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schönes Set, praktisch im Koffer zu lagern und mit ziemlich gutem Gesamtklang. Es ist unbedingt darauf zu achten, Klammern für TomToms und Snare mitzubestellen (sind leider nicht im Koffer mit drin!)
Der T.Bone DC4000 Satz wurde von mir für den PA-Verleih als Ersatz für die vorher verwendeten AKG D112/ C418 gekauft deren KO-Faktor die mechanische Empfindlichkeit ist. Die Mikros sind im Sound gut, kommen aber vor allem im Höhenbereich leider überhaupt nicht an die Kondensatorkapseln ran. Für die HiHat Abnahme sollte daher auch unbedingt ein separates Mikro genutzt werden (Bisher habe ich diese immer mit dem C418 am Snare gut mit reingekriegt). Bei der Robustheit sind allerdings auch einige Abstriche zu machen, die Mikrohalterung ist nicht wirklich fest und musste von mir bereits bei zwei Mikrofonen repariert werden. Ausgezeichneten Sound und ein phänomenales Aufnahmespektrum haben die beiden enthaltenen Elektredmikros, die den Vergleich zu den von mir standardmäßig verwendeten C1000S Kondensermikros nicht scheuen müssen! Das Basedrummikro ist OK und bringt einen recht fetten Sound.
Das Set kam wie immer pünktlich und ein wenig zu viel umverpackt daher, wie man es von thomann gewohnt ist. der eigentliche Koffer macht einen soliden Eindruck und schützt die innenliegenden Microfone sehr ordentlich, diese liegen schön straff in den Aussparungen. Hab ich also unseren Drummer angerufen und zum Proberaum beordert, das Laptop und Audiointerface eingepackt, den Koffer nicht vergessen und ab. Da der Schlagzeuger mit nur einem Hängetom und einer Standtom spielt war sogar der Luxus drin, die Snare oben und unten abzunehmen. Leider war kein getrennter Raum für die Mische da, was das platzieren der Micros nicht vereinfachte, aber als tipp kann ich sagen, grade das experimentieren mit den Overheads und der Kick hat drastische Unterschiede ergeben, wenn es also nicht so klingt wie gewünscht, dann ist entweder das Schlagzeugset nicht wirklich gut, oder die Micros stehen falsch, aber an den Micros selber liegt es garantiert nicht! Das Kickmicrofon hab ich auch noch später für einen Bassamp "missbraucht" und die Overheads für eine stereoabnahme einer Akustikgitarre. Natürlich sind da ausgewiesene Spezialisten besser, aber für ein vernünftiges Demo braucht es auch da nicht mehr. Wenn man den bass noch mit d.i. Signal mischt (und eventuell die Phase dreht, genau wie bei der Snareabnahme mit zwei Micros), dann klingt das schon sehr amtlich! ach ja: auch wenn der Schlagzeuger eher einer von den "Grobmotorischen" ist, die Körbe der Micros können den eine oder anderen ungewollten Schlag mit dem Stick verkraften, ist aber besser, wenn man dann als mann(frau) am Mischpult keine Kopfhörer auf den ohren hat ;-)
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