Hans Thomann Senior 100 Jahre
100 Jahre Hans Thomann Senior – ein Gedenken

100 Jahre Hans Thomann Senior – ein Gedenken

Das Licht bricht nur schwach durch die Fenster an diesem regnerischen Februartag. Durch die angelehnte Tür kann man leise das Gewusel und Treiben im Ladengeschäft wahrnehmen. Irgendwo in der Brass-Abteilung testet gerade ein Kunde eine Trompete. Aus der PA-Halle wummert Bass durchs Gemäuer.

Es riecht nach Holz und altem Papier. An den Wänden hängen unzählige Fotos. Zeitzeugnisse, Momentaufnahmen. Die Kinder, die Familie, reich gedeckte Tische. Ein Opel Admiral, daneben sein stolzer Besitzer. Und immer wieder Musik.

Thomann in den 80er Jahren, zu sehen Gabriele & Hans Thomann Junior in der Synthi-Abteilung

Thomann in den 80er Jahren, zu sehen Gabriele & Hans Thomann Junior in der Synthi-Abteilung

Der Schreibtisch in Hans Thomann Seniors altem Büro im ersten Stock des Ladens ist nahezu unverändert; von seinem Bürostuhl aus hatte er einen guten Blick auf den Dorfweiher und die kleine Kapelle im Herzen Treppendorfs. Ein Idyll in Oberfranken; damals wie heute.

Der Blick schweift weiter, der gesamte Raum sprüht vor Erinnerungen. In jeder Ecke stapeln sich Andenken. Aberdutzende Aktenordner mit Verträgen und Rechnungen bis zurück in die 50er Jahre, Herstellerkataloge aus längst vergangenen Zeiten, Kisten voller Bleistifte mit den früheren Firmenlogos.

Alte Visitenkarten und Aufkleber mit dem früheren Firmenlogo. Auch die Postleitzahl ist hier noch vierstellig... dies änderte sich erst im Jahr 1993 auf die 96138

Alte Visitenkarten und Aufkleber mit dem früheren Firmenlogo. Auch die Postleitzahl ist hier noch vierstellig … dies änderte sich erst im Jahr 1993 auf die 96138

Gabriele Röder-Thomann kramt herum. “Mein Papa hat alles aufgehoben”, sagt sie begeistert. Die Rührung in ihrer Stimme ist nicht zu überhören. Und mit jeder Erinnerung, die ihr an diesem Vormittag durch die Hände gleitet, wird klar, dass auch sie einmal nichts wegwerfen wird. Nichts, was für ihre Familiengeschichte und die Anfänge des Musikgeschäfts ihres Vaters steht.

 

Ein Ausnahme-Musiker in schwierigen Zeiten

Hans Thomann Senior wird am 26. Februar 1922 in eine Treppendorfer Bauernfamilie geboren. Eine Familie, in der Musik die Ausnahme ist. Vater Johann, gelernter Maurer, ist ein sehr strenger Mann, der fast nur den Hof im Sinn hat. Er wünscht sich, dass sein Sohn einen handwerklichen Beruf erlernt und den Familienhof irgendwann weiterführt.

Sobald Hans Senior laufen kann, hilft er tüchtig mit. Früh morgens, noch vor dem Frühgebet, treibt er die Kühe auf die Weide. Jeder Tag ist ein Arbeitstag. Er schuftet von früh bis spät.

Doch mit jedem neuen Tag reift in ihm auch ein Gedanke, ein sehnlicher Wunsch. Er möchte nicht sein Leben lang Äcker pflügen, Ställe ausmisten und Getreide einbringen. Hans Senior möchte spielen. Am liebsten Trompete.

Hans Thomann Senior mit Trompete

Hans Thomann Senior mit Trompete

Der Vater hat allerdings wenig Verständnis für seine Ideen. Im Gegensatz zu Mutter Elisabeth. Sie hat ein offenes Ohr für die Liebe ihres Erstgeborenen. Sie steckt ihm immer wieder heimlich Geld zu. Das Budget für die erste Trompete, für die Noten, später für den Musiklehrer, der das Potential in Hans Senior erkennt und fördert. Der Traum wird langsam Realität.

 

Wanderjahre und Ehehafen

“Er war so talentiert”, schwärmt Tochter Gabriele von ihrem Vater, der sich als Autodidakt selbst Saxophon, Hawaii-Gitarre und Klarinette spielen beibringt. Während seiner Wanderjahre nach dem Zweiten Weltkrieg macht er als erste Trompete und begabter Artist Karriere im Circus Hellas. Doch nicht nur das.

Die Zirkus-Combi mit Akkordeon, Geige, Schlagzeug und Saxophon. Hans Thomann Senior (rechts) am der Trompete

Die Zirkus-Combi mit Akkordeon, Geige, Schlagzeug und Saxophon. Hans Thomann Senior (rechts) an der Trompete

Er bildet sich später unter Professor Richard Stegmann, bereits zu Lebzeiten eine Trompeten-Koryphäe, am Bayerischen Staatskonservatorium für Musik in Würzburg weiter und nimmt dafür sogar die damals beschwerliche und stundenlange Reise mit Fahrrad und Bahn auf sich. Und natürlich erlebt man ihn auf unzähligen Bühnen in seiner Heimat als virtuosen und gefühlvollen Blechblasmusikanten.

Der Arbeitsvertrag mit dem Zirkus Hellas aus dem Jahr 1947

Der Arbeitsvertrag mit dem Zirkus Hellas aus dem Jahr 1947

Mit seiner Barbara, Rufname “Betty”, heiratet er Ende Mai 1958 nicht nur die Liebe seines Lebens – er hat in ihr auch die Frau gefunden, die ihn bei seiner immerwährenden Leidenschaft für Musik bedingungslos unterstützen wird.

 

Vom Bauernhof zum Musikhaus

Ein Stapel Schwarz-Weiß-Fotos liegt auf dem alten Schreibtisch. In schöner Handschrift sind Bandnamen vermerkt. Nur anhand der Frisuren ist zu mutmaßen, wie weit die Fotos zurückgehen. “Das waren die irren Jahre, alles Kunden von uns. Die waren alle so oft hier. Und wir waren eigentlich immer im Geschäft, immer am Arbeiten. Die ganze Familie”, berichtet Gabriele. Das sei ja auch normal, wenn das Elternhaus gleichzeitig der Nabel der Musikerwelt ist.

Historisches Foto aus dem Laden Mitte 70er Jahre

Historisches Foto aus dem Laden Mitte 70er Jahre

Das Musikhaus Thomann gründet Hans Senior im Jahr 1954 auf dem Hof von Mutter und Vater, zunächst als Wandergewerbe. Während andernorts die Deutsche Nationalmannschaft gegen Ungarn spielt und den Weltmeister-Titel als “Wunder von Bern” nach Hause holt, sitzt Hans Thomann Senior nach getaner Hof- und Feldarbeit auf seinem Motorrad und besucht abends Musikkapellen beim Proben in Kneipen und Kellern. Mit im Gepäck zahlreiche Instrumente, die er mit Gewinn an Mann und Frau bringt.

Hans Thomann Senior mit den Musikanten aus Mühlhausen, mit denen er regelmäßig auftrat

Hans Thomann Senior mit den Musikanten aus Mühlhausen, mit denen er regelmäßig auftrat

Dieselben Kunden werden sich Jahre später an ihn erinnern und in Scharen sein Musikhaus in Treppendorf besuchen. Hans Thomann Senior hatte sich auf seinen nächtlichen Touren einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Und die Kunden kommen gerne, wegen der konkurrenzlos guten Preise, der Möglichkeit zur Ratenzahlung, und weil man in Treppendorf auch immer Musik machen kann; egal zu welcher Zeit.

Das Familienanwesen der Thomanns an der Hauptstraße in Treppendorf

Das Familienanwesen der Thomanns an der Hauptstraße in Treppendorf

 

Vom Musikhaus zum Unternehmen

Das Musikhaus wächst mit den Jahren und Jahrzehnten. Doch obwohl die Ausmaße immer größer werden, immer mehr aus- und umgebaut wird, und immer mehr Kunden ins kleine Treppendorf strömen, bleibt Hans Thomann Senior bescheiden und bodenständig. Eine wichtige und wertvolle Charaktereigenschaft, die er seinem Nachwuchs weitergibt. 

Früher ausgewählte Gitarren an der Stange... heute hängen die Instrumente an der "Wall" im Shop, ungefähr 1500 Stück

Früher ausgewählte Gitarren an der Stange … heute hängen die Instrumente an der „Wall“ im Shop, ungefähr 1500 Stück

Ehefrau Betty schenkt ihrem Mann fünf Kinder: Elisabeth, die erste Tochter, erblickt 1959 das Licht der Welt. Gabriele wird zwei Jahre später geboren. Im August 1962 bekommen die Eheleute einen Sohn: Hans Thomann Junior. 1964 kommt schließlich Tochter Doris auf die Welt und dreieinhalb Jahre später der zweite Sohn, Stefan.

Brass & Drums: schon immer eine gute Mischung, Laden Anfang der 80er Jahre

Brass & Drums: schon immer eine gute Mischung, Laden Anfang der 80er Jahre

Noch heute arbeiten alle Thomann-Kinder im Musikhaus. Hans Thomann Junior übernimmt am 01. Januar 1990 das Zepter als Chef des Unternehmens. Schwestern und Bruder sind direkt geblieben oder nach einigen Arbeitsjahren fernab des väterlichen Betriebs zurückgekehrt. Selbst einige Enkel- und Urenkelkinder werden in späteren Jahren mit in die Firma einsteigen.

Die Geschwister Thomann

Und Hans Thomann Senior ist selbst nach der Übergabe an seine Kinder jeden Tag weiterhin mittendrin – Ruhestand ist für ihn ein Fremdwort. Das Musikhaus Thomann, ein Familienbetrieb durch und durch.

 

Das digitale Zeitalter wartet

Doch Thomann erobert auch die Welt, vor allem digital. Die Nutzung des Internets als Kanal für Online-Musikalien-Bestellungen feiert im Jahr 1996 Premiere in Treppendorf. Von da an überschlagen sich die Ereignisse. Hans Thomann Senior tritt einen Schritt zurück und beobachtet, wie seine Kinder das Unternehmen mit ihren Ideen und Visionen formen und zu bisher ungeahnten Erfolgen führen, während die Jahre vorbeifliegen.

Erste Website von Thomann 1996

Erste Website von Thomann 1996

Die Bewunderung für die Fähigkeiten seines Nachwuchses spiegeln sich heute auch in dem, was Gabriele über ihre Geschwister erzählt. Mit viel Wertschätzung spricht sie über die vergangenen Jahre, über die Herausforderungen und wie jeder seine Talente ins Unternehmen einbringt. “Manchmal frage ich mich wirklich, wo die Kraft herkommt, diese Energie. Es ist wohl nach wie vor die Leidenschaft, die uns leitet und antreibt.” Sie erzählt von der besonderen Herzlichkeit und Vertrautheit im Umgang. Und von der Lockerheit, die jeder Mitarbeiter in Treppendorf spürt und lebt. “Hier brennt jeder für seine Aufgabe und übt sie mit Feuereifer aus. Da hat niemand Angst, sich die Hände auch mal schmutzig zu machen”, schwärmt Gabriele. “Musiker halt!”

Musikhaus Thomann heute

Musikhaus Thomann heute

Hans Thomann im Versand

Hans Thomann im Versand

In der Gitarrenabteilung im Thomann-Shop in Treppendorf

In der Gitarrenabteilung im Thomann-Shop in Treppendorf

Lichtabteilung von Thomann

Lichtabteilung von Thomann

Das wäre ja auch schon damals so gewesen, wenn die Kunden vor der verschlossenen Ladentür standen, weil Vater Hans Senior noch auf dem Feld beschäftigt war. “Da wurde halt dann einfach angepackt und kurzerhand beim Heueinfahren geholfen, damit es schneller ging.” Eine Mentalität, so liebenswert wie typisch für die oberfränkische Region, in der das Musikhaus Thomann nach wie vor agiert, auch wenn der Weltkonzern seit Kurzem ein Milliardenunternehmen ist.

 

Der Abschied

Im Jahr 2004 verabschiedet sich Hans Thomann Senior von der Bühne des Lebens. Er hinterlässt seiner Frau Betty und den Kindern ein florierendes Unternehmen mit starkem Fundament. 

Am 26.02.2022 wäre er 100 Jahre alt geworden – und er würde sicher staunen, was seine Kinder in seiner Abwesenheit aus dem Geschäft gemacht haben. Wie sie sich behaupten konnten, gegen Unkenrufe, Online-Versand-Riesen und zuletzt eine weltweite Pandemie.

Hans Thomann Senior

Hans Thomann Senior

In Treppendorf stehen die Zeichen auf Zukunft. Hans Thomann Junior investiert, wie sein Vater schon damals, jeden Gewinn zurück in die Firma. Gesundes Wachstum statt Umsatz-Maximierung um jeden Preis. Langfristige Kundenbindung durch vorzüglichen Service, ein umfangreiches Sortiment sowie gute und günstige Produkte – das waren und sollen die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren bleiben.

Die Kinder und Enkelkinder von Hans Thomann Senior stehen heute für die Werte, die ihr Vater und Großvater vorgelebt hat. Sie führen das Unternehmen in seinem Sinne weiter, immer mit dem Wunsch vor Augen, den Menschen das Musizieren näherzubringen und die Freude an der Musik zu fördern und für jeden erreichbar zu machen.

Luftaufnahme von Thomann heute

Luftaufnahme von Thomann heute

 

Ein Blick nach vorne …

Es hat mittlerweile aufgehört zu regnen. Die Sonne blitzt ein wenig durch den wolkenbehangenen Himmel. Gabriele Röder-Thomann stülpt den Deckel über die Fotobox und atmet ruhig aus. Der Blick zurück – manchmal ebenso wichtig, wie der Blick nach vorne.

In den kommenden Jahren steht viel an in Treppendorf. Das Ladengeschäft soll, einmal mehr, modernisiert und deutlich vergrößert werden. Aktuell entstehen bereits ein drittes Verwaltungsgebäude und ein großes Parkhaus für Kunden und Mitarbeiter. 2024 feiert das Musikhaus Thomann außerdem sein 70-jähriges Bestehen. Ein neues Kapitel wird geschrieben.

Und Hans Thomann Senior ist immer noch dabei. In der Leidenschaft seiner Kinder für die Musik, in ihrem Gespür für das Geschäft – und in den Herzen aller Mitarbeiter, die das Glück hatten, ihn noch kennengelernt zu haben. Ohne ihn und seine Passion wäre dies alles nie möglich gewesen.

Danke, Hans.

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Dominic hat als E-Gitarrist einer Alternative-Rockband etliche Clubs im deutschsprachigen Raum unsicher gemacht (die wenigsten davon mussten anschließend zu machen). Mit seiner Unplugged-Band steht er auch heute noch regelmäßig auf der Bühne.

18 Kommentare

    Echt cool und interessant! Thomann Rocks!!! Bin nun auch schon langjähriger Kunde,so einen Laden zu haben ist einfach ein Traum;)

    Hey hey Joe,

    lieben Dank für dein Vertrauen seit so vielen Jahren. Keep on rockin‘! 🤘

    Eine schöne Woche für dich!
    Franziska

    Ich kenne Hans Junior seit den 80er Jahren, meist sind wir uns bei der Musikmesse Frankfurt begegnet. Er schwärmte dann oft von seinen günstigen Einkäufen und dass er den Musikern damit gute Preise machen kann. Ich glaube, er ist bis heute so unterwegs und nicht abgehoben. Wahrscheinlich kann er sich auch noch an mich erinnern, obwohl ich selten dort war.
    Weiter so !

    Vielen Dank für die Anekdote, Gunnar! ❤️

    Beste Grooves
    Franziska

    Hans Thomann Sen. durfte ich kennenlernen, als Er zum Feierabend in der alten Gitarrenabteilung noch selbst die Rollläden herunterließ, und auch schaute das die Buben auch ja nicht etwas vergessen haben. Die Buben, -also die Verkaufsberater- und ich als Kunde wussten jetzt ist für heute Schluß, und ich bin dann nach vielen Stunden beim Thomann wieder ab nach Hause gefahren. Die Jungs von der Band und ich kommen demnächst wieder vorbei.
    Grüße aus Rheinhessen.

    Hallo Arnd,

    ach, wie schön 🥰 Wir freuen uns auf euren Besuch, ihr seid herzlich willkommen. 👋

    Liebe Grüße nach Rheinhessen

    Ich kannte Hans Thomann sehr gut.Rt kam sehr oft zu uns nach Steinsdorf, sein Motorrad reparieren.Immer die Trompete auf dem Rücken. Mein Vater hatte in Steinsdorf eine kleine Werkstatt. Sie haben oft zusammmen gesessen und erzählt.
    Heute bin ich stolz, dass mein Sohn in dieser Firma arbeiten darf!

    Liebe Waltraud,

    was für ein schöner Kommentar, danke dir. Deinen Sohn kenne ich. 😉

    Liebe Grüße an euch beide!

    Franziska

    Bei Thomann war ich 1975 zum ersten und nicht zum letzten mal. Wir haben damals alles was eine Band so braucht, beim Hans gekauft, auch der kleine Hans wie wir Ihn nannten hat schon fleißig mitgeholfen, er hatte schon den Schlafanzug an und holte die Sachen aus der Scheune. Ich habe alle meine Anlagen und Bässe bei Thomann gekauft, der letzte war ein Bass von Gerald Marleaux, ein super Gerät. Ich habe das Glück und wohne nur ca. 28 Kilometer von Thomann entfernt. Liebe Grüße an die Thomann Familie

    Thomann immer einen Besuch wert,.
    Super Preise und Qualität, in jeder Preisspanne, somit für jedermann etwas dabei.
    Freundliches und zuvorkommendes Personal und Chef.
    Wäre schön wenn 2022 wieder der jährliche Flohmarkt stattfindet könnte der ja die letzten zwei Jahre aufgrund der Pandemie ausgefallen ist.
    Das war und ist das muss eines jeden Musikers hier findet man jedesmal das ein oder andere Schnäppchen.
    Macht weiter so liebes Thomann Team !

    LG
    Roland

    Hallo Roland,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir hoffen auch, dass wieder Normalität einkehrt, was für die Durchführung des Flohmarkts Voraussetzung ist. Über Neuigkeiten informieren wir hier auf dem Blog.

    Ansonsten bist du auch so immer herzlich willkommen, vielen Dank für deine Besuche und dein Vertrauen. 🙂

    Mein Gott wie die Zeit vergeht!
    Ich sehe Hans Senior noch wie heute, als ich die Islinger Jugendblaskapelle 1974 gründete und die Blasinstrumente bei Thomann kaufte. Das Lager damals war in der Scheune. An den Dachbalken hingen alle Blechinstrumente. Jahre später kaufte der Musikverein Isling eine Verstärker- und Gesangsanlage, die uns dann schon Hans junior vorstellte und erklärte.
    Mit meiner Kundennummer 912 war ich, bzw. ist heute mein Sohn Oliver Kunde im Musikhaus Thomann.
    Ich wünsche der Familie Thomann mit ihren Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg, alles Gute und vor allem Gesundheit.
    Herbert Mahr, ehemaliger Dirigent des Musikverein Isling

    Da sagst du was, Herbert ☺️

    Eine dreistellige Kundennummer, wow. Die wurde anscheinend vererbt, wie schön 🥰 Lieben Dank für die vielen Wünsche. Für euch auch das Beste. 🙂

    Franziska

    Vielen Dank für diesen wirklich sehr guten Beitrag. Tolle Informationen und eine Familien-Firmengeschichte, die in der heutigen Zeit leider nicht mehr so oft vorkommt.

    Solche Unternehmen gibt es in der heutigen Zeit leider viel zu selten, da ja alles nur noch auf Gewinnmaximierung aus ist und der Zufriedenstellung der Aktionäre oder Teilhaber dient. Ich hoffe das die Familie den bisherigen Weg beibehalten kann und nicht irgendwann in die Finanzspiralen der heutigen Zeit reingezogen wird.

    Leider kann ich viel zu selten im Ladengeschäft vorbei schauen, da ich aus Norddeutschland komme… aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall immer.

    Hallo Mathias,

    du bist immer herzlich willkommen, wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch. 🙂

    Wir senden beste Grooves in den Norden!

    Ja, es war schon immer etwas besonderes, so eine Fahrt nach Treppendorf, oft legten wir die 180km in Fahrgemeinschaft mit der gesamten Band in einem einzigen Auto zurück. Ich selbst bin Jahrgang 1959 und weiß noch sehr genau, wie das damals in Treppendorf aussah. Später habe ich dann die ersten Gehversuche des Online-Handels beobachtet, damals hieß das noch „Netzmarkt“. Auch wenn es heute viel bequemer ist, bei Thomann online zu bestellen fahre ich trotzdem ab und zu wieder hin. Nur zum „gucken“ Das hat schon was…

    Vielen Dank für deine Besuche und deine Rückmeldung, Andy!

    Oh ja, Netzmarkt … Das waren noch die Anfänge unseres Online-Handels, heiei.

    Dann bis zu deinem nächsten Besuch in Treppendorf! 😊

    Ich kam in den frühen Siebzigern das erste Mal nach Treppendorf. Ich hatte gerade den Führerschein in der Tasche und durfte für meinen Vater für einen Fenderverstärker einen Trafo besorgen, der sonst nirgendwo aufzufinden war. Hans j. war da schon in der Firma und Vater Hans leitete das Geschäft von der Wohnküche aus. Kann mich an beide Personen noch deutlich erinnern. Beide waren engagierte Musiker, aber auch Verkaufstalente. Neben dem Trafo nahm ich auch noch ein D10 Kastenmikrofon (so hieß es , glaube ich) mit.

    Rick Roth

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