Hier kommt unsere Compilation mit zehn der berühmtesten Instrumental-Songs. Im wahrsten Sinne des Wortes ohne Worte! 😉
1. Meco: Star Wars Theme / Cantina Band
Die Fangemeinde konnte vom Star Wars-Theme einfach nicht genug bekommen. Und so erklomm der amerikanische Musikproduzent und Posaunist Meco (Domenico) Monardo den Gipfel der Instrumental-Aufnahmen, indem er sagenhafte zwei Millionen Exemplare seiner Disco-Version von „Star Wars Theme / Cantina Band“ verkaufte. Damit sicherte er sich übrigens auch einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde.
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2. Hans Zimmer: Pirates of the Caribbean – He’s a Pirate
Geht es um Instrumental-Hits, darf Filmmusik-Genius Hans Zimmer in der Aufzählung nicht fehlen. Oscars, Golden Globes, Grammys: Unangefochten ist er der erfolgreichste deutsche Filmkomponist der Gegenwart. Seine erste Oscar-Nominierung erhielt er 1989 für den Film „Rain Man“, womit er zugleich seinen Durchbruch in Hollywood markierte. Neben etlichen weiteren wurde auch sein Track „He’s a Pirate“, den er zusammen mit Klaus Badelt für den Film „Fluch der Karibik“ schrieb, absoluter Kult.
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3. The Allman Brothers Band – Jessica
Zu einem längst legendären Klassiker der Instrumental-Hits entwickelte sich der 1973 veröffentlichte Titel „Jessica“ der amerikanischen Rockband „The Allman Brothers“. Gitarrist Dickey Betts hatte ihn nach seiner Tochter benannt und sich damit zugleich zur Hommage vor dem Gypsy-Jazz-Gitarristen Django Reinhardt verbeugt: Der Song lässt sich mit zwei Fingern der Greifhand spielen. Über Jahrzehnte wurde er zum Standard der Classic-Rock-Radiosender. Bonmot am Rande: Wenn ihr nach den Lyrics von „Jessica“ googelt, erscheint dort „Kein Songtext vorhanden“. Dinge gibt’s, die gibt’s gar nicht.
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4. Jean-Michel Jarre – Oxygène IV
Maßgeblich trug Jean-Michel Jarre dazu bei, dass Synthie-Sounds salon- und tanzflächenfähig wurden. Und er musste sich durchaus gegen Unverständnis und Verwirrungen durchsetzen. Nachdem die Platte mit „Oxygène IV“ auf den Markt kam, wurde sie von einigen Käufern an die Plattenfirma zurückgeschickt. Die glaubten nämlich, sie sei fehlerhaft, weil am Anfang ein Rauschen zu hören war. Laut Jarre war das allerdings Absicht. Er hatte mit dem Synthesizer-Wind lediglich das Knistern und Knacken seines altersschwachen Tonbandgerätes überdeckt.
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5. Vangelis – 1492 Conquest of Paradise & Chariots Of Fire
Auch der griechische Komponist Vangelis gehört zu den Vorreitern der elektronischen Musik, wobei seine Kreativität sich in unterschiedlichsten Genres von New Age bis Rock, Pop und mehr austobte. 2008 hatte die Nationale und Kapodistrias-Universität Athen ihm sogar die Ehrendoktorwürde verliehen. Sein Track „Chariots of Fire“ war die erste Synthesizer-Filmmusik, die einen Oscar gewann. Und „Conquest of Paradise“ wurde zum Einmarschlied für den Boxer Henry Maske.
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6. Gershon Kingsley / Hot Butter – Popcorn
Komponist und Bandleader Gershon Kingsley war einer der ersten, der mit dem Moog-Synthesizer experimentierte und als echter Pionier die elektronischen Sounds für seine Songs nutzte. 1972 stand der Instrumental-Titel „Popcorn“ erstmals in Frankreich auf Platz 1 der Hitparade, wurde der größte Hit des Jahres, verbreitete sich daraufhin weltweit und führte in etlichen Ländern wochenlang die Charts an. Als sich der Erfolg abzeichnete, nahmen Hot Butter ein ganzes Album vorwiegend mit Coverversionen wie „Telstar“ und „Amazing Grace“ in Synthesizer-Fassung auf.
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7. The Ventures – Walk-Don’t Run
Mit mehr als 100 Millionen Tonträgern dürfen „The Ventures“ sich die Auszeichnung als meistverkaufende Instrumentalband auf die Stirn kleben. In den 1960er-Jahren trug die Instrumental-Rock-Band maßgeblich dazu bei, die E-Gitarre weltweit bekannt zu machen. In den USA landeten fast 40 ihrer Alben in den Charts, 17 schafften es in die Top 40. Als Hommage an die Musiker hatte Fender Mitte der 90er eine Limited Edition der Ventures-Gitarrenserie – eine Jazzmaster, eine Stratocaster und einen Fender Jazz-Bass – mit von der Band festgelegten Specs herausgebracht, Aria Guitars und Wilson Brothers Guitars zogen nach. Insbesondere die Wilson Brothers Gitarre ist eng an das einstige Mosrite-Design angelehnt.
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8. Carlos Santana – Samba Pa Ti
Es war der Song, bei dem sich alle auf jeder Party ganz nah rückten. Gitarrenheld Carlos Santana lieferte mit „Samba Pa Ti“ einen Instrumental-Hit, den irgendwann so ziemlich jeder mitsingen konnte, obwohl er keinen Text hatte, und dessen ausdrucksstarke Riffs die Nachwuchsgitarristen in jedem Gitarrenshop erklingen ließen. Wer das Intro einmal gehört hatte, konnte den Ohrwurm kaum mehr loswerden. Das Interessante daran: Santana schrieb den Song, nachdem er einen Jazz-Saxophonisten vor seine Wohnung spielen gesehen hatte. Offensichtlich spielte er seine Gitarre mit dem Ausdruck eines Saxophons, eine perfekte Symbiose.
9. Safri Duo – Played-A-Live (The Bongo Song)
Grenzenlose Party ist beim Bongo-Song „Played-A-Live“ der dänischen Perkussion-Band Safri Duo angesagt. Reichlich Trommel-Drive wird hier mit elektronischen Sounds und wuchtigen Basslinien derart verwoben, dass man eigentlich gar nicht anders kann als mitzutanzen und zu zucken, wie der Chemieschüler im Musikvideo. Mitsingen geht nicht so gut; schließlich gibt es keinen Text. Aber wie viele weitere der sehr speziellen Band ist der Song ein absoluter Stimmungsgarant.
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10. Fleetwood Mac – Albatross
Und schlussendlich wollen wir uns noch mal vollkommen entspannt zurücklehnen. Noch immer unvergessen ist der Instrumental-Song „Albatross“ der Rockband Fleetwood Mac. Die Band mit der ikonischen Besetzung um Mick Fleetwood, Peter Green sowie John und Christine McVie hat mit etlichen Songs Musikgeschichte geschrieben. Und bei „Albatross“ hat Peter Green eindrucksvoll vorgemacht, wie layed-back man die E-Gitarre bearbeiten kann, ein echter Meister seines Fachs eben.
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Dein Feedback: Instrumental-Songs
Klar, eine solche Liste kann nur lückenhaft sein. Und bei all jenen, die wir in der Kürze des Artikels nicht genannt haben, entschuldigen wir uns schon jetzt. Welcher Instrumental-Song ist dein persönlicher Favorit? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!
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