10 Fun Facts aus der Musik

Viel Spaß mit unserer Top 10 der abgedrehtesten Geschichten. Vielleicht kennt ihr die ein oder andere sogar?!


Der Eurovision Song Contest ist weitaus mehr als ein Gesangswettbewerb. Immer wieder wurde Popgeschichte geschrieben. Wir schauen auf 10 legendäre Songs des ESC!

Der ESC ist ein Mega-Event mit Glitzer, Freudentränen, Künstler-Hype, epochalen Performances und allem, was Audio-, Licht- und Videotechnik auffahren können. Die besten Eurovision-Songs spiegeln sich nicht nur auf der Punktetafel des Musikfestivals. Sie wurden zum festen Bestandteil der Musikkultur.

1. ABBA – „Waterloo“ (Schweden 1974)

Die offensichtliche Wahl ist manchmal aus einem bestimmten Grund offensichtlich. „Waterloo“ gewann nicht nur Grand Prix Eurovision de la Chanson, wie er bis 2001 noch hieß. Vielmehr katapultierte der Song ABBA in die Pop-Unsterblichkeit. Er ist kurz, hell und makellos eingängig. Über fünfzig Jahre später bleibt er der ultimative Beweis, dass drei Minuten auf einer Eurovision-Bühne die Musikgeschichte verändern können.

ABBA – Waterloo (Official Music Video)

2. Nicole – „Ein bisschen Frieden“ (Deutschland 1982)

1982 gelang Nicole in Harrogate das Unglaubliche: Deutschlands erster ESC-Sieg. Der Song „Ein bisschen Frieden“ war keinesfalls kontrovers, keine Ecken und Kanten, einfach eine Message, die verbindender nicht sein könnte. Die damals 17-Jährige beeindruckte durch die bescheidene Performance mit ihrer weißen Gitarre, der engelhaften Stimme und der emotionalen Friedensbotschaft.

Nicole – Ein bisschen Frieden | Germany | Winner of Eurovision 1982

3. Lordi – „Hard Rock Hallelujah“ (Finnland 2006)

2006 mischte die finnische Band Lordi den bis dato eher konservativen ESC mit Monstermasken und Hardrock auf und holte sich den Sieg. In ihrer Heimat waren sie zu dem Zeitpunkt schon längst etabliert. In Athen begeisterten sie dann den Rest der Welt. Die Monsterrocker gewannen den ESC mit 292 Punkten und somit 44 Punkten Vorsprung vor Platz 2!

Lordi – Hard Rock Hallelujah (LIVE) | Finland | Grand Final | Winner of Eurovision 2006

4. Alexander Rybak – „Fairytale“ (Norwegen 2009)

Geigenbogen, großes Lächeln, sofortiger Refrain: „Fairytale“ fühlte sich an, als wäre es als Eurovision-Klassiker prädestiniert. Rybaks Sieg war dominant, aber der wahre Grund, warum der Song bis heute anhält, ist simpler: Er hat die typische Storybook-Energie einer Melodie, an die sich die Leute erinnern, nachdem man sie nur einmal gehört hat – ein Ohrwurm.

Alexander Rybak – Fairytale (LIVE) | Norway | Grand Final | Winner of Eurovision 2009

5. Lena – „Satellite“ (Deutschland 2010)

    Mit „Satellite“ fuhr Lena für Deutschland 2010 nach satten 28 Jahren wieder einen ESC-Sieg ein. Sie stand plötzlich wie die Sonne am Schlagerhimmel. Damals war allgemein die Rede vom „Wunder von Oslo“. Geradezu unverschämt frech ließ sie mit 246 Punkten die türkische Rockband maNga aus der Türkei hinter sich, die mit „We Could Be The Same“ nur auf 170 Punkte kam.

    Lena – Satellite – Germany Official Music Video – Eurovision 2010

    6. Loreen – „Euphoria“ (Schweden 2012)

    „Euphoria“ bewegte sich an der Grenze des perfekten modernen Eurovision-Songs. Der Song ist Tanz-Pop, aber spirituell, massiv, aber kontrolliert. Loreens Inszenierung machte die Performance zu etwas fast Ritualistischem, und der Song fühlt sich noch Jahre später frisch an.

    Loreen – Euphoria (Official Audio)

    7. Conchita Wurst – „Rise Like a Phoenix“ (Österreich 2014)

    Ein Bond-Thema aus einem anderen Universum, mit völliger Überzeugung gesungen. „Rise Like a Phoenix“ funktionierte, weil alle Elemente übereinstimmten: Stimme, Inszenierung, Silhouette, Botschaft, Drama. Conchitas Sieg wurde zu einem wegweisenden Eurovision-Moment. Und in der Perfektion mitsamt riesiger Stimmrange und Dynamik bleibt der Song bis heute majestätisch.

    Conchita Wurst – Rise Like a Phoenix (Austria) 2014

    8. Måneskin – „Zitti e buoni“ (Italien 2021)

    Måneskin machte den Eurovision Song Contest wieder gefährlich. „Zitti e buoni“ war roh, stilvoll und aufregend lebendig und verwandelte den Wettbewerb nach der Pandemiezeit in ein Rock-Revival. Unmittelbar nach dem ESC-Sieg startete Måneskin eine der größten internationalen Karrieren, die der Contest seit Jahrzehnten hervorgebracht hat.

    Måneskin – ZITTI E BUONI (Official Video – Sanremo & EUROVISION 2021 Winners)

    9. Käärijä – „Cha Cha Cha“ (Finnland 2023)

    Der Genre-Mix aus Heavy Metal und Pop von „Cha Cha Cha“ brachte den finnischen Rapper Käärijä beim ESC 2023 in Großbritannien ganz weit nach oben. Auch wenn er den Wettbewerb nicht gewann, belegte er schlussendlich den zweiten Platz und wurde mit seiner Botschaft, den Alltagsstress einfach wegzutanzen, zur ungekrönten Ikone.

    Käärijä – Cha Cha Cha | Finland 🇫🇮 | National Final Performance | Eurovision 2023

    Tommy Cash – „Espresso Macchiato“ (Estland – 2025)

    Mit einer Provokation mit Ansage, aber einem nicht minder humorvollem Auftritt, der mit zahlreichen Stilbrüchen gespickt war, startete Rap-Exzentriker Tommy Cash 2025 für Estland. Der verrückte Kaffee-Pop bescherte dem selbsternannten Post-Soviet-Rapper den dritten Platz und einen Skandal in Italien. Sogar der Vizepräsident des italienischen Senats hat sich damals eingeschaltet.

    Tommy Cash – Espresso Macchiato (LIVE) | Estonia | Grand Final | Eurovision 2025

    Fan-Favoriten und Feedback Eurovision Song Contest Songs

    Die größten Fan-Favoriten

    Neben den von den jeweiligen Jurys ermittelten Gewinnern gab es in all den Jahren immer auch Favoriten mit riesiger Fanbase. Nicht selten zeigte sich dabei das allgegenwärtige Motto: Provokation ist die beste Werbung. Und der ESC ist mit seiner immensen Reichweite immer auch eine Plattform, um Botschaften zu transportieren.

    Klar ist, angesichts der seit 1956 andauernden Geschichte des ESC kann eine Aufzählung der besten Songs nur lückenhaft sein. Jetzt bist du an der Reihe: Welche Acts und Songs haben dich besonders beeindruckt? Schreibe es uns gerne in die Kommentare!


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    Kommentare 5

    1. Harald aus F. sagt:
      zu 1: Ich hab mal gelesen, dass es vor Leo Fender (gegen all unseren Glauben) den Herrn Rickenbacker (Schweizer)/Beauchamp/Rossmeisl (Deutscher) 1931 in den USA eingefallen war, mal so nebenbei in ein kastiges Stück Holz, einen mit Draht umwickelten Hufeisenmagneten einzubauen (Hawaii-Gitarre) und Saiten darüber zu spannen. Das war wohl der tatsächliche, wenn auch nicht gerade weltaufweckende Beginn der e-Gitarre. In den 50ern entwickelte die Firma (mitlerweilen verkauft an F.C. Hall) die "Neck-Through-Bauweise"! Ob Rickenbacker allerdings Gitarre spielen konnte wage ich jetzt mal nicht anzuzweifeln. Dass Leo Fender allerdings nicht spielen konnte ist natürlich sehr traurig, da er nie in den Genuss kam seiner genialen Entwicklung selbst diese Hammer-Töne zu entlocken! Trotzdem Danke an alle, die unseren heutigen Babies den Weg bereitet haben!
    2. Harald aus F. sagt:
      zu 10: Ich glaube, Noriega gab auf weil: - ihm vom Headbangen schwindlig wurde - die Hütte in der er sich verschanzte einzustürzen drohte (deshalb ist rhythmisches Laufen oder Hüpfen auf Brücken verboten!) - er Ärger mit den spiesigen Nachbarn bekam weil sie zur Party nicht eingeladen waren - !SORRY!: die Kirche wiedermal teuflische Botschaften aus den Texten raushörte und ihn einfach raus schmiss - Seine Mama ihn zum Essen rief ("wie? er kam garnicht raus um sich zu ergeben???") Ist natürlich nur FUN! Es gibt viel zu viele Noriegas in dieser Welt und wenn uns die Musik friedlich von diesen Typen befreit, dann ist das der genialste Weg und ich kann nur sagen: ran an die Saiten, Felle, Tasten usw und lasst uns die Welt befreien!
    3. Harald aus F. sagt:
      zu 6: ... und Musikmachen ist angeblich auch gut für`s Gehirn! Das Texten, sich austauschen und mit unterschiedlichen Takten und Notenlängen jonglieren scheint unsere fremdsprachlichen und mathematischen Fähigkeiten zu verbessern! Außerdem gibt es Gärtner und Bauern, die Ihre Pflanzen beschallen um einen besseren Geschmack und schnelleres Wachstum fördern. Lasst die Leute ruhig über uns reden, vielleicht sollten sie selbst coolen Sound produzieren und hätten dann den Grips uns zu verstehen ;-)
    4. Angelos sagt:
      Zu 5.: es werden nur die ersten 8 Zeilen des Gedichts "Hymne an die Freiheit" als Nationalhymne verwendet.
    5. Sascha Shure sagt:
      7. stimmt nicht. William Rose hieß der Vater von W. Axl Rose und Axl war der Name seiner damaligen Band.

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