Engl E606 Ironball Head 20 SE

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Röhrentopteil für E-Gitarre

  • Kanäle: 2
  • Leistung: 20 Watt
  • Vorstufenröhren: 4x ECC 83/12 AX7
  • Endstufenröhren: 2x EL 84
  • Regler: Clean Gain, Lead Gain, Bass, Middle, Treble, Lead Presence, Lead Volume, Master, Reverb Level, Delay Level, Noise Gate Treshold, Headphones Level
  • Schalter: Store, M.V.B., Reverb, Delay, Gain Boos, Clean Lead, FX-Loop, Noise Gate, Stand By, Power, Phantom Power, IR Selector, Ground Lift, Power Soak (20W, 5W, 1W, Speaker Off)
  • Effekte: Reverb, Delay, Noise Gate
  • Lautsprecherausgänge 8-16 Ohm: 2x Klinke
  • Effekt Einschleifweg: röhrengetriebener FX Loop
  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • FX Send & Return: 2x 6,3 mm Klinke
  • DI Ausgang: XLR
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Stereoklinke
  • Midi Eingang
  • USB für Impulse Response loading
  • Maße (B x T x H): 420 x 230 x 200 mm
  • Gewicht: 8 kg
  • made in Germany
Leistung 20 W
Endstufenröhren EL84
Kanäle 2
Hall Ja
Fußschalter Nein
Erhältlich seit Oktober 2020
Artikelnummer 483081
Verkaufseinheit 1 Stück
€ 1.190
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10 Kundenbewertungen

AB
Toller Verstärker, der fast alles hat
Alex Bewertung zu Ironball SE 04.06.2021
Ich habe den Verstärker ca. anderthalb Monate in Gebrauch und bin insgesamt sehr zufrieden.
Der Sound ist für mich top. Dass Engl super Gain-Sounds drauf hat, ist allgemein bekannt und so ist es auch hier: Hier kann man nur die Bestnote vergeben. Der Sound im Leadkanal ist für mich unschlagbar, gefällt mir sogar noch ein wenig besser als bei meinem Powerball - er klingt insgesamt noch ein wenig "runder" oder tighter. Mit dem (fuß)schaltbaren Boost werden jegliche externe Booster (Tubescreamer...) unnötig. Der Sound ist wie gemacht von Rock bis harten Metal. Aber auch der Cleankanal ist jedenfalls überdurchschnittlich und braucht sich vor keinem anderen Amp verstecken; da brauch ich auch keinen Fender mehr.
Mir gefällt der Head am Besten mit einem 4x12er-Cabinet mit Vintage 30-Speakern. Bei einem konventionellen Marshall-Cabinet mit G12T75er klingt er für mich ein wenig dumpf und man muss hier den Lead-Presence-Regler schon fast bis zum Anschlag drehen - zumindest bei geringer Lautstärke.
Apropos Lautstärke: der Powersoak funktiert gut. Ich hab den Amp aber trotzdem auch zu Hause auf 20-Watt laufen und eben den Master nur wenig aufgedreht. So klingt er für mich am besten.
Der Amp ist grundsätzlich auch für Proben und Gigs geeignet, zumindest mit einem ordentlichen Cabinet. Bei einem wirklichen lauten Schlagzeuger könnte es aber unter Umständen eng werden mit der Leistung - es sind halt doch "nur" 2 EL84 und eben keine 6L6-Röhren verbaut. Falls das der primäre Anwendungsbereich ist, sollte man das vorher im Echtbetrieb testen.
Der Preis ist für das, was der Amp kann, absolut gerechtfertigt. Hall und Delay funktionieren super und lassen sich auch per Midi schalten, das Noise-Gate ist gut und kommt nur bei extremer Lautstärke an seine Grenzen. Auch die IR-Möglichkeit ist (bei mir in Kombination mit Cubase) absolut zu gebrauchen und wird in Zukunft das Aufnehmen aber auch das Live-Setting sehr vereinfachen.
2 Sachen noch: Engl hat ein wirklich tolles und sehr geduldiges ;-) Kundenservice, wenn Fragen zum Amp auftreten;
....und ein Handbuch in deutscher Sprache wäre schon nett gewesen, das gibt es aber leider weder zum Amp noch online - das ist ein kleines Minus.
Insgesamt aber, wie gesagt, ein absolut tolles Teil, das mir noch viel Freude machen wird!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
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F
Gut ausgestatteter Rock/Metal-Amp zu einem vernünftigen Preis
Fabioguitar4 29.04.2021
Ich habe den Amp mit dem Ziel bestellt, möglichst wenig Equipment mitnehmen zu müssen und trotzdem alle Features zur Verfügung zu haben, die ich benötige. Wird der Engl dieses Ziel erreichen?

Bedienung: Der Amp hat auf der Vorderseite die wichtigsten Bedienelemente eines modernen Röhrenamps (Bass, Middle etc.). Zudem gibt es kleine Metallschalter, die Features wie Delay, Reverb etc. an- und ausschalten können. Auf der Rückseite befinden sich die Parameter für Delay, Reverb, das Noise Gate, den Attenuator und den Wahlschalter für die IR's. Alle Regler sind leichtgängig, nichts kratzt etc.

Features: Mit dem Ironball lässt sich von einem ordentlichen Cleansound bis zum richtigen Metalbrett alles bewerkstelligen. Zusätzlich gibt es die wichtigsten Effekte und ein Noise Gate an Board. Besonders nützlich ist der Attenuator, mit dem sich der Amp auf 5 und 1 Watt herunterregeln lässt. Durch die eingebauten IR's (drei sind von Englboxen, 5 kann der Besitzer selbst reinladen), gehört ein Mikro im Livebetrieb auch der Vergangenheit an. Außerdem ist der Amp midifähig. Alle Features können auf Midipresets gelegt werden. Vor allem mit der Engl Z9 ist das ein Kinderspiel. Wer also eine ganze Armada an 80's Rackeffekten gemeinsam mit dem Ironball nutzen möchte, kann dies auch gerne machen ;)
Sound: Ich komme eigentlich aus der Marshall/Bogner Ecke. Im Vergleich zu diesen Firmen klingt der Ironball runder, wärmer und hat viel mehr Gain. Auch der Bassanteil ist relativ ordentlich. Grundsätzlich klingt der Amp aber schon in der "Mittelstellung" ausgewogen und sehr "boutiquemäßig". Er steht soundmäßig nicht schlechter da als Amps aus einer ähnlichen Kategorie, die aber 2000€ mehr kosten. Grundsätzlich ist Sound aber eine Geschmacksfrage und jeder muss selbst testen und sollte sich nicht auf Internetvideos verlassen. Wenn es nach mir geht, hätte der Amp ruhig ein wenig "rauer" ausfallen können. Aber auf diese Weise habe ich eben ein bisschen Abwechslung in meinem Fuhrpark ;)

Verarbeitung: Absolute Spitzenklasse. Man findet keinen Fehler und Punkt. Eben Qualität "made in Germany".

Fazit: Man erhält für faires Geld einen sehr flexiblen Rock/Metalamp mit ordentlichen Effekten an Board. Der Amp eignet sich auch für Einsteiger, die vielleicht ihren ersten Röhrenamp kaufen und mit dem Ironball eigentlich alles an Board haben, was man braucht. Aber auch der tourende Musiker, der keine Lust auf komplizierte Modelingkisten und Computerprogramme hat, kann damit durchaus glücklich werden. Mein Ziel, einen kompakten und flexiblen Amp zu finden, wurde auch erreicht.
Der aktuelle Trend, der Röhrenamps mit digitaler Technik, wie z.B. IR's verbindet, gefällt mir sehr gut und die Firma Engl hat hier einen ausgezeichneten Job gemacht. Vor der Konkurrenz, die in England oder den USA sitzt, brauchen sie auf jeden Fall keine Angst zu haben. Der Ironball Special Edition beweist es.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
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T
klein und fein
Thomas893 22.10.2021
Erst einmal, wie immer an dieser Stelle, großes Lob an Thomann.

Ich suchte einen Amp für zu Hause, regelbar in der Leistung und einen, mit dem ich ohne große Spielerei mit Mikros mal schnell paar Ideen am PC festhalten kann. Mit dem Engl Ironball SE bin ich fündig geworden. Die Reduzierung von 20 Watt bis auf 5 und 1 Watt ist sehr gut gelungen. 1 Watt klingt zwar erst mal nicht viel, aber für zu Hause immernoch mächtig. Den IR mit seinen Boxensimulationen ist ein weiteres Feature was sehr gut gelungen ist und welches seines gleichen sucht. Man kann dort sogar die Endtsufe (wenn man das möchte) umgehn und schont somit die Entstufenröhren. Soetwas hab ich noch nie erlebt, ob es das irgendwo schon gibt weiss ich nicht. Die Effekte wie Delay und Reverb On Board erfüllen voll und ganz ihren Zweck. Der Amp ist für mich ein absoluter Allrounder. 1199 Euro klingt zwar erst mal viel, aber wenn man bedenkt was er alles kann und was an Features zur Verfügung steht, absolut gerechtfertigt. Das Einzige was ich hier zu bekritteln habe ist, die deutsche Betriebsanleitung, die es nirgens gibt, werde im Netz noch sonstwo. Das finde ich schade für ein deutsches Produkt.
Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
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N
Amp der nächsten Generation
Nikir 07.05.2021
Der ENGL ersetzt einen Marshall JVM und, wird hauptsächlich für Metal im Band-Kontext eingesetzt. Die 20 Watt sind dafür völlig ausreichend. Der Amp hat zusätzlich zu dem klassischen ENGL Sound alle Funktionen, die man sich in einem modernen Verstärker wünscht

Sound:
Vorab möchte ich sagen, dass Sound natürlich immer subjektiv empfunden. Ich vergleiche hier aus meiner Erfahrung als Referenz mit dem Marshall JVM 205h. Clean Channel ist sehr ausgewogen und kann je nach Setting auch in einen schönen warmen Crunch-Sound übergehen. Man kann nicht behaupten, dass dieser Channel nur "der Vollständigkeit halber" verfügbar ist. Im Bereich Pop bis Hard Rock ist hier definitiv Potenzial und Vielseitigkeit für verschiedene Sounds vorhanden.
Der Gain Channel bietet bissige, scharfe Mitten bis Höhen und ein definiertes Low End. Ein aggressiver voller Metalsound der aber nicht spitzig wird. Soundtechnisch zum Marshall hier sowohl im reinen Clean sowie im High-Gain weit überlegen.

Features: Diese Features sind der Grund warum ich dieses Modell anderen modern klingenden Amps vorziehe. D
1. Eingebautes Noise-Gate! Ist für High-Gain Sounds mM nach ein muss und hier sind wenige Hersteller, die eines verbauen. Es ist aber nur im Lead-Channel verfügbar.
2. Komplett MIDI-Fähig und dabei total simpel in der Bedienung. Wer sich etwas mit MIDI auseinadergesetzt hat kann in Minuten Presets speichern oder auch spezielle Befehle (Volume-Boost, Delay-Time, etc.) an den Amp senden. Ich verwende hierfür ein G-System und dies funktioniert problemlos.
3. Power Soak + IR Loader. Somit kann man still aufnehmen aber auch mit eigenen IR's Live spielen und direkt vom Poweramp zum FOH. Dies hat weniger Transportaufwand und weniger "Bühnenlärm" zur Folge. 3 IR sind von Engl vorgegeben die restlichen 5 Plätze kann man mittels USB selbst belegen. Zusätzlich ist auch Direct-Out, also ohne IR, möglich. (Beachte: IR Files bis 128kb, 48kHz in mono lt. Engl)
4. Gain-Boost für beide Channel was effektiv 4 verschiedene Sounds zulässt. Master-volume-Boost für beide Channel
5. Extra Lead-Volume und Lead-Presence Regler. Die Lautstärke von Clean- und Lead-Channel kann so aufeinander abgestimmt werden.

Verarbeitung:
Zur Verarbeitung kann ich aufgrund der kurzen Zeit relativ wenig sagen. Es wirkt aber nichts billig oder schlampig verarbeitet. Im Gegenteil ist der Amp allein durch das Metallgehäuse robuster (und schwerer :D ) als erwartet. Die Switches und Knobs wirken grundsolide aber wie gesagt, dies wird sich erst zeigen.

Optik:
Der Frontgrill in Verbindung mit dem silbernen Faceplate gibt dem Amp einen Old-School-Look. Das Metallgehäuse gefällt mir viel besser als der klassische Tolex-Look und hat was eigenes.
Im Betrieb ist der Innenraum durch 2 LED's Rot beleuchtet.

ENGL hat es aus meiner Sicht geschafft einen Amp zu entwickeln, der alle Funktionen in sich vereint, die man heutzutage erwarten kann / muss. Man kann sowohl über ein Cabinet als auch komplett still spielen was gerade für Home-Recording ein absoluter Gewinn ist. Die 2 Channels mit Boost und die zusätzlichen Features erlauben viel Flexibilität. Soundtechnisch ist es ein klassischer ENGL-Amp, wem dies gefällt der sollte hier zugreifen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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