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Gibson Les Paul Studio WR LH

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Gibson Les Paul Studio WR Wine Red LH, left handed, electric guitar, mahogany body (swietenia macrophylla), maple top, ultra modern weight relief, mahogany neck (swietenia macrophylla), rosewood fretboard (Dalbergia Latifolia), slim taper profile, graph nut, nut width 1,695", scale length 24,75" 22 medium fets (cryogenically treated), trapezoid inlays, aluminium tuneomatic bridge, aluminium stop bar, 490R und 498T humbucker pickup, controls 2 volume (push/pull for coil tap), 2 tone, finish wine red, soft shell case included, Made in USA

Shape, Design Semi-Hollow
Colour Red
Soundboard Maple
Neck Mahogany
Fretboard Rosewood
number of strings 6
Frets 22
Scale 648 mm
Pickup System HH
Tremolo No
Incl. Cases Yes
Incl. Gigbag No
Item number 492973
1.439 €
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C5
C 501 22.03.2021
Ich habe die Gitarre nun seit ca. 8 Monaten, und um es kurz zu sagen: ich liebe diese Gitarre und ich mag sie gar nicht mehr aus der Hand legen! Sie hat einen warmen, fetten, singenden Sound, spielt sich gut und sieht auch noch geil aus.

Dennoch habe ich auch einige Kritikpunkte:

- was mich am meisten stört: sie ist sehr schwer für ultra modern weight relief und kommt gewichtsmäßig schon in Bereiche von vollmassiven Les Paul Gitarren. Offensichtlich wurde sehr schweres Mahaghoni verwendet. Ich habe mal eine LP-Studio von 2018 in den Händen gehabt, die war wesentlich leichter, und hat auch rein akustisch gespielt lauter und besser geklungen.

- die Sattelkerben waren viel zu hoch (wie bei den meisten production-line Gitarren). Ich habe den Sattel selbst optimiert (mit teuren Sattelfeilen), man kann das aber auch machen lassen vom Profi für wenig Geld.. jedenfalls spielt sie sich jetzt viel viel leichter in den ersten Bünden (z.B. bei den offenen Akkorden), als vorher.

- bei meiner Gitarre ist eines der beiden Verankerungen für die Brücke nicht voll bis zu dem kleinen Metallfuß im Korpus versenkt.. macht ja an sich auch nicht viel.. vielleicht hat sie dadurch etwas weniger sustain? ..keine Ahnung, da traue ich mich jedenfalls auch nicht ran... das laß ich so , wie es ist.

- die Gitarre ist nicht ausreichend - oder gar nicht - gegen elektromagnetische Einstreuungen abgeschirmt .. das hat sich dadurch bemerkbar gemacht, daß sie recht laut rauscht im Verstärker, und das Rauschen aufhört, wenn man die Saiten oder die Brücke berührt (die über das Kabel und den Verstärker geerdet sind). Der eigene Körper wird damit auch geerdet und wirkt dann wie eine Abschirmung.
Also habe ich die Elektrik der Gitarre mit einem Kupferfolien-Set selbst abgeschirmt. Dieses war zwar nicht teuer, aber die Montage war ziemlich kompliziert und nicht ganz unproblematisch. Aber auch das kann man natürlich vom Profi machen lassen, wenn man möchte. Jedenfalls ist jetzt Ruhe, das Rauschen ist weg.

- der sim-taper neck fühlt sich gut an, und ist gut bespielbar - aber für mich persönlich könnte der Hals auch gerne noch etwas fetter sein. Aber das ist nun wirklich rein subjektiv..


Zusammengefasst kann ich sagen: die Gitarre ist nicht perfekt, aber zeimlich gut, und ich spiele sie wahnsinnig gerne. Von den 3 Gitarren, die ich habe, nehme ich fast immer die Gibson zur Hand.
Das ist meine erste Gibson, und die Faszination die dieser Name für mich ausstrahlt ist auch nach 8 Monaten noch wie am ersten Tag.
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