Lange klaffte im BOSS-Sortiment eine Lücke: Kein Fuzz-Pedal!
Dank der jahrelangen Modeling-Erfahrung von Roland/Boss (erste Firma mit digitalem Modeling, VG-8 Virtual Guitar System 1995), sind diese drei Sounds nur in einem Aspekt von den Originalen zu
unterscheiden: Der Preis ist deutlich niedriger!
Vintage Sound der 60’ties & 70’ties
3 klassische Fuzz-Sounds in einem Pedal
präzises COSM-Modeling von Maestro FZ-1A, Fuzz Face und Octavia
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Das Fuzzed!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe ein Fuzz Pedal gesucht, eigentlich nicht nur eins. Als Freund der Originale hatte ich zunächst Fuzz Face und Octatia im Auge, aber jedes Pedal einzeln kaufen?!?! Dann fiel mit das BOSS FZ-5 ins Auge. Boss Pedale gefallen mir gut, also auf zum Antesten. Vorweggenommen - dieses Pedal fuzzed richtig! Von Leicht bis zur vollen Säge ist alles drin. Ob die Originale mit dem COSM Modeling (per Chip quasi) gut getroffen sind kann ich nur bedingt beurteilen, da ich nie ein Original gespielt habe. Der Sound ist allerdings beeindruckend und entspricht meiner Vorstellung vom Original. Sound der 60's und Hendrix pur! Von Purple Haze bis Satisfaction. Im Grunde muss man die Regler nur auf 12 Uhr stellen (entspricht dem gemodelten Original) und mit dem kleinen Regler in der Mitte das entsprechende Exemplar (Maestro FZ-1A, Fuzz Face, Octavia) auswählen. Nicht nur für Hendrix Freunde geeignet.
Die Zahl der Effektpedale, die ein klares Gitarrensignal in einen mehr oder weniger brachialen Ton umwandeln ist heute kaum noch überschaubar. Ich wollte ein Pedal, dass den Klang der Rockbands der sechsziger Jahr reproduziert. Früher hießen diese Teile Verzerrer, heute Fuzz, um sie von den Distortion- und Overdrivepedalen zu unterscheiden (denn das sind ja eigentlich auch Verzerrer). So einen Verzerrer wollte ich haben und habe mir den FZ5 von Boss zugelegt. Er hat ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis und bietet zudem gleich drei legendäre Verzerrermodell in einem Gehäuse: Soundreproduktionen des Maestro FZ-1A Fuzz Tone, des Dallas Arbiter Fuzz Face und Roger Mayers Octavia Fuzz. Das FZ5 ist superleicht zu bedienen: Mit dem mittleren Regler stellt man den Gerätetyp ein, der rechte Regler bedient den Ausgangslevel des Signals und der rechte bestimmt die Stärke der Verzerrung. Das FZ5 kann hinsichtlich der Verzerrungsstärke über die der Orginale hinausgehen, indem einfach der rechte Regler über die Mittenstellung hinweg eingestellt wird. Der Klang, den diese Verzerrertypen erzeugen, ist heute gewöhnungsbedürftig, bietet aber eine schöne Abwechslung beim Solospiel. Akkorde klingen mit diesen Teile, gleich ob Orginal oder FZ5, eher matschig. Vor einen verzerrenden Röhrenverstärker oder ein vorsichtig eingestelltes Overdrivepedel gepflanzt, kann man den Klang nochmals aufpeppen. Es lohnt sich, auch mit dem Volumeregler und dem Tonregler der Gitarre zu experimentieren. Wer ein vielseitiges, preiswertes und gut klingendes Verzerrerpedal sucht, ist mit dem FZ5 sehr gut bedient. Eine externe Stromversorgung ist allerdings angesichts des relativ hohen Stromverbrauchs zu empfehlen.
Der Boss FZ-5 ist wie seine Kollegen was die Verarbeitung betrifft scheinbar unzerstörbar, 100% Bühnentauglich und wie gewohnt äußerst kompakt. Nicht zuletzt deswegen, weil man sich dank der 3 in 1 Lösung die die Klassiker FZ-1, den Octafuzz und das Fuzz Face in einem Pedal verbindet, einen Haufen Platz am Pedalboard spart. Die Bedienung könnte einfacher nicht sein: Zwei Potis um sich seinen Sound herzurichten und einen um den jeweiligen Klassiker auzuwählen. Was den Sound betrifft kann die angenehme Kompaktlösung allerdings im direkten Vergleich nicht ganz mit den Originalen mithalten. Wenn man also nach einer exakten/preiswerteren Kopie der Original Fuzz Pedals sucht ist vom FZ-5 eher abzuraten. Was aber nicht heißt, dass man nicht trotzdem ganz interessante Sounds aus dem guten Stück holen kann. Bei moderaten Lautstärken sind zwar kaum Unterschiede zu erkennen. Wenn der Amp dann allerdings mal ein Drumset übertönen soll, tut der FZ-5 vor allem bei der Octavia Simulation Bei den Bässen nicht mehr ganz das, was er eigentlich sollte. Die Fuzz Face Version des FZ-5 hat dagegen generell untenrum etwas zu wenig. Einzig der Maestro lässt sich von leise bis laut wie sein Original Bruder spielen, was den FZ-5 für mich zum Fixbestandteil am Pedalboard macht. Alles in allem ist der FZ-5 zwar eine praktische Lösung, die aber die Originale trotzdem nicht ganz ersetzen kann.
8 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 8 Bewertungen:
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.2 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 3 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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