Behringer Odyssey

Analoger Synthesizer

  • 37 Full-Size Tasten Keyboard
  • monophon oder duophon spielbar
  • Controller: Oktave +/-, Pitchbend und Modulation
  • 2 VCOs mit Sägezahn- und Rechteckschwingung
  • VCO Sync
  • VCO Pulsweitenmodulation
  • Rauschgenerator
  • Ringmodulator
  • Tiefpassfilter mit Resonanz
  • 3 verschiedene Filterschaltungen wählbar
  • regelbarer Hochpassfilter
  • zuschaltbarer Overdrive
  • 1x AR- und 1x ADSR-Hüllkurve
  • VCO 1 als LFO nutzbar
  • digitale Effektsektion
  • 32-Step Sequenzer
  • Arpeggiator
  • Abmessungen (HxBxT): 133 x 589 x 409 mm
  • Gewicht: 8,1 kg

Anschlüsse:

  • CV In: 3,5 mm Klinke
  • Gate In: 3,5 mm Klinke
  • Trigger In: 3,5 mm Klinke
  • CV Out: 3,5 mm Klinke
  • Gate Out: 3,5 mm Klinke
  • Trigger Out: 3,5 mm Klinke
  • stereo Kopfhörerausgang mit Lautstärkeregler: 6,3 mm Klinke
  • externer Audio-Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Audio-Ausgang; XLR und 6,3 mm Klinke
  • Fußschalter- und Pedaleingang
  • USB-Port
  • MIDI In / Out
  • externes 9 V DC Netzteil
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Soundbeispiele

 
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Weitere Infos

Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Nein
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja

Duophoner Analogsynthesizer

Der originale Odyssey aus den 70er Jahren war ein Gegenentwurf zum Minimoog, mit anderer Bedienlogik und mehr Klangfarben. Behringers Odyssey erweitert das Vorbildes um Effektprozessor, Sequenzer und MIDI. Mit klassischen Wellenformen, Ringmodulation, Hard Sync und Noise-Generator kann ein breites Spektrum an musikalischen wie auch experimentellen Klängen erzeugt werden. Die Bedienung wird durch integrierte LEDs unterstützt, was das Panel sehr übersichtlich macht. Die beiden Oszillatoren können für ein zweistimmiges Spiel einzeln angesprochen werden, so dass über das Keyboard mit Full-Size-Tasten z. B. Bass- und Leadstimme parallel spielbar sind.

Klassischer Analogsound mit großem Spektrum

Die beiden VCOs liefern kräftige Grundwellenformen, die über Sync und Ringmodulation auch aggressive und metallische Klänge erzeugen können. Das Filter lässt sich in drei Versionen zwischen 12 dB und zwei unterschiedlichen 24 dB-Varianten umschalten, was den Soundcharakter deutlich ändert. Dem schließen sich ein Hochpassfilter und ein regelbarer Overdrive an, was sich besonders für Leadsounds und SFX eignet. Das Konzept der über Fader zuweisbaren Audio- und Modulationssignale ermöglicht ein größeres Klangspektrum, als man es von vergleichbaren Analogklassikern gewohnt ist, sowie ein ausdrucksvolles Spiel mit intuitiven Eingriffen in den Sound.

Solo für zwei Stimmen

Der Odyssey passt mit seinem Klangcharakter perfekt zu Funk und Fusion. Seine Klangvielfalt, die drei druckempfindlichen Gummi-Tasten sowie die Möglichkeit des duophonen Spiels kommen dem expressiven Keyboarder entgegen. Ein Bass/Lead-Solo im Stil von Funkadelic oder Joe Zawinul gelingt mit dem Behringer Odyssey klanglich wie spielerisch authentisch. Für den Einsatz in elektronischer Musik und Dance-Tracks gibt es einen Arpeggiator und einen Sequenzer. Das triggerbare Sample & Hold, die Möglichkeiten von Sync, Overdrive und Ringmodulation ermöglichen durchsetzungsfähige Sounds. Der Sequenzer kann auch über das kostenlose Synth Tool von einem Rechner aus programmiert werden.

Über Behringer

Das in Deutschland von Uli Behringer gegründete und heute in China ansässige Unternehmen steht seit dem ersten Produkt, dem Studio Exciter F, für preiswertes Equipment. Mischpulte, wie das Eurodesk MX8000, sowie unzählige Signalprozessoren und später auch Beschallungsequipment ermöglichten es unzähligen Musikern auch bei begrenztem Budget ihre Heimstudios, Übungsräume und mobilen PAs mit Equipment auszurüsten, das sonst nicht erschwinglich war. Die Produktpalette von Behringer wuchs über die Jahre ständig weiter. Durch die Übernahme weiterer Firmen, u.a. Midas, Klark Teknik und TC Electronic, kamen nicht nur neue Produktgruppen hinzu, sondern es floss auch deren technisches Know How in die Produktentwicklung mit ein.

Intuitive Klangeditierung Live und im Studio

Mit seinem 37-Tasten-Keyboard ist der Odyssey für das Solospiel prädestiniert. Dabei erlaubt die flexible Struktur seiner Klangerzeugung spontane Eingriffe in den Sound. Der integrierte Effekt ist besonders beim Live-Einsatz hilfreich um zusätzliches Equipment zu sparen. Die LED-Fader geben einen klaren Überblick, der schnelles Umstellen beim Live-Gig als auch Experimentieren mit den Möglichkeiten oder intuitives Modulieren bei laufender Sequenz erlaubt. Im Studio kann der Odyssey von einer DAW direkt via MIDI/USB angesteuert werden.

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88 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Hammer!
TimeActor, 27.04.2020
Alles richtig gemacht...
...zum einen Behringer mit diesem Klon - aber auch ich mit dem Kauf dieses Instruments.
Der Sound ist abgefahren und setzt sich bei mir in den verschiedenen zum Test angelegten Mix hervorragend durch. Diese Klangliche Granate habe ich tatsächlich noch gebraucht. Da muss ich auch noch über den 2600er (Ob Korg oder den günstigen 2600er BARP) nachdenken. Leicht bemängeln (Meckern auf hohem Niveau wohlgemerkt) muss ich den etwas wackeligen nicht so ganz ins Bild passenden weißen Oktavschalter und auch ein bisschen das Keyboard was mit einer Fatar nicht mithalten kann. Allerdings to be fair...die Tastatur meines damals bei Erscheinen gekauften ProOne war um ein vielfaches schlechter. Also eigentlich für den Preis ein "Brett" :-) Macht absolut Spass - bin begeistert und die Leute bei Thomann arbeiten wie Ichs gewohnt bin zügig und schnell. Der Synth sollte eigentlich erst heute eintreffen aber er kam bereits am Samstag und ich hatte am WE etwas Zeit mit dem Ody neue Sounds zu basteln.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Der absolute Moog Ersatz...
STUDIO54, 24.09.2020
Ein optisch wunderschönes Instrument. Tolle Verarbeitung Schwer und Robust.
Die Fader machen einen Qualitativen Eindruck möchten aber auch schonend behandelt werden. (Roadtauglich ist der Synth nur im Hardcase) Den Synth sollte man nach dem spielen abdecken das kein Staub in die Fader dringt. Das erhöht die Lebensdauer der Fader beträchtlich.

Tastatur ist für den Preis in Ordnung. Wobei das immer auch eine Subjektive Einschätzung ist, die niemanden wirklich hilft. Ich mag die Tastatur weil sie ein schnelles spielen zulässt. Für einen Synthesizer ausgewogen.

Gehäuseform ist völlig was anderes. Für diesen Synth gibt es keine Standardtaschen.
Das leicht angeschrägte Gehäuse hilft beim Blick auf die Fader.

Sound ist brachial. Ein Synthesizer aller erster Sahne.

Die Pitchbend und Modulationspads (drei Rechteckige weiße Button links an der Tastatur) sind gewöhnungsbedürftig. Ein Ausdrucksstarkes Spiel muss man damit ein bisschen üben. Midi wird über die Button auch nicht gesandt. Wie stark das Pitchbend ausfällt lässt sich nicht wirklich einstellen.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Der Odyssey macht Spaß!
decheT, 09.09.2019
Zusammengefasst: Der Odyssey macht Spaß!

Eine Funktion je Fader, alles übersichtlich und alles auch noch intuitiv. So muss ein Synthesizer sein. Im Prinzip braucht man nicht mehr viel über einen Odyssey oder einen seiner Clones zu schreiben, dazu findet man im Internet genügend Informationen und Reviews. Ein paar Sache gibt es dennoch, zu denen ich etwas los werden möchte...

Zu allererst: Behringer hat einen sauberen Job gemacht. Dieser Clone macht einen mächtigen Eindruck, man schaltet ihn ein und die Fader strahlen wie in einem Raumschiff. Schön. Der erste Eindruck der Verarbeitung ist bestens, es gibt nichts zu meckern. Angeschlossen, Sound an... joa, damit kann man arbeiten. Im Prinzip kann man die Fader fast random einstellen und es klingt immer gut. Auch in dieser Hinsicht: top Job! Alles in allem ein stimmige Präsentation eines Klassikers. Die Tastatur geht auch in Ordnung, ein bisschen zu sehr leichtgängig, aber gut, dafür Fullsize-Tasten, danke dafür! Das hat Korg nicht auf die Reihe gebracht.

Nun, es gibt auch paar Dinge, bei denen es noch Luft nach oben gibt: zu allererst die Fader. Einige sind (dezent) leichtläufiger als andere, Spiel nach links und rechts gibt es bauartbedingt (also nie, nie etwas auf dem Odyssey ablegen!). Zum zweiten: der Push / Pull - Poti, mit dem man die Effekte auswählt, ist das, was noch vor einigen Jahren als "typisch Behringer" galt... wackelig und scheinbar fragil. Okay, darüber kann man hinwegsehen. Die Effektsektion ist eine nette Zugabe und werten den Sound auf, wenn man über Kopfhörer spielt. Meist nutzt man / ich aber ohnehin externe Effekte. Als nächstes: der Sequencer. Ebenfalls eine nette Zugabe. Dieser lässt sich noch recht intuitiv programmieren, aber sowohl speichern als auch die Auswahl einer gespeicherten Sequenz ist ein bisschen umständlich (und eigentlich auch nicht ohne Manual machbar... intuitiv ist anders). Okay, gut, es ist eine Zugabe, Schwamm drüber.

Wer am Sound interessiert ist, sollte zuschlagen. Günstiger kann man sich einen Odyssey nicht auf den Schreibtisch oder auf die Bühne holen.

Leider leider leider haben die Fader (für mich) nicht die Roadtauglichkeit, die das Gehäuse vermittelt. Dennoch: Behringer, chapeau! Ein Synthie der sich sehen (und vor allem auch noch gut bezahlen) lassen kann.
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Features
Sound
Verarbeitung
Einfach nur WOW!
Nimmy, 28.08.2019
Zuerst skeptisch (...wer braucht noch einen Odyssey?) wurde ich von den immer zahlreicher erscheinenden Videos auf YT angefixt. Als das Teil dann bei Thomann lieferbar war habe ich zugeschlagen und bin mehr als begeistert. Für die knapp 450.- Euro liefert das Ding einen Sound, der sich vor Mitbewerbern nicht verstecken muss. Wie ein anderer Rezensent schon schrieb, ist die Qualität der Effekte durchwachsen - Dass eine solche Effekteinheit bei dem Preis überhaupt inkludiert wurde, ist aber schon ein Hammer für sich. Den Stepsequenzer sehe ich als schöne und für mich im Heimstudio zum Jammen nützliche Ergänzung des Behringer Odyssey. Wer sich noch an die originalen ARP Odysseys aus den Siebzigern erinnert, weiss, wie oft damals da auch der ARP Sequenzer mit dranhing und welche Hits in dieser Zeit mit dieser Kombi produziert worden sind. Somit ist die Dreingabe des Sequenzers bei Behringer in gewisser Weise sogar stilecht. Ich freue mich jedenfalls über die Ergänzung zu meinem bereits vorhandenen Model D. Für das Geld kann man nichts falsch machen; der Synth klingt super, ist klasse verarbeitet und bietet zusätzlich einige nette Gimmicks wie LED-Fader, Effekte und Sequenzer. Wenn Behringer den OB-8 und den CS80 klont werde ich gerne wieder zugreifen.
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