Der Super Bowl ist jedes Jahr der Höhepunkt der NFL-Saison. 🏈 Zigtausende Football-Fans strömen ins Stadion, Millionen schalten vor den Bildschirmen ein. Die Halftime-Shows sind regelmäßig das Highlight — 2026 setzte Bad Bunny mit einer fulminanten Performance Maßstäbe. 2026 hat Bad Bunny mit einer fulminanten Performance Maßstäbe gesetzt. Als Favoritin für die Super Bowl Halftime Show 2027 wird Miley Cyrus gehandelt.
🎤 Unzählige Auftritte haben bereits Kultfaktor. Stars heizen in gerade einmal 12 bis 13 Minuten ein und setzen Meilensteine in der Musikgeschichte mit ihrer Performance. Zugegeben, manchmal geht’s auch nach hinten los. Hier kommen die besten und schlechtesten Halftime-Shows des Super Bowls …

👍 Tops Musik-Acts | Super Bowl
Top 5: 2013 – Beyoncé, Destiny’s Child
Fulminant war der Gig von Beyoncé beim Super Bowl 2013. Kurz zuvor stand die Ikone noch in der Kritik, weil sie zur Amtseinführung von Barack Obama lediglich Playback geliefert hatte. Im Superdome von New Orleans wollte sie offensichtlich keine Fragezeichen hinterlassen.
Sie rockte die Bühne mit einer atemberaubenden Show und zeigte unmissverständlich, dass sie es live drauf hat. Als sie dann auch noch von ihren Exkolleginnen von Destiny’s Child unterstützt wurde, rasteten mehr als 70.000 Zuschauer förmlich aus. Es war der erste gemeinsame Auftritt nach acht Jahren.
Top 4 Super Bowl Music-Acts: 2026 – Bad Bunny
Die Performance von Bad Bunny beim Super Bowl 2026 war der absolute Knaller. Der 31-jährige Puerto-Ricaner lieferte im Levi’s Stadium in Santa Clara eine der besten Halftime-Shows der letzten Jahre. Ab der ersten Sekunde zuckten mitreißende Latino-Rhythmen durch die Menge. Bad Bunny setzte ausschließlich auf das, was seine Musik auslösen soll: pure Lebensfreude.

Die Show war eine musikalische Liebeserklärung an Amerika, mit einem nahezu cineastischen Setting, Gaststars wie Lady Gaga und einer ordentlichen Portion Harmonie. Es war eine Show mit ansteckenden Rhythmen und einer unmissverständlichen Botschaft ohne Belehrung. Und die sorgte für Begeisterung. 128 Millionen Menschen sahen zu – ein Zuschauerrekord wurde damit nur knapp verpasst.
Top 3: 2009 – Bruce Springsteen und die E-Street Band
Vermutlich gibt es keinen Musiker, dem der amerikanische Lifestyle derart auf den Leib geschrieben ist, wie Bruce Springsteen. Der Boss lebt ihn mit allen Facetten auf und neben der Bühne. Der Megastar ist für seine bodenständige Glaubwürdigkeit bekannt und liefert einfach ab.
Der Super Bowl gehört unbedingt dazu. Innerhalb von 12 Minuten packte Springsteen 2009 eine Show aus, die an Energie kaum zu toppen ist. Musikalischer Hochleistungssport: schweißtreibend, puristisch direkt, ungezügelt. Ein echter Arbeiter für die Football-Fans. Beeindruckend allemal.
Schaut mal unter diesem Link auf YouTube vorbei.
Top 2 Super Bowl Musik-Acts: 2002 – U2
Für unvergessliche Gänsehautmomente sorgte U2 beim Super Bowl 2002. Die USA stand unter den unfassbar tragischen Eindrücken der Terror-Anschläge vom 11. September 2001. Gerade fünf Monate waren vergangen. Während der Show ließen U2 die Namen sämtlicher Opfer auf einer Leinwand erscheinen. Mehr als ergriffen waren die Zuschauer bei „Where The Streets Have No Name“. Bono öffnete seine Jacke: Das Innenfutter zeigte die USA-Flagge. Es war ein symbolhaftes Konzert der Gemeinsamkeit und kaum einer konnte in diesem Augenblick seine Tränen zurückhalten.
Top 1: 2007 – Prince
Die Kulisse war dramatisch, als in der Pause des Super Bowls XLI der Regen wie in Eimern vom Himmel klatschte. Das Stadion in Miami schien geradezu im Unwetter zu versinken. Prince war das gleichgültig. Oder sollten wir besser sagen: Für die Inszenierung des Perfektionisten hätte es gar nicht besser kommen können?
Er war klatschnass und spätestens bei „Purple Rain“ passte dann einfach alles von der Show über die Musik bis zum Einklang mit den Naturgewalten. Ein Song, der auch beim Super Bowl Musikgeschichte geschrieben hat.
Schaut mal unter diesem Link auf YouTube vorbei, um den Auftritt von Prince zu sehen.
👎 Flops Musik-Acts | Super Bowl
Ebenso gab es Halbzeit-Shows, bei denen sich das Stirn- und Ohrenrunzeln nicht ganz unterdrücken ließ:
Flop 5: 2004 – Janet Jackson, Justin Timberlake
Wir schreiben das Jahr 2004. In Houston wird der Super Bowl XXXVIII ausgetragen. Und wenn in der Halbzeit-Show außer der plötzlich aufblitzenden Brust von Janet Jackson weder musikalisch noch in Sachen Showtime etwas hängen bleibt, spricht das eine eindeutige Sprache.
Justin Timberlake hatte die Jackson-Brust angeblich rein zufällig und versehentlich entblößt. Die demgegenüber äußerst flache Show, konnte auch diese Szene nicht retten. Der Auftritt schrieb als „Nippelgate“ Geschichte.
Flop 4 Super Bowl Music-Acts: 2019 – Maroon 5, Travis Scott, Big Boi
Maroon 5 passten exakt zum stagnierenden Super Bowl 2019. Uninspirierte Performance, außerdem ein längst überholtes Outfit, das die Zeichen der Zeit nicht besser hätte widerspiegeln können. Irgendwie erweckte es den Eindruck, als hätten die Macher der Hafttime Show keinen Act gefunden, der sich der allgemeinen Kritik an diesem Event stellen wollte.
Maron 5 jedenfalls hatten offensichtlich die vergangene Dekade verschlafen. Nach „Sicko Mode“ von Travis Scott hätten alle Zuschauer nach Hause gehen oder den Fernseher ausschalten können.
Flop 3: 2011 – The Black Eyed Peas, Usher, Slash
Irgendwie ist es bis heute vielen schleierhaft, wie die Black Eyed Peas es zum Halftime-Act beim Super Bowl XLV geschafft haben. Mit 103.000 Zuschauern erlebte das Cowboys Stadion in Arlington einen Rekord.
Direkt vor Ort und an den Bildschirmen weltweit erlebten die Zuschauer allerdings auch einen unmotivierten und langweiligen Auftritt der Band um Frontfrau Fergie. Die sang schlecht, lieblos und sicherte sich weitere krönende Minuspunkte, als sie mit Slash „Sweet Child O‘ Mine“ krakeelte.
Flop 2 Super Bowl Music-Acts: 2010 – The Who
Die Halftime-Show im Februar 2010 übernahmen The Who. Seit Bandgründung hatten die Wegbereiter und Alltime-Helden des Hardrock bereits 46 Jahre auf dem Buckel.
Leider mussten die Zuschauer und Zuhörer des Super Bowl XLIV in Miami schnell begreifen, dass die Rock-Veteranen um Pete Townshend und Roger Daltrey im Gegensatz zu den Stones oder Paul McCartney die oberste musikalische Liga längst verlassen hatten. Der Sound war mies, Musik und Gesang waren nicht im Geringsten synchron. Leider ein peinliches Desaster.
Flop 1: 2000 – Phil Collins, Christina Aguilera, Enrique Iglesias, Toni Braxton
Zum Millennium gab es eine große Inszenierung à la Disney. Irgendwie hatte das was von einer Szene im Freizeitpark, bei der die Kids nur deswegen in die Actiongeschäfte rennen, weil die Großeltern eine Verschnaufpause brauchen.
Zugegeben, es war ein bizarres Schauspiel mit sämtlichen Disney-Facetten. Und wie immer waren hochkarätige Künstler am Start. Allerdings performte keiner von ihnen auch nur einen einzigen eigenen Song. Gut gemeint ist und bleibt das Gegenteil von gut gemacht.
Halftime Show 2027 – die Gerüchteküche qualmt
Kaum ist der Super Bowl mit Bad Bunnys Auftritt vorbei, qualmt die Gerüchteküche: In den Wettbüros für 2027 wird wild spekuliert. Angeführt wird das Favoritenfeld von der „Flowers“-Interpretin Miley Cyrus, die damit in die prominenten Fußstapfen von Superstars wie Shakira, Rihanna, The Weeknd und – im Jahr 2026 – Bad Bunny treten würde. Laut britischen Buchmachern liegen Cardi B auf Platz 2 und direkt dahinter Taylor Swift auf Platz 3. Weitere hochkarätige Kandidatinnen und Kandidaten stehen ebenfalls zur Debatte. Wie üblich hüllt sich die NFL bis zur offiziellen Bekanntgabe des Acts für die Halftime-Show 2027 in Schweigen.
Super Bowl Musik-Acts: euer Feedback
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