elektronischen Sounds liebt, sollte hier zugreifen.
Wer ein paar Klangbeispiele möchte, kann sich gern diese Songs anhören, hier steuert der eine Midi-Output einige Jamstik-Sounds und der andere einen Arturia Microfreak an. Ein paar Samples sind auch noch dabei, ansonsten ist alles in einem Rutsch eingespielt bzw. aufgenommen (allerdings ohne den analogen Gitarrenausgang). Spaß!
Zunächst sei gesagt, dass mir die Gitarre sehr viel Freude bereitet, denn sie verbindet wie kein anderes mir bekanntes Instrument "normales" analoges Gitarrenfeeling mit der weiten Welt der Synthie- bzw. Midi-Sounds. Wer hier abwinkt und denkt, er wüsste bereits was das bedeutet, übersieht schnell, dass der eigentliche Reiz darin liegt, das eine mit dem anderen klanglich zu kombinieren. Und zwar nicht nur zweifach sondern dreifach, denn beide Midi-Ausgänge können theoretisch parallel genutzt werden bzw. 2 verschiedene Midi-Klangerzeuger gleichzeitig angesteuert werden. Daraus ergeben sich fantastisch viele Möglichkeiten, die bei mir viel Neugier und Kreativität geweckt haben. Oder man benutzt die Midi-Sounds wie ein Multi-Effektgerät, mit dem Unterschied, dass der Effekt nicht auf dem Gesamtsignal der Gitarre sondern auf jedem einzelnen angeschlagenen Ton (oder Akkord) liegt. Das ist etwas völlig anderes und garantiert Gänsehaut-Momente.
Die mitgelieferte Jamstik-Software ist einfach zu bedienen und bietet gute Presetsounds, die sich über verschiedene Parameter verändern und als neue Sounds speichern lassen.
Der normale Sound der Gitarre bzw. des Humbuckers ist ok, ohne jeden Anspruch auf einen besonders außergewöhnlichen Klang.
Jetzt das große Aber: Ich musste die Gitarre zweimal zurückschicken, denn nach nur ein paar Tagen bzw. Spielstunden sind jeweils die Midi-Stecker nach innen weggeknickt bzw. haben sich gelöst. Wie kann man nur auf die Idee kommen, diese direkt auf eine Platine zu löten. Das ist schlampig und ohne jegliche Praxistauglichkeit. Ja ich weiß, dass Jamstik ein Crowdfunding-Projekt ist und ich weiß auch zu schätzen, dass Wert darauf gelegt wurde, die Gitarre zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt zu bringen, aber hier wurde leider nicht weit genug gedacht. Ich habe die 2 Midikabel bzw. Stecker nach den anstandslosen Reparaturen von Thomann jetzt fest mit Klebeband an der Gitarre fixiert und hoffe, dass sie lange halten. Und ich hoffe, dass Jamstik diesen Fehler in den kommenden Versionen ausmerzt bzw. sich etwas besseres einfallen lässt.
Dennoch überwiegt nach den Startschwierigkeiten die Freude über diese insgesamt gut umgesetzte Idee einer Midi-Gitarre. Wer offen und interessiert an neuen Möglichkeiten der Klangerzeugung oder wie ich eher vertrauter mit einer Gitarre als mit einem Keyboard ist und trotzdem die elektronischen Sounds liebt, sollte hier zugreifen.
Wer ein paar Klangbeispiele möchte, kann sich gern diese Songs anhören, hier steuert der eine Midi-Output einige Jamstik-Sounds und der andere einen Arturia Microfreak an. Ein paar Samples sind auch noch dabei, ansonsten ist alles in einem Rutsch eingespielt bzw. aufgenommen (allerdings ohne den analogen Gitarrenausgang). Spaß!
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