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Überzeugender Nachfolger des GT-1B, aber nur bedingt Alternative zum GX-10
Bin vor vielen Jahren vom GT-10B auf das kompaktere GT-1B gewechselt und war damit so zufrieden, dass ich es mir, nachdem es nach vielen Jahren durch schlechte Behandlung meinerseits kaputt gegangen ist, trotz inzwischen denkbarer Alternativen, noch mal geholt habe.
Ende 2025 wurde ich nicht zuletzt aufgrund des attraktiven Preises von thomann zum Kauf des GX-10 motiviert, insbesondere da es (wenn auch nur mit zusätzlichem Adapter) bluetoothfähig ist. Dadurch ist es mit einer Leadsheet-App auf dem Tablet möglich, aus den Leadsheets heraus, sowohl Backing-Tracks als auch Original-Stücke zum Üben abzuspielen (ich spiele in einer Cover-Band) sowie beim Wechseln der Leadsheets in der App automatisch die Sounds des GX-10 umzuschalten. Gerade live sehr praktisch, da der Tanz auf den Fußschaltern zwischen den Stücken entfällt.
Als jetzt Anfang 2026 das GX-1B herauskam, hoffte ich die Kompaktheit des GT-1B mit der Bluetooth-Fähigkeit des GX-10 verbinden zu können. Vielversprechend am GX-1B war auch, dass es wirklich auf den Bass zugeschnitten ist und einige Effekte enthält, die im GX-10 fehlen.
Für sich betrachtet ist das GX-1B ein fantastisches Gerät mit den Boss-typischen Vorteilen wie z.B. die überragende Audio- und Effekt-Qualität, Ausstattung, Robustheit und Kompaktheit.
Gegenüber dem GT-1B sehe ich folgende Vor- und Nachteile beim GX-1B:
(+) Moderneres Erscheinungsbild mir Farb-Displaly und Mehrfarben-LEDs.
(+) Bluetooth-Audio zum Üben.
(+) Bluetooth-Midi zur Anbindung von Bluetooth-Fußpedalen.
(+) Mehr Amp-Simulationen und mehr, teilweise bessere Effekte.
(+) 3 Effekt Slots (statt 2 beim GT-1B).
(+) Besserer Tuner, der noch dazu automatisch aktiviert wird , wenn Fusspedal in Ruhestellung.
(-) Fehlender Input-Level-Control. Nachteilig wenn man mehrere Bässe hat mit unterschiedlichem Ausgangs-Pegeln.
(-) Fehlender Effekt um Pickup-Sound zu modifizieren (z.B. zwischen Humbucker und Singel-Coil).
(-) Das Tracking des Octavers und des Bass-Synth sind meiner Meinung nach nicht signifikant besser als beim GT-1B.
Imsgesamt erweist sich das GX-1B damit aus meiner Sicht als überzeugender Nachfolger des GT-1B.
Gegenüber dem GX-10 sehe ich folgende Vor- und Nachteile beim GX-1B:
(+) Mehr bassspezifische Amp-Simulationen und Effekte. Insbesondere bietet der GX-1B einen Enhancer und Bass-Synth.
(-) Fehlender Input-Level-Control. Nachteilig wenn man mehrere Bässe hat mit unterschiedlichem Ausgangs-Pegeln.
(-) keine Midi-Steuerung über Bluetooth von einer App auf dem Tablet heraus sondern nur über Midi Fußschalter.
Insgesamt erweist sich das GX-1B damit aus meiner Sicht nur bedingt als Alternative zum GX-10.
Alles in allem habe ich mich aufgrund der besseren Bluetooth-Fähigkeiten und der Input-Level-Control-Möglichkeit trotz fehlendem Enhancer entschieden, beim GX-10 zu bleiben.
Wer aber mit den genannten fehlenden Features beim GX-1B kein Problem hat, ist mit diesem bestens bedient.
Vielen Dank an thomann bei dieser Gelegenheit für die perfekte Dienstleistung seit inzwischen vielen vielen Jahren der Inanspruchnahme meinerseits.
Ende 2025 wurde ich nicht zuletzt aufgrund des attraktiven Preises von thomann zum Kauf des GX-10 motiviert, insbesondere da es (wenn auch nur mit zusätzlichem Adapter) bluetoothfähig ist. Dadurch ist es mit einer Leadsheet-App auf dem Tablet möglich, aus den Leadsheets heraus, sowohl Backing-Tracks als auch Original-Stücke zum Üben abzuspielen (ich spiele in einer Cover-Band) sowie beim Wechseln der Leadsheets in der App automatisch die Sounds des GX-10 umzuschalten. Gerade live sehr praktisch, da der Tanz auf den Fußschaltern zwischen den Stücken entfällt.
Als jetzt Anfang 2026 das GX-1B herauskam, hoffte ich die Kompaktheit des GT-1B mit der Bluetooth-Fähigkeit des GX-10 verbinden zu können. Vielversprechend am GX-1B war auch, dass es wirklich auf den Bass zugeschnitten ist und einige Effekte enthält, die im GX-10 fehlen.
Für sich betrachtet ist das GX-1B ein fantastisches Gerät mit den Boss-typischen Vorteilen wie z.B. die überragende Audio- und Effekt-Qualität, Ausstattung, Robustheit und Kompaktheit.
Gegenüber dem GT-1B sehe ich folgende Vor- und Nachteile beim GX-1B:
(+) Moderneres Erscheinungsbild mir Farb-Displaly und Mehrfarben-LEDs.
(+) Bluetooth-Audio zum Üben.
(+) Bluetooth-Midi zur Anbindung von Bluetooth-Fußpedalen.
(+) Mehr Amp-Simulationen und mehr, teilweise bessere Effekte.
(+) 3 Effekt Slots (statt 2 beim GT-1B).
(+) Besserer Tuner, der noch dazu automatisch aktiviert wird , wenn Fusspedal in Ruhestellung.
(-) Fehlender Input-Level-Control. Nachteilig wenn man mehrere Bässe hat mit unterschiedlichem Ausgangs-Pegeln.
(-) Fehlender Effekt um Pickup-Sound zu modifizieren (z.B. zwischen Humbucker und Singel-Coil).
(-) Das Tracking des Octavers und des Bass-Synth sind meiner Meinung nach nicht signifikant besser als beim GT-1B.
Imsgesamt erweist sich das GX-1B damit aus meiner Sicht als überzeugender Nachfolger des GT-1B.
Gegenüber dem GX-10 sehe ich folgende Vor- und Nachteile beim GX-1B:
(+) Mehr bassspezifische Amp-Simulationen und Effekte. Insbesondere bietet der GX-1B einen Enhancer und Bass-Synth.
(-) Fehlender Input-Level-Control. Nachteilig wenn man mehrere Bässe hat mit unterschiedlichem Ausgangs-Pegeln.
(-) keine Midi-Steuerung über Bluetooth von einer App auf dem Tablet heraus sondern nur über Midi Fußschalter.
Insgesamt erweist sich das GX-1B damit aus meiner Sicht nur bedingt als Alternative zum GX-10.
Alles in allem habe ich mich aufgrund der besseren Bluetooth-Fähigkeiten und der Input-Level-Control-Möglichkeit trotz fehlendem Enhancer entschieden, beim GX-10 zu bleiben.
Wer aber mit den genannten fehlenden Features beim GX-1B kein Problem hat, ist mit diesem bestens bedient.
Vielen Dank an thomann bei dieser Gelegenheit für die perfekte Dienstleistung seit inzwischen vielen vielen Jahren der Inanspruchnahme meinerseits.
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Besser als erwartet!
Als langjähriger User des GT 1 B war ich sehr gespannt auf den Nachfolger.
Habe ihn erst seit gestern, aber schon die ersten Recordings damit gemacht und kann sagen, es klingt alles besser als bei dem Vorgänger.
Die Bedienung ist nahezu identisch, das äußere Erscheinungsbild gefällt mir noch besser.
Super ist die automatische Aktivierung des Tuners, wenn das Volume-Pedal auf null steht.
Das Nichtvorhandensein eines DI Out stellt für mich als Profi kein Problem dar, vom Veranstalter werden eigentlich immer DI Boxen gestellt.
Auch bin ich froh das GX 1B notfalls mit Batterien betreiben zu können, habe schon defekte Netzteile auf der Bühne erleben müssen. Alles in Allem ein tolles Gerät zu einem fairen Preis.
Habe ihn erst seit gestern, aber schon die ersten Recordings damit gemacht und kann sagen, es klingt alles besser als bei dem Vorgänger.
Die Bedienung ist nahezu identisch, das äußere Erscheinungsbild gefällt mir noch besser.
Super ist die automatische Aktivierung des Tuners, wenn das Volume-Pedal auf null steht.
Das Nichtvorhandensein eines DI Out stellt für mich als Profi kein Problem dar, vom Veranstalter werden eigentlich immer DI Boxen gestellt.
Auch bin ich froh das GX 1B notfalls mit Batterien betreiben zu können, habe schon defekte Netzteile auf der Bühne erleben müssen. Alles in Allem ein tolles Gerät zu einem fairen Preis.
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Yes, strike!
Nach dem ersten Abend - nur über Kopfhörer.
Hintergrund: Experimentierfreudiger Bassist, der sehr gerne auch "extreme" Effekte ausprobiert, gerne zu offenen Jam Sessions geht. Hab eine Vitrine voller Effekte, auch hochwertige Sachen.
Also: Das Ding ist für mich ein Volltreffer. Hatte vor einiger Zeit hier und da schon einmal bezahlbare Multieffekte, die schlussendlich meist schon wegen der Bedienung wieder aussortiert wurden. Das Ding hier ist für mich der Game Changer, direkter Zugriff auf einzelne Effekte mit den schicken Hexa-Schaltern (sieht auch noch hübsch aus im Betrieb ;-) ), absolut selbsterklärend. Hab jetzt zwei Stunden rumgedaddelt, mir die ersten drei eigenen Sound gebastelt, Fußschalter und Pedal frei konfiguriert, mega.
Es gäbe bei der Vorstellung üble Kommentare von wegen "wieder ein Amateurboard, kein DI, unprofessionell". Kurzer Blick auf den Preis: Der entspricht dem Basisboard und der Akku-Stromversorgung meines bisherigen Session-Boards - OHNE Effekte. Und hier ist alles an Board, hab gerade einen coolen Synth Sound gebaut mit Octaver, Zerre, Phaser und Pitch Stifter auf dem Pedal, "Signatur-Sound" in 5 Minuten. Gute Boss-style Verarbeitungsqualität (das Expression-Pedal muss man sich in einiger Zeit noch einmal anschauen), schönes Display, Batteriebetrieb mit Standard-Akkus (!!), absolut Gigbag-freundlich und wie erwähnt sehr cooles Bedienungskonzept. Ich bin begeistert.
Die Sounds müssen noch durch den Reality Check am Amp, aber ich bin zuversichtlich. Was Zerre und Amp Sim angeht: Hört sich erst einmal über hochwertige Kopfhörer ganz gut an, ist aber auch nicht meine Baustelle, ich suche die "harten" Effekte, und da kommen mir so Sachen wie Slicer, Space Echo, Twirl Delay und ähnliches in freier Konfiguration sehr entgegen.
Wenn es das mal in groß geben würde (gleiches Bedienkonzept, hochwertiger DI Ausgang, noch ein paar Schalterchen, könnte ich dafür gutes Geld ausgeben. Aber erst einmal bin ich mit dem kleinen Kerl gut beschäftigt.
Hintergrund: Experimentierfreudiger Bassist, der sehr gerne auch "extreme" Effekte ausprobiert, gerne zu offenen Jam Sessions geht. Hab eine Vitrine voller Effekte, auch hochwertige Sachen.
Also: Das Ding ist für mich ein Volltreffer. Hatte vor einiger Zeit hier und da schon einmal bezahlbare Multieffekte, die schlussendlich meist schon wegen der Bedienung wieder aussortiert wurden. Das Ding hier ist für mich der Game Changer, direkter Zugriff auf einzelne Effekte mit den schicken Hexa-Schaltern (sieht auch noch hübsch aus im Betrieb ;-) ), absolut selbsterklärend. Hab jetzt zwei Stunden rumgedaddelt, mir die ersten drei eigenen Sound gebastelt, Fußschalter und Pedal frei konfiguriert, mega.
Es gäbe bei der Vorstellung üble Kommentare von wegen "wieder ein Amateurboard, kein DI, unprofessionell". Kurzer Blick auf den Preis: Der entspricht dem Basisboard und der Akku-Stromversorgung meines bisherigen Session-Boards - OHNE Effekte. Und hier ist alles an Board, hab gerade einen coolen Synth Sound gebaut mit Octaver, Zerre, Phaser und Pitch Stifter auf dem Pedal, "Signatur-Sound" in 5 Minuten. Gute Boss-style Verarbeitungsqualität (das Expression-Pedal muss man sich in einiger Zeit noch einmal anschauen), schönes Display, Batteriebetrieb mit Standard-Akkus (!!), absolut Gigbag-freundlich und wie erwähnt sehr cooles Bedienungskonzept. Ich bin begeistert.
Die Sounds müssen noch durch den Reality Check am Amp, aber ich bin zuversichtlich. Was Zerre und Amp Sim angeht: Hört sich erst einmal über hochwertige Kopfhörer ganz gut an, ist aber auch nicht meine Baustelle, ich suche die "harten" Effekte, und da kommen mir so Sachen wie Slicer, Space Echo, Twirl Delay und ähnliches in freier Konfiguration sehr entgegen.
Wenn es das mal in groß geben würde (gleiches Bedienkonzept, hochwertiger DI Ausgang, noch ein paar Schalterchen, könnte ich dafür gutes Geld ausgeben. Aber erst einmal bin ich mit dem kleinen Kerl gut beschäftigt.
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B
Kompakt und wertig
Boss typisch, ist das Pedal got verarbeitet und das Blau macht an. Die Ausstattung ist gut, mit Tuner und KH Ausgang. Die 99 Presets sind allerdings dürftig, da haben mich nur sehr wenige Effekte angesprochen. In die Programmierung neuer Sounds bin ich nicht eingestiegen. Dafür hätte ich mich mit dem Manual auseinandersetzen müssen und dazu war ich zu faul. Letztlich habe ich dieses Multieffektgerät wie auch alle anderen von Boss, Zoom und Vox zurück gesendet ( Sorry Thomann, tut mir leid, dass ich Euch so viel Mühe mache), da es mich nicht überzeugt hat. Es ist kompakter und leichter als ein Pedalboard, ist ruckzuck angeschlossen, aber ich bekomme mit meinem Board einfacher meine Sounds hin. Viele der möglichen Sounds, die dieses Pedal bietet, interessieren mich auch gar nicht. Also mache ich weiter, wie bisher. Ach ja - preislich ist das Boss Gerät natürlich wesentlich günstiger als mein Pedalboard…
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D
Tolles Gesamtpaket, aber nicht perfekt.
Satter Sound, lebhaft und hat eine tolle Dynamik. Boss hat hier aber auch genug Erfahrung.
Mehr als ausreichend Verschiedene Verstärker, Lautsprecher, IR Loader (PC, Mac) Effekte und Mikrofone sind dabei.
Es können sämtliche Kombinationen an Effekten und Verstärker eingestellt werden.
Bluetooth Koppelung ist zuverlässig und gut für Backingtracks.
Stromversorgung mit 9V, USB-C, 4x AA Batterie oder Akku lässt keine Wünsche offen. Da kein DI Ausgang vorhanden fehlt also lediglich die 48V Phantomspeisung. Unterwegs mit USB-C Powerbank ist mein Favorit.
Looper, Tuner per Pedal und noch so kleinteilige Einstellungen wie Hall, Octaver, Kompressoren, Fuzz und sonstigen abgedrehten Sounds sind dabei. Main EQ sowieso. So muss ich nicht jeden Amp manuell auf bestimmte Frequenzen einstellen. Aber auch das geht, da jedes Preset einen eigenen EQ bereitstellen kann.
Die Presets von Boss habe ich getestet, kurze Zeit später aber meine eigenen 2-3 sinnvollen Speicherplätze belegt. Die Klassiker Amps und Boxensimulation klingen in meinen Ohren sehr authentisch.
Ampeg Fliptop mit 1x15 oder einen Ac360 mit 2x15 sowie ein Fender Bassmann mit 4x10 oder den SVT Ampeg Klassiker mit 8x10 ist dabei. Und die kann man mischen mit anderen Lautsprechern. Also
Fliptop mit 2x15 oder 8x10. Auch Darkglass spielt mit. IRs kann man wie erwähnt nachladen. Ist meiner Meinung nach aber nicht nötig. Finde die installierten schon ganz gut. Wenn es denn überhaupt welche sind.
Es gibt noch sogenannte Studio, Concert, Crunch und weitere von Boss selbst gestalteten Amps und da merkt man, dass Boss sein Handwerk versteht. Über unsere PA klingt das richtig gut, wahrscheinlich immer irgendwie an Ampeg angelehnt und sehr Durchsetzungsstark. Wir spielen mit 2 zusätzlichen E-Gitarren und mein passiver Bass schneidet vom Sound mühelos durch, ohne dass ich jetzt ewig am EQ rumgedoktert habe.
Aktuell kommen ohne Ende Geräte die NAM, Captures oder Profiling fähig sind. Alles tolle Geräte, die Mega gut klingen. Diese sind aber in der Regel an einem Internetservice gebunden. Was ist in 3 Jahren? Was ist in 5 Jahren? Elektroschrott? Oder durch neue Features irrelevant geworden? Siehe NAM 1 zu NAM A2, auch wenn viele günstige Geräte zumindest damit umgehen können.
Das wird dem Boss Gerät wahrscheinlich nicht passieren. Es funktioniert autark und es kann auch kein Akku kaputt gehen.
Und kein zwanghafter Accountsupport notwendig.
Man kann die App oder die Software am PC nutzen. Muss es aber nicht. Ich nutze es nicht, weil das Gerät gut durchdacht ist.
Wer also ein kompaktes Multieffekt für den Bass mit einem stimmigen Preisleistungsverhältnis sucht, wird hier meiner Meinung nach fündig.
Und ich glaube, dass es wie die gute alte Tretmine ein Lebensbegleiter sein kein. :-)
Das Gerät hat aber auch Schwächen.
Verarbeitung ist insgesamt ok. Unterseite Kunststoff, Batteriefach Kunststoff und auch das Pedal ist aus Kunststoff. Ja, die Schalter und die Oberseite ist aus Metall, aber das ist nichts besonderes. Hier hat Boss auf jeden Fall gespart. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Kunststoff zum besseren gehört und auch auf der Bühne nicht kaputt gehen sollte.
Die Bedienung ist insgesamt zuerst komplex. Es hat zumindest bei mir schon eine Weile gedauert, bis ich wusste was ich wo einstellen kann. Das Board kann wirklich sehr viel und ob man das alles braucht?!
Ein fehlender DI Ausgang ist jetzt kein Drama, aber schade, denn so bleibt es häufig nicht das einzige Gerät auf der Bühne. Zu Hause oder im Proberaum aber wahrscheinlich irrelevant.
Kurzum. Für mich super.
Mehr als ausreichend Verschiedene Verstärker, Lautsprecher, IR Loader (PC, Mac) Effekte und Mikrofone sind dabei.
Es können sämtliche Kombinationen an Effekten und Verstärker eingestellt werden.
Bluetooth Koppelung ist zuverlässig und gut für Backingtracks.
Stromversorgung mit 9V, USB-C, 4x AA Batterie oder Akku lässt keine Wünsche offen. Da kein DI Ausgang vorhanden fehlt also lediglich die 48V Phantomspeisung. Unterwegs mit USB-C Powerbank ist mein Favorit.
Looper, Tuner per Pedal und noch so kleinteilige Einstellungen wie Hall, Octaver, Kompressoren, Fuzz und sonstigen abgedrehten Sounds sind dabei. Main EQ sowieso. So muss ich nicht jeden Amp manuell auf bestimmte Frequenzen einstellen. Aber auch das geht, da jedes Preset einen eigenen EQ bereitstellen kann.
Die Presets von Boss habe ich getestet, kurze Zeit später aber meine eigenen 2-3 sinnvollen Speicherplätze belegt. Die Klassiker Amps und Boxensimulation klingen in meinen Ohren sehr authentisch.
Ampeg Fliptop mit 1x15 oder einen Ac360 mit 2x15 sowie ein Fender Bassmann mit 4x10 oder den SVT Ampeg Klassiker mit 8x10 ist dabei. Und die kann man mischen mit anderen Lautsprechern. Also
Fliptop mit 2x15 oder 8x10. Auch Darkglass spielt mit. IRs kann man wie erwähnt nachladen. Ist meiner Meinung nach aber nicht nötig. Finde die installierten schon ganz gut. Wenn es denn überhaupt welche sind.
Es gibt noch sogenannte Studio, Concert, Crunch und weitere von Boss selbst gestalteten Amps und da merkt man, dass Boss sein Handwerk versteht. Über unsere PA klingt das richtig gut, wahrscheinlich immer irgendwie an Ampeg angelehnt und sehr Durchsetzungsstark. Wir spielen mit 2 zusätzlichen E-Gitarren und mein passiver Bass schneidet vom Sound mühelos durch, ohne dass ich jetzt ewig am EQ rumgedoktert habe.
Aktuell kommen ohne Ende Geräte die NAM, Captures oder Profiling fähig sind. Alles tolle Geräte, die Mega gut klingen. Diese sind aber in der Regel an einem Internetservice gebunden. Was ist in 3 Jahren? Was ist in 5 Jahren? Elektroschrott? Oder durch neue Features irrelevant geworden? Siehe NAM 1 zu NAM A2, auch wenn viele günstige Geräte zumindest damit umgehen können.
Das wird dem Boss Gerät wahrscheinlich nicht passieren. Es funktioniert autark und es kann auch kein Akku kaputt gehen.
Und kein zwanghafter Accountsupport notwendig.
Man kann die App oder die Software am PC nutzen. Muss es aber nicht. Ich nutze es nicht, weil das Gerät gut durchdacht ist.
Wer also ein kompaktes Multieffekt für den Bass mit einem stimmigen Preisleistungsverhältnis sucht, wird hier meiner Meinung nach fündig.
Und ich glaube, dass es wie die gute alte Tretmine ein Lebensbegleiter sein kein. :-)
Das Gerät hat aber auch Schwächen.
Verarbeitung ist insgesamt ok. Unterseite Kunststoff, Batteriefach Kunststoff und auch das Pedal ist aus Kunststoff. Ja, die Schalter und die Oberseite ist aus Metall, aber das ist nichts besonderes. Hier hat Boss auf jeden Fall gespart. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Kunststoff zum besseren gehört und auch auf der Bühne nicht kaputt gehen sollte.
Die Bedienung ist insgesamt zuerst komplex. Es hat zumindest bei mir schon eine Weile gedauert, bis ich wusste was ich wo einstellen kann. Das Board kann wirklich sehr viel und ob man das alles braucht?!
Ein fehlender DI Ausgang ist jetzt kein Drama, aber schade, denn so bleibt es häufig nicht das einzige Gerät auf der Bühne. Zu Hause oder im Proberaum aber wahrscheinlich irrelevant.
Kurzum. Für mich super.
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W
Boss GX-1B Bass Effects Processor - Ein geniales Teil
Hab mir das Teil nun auch bestellt. Ein guter Freund hat dieses tolle Multieffektgerät schon seit einiger Zeit in Gebrauch. Ich konnte mir das Ding ausleihen und bin seit dem restlos begeistert. Die Bedienung ist supereinfach und die Möglichkeiten die Tasten und Regler individuell zu belegen sind sehr praktisch. Der Sound ist amtlich (besser als mein GT-10B) aber nicht ganz so HiFi wie mein Helix HX Effects) im Life-Betrieb fehlt wohl ein Di-Out aber dafür passt das Boss GX-1B bequem in die Basstasche und eine externe Di-Box ist ja nicht teuer. Ich mag das Boss GX-1B so sehr, dass ich mir gestern selbst eins bestellt habe. Endlich ein robustes aber kompaktes Effektgerät mit geniale Bedienung und super Sound. Als "Schmankerl" gibts noch eine integrierte Bluethooth-Funktion um das Teil mit dem Handy bedienen zu können und um Bluethooth-Audio damit abzuspielen (Nutze ich um Drum Beats+ darüber abzuspielen). Fazit: Das Teil ist eine absolute Empfehlung und der Preis ist für das was es bietet mehr als in Ordnung.
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M
Für Aufnahmezwecke bestimmt gut - für Live-on-Stage nur bedingt tauglich.
Das GX-1B ist an und für sich ein tolles Gerät. Es bietet tolle Sounds, gute Editiermöglichkeiten am Gerät selbst, noch besser über PC. Leider für mich im Live-Betrieb nicht so tauglich: Die schnelle Umschaltmöglichkeit zwischen mehreren Sounds ist nicht gegeben, nur über up/down. Im Livebetrieb sollte dies aber zumindest für 3 oder besser noch 4 Sounds über dedizierte Taster möglich sein, wie z.B. beim ME-90b aus dem selben Haus. Ich bevorzuge - für häufiges An-/Ausstecken in der Regel auch Klinkenbuchsen, die mit dem Gehäuse verschraubt sind, leider Fehlanzeige hier. Muss also leider zurück.
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