Dass die Lightshow visuell spektakulär sein soll, ist dein Anspruch als Techniker, Musiker oder DJ. Zugleich wird das heutzutage vom Publikum erwartet und sogar mit Selbstverständlichkeit gefordert. Das Auge hört bekanntlich mit.
Also müssen die entsprechenden Scheinwerfer her. Dafür bieten sich unterschiedliche Kandidaten an, nämlich Beam-Lights, Wash-Lights und Spot-Lights.
Lichtstrahl von eng und intensiv bis breit und weich
Beim Moving-Head-Beam ist der Lichtstrahl eng, schmal und sehr intensiv, ähnlich einem Laserstrahl, aber selbstverständlich nicht so stark gebündelt. Demgegenüber ist der Lichtstrahl beim Moving-Head-Wash weich, breit und diffus, üblicherweise mit weichen Kanten.
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Xpression 2000S Spot
Als Klassiker und Alleskönner wird schlussendlich der Moving-Head-Spot bezeichnet, der mit einem fokussierten und scharf begrenzteren Lichtstrahl die Beleuchtungsszenarien dieser Welt betritt, wobei sich der Zoom darüber hinaus stark variieren und somit verbreitern lässt. So viel als technisches Präludium. Schauen wir, was sich daraus ergibt.
Abstrahlwinkel – Circa-Angaben:
- Beam: 1 – 4°
- Standard-Wash: 10 – 60°
- Wash-Flood: 40 – 60° oder 90 – 120°
- Wash für Special Cases: 110 x 110° (Beispiel)
- Spot: ca. 3 – 30° (mit Zoom)
Was Bündelung und Fokussierung für die Strahlstärke bedeutet
Wie stark die Lichtstrahlen durch die verbaute Optik gebündelt und fokussiert werden, wirkt sich zugleich auf die erzielte Lichtleistung aus. Die Lichtstrahlen eines Beam-Scheinwerfers werden bei gleicher Wattleistung deutlich sichtbarer als bei einem Wash. Das Prinzip: Umso flächiger das abgestrahlte Licht verteilt wird, desto wattstärker müssen die verbauten Leuchtmittel sein.
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Xpression 2000W Wash
Verwendete Leuchtmittel und deren Resultate
Bei Beam-Scheinwerfern wird das Licht über eine leistungsstarke LED ausgespielt, die sogenannte Weißlicht-Engine. Stärken der Leuchtmittel um die 90 bis 100 Watt und mehr sind keine Seltenheit. Gleichzeitig bieten viele Modelle dann auch noch Gobo-Räder oder Prismen, was bei Scheinwerfern mit mehreren LEDs so kaum umsetzbar ist.
LED-Washlights werden in der aktuellen Ära zunehmend beliebter, zumal ihre integrierte Farbmischung besonders praktisch ist, da die meisten solcher Scheinwerfer mit LEDs in RGB, RGBA – Rot, Grün und Blau mit Amber – oder sogar RGBW, also Rot, Grün, Blau mit Weiß – ausgestattet sind. Aufgrund der Vielzahl der LEDs sind Farbfolien überflüssig oder, um es neudeutsch auszudrücken: „obsolet“.
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Xpression 2000B Beam
Der optische Aufbau von LED-Spotlights ähnelt im Prinzip dem von Beams, wird also zunächst über eine entsprechend stark gewählte weiße High-Power-LED erreicht. Die starke Watt-Leistung wird auch durch die verschiedenen Einschübe wie Gobo-, Farbräder und Prismen nötig. Diese höhere Leistung verlangt zugleich nach einer größeren und stärkeren Kühlung, was eben auch zu massiveren und teureren Komponenten sowie im Vergleich zu einem Wash zu einem massiveren Gehäuse führt.
Leuchtmittel von Beam, Wash und Spot:
- Beam: 1 WeiĂźlicht-Engine
- Wash: mehrere separate LEDs
- Spot: 1 High-Power WeiĂźlicht-LED
Farbmischung von RGBW bis Weißlicht und CMY-Farbrädern
In Sachen Farbmischung existieren beim Beam-Scheinwerfer mehrere Varianten. Zunächst die klassische Weißlicht-Engine mit einem Farbrad, wobei die Farben fest vordefiniert sind, aber auch die RGBW-Farbmischung.
Demgegenüber besitzen die meisten Wash-Lights eine freie Farbmischung – in der Regel RGB oder RGBW – und verfügen darüber hinaus in vielen Fällen über Pixelsteuerungen oder zusätzliche Effekte wie Hybrid oder Flower, woraus sich weitere Farbvarianten ergeben können.
Abgedrehter wird es bei den Spot-Moving-Heads. Ausgespielt über eine leistungsstarke LED werden die Farben via Farbrad dargestellt, wodurch schon mal Halb und Vollfarben möglich sind, eine Farbmischung in den meisten Fällen nicht. Bei teureren Moving-Heads gibt es allerdings auch noch die CMY-Farbräder, die dann wieder eine volle Farbmischung unterstützen. CMY steht dabei für Cyan, Magenta und Yellow, also Blaugrün, Purpurrot und Gelb.
Ăśbliche Einsatzbereiche der Movinghead-Modelle nach Bauart
Dass sich aus den Bauarten jeweils spezielle Einsatzzwecke ergeben, liegt auf der Hand. SchlieĂźlich wurden sie extra fĂĽr verschiedene Beleuchtungsaufgaben konzipiert.
- So wird der Beam häufig genutzt, um Punkte, Objekte oder Protagonisten auf der Bühne hervorzuheben oder auch dafür, spektakuläre, dramatische und vor allem durch die Luft fliegende Effekte zu erzielen. Beam Moving Heads kommen bevorzugt in großen Arenen und bei Outdoor-Events zum Einsatz.
- Demgegenüber eignen sich Wash-Lights vor dem Hintergrund des breiten Abstrahlwinkels sehr gut, um schöne Grundstimmungen zu erzeugen und die Bühne gleichmäßig auszuleuchten.
- Verbleibt noch der Spot. Nun, der kann – so er soll – beides. Spot-Lights sind Klassiker und werden als Alleskönner bezeichnet. Mit ihren variablen und hocheffizienten Fähigkeiten sind sie heutzutage von keiner amtlichen Bühne mehr wegzudenken.
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