So pimpt ihr euren Proberaum

So pimpt ihr euren Proberaum

#PracticeRoomDays

Hier findet ihr Produkttipps und -Tricks, die euch helfen, die Nutzung euren Proberaum zu optimieren. Ob es darum geht Platz zu sparen, Ordnung zu schaffen, Unfälle zu vermeiden, die Akustik zu verbessern oder einfach dem Raum ein fantastisches Aussehen zu verpassen: Hier sind ein paar Anregungen für euch, viel Spaß damit!

🎤🔌🎸🚥💡🍻


1. Kabelsalat

Wir alle wissen, wie es ist, über ein Kabel zu stolpern oder zumindest mit einem Boden voller „Kabelsalat“ konfrontiert zu sein. Das ist eine verbreitete Gefahr, die sich aber vermeiden lässt, wenn man die richtige Ausstattung hat wie beispielsweise Wandhaken für deine Kabel wie den Millenium Cable Holder. Ein anderer Weg, das Stolpern über Kabel zu vermeiden, ist die Anschaffung einer Kabelbrücke. Auch Kabelbinder sind ein unverzichtbares Zubehör, um alle deine Kabel ordentlich aufgewickelt zu haben und sie davon anzuhalten sich über den Boden zu schlängen wie eine Schlange im Dschungel! Und Codierringe schließlich können Kämpfe darum verhindern, wem das Kabel denn nun gehört!


2. (Nicht) fliegende Teppiche

Um euer Gear, besonders Drums, davon abzuhalten, über den Boden und durch den Raum zu rutschen, ist es ratsam einen Drumteppich zu kaufen. Ein weiterer Vorteil dieser Teppiche ist, dass sie die Oberfläche, auf der ihr steht, weicher machen. Und wenn ihr das für ein paar Stunden macht, können sie euch so manche Knie- und Rückenschmerzen ersparen. In den Wintermonaten können Teppiche den Raum auch ein bisschen wärmer und kuscheliger machen, indem sie Hitze speichern. Teppiche nehmen auch Einfluss auf die Akustik des Raums, da sie bestimmte ungewünschte Frequenzen absorbieren, die vom Fußboden reflektiert werden. Und schließlich: Sie sehen cool aus!


3. Haltet es zusammen!

Die ärgerlichste Sache beim Lernen neuer Songs ist zu versuchen, die Notenblätter auf dem Fußboden zu sehen oder sie dabei zu beobachten, wie sie vom Amp fallen und in alle Winde verstreut werden wie die das Laub der Bäume im Herbst. Besorgt euch doch einen Notenständer und erspart euch den Stress!


4. Mach’s dir bequem

Sofern ihr nicht jung und voller Energie seid, werdet ihr euch während der Probe irgendwann mal zum Spielen hinsetzen wollen. Viele Marken haben Hocker für Gitarristen, Bassisten und – selbstverständlich – Schlagzeuger im Programm … und die meisten sind sogar mit den Gesäßen von Keyboardern kompatibel! 😅

 


5. Höre deinen Amp!

Manchmal erlauben Größe und Schnitt des Raums nicht, den Amp auf einer Linie mit deinen Ohren zu platzieren, sodass sein Sound im (sehr lauten) Mix verloren geht. Eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen ist, einen Amp-Stand zu nehmen und deinen Amp damit hoch in deine Richtung zu kippen.


6. Nie wieder gebrochene Kopfplatten

Riskiert nicht, die Kopfplatte eurer Gitarre abzubrechen, was schnell passiert ist. Es ist schon peinlich genug, wenn sie umfiel, als ihr sie gegen eine Wand oder einen Amp gelehnt habt. Behandelt euer kostbares Instrument mit Respekt und holt euch doch einen Gitarren-/Bass-Ständer. Er bewahrt euch vor einer Menge Ärger …

 


7. Mikrofon-Stative

Die Auswahl des richtigen Mikrofonstativs hängt vom Verwendungszweck ab. Wenn es für eine(n) Sänger(in) sein soll, die/der kein Instrument spielt, ist wahrscheinlich ein gerades Stativ die beste Wahl, denn das spart eine Menge Platz auf dem Boden. Es besteht aus einem schweren, meist runden Fuß und einer geraden höhenverstellbaren Stativstange, an der das Mikro befestigt wird. Wenn der Sänger oder die Sängerin aber auch Gitarre, Bass, Keyboards oder Drums spielt, würde die gerade Stange zwangsläufig dem Instrument im Weg sein und wahrscheinlich für viel Frustration sorgen. In diesem Fall ist ein Mikrofonständer mit Galgen ideal. Diese Variante erlaubt es, die Mikro-Position sowohl vertikal wie horizontal zu justieren, was viel mehr Flexibilität bietet.


8. Lass den Raum toll klingen …

Jetzt kommt der Teil, bei dem der Prozess einen gut klingen Raum zu bauen ein wenig technisch wird … Raumakustikbearbeitung benötigt ein bisschen Recherche, Stunden des Zuhörens, ein gutes Paar Ohren und vielleicht sogar professionelle Unterstützung. Grundsätzlich bringt das die Suche nach reflektierenden Frequenzen mit sich, die den gewünschten Klang deiner Musik stören. Diese können entweder durch zu viele rechte Winkel im Raum entstehen, wenn die Decke zu niedrig ist oder wenn das Material der Wände, des Bodens oder der Decke schlechte Ergebnisse erzeugt. Diffusoren und Absorber können dabei helfen, diese ungewünschten Frequenzen aufzubrechen oder einzufangen. Aber ihre Aufstellung ist gar nicht so unkompliziert, wie du vielleicht denkst, denn jeder Raum ist anders.


9. Tritt ins Rampenlicht … und den Nebel!

Die Ausleuchtung ist ein sehr wichtiger Teil beim Üben. Ihr wollt mit genug Licht spielen, damit ihr seht, was ihr tut. Aber bedenke, dass ihr beim Live-Gig wahrscheinlich mit wenig Licht spielen werdet. Es könnte also von Vorteil sein, zum Beispiel ein paar farbenfrohe Lichtschläuche aufzuhängen. Oder ihr verwendet farbige LED-Fluter oder alternativ ein LED-Modul an der Wand oder den Wänden. Um noch mehr Atmosphäre für die Proben zu erschaffen, wie wäre es mit ein bisschen Nebel, zum Beispiel aus einer ADJ Fog Fury Jett oder einer anderen Nebelmaschine?


10. Haltet das Bier kühl!

In einem Proberaum kann es richtig heiß werden: Amps überhitzen, Körper schwitzen und Ideen glühen! Wasser zu trinken und nicht auszutrocknen ist sehr wichtig beim Musikspielen. Genauso wichtig ist aber auch ein kalter Softdrink oder ein kühles Bier zwischen den Schlücken Wasser 😉. Marshall hat das ultimative Musik-Accessoire kreiert: den Marshall Kühlschrank! Hey … Weihnachten kommt bald … 😉


Vom 5. bis einschließlich 11. November 2018 steigen unsere #PracticeRoomDays, insbesondere auf Facebook und Instagram. Es dreht sich alles rund um den Ort, wo alles beginnt: den Proberaum. 💘

Hilfreiche redaktionelle Artikel hier auf dem t.blog, Deals und allerlei Unterhaltsames warten während der neuen Mottowoche auf euch!

Wenn dir diese Vorschläge, wie du deinen Proberaum verbessern kannst, gefallen haben, lass es uns in den Kommentaren wissen. Und bitte poste auch weitere Vorschläge, wir wollen sie unbedingt hören!

Author’s gravatar
Meon ist Gitarrist und Blogger. Er arbeitet seit 7 Jahren bei Thomann und ist permanent von Musik, Musikern und Instrumenten umgeben.

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