Die Top 7 DAWs

Die beliebtesten werden hier enthüllt. Ist eure auch dabei?


Wenn man mit dem Computer Musik machen möchte, braucht man zu aller erst eine geeignete Software, damit aus der Hightech-Schreibmaschine auch eine sogenannte „Digital Audio Workstation“, kurz DAW, werden kann.

Bevor ich nun einzelne Produkte und deren Vor- und Nachteile herausstelle, lasst mich kurz einen kleinen historischen Überblick geben, damit ihr verschiedene sprachliche Besonderheiten, die heutzutage oftmals stellvertretend genutzt werden, besser einordnen könnt: Da ganz früher der Computer nur zur Steuerung von Synthesizern und Effekten, also zum Abspielen von MIDI-Noten-Sequenzen – nicht aber zur eigentlichen Aufnahme – genutzt wurde, sprach man zunächst von einem Sequenzer.

Später gab es Programme, mit denen man auch aufnehmen bzw. englisch „Recording“ betreiben konnte. Über kurz oder lang wurden diese unterschiedlichen Arten von Programmen zusammengeführt. Später kam so auch die von Steinberg entwickelte VST-Technik hinzu, welche es ermöglichte, auch kleinere Programme von Drittanbietern, sogenannte Plugins, einzubinden. Mittlerweile ist allein das Angebot an diesen Erweiterungen, also Software-Effekten und -Instrumenten, gigantisch! Da das Hauptprogramm quasi der „Gastgeber“ für die Plugin-Erweiterungen ist, spricht man somit auch von einem Host.

Egal ob nun aber DAW, Sequenzer, Recording-Software oder Host genannt – man sollte mit diesen Programmen unkompliziert Musik erstellen können und Spaß sollte es ebenfalls machen!

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Lass mich aber nun in einem kleinen Überblick die bekanntesten und wichtigsten Software-Titel vorstellen:



#1: Propellerhead Reason

Reason ist einzigartig und bestens für Anfänger geeignet– aber selbstverständlich nicht auf diese beschränkt! Wie in einem richtigen „analogen“ Studio kann man auch hier allerlei Gerätschaften miteinander verbinden und kombinieren. Dazu werden virtuelle Strippen zwischen den Geräten gezogen, um diese damit audio- und steuer-technisch zu verbinden. Die fotorealistische Bedienoberfläche lädt förmlich zum Experimentieren ein!

Dieser Bezug zu Studiogeräten aus der alten Hardware-Zeit hilft auch viele traditionelle, aus der Zeit gewachsene Zusammenhänge der Neuzeit besser zu verstehen und zu nutzen. Das hat also nichts mit falscher Nostalgie zu tun!

Ferner hat Reason ein gute Auswahl an Effekten und Instrumenten an Board bleibt jedoch den üblichen Drittanbieter-Plugin-Formaten wie VST und AU gegenüber geschlossen. Die Synths und Effekte sind allesamt sehr gut und vor allem auch Ressourcen schonend. Auch was gesamplete Instrumente anbelangt ist die Auswahl gut, allerdings nicht mit den großen Libraries wie von Native Instrumentes, EastWest oder Ähnlichem zu vergleichen – da hilft auch Propellerheads eigenes Erweiterungsformat „Rack Extensions“ nicht weiter. Mit Reason kann man dennoch sehr gut direkt aus der Box loslegen und wird nur selten einen Mangel nach mehr Klangerzeugern verspüren! Alles ist gut aufeinander abgestimmt und hält einen kaum mit Redundanzen oder gar gänzlich unnötigen Schnickschnack auf.

Früher konnte man in Reason nicht direkt aufnehmen, als es noch als reines Klangerzeugerstudio gedacht war. Diese Zeiten sind aber längst vorbei und Reason erfreut sich somit auch bei sich selbst aufnehmenden Singer-Songwritern großer Beliebtheit, was auch an der simplen Gestaltung des Arrangier- und Mixer-Fensters liegt. Außerdem sind jede Menge spezielle Effekte wie Amp-Simulationen für Gitarristen und Bassisten dabei. Die Optik hat allerdings eine leichte Tendenz zum Verspielten.

Wer viel aufnimmt und schneidet, kann dies durchaus mit Reason tun – es gibt aber elegantere Programme, die speziell und damit deutlich besser für den Umgang mit sehr großen Audioprojekten optimiert wurden. Reason ist kein Anfängerprogramm, aber die Einstiegshürde ist erfreulich gering.

Propellerhead Reason


#2: Fruity Loops aka FL Studio

Fruity Loops verfolgt ein ähnliches Konzept wie Reason, ist aber schon mal Drittanbieter-Plugin-Formaten wie VST gegenüber offen. Damit lässt sich das Programm beliebig erweitern!

Genau wie Reason kommt FL aus der Klangerzeuger-Ecke, kann aber auch umfangreichere Audioaufnahmen realisieren. Es bietet vielerlei spielerische Ansätze, wie beispielsweise die Pattern-basierte Beatproduktion, welche gerade bei modernen Musikarten wie Techno und Hip-Hop sehr beliebt sind. Aus der jungen „Urban Music“ ist FL Studio faktisch nicht mehr wegzudenken, denn viele erfolgreiche Produzenten schwören auf die kompositorischen Möglichkeiten von „Fruity Loops“, was durch seinen ursprünglichen Namen fälschlicherweise sehr kindliche Assoziationen weckt.

Die GUI von FL Studio ist sehr nüchtern-reduziert gehalten und trägt damit wesentlich dem Ergebnis-orientierten Workflow der Software zu. Im Alleingang erschließt sich damit zwar nicht gleich unbedingt das Bedienkonzept – wenn es einem dann aber einmal in Fleisch und Blut übergegangen ist, kann man mit FL Studio äußerst schnell und produktiv Musik produzieren!

Ebenfalls schön ist, dass das Hauptprogramm jede Menge eigene Plugins in Form von Effekten und Instrumenten von Haus aus mitbringt, welche auch wirklich allesamt gut klingen und einwandfrei nutzbar sind. Ebenfalls erfreulich: Lifetime Free Updates, was bedeutet, dass man für folgende Update-Versionen nicht nochmal extra bezahlen muss. Das macht sonst keiner!

Fruity Loops aka FL Studio

 

#3: Apple Logic

Logic gehört seit geraumer Zeit zu Apple und wird entsprechend nur für die OSX-Plattform angeboten. Es zählt nach wie vor mit zu den am meisten verbreiteten DAWs, ist mit einer der besten Allrounder und meistert den Spagat zwischen nüchternem Editing-Tool und kreativem Produktionswerkzeug. Grundsätzlich hat man mit keinen Einschränkungen zu rechnen und kann mit jedem hier erzeugten Projekt auch in jedes größere Studio gehen und Support erwarten. Andererseits ist Logic auch für einen sehr guten Preis erhältlich und für diesen äußerst vollständig und umfangreich ausgestattet.

Logic ist – wie auch Reason und FL Studio – eher ein Kompositionstool, also ideal für die Erstellung von MIDI-Arrangements, sei es nun mit Plugin-Instrumenten und/oder Hardware-Synthesizern anstatt des urtypischen Aufnahmeprogramms. Die mitgelieferten Instrumente sind progressiv und bieten reichlich Inspiration. Das soll aber nicht heißen, dass man mit Logic nicht auch sehr gut aufnehmen, bearbeiten und mischen kann – Spezialisten wie Pro Tools und Cubase haben aber dank vieler kleiner Profi-Tools und erweiterten Möglichkeiten die Nase dennoch weiter vorn.

Auf Grund des hohen Alters von Logic sind viele Bedienbarkeiten traditionell gewachsen und damit nicht immer auf den ersten Blick ganz „logisch“, wenngleich Apple die pure Optik ständig „up-to-date“ hält. Die mitgelieferten Instrumente sind erwachsen, äußerst professionell und uneingeschränkt empfehlenswert, genau wie die Effekte. Sollten einem die mitgelieferten Klanglieferanten nicht ausreichen, kann man jederzeit mit AU-Plugins erweitern.

DVD Lernkurs Hands On Logic Pro X


#4: AVID Pro Tools

Pro Tools ist DER Industriestandard in großen Studios, der vor allem durch den amerikanischen Markt bestimmt wird. Professionelles Arbeiten wird dort mit dem Vorhandensein der Pro Tools Software gleichgesetzt. Aber auch das hat historische Hintergründe, deren Aktualität nicht mehr ganz gegeben ist. Früher war Pro Tools ausschließlich mit einer proprietären und DSP-beschleunigten TDM-Hardware zu haben, welche es auch vor Multiprozessor-Zeiten ermöglichte, unglaublich große (professionelle) Projekte mit einer Vielzahl an Spuren und Effekten benutzen zu können. Mittlerweile gibt es Pro Tools auch ohne DSPs, die Plugin-Schnittstelle heißt in diesem Fall AAX.

Einer der größten Vorteil eines solchen – zugegebenermaßen recht teuren – Systems ist es nach wie vor, selbst bei dicht bepackten Projekten noch aufnehmen zu können, ohne das einem die Möglichkeit des Abhörens in Echtzeit verloren geht. Ergo: Der Monitor-Mix kann auch an dieser Stelle noch direkt von der DAW aus erstellt werden und muss nicht behelfsweise über spezielle Möglichkeiten des Audiointerfaces realisiert werden.

Ferner sind die Editier-Möglichkeiten in Pro Tools auf allerhöchsten Niveau, weil das Programm eben für genau diese drei Zwecke entwickelt wurde: Aufnehmen, Bearbeiten, Mischen. Die Möglichkeiten, mit Software-Instrumenten Klänge im Programm zu erzeugen, sind erst recht spät hinzugekommen und eher als nette Ergänzung anstatt als Grundlage zu verstehen. Ferner sind mitgelieferte Instrumente sehr rustikal und selten innovativ.

Die Lernkurve ist bei Pro Tools zwar sehr steil, wer sich allerdings darauf einlässt und die entsprechenden Tastaturkürzel irgendwann im Schlaf beherrscht, kann sich sicher sein, zu den Schnellsten in der Bearbeitung zu gehören.

Avid Pro Tools

#5: Steinberg Cubase

Die Steinberg DAW Cubase ist die „deutscheste“ aller der hier vorgestellten DAW-Möglichkeiten und vor allem im europäischen Raum der Industriestandard. Es ist außerdem als der gesunde Mittelweg zwischen den tollen Composer-Möglichkeiten von Logic und den Stärken in der Bearbeitung von Pro Tools zu verstehen. Cubase hat vor allem in den letzten Jahren deutlich an Markt gewinnen können, auch weil die Produkt- und Preispolitik von AVID (Pro Tools) oftmals nicht ganz nachzuvollziehen ist.

Cubase ist sehr mächtig und bietet eine Unmenge an Konfigurationsmöglichkeiten, um die Software der eigenen Arbeitsweise anzupassen, denn sehr unterschiedlich sind die vielfältigen möglichen Workflows. Sei es nun die Nachbearbeitung umfangreicher Aufnahmen oder die Komposition von Computer-Musik: Cubase kann alles, wobei die eindeutigsten Vorteile der anfangs nicht ganz übersichtlich anmutenden Software in der Tiefe liegen und vor allem von fortgeschrittenen Anwendern ausgekostet werden können. Auch die mittlerweile sehr umfangreiche Mitlieferung an eigenen Instrumenten kann sich sehen lassen und bietet einen sehr guten Grundstock für die eigene Arbeit. Nicht so populär wie bei Logic, aber definitiv inspirierender als bei Pro Tools. Als Erfinder der VST-Schnittstelle hat Steinberg diese natürlich auch in Cubase integriert.

Die Nachteile von Cubase sind der teilweise sehr überfordende Look und die Tendenz zur Verschachtelung. Hier ist gerade, was das Editing anbelangt, Pro Tools mit seinen direkten Zugriffsmöglichkeiten und seinem nüchternen Look oftmals schneller und weniger kompliziert gedacht. Auch die grundsätzliche Einrichtung der Audioschnittstellen ist für Ein- oder Umsteiger nicht gleich ganz zu durchschauen – aber dennoch machbar.

Steinberg Cubase

 

#6: Ableton Live

Ableton Live ist anders, dennoch aber auch eine vollständige DAW, die aufgrund ihrer Besonderheiten vor allem bei elektronischen Künstlern sehr beliebt ist. Da wäre zunächst der „Non-Stop“-Ansatz, was bedeutet, dass für den überwiegenden Teil der Bearbeitungen und Prozesse das Stoppen der Musik nicht notwendig ist, sodass man immer „aus dem Loop heraus“ weiterarbeiten kann und der kreative Prozess nicht unterbrochen wird. Dank Abspielquantisierung ist ein hin- und herspringen zwischen einzelnen Teilen des Arrangements ohne Aussetzer oder Taktverschiebungen möglich! Die DAW als Instrument sozusagen.

Die zweite Besonderheit ist die die Clip-Matrix, in der kleinste Audio-Schnipsel, vollständige Tracks, aber auch MIDI-Clips inklusive virtueller Instrumente abgelegt werden können, beliebig abgespielt und damit neu kombiniert werden können. Damit ist es ein Leichtes, alternative Arrangements zu schaffen oder aber auf der Bühne mit bestehenden oder gerade aufgenommen Tracks zu jammen. Apropos Bühne: Hier sieht man Live ebenfalls sehr oft, da es auch perfekt ist um Backing-Tracks zu organisieren und abzuspielen, ohne allzu starr das Set vorgeben zu müssen. Es gibt sogar DJs, die mit Live „auflegen“. Die Möglichkeiten sind vielfältig, da Live sehr modular gedacht ist. Das findet sich auch bei den Effekten wieder, die an sich alle sehr „basic“ sind in ihrer Vielzahl aber kombiniert auch komplexeste Klangverbiegungen ermöglichen, die wiederum dank sogenannter Racks dennoch sehr einfach zu handhaben sind. Dank VST und AU Unterstützung kann man sich aber auch jederzeit von außerhalb Ergänzungen in das Boot holen.

Die GUI von Live ist sehr clean, minimalistisch und gänzlich frei von Unnötigem. Die Tools sind präzise, aber teilweise auch etwas beschränkt. Aus fünf Takes einer zwölfkanaligen Schlagzeugaufnahme den besten herauszuschneiden, kann dann schon einmal in richtig viel Arbeit ausarten! Hier haben Programme mit dem klassischen Editing im Focus, wie Cubase, Pro Tools und Logic, wieder einmal die Nase vorn.

Ableton Live


#7 Presonus Studio One

Studio One ist eine relativ junge DAW – und so eine Neuentwicklung hat entscheidende Vorteile: Der Code ist jung, effizient und frei von Ballast alter Tage. Das beste aber ist: Die Entwickler konnten sich die besten Tools und Möglichkeiten von den bestehenden DAWs abschauen, in ihr Programm packen – und teilweise sogar noch besser machen.

Und genau das ist bei Presonus Studio One der Fall: eine äußerst gesunde Mischung aus Features, Komplexität und einfacher Bedienbarkeit. Dabei muss man aber keine Angst haben, mit Kinderkrankheiten konfrontiert zu werden, denn der größte Teil der deutschen Belegschaft entstammt alten Cubase-Entwicklern und so überrascht es auch nicht, dass es auch immer mehr Überläufer hin zu Studio One seitens der Anwender gibt.

Vieles ist in dieser DAW unkompliziert via Drag-and-Drop zu erledigen und enorm workflow-orientiert. Konsequent wird so beispielsweise die „Ein-Fenster“-Philosophie verfolgt „Songs“ werden in „Projekten“ organisiert, was schlussendlich dem Finalisieren und Mastering zugute kommt. Auf der anderen Seite bietet das sogenannte Scratch-Pad die Möglichkeit, auch mit alternativen Arrangements zu experimentieren, ohne dabei den „Original-Song“ zu zerstören. Ebenfalls zu begrüßen ist die Integration von Celemony Melodyne, einem unglaublich guten Tool zur Tonhöhen- und Intonationsbearbeitung, was sich als DAS Werkzeug zur Gesangskorrektur neben Autotune etabliert hat. Natürlich hat Studio One auch reichlich eigenen Effekte und Instrumente mit an Board, sodass man direkt loslegen kann – einer Erweiterung durch andere Plugins steht dank VST und AU-Schnittstellen aber auch nichts im Wege.

Studio One eignet sich damit nicht nur für Umsteiger sondern gerade für Beginner – denn der ersten DAW bleibt man im Allgemeinen sehr lange treu. Und gemessen an den vielen ausgeklügelten Details, der umfangreichen Ausstattung und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis kann man eigentlich nur alles richtig machen.

Presonus Studio One

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Kommentare 40

  1. Manfred sagt:
    Ich finde Tracktion auch erwähnenswert. Meines wissens ein Kanadisches Produkt das es als freeware aber auch als Profiversion für Windows, Mac und Linux gibt. Es unterscheidet sich mit seiner Philosophie deutlich von den gängigen DAWs. Der Prozessflow ist eher intuitiv und ALLES findet in EINEM Fenster statt. Wer noch nie mit einer DAW gearbeitet hat findet das Arbeiten mit Tracktion vielleicht einfacher, beim Umstieg ist dafür etwas umdenken angesagt. Ich finde aber Tracktion ist wirklich einen Blick wert ....
  2. Johannes sagt:
    Mulab kann ich nur empfehlen. Für Anfänger und Soundtüftler gleichermaßen geeignet. Voll modular aufgebaut, fkexibel ohne ende und saugünstig. Bin in den letzten Jahren von Cubase auf Reaper, von Reaper auf Mulab ungestiegen. Die freie Version von Mulab lässt sich vollumfänglich nutzen
  3. Big K sagt:
    Nuendo dürfte die wohl beste und mächtigste DAW auf dem Markt sein. Nichts für Quäxe oder Anfänger; das ist schon klar, aber der Ausdruck "Eierlegende Wollmilchsau" trifft hier voll und ganz zu. Und das bei exzellentem Klang und sehr großer Stabilität. Nuendo ist ein ProfiTool für Musik-, Film-, Gaming- & Synchronarbeiten im Studio. Cubase ist der etwas kleinere Bruder ohne die PostProduktions-Werkzeuge und mehr für Musikproduktion gedacht, was es in hervorragender Weise sehr umfassend bewerkstelligt. M2C, und ich habe in fast 20 Jahren mit mehreren DAWs im Studio gearbeitet...
  4. Herbert Breunung sagt:
    Neben dem Fehlen von Reaper sollte auch erwähnt werden das Cubase mit den letzten drei Versionen die GUI verbessert hat und auch in richtung live zugelegt hat (sample track).
  5. Wolfram Tabel sagt:
    Auch ich nutze seit nun schon 17 Jahren Samplitude in der jeweils aktuellen Version. Sicher hat auch dieses Programm so seine Schwächen, leider auch ein paar alte Geschichten, die man schon lange hätte bereinigen können. Dennoch ist SAM immer noch das schnellste Programm, welches klangneutral und mit einer unschlagbaren Logig daher kommt. Man findet das entsprechende Tool dort, wo es auch hingehört. Für Musiker oftmals sehr hilfreich. Ein auch unschlagbares Tool ist das objektorientierte Arbeiten. Ebenso kann ich von der ersten Aufnahme bis zum Premaster alles in SAM erledigen. Warum diese Programm von den Medien so vernachlässigt wird ist reines Marketing, das hier einfach nicht stattfindet...... Ich würde sagen und behaupten, SAM ist Protools auf'm PC und in manchen Dingen dem sogar überlegen. Aber jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtig ist und mit welchen Programm er am besten arbeiten kann. Nur sollte man SAM nicht immer links liegen lassen. Auch die Entwickler von SAM sollten mal ihre Hausaufgaben fertig machen ;-)
  6. Steven Dee sagt:
    Warum Magix nie erwähnt wird, kann ich mir auch nicht erklären. Die besten Aufnahmen habe ich mit diesem tollen Programm kreiert. Leider ist diese DAW nicht mehr mit Apple ? in cooperation, sodass ich nun Logic Pro X verwende, da ich auf Mac umgestiegen bin. Logic ist ganz klar auch toll, am Anfang teils kompliziert aber absolut brauchbar. Dennoch würde ich Samplitude jederzeit wieder vorziehen. ???????
  7. Rolfhelm sagt:
    Ich dachte schon, ich wäre mit meinem MAGIX-Music-Maker mit einem Spielzeug unterwegs, wofür sich Profi-Musiker vielleicht etwas zu fein sind. Nach dem ich aber hier die Kommentare gelesen habe, ist meine Welt wieder in Ordnung und ich sample weiterhin mit viel Spaß qualitativ sehr hochwertige Produktionen, denen man nicht anhört, dass sie nicht vom Profi sind. (nebenbei bemerkt: ich hätte auch am Music-Maker Einiges auszusetzen, stehe aber trotzdem voll hinter dem Produkt)
  8. Ingo sagt:
    Nach vielen, vielen Jahren Cubase, einem Abstecher zu Logic und Sonar, zurück zu Cubase und schlussendlich seit 2 Jahren beim REAPER. Für mich gibt es nichts flexibleres.
  9. Mike Schaefer sagt:
    Puuuh... hier sind ja lauter Experten am Werk... Mich hat als Nicht-Computer-Experten "GarageBand" auf dem Mac total motiviert & inspiriert, das ja hier wohl als "Apple Logic" auftaucht. Das ist über zehn Jahre her; es war erschwinglich, intuitiv zugänglich. Habe damit zwei CDs aufgenommen, hat sehr viel Spaß gemacht, Kreativität freigesetzt, lief immer super-stabil. Mit dem (ins WAV-Format konvertierten) Material konnte ich problemlos zum Mischen & Mastern in ein großes Studio gehen. Vor einem Umsteigen scheue ich zurück, würde mich aber sicher überzeugen lassen. Und eine Preisfrage ist es natürlich auch.
  10. Markus sagt:
    Als Samplitude-User seit 1998 bin ich vor 4 Jahren auf Reaper umgestiegen und habe es nie bereut - im Gegenteil: Ich habe nie schneller und entspannter gearbeitet. Magix behandelt Samp stiefmütterlich und es gibt keinen wirklichen Fortschritt mehr. Jahre alte Fehler sind noch immer da. Als Sascha noch die Plugins entwickelt hat ging was voran. Nun ist er ja seit einigen Jahren bei u-he - wird schon wissen warum. Ich hatte Cubase VST, 3, 4, Emagic Logic (noch unter Windows), Ableton, Reason, Sonar, Pro Tools. Derzeit nutze ich neben Reaper auch Bitwig, weil man (ähnlich wie mit Ableton), schön flott Ideen entwickeln kann. Gemischt und gemastert wird dann in Reaper. Überhaupt ist es meiner Ansicht nach ein Irrglaube, dass eine DAW alle Anwendungen erschlagen müsste. Wenn man viel mit MIDI und Loops arbeitet, nimmt man halt Live oder Bitwig. Das richtige Tool für die passende Aufgabe eben.

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