Der OD-9 mag zwar genau wie Dein altes Lieblingsgerät aussehen, aber das ist auch alles an Gemeinsamkeiten. Verbesserte Schaltkreise wie der JRC4558 IC liefern den ultraglatten, dynamischen Overdrive, nach dem die Gitarristen verrückt sind. Drive und Level Regler regeln die Stärke des Overdrives und der ausgehenden Lautstärke, während der Hi Boost/Hi Cut Tonregler die Presence anpasst. Von sanftem Weinen bis brüllendem Schreien, der OD-9 bietet dem Musiker die größte Bandbreite an verschiedenen Röhrensounds, die es gibt.
oft kopiert, nie erreicht
inkl. JRC45581C Chip
Charakteristik: Von sanftem Weinen bis brüllendem Schreien
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Phänomenaler Booster
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe den OD-9 gekauft, weil ich zwar seit 25 Jahren Gitarre spiele, aber noch nie einen (alten) Tubescreamer getestet habe. Also habe ich mich nach eingängiger Lektüre von Test- und User-Berichten für den Maxon OD-9 entschieden. Weil er a) klanglich eine sehr gute Reproduktion des TS 909 sein soll, b) von der Firma stammt, die in den 70ern und 80ern auch die legendären Tubescreamer für Ibanez gebaut hat und c) dem Original-Design sehr nahe kommt. Außerdem ist der True-Bypass für mich wichtig. Ich habe, wie gesagt, noch nie einen echten alten TS gehört und kann deshalb nicht beurteilen, wie nahe der Maxon OD-9 dem Original kommt, aber ich kann sagen: Das Pedal klingt phänomenal. Ich verwende es vor einem angezerreten Laney Lionheart, also nicht als Overdrive, sondern als Booster und bin hochzufrieden mit dem Ergebnis. Ein sahniger, mittiger Overdrive-Sound, der besonders mit einer Les Paul voll überzeugt (Level: 15 Uhr, Drive: 10 Uhr, Tone: 11 Uhr). So sollte das schon immer klingen. Dass der OD-9 (wie man das allen Tubescreamern nachsagt) die Bässe ausdünnt, stört mich nicht, sondern kommt mir im Zusammenspiel mit meinem eher basslastigen Lionheart gerade recht. Gibt's auch was zu meckern? Ja, der Fußschalter ist - gelinde gesagt - speziell. Man muss oft zwei Mal drauf treten, bis der OD-9 angeht. Und dass der OD-9 nicht ausgeht, wenn man auf den Schalter drückt, sondern erst, wenn man den Schalter loslässt, ist auch gewöhnungsbedürftig. Aber ich vermute mal: Wer das Originaldesign will, muss das eben in Kauf nehmen.
Vergleichshalber kann ich auf einen (alten) Ibanez TS-9DX und einen modifizierten TS-10 zurückgreifen, in den Tonehunter einen 808-er Chipsatz eingebaut hat. Der Maxon liefert den typischen, in den oberen Mitten betonten Tube Screamer Sound mit schlanken Bässen, ist aber meinem TS-9DX haushoch überlegen; er spielt sich runder, ist deutlich dynamischer, frischer und - was schon am ersten Ton bemerkbar ist - wesentlich transparenter. Leider kann ich keinen Vergleich mit der aktuellen Version des TS-9DX anstellen; für das im Vergleich muffig klingende "Vintage" Gerät würde sich aber nur ein Verrückter entscheiden. Im Verhältnis zu dem modifizierten TS-10 (soll exakt wie ein 808er klingen, konnte aber nie mit einem echten 808er nebeneinander vergleichen) gibt es keinen klaren Sieger. Während der Maxon sich aufgrund seiner hohen Transparenz besser eignet, einen bereits verzerrten Crunch zu einem im Mix hervorstechenden Leadsound aufzublasen, wirkt der TS-10 weniger aggressiv und weicher. Als Stand-Alone-Overdrive auf einen Clean-Sound wäre er nach meinem Geschmack die bessere Wahl. Der große Bonus des Maxon ist der absolut klangneutrale Bypass. Wenn die Stromanschlüsse auf dem Board richtig aufeinander abgestimmt sind, schaltet er auch praktisch geräuschfrei. Bei wirren Mehrfachverkabelungen aus unterschiedlichen Netzteilen fängt man sich allerdings ein deutliches "Plopp" ein (besonders störend, wenn das nachgeschaltete Echo noch an ist!). Fazit: Gigantischer Overdrive, den ich selbst jederzeit wieder kaufen würde und den ich nur wärmstens empfehlen kann.
Ich muss zugeben, dass ich bereits eine Menge an Overdrivern, Boostern, Verzerren ausprobiert habe und besitze. Der Maxon OD-9, der derzeit über einen Orange Tiny Terror und eine 212er Marshall Box läuft ist eine wohltuende Zeitreise in die Zeit des guten alten TS Sounds, den ich das Vergnügen hatte kennen zu lernen, aber leider nicht besitze. Aber, der Maxon OD-9 tröstet mich dennoch darüber hinweg, den der Sound Charakter ist definitv so sahnig, wie ich es Analog Fan gesucht habe. Die Ansteuerung eines Röhrenamps ist warm und garnicht so sehr Bass reduzierend wie bei den Kisten früher. Gut, es stimmt, es gibt viele ODs die ähnlich gut klingen und sogar einen Tick günstiger sind. Und es gibt Röhrentreter, die auch einen tollen und speziellen Sound bringen. Aber, wenn es nicht der Original TS ist, und der 6 Stringer diesen Vintage Sound eben so liebt, dann kommt der OD-9 einfach extrem gut. Vielleicht sogar, ist der OD-9 noch einen bisschen besser als das Original. Die Maxon Qualität ist wie immer überragend. Poties, Anschlüsse und Gehäuse sind ohne Tadel. Ich steh einfach auf diese Maxon Qualität. Einzig, die Bedienung und Einstellung ist wieder ein wenig Übungssache. Den guten Sound zu finden dauert ein wenig, wenn aber mal gefunden, wird der Musiker am anderen Ende des Kabels belohnt. Fazit: Der OD-9 von Maxon rockt einen direkt zurück in den Sound der guten alten Overdrive Zeit und der Gitarrenhelden.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.85 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 13 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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