Fender Pro Junior IV SE Black

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Tube Combo Amplifier for Electric Guitar

  • Hot Rod Series - Special Edition
  • 1 Channel
  • Output: 15 watts
  • Speaker configuration: 1x10" Jensen P10R
  • Tubes: 2x 12AX7 and 2x EL84
  • 1 Jack input
  • Volume and tone controls
  • Black chicken head style knobs
  • Dimensions (H x W x D): 36.83 x 38.73 x 22.22 cm
  • Weight: 10.36 kg
  • Front cover: Aged Silver
  • Colour: Black
available since July 2022
Item number 545858
sales unit 1 piece(s)
Power 15 W
Speaker size 1x 10"
Power Amp Tubes EL84
Channels 1
Reverb No
External FX Loop No
Recording Output No
MIDI Interface No
Connection for External Speaker No
Headphone connection No
Footswitch connection No
Incl. Footswitch No
Weight 10,4 kg
£379
Free shipping incl. VAT
In stock
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Kleiner, feiner Amp mit Potenzial
raumjingle 07.08.2022
Erstmal: Großes Lob an die Mitarbeiter von Thomann. Amp Donnerstag vormittag bestellt, Amp Freitag Mittag geliefert – das ist Weltklasse!

Ich suchte einen kleinen, einfachen Verstärker für zuhause und hatte schon mit dem Pro Junior IV Tweed geliebäugelt, aufgrund der positiven Reviews im Netz und des Retro-Looks. Im Gegensatz zu diesem ist der IV SE mit schwarzem Tolex statt lackiertem Tweed bezogen und hat einen Fender Special Design Speaker statt dem Jensen Alnico. Der Look also wieder wie die Pro Juniors II und III, aber mir gefällt das. So sah auch der 1964er Champ aus, als Fender die Blackface-Periode einläutete, aber noch alte Gehäuse aus der Tweed-Zeit aufbrauchte.

Ausgepackt, angeschlossen: Er riecht gut. Und er ist verdammt laut. Auf der Lautstärke-Skala, die bis 12 geht, ist in einer Mietwohnung bei 2 die maximale Zimmerlautstärke erreicht. Der Test im Proberaum steht noch bevor. Einen schönen, runden Clean-Ton hat er, der sich leicht verändert, wenn ich die Lautstärke am Amp höherdrehe, so bis 5/6 und an der Gitarre runterregle. Hier gibt es Variationsmöglichkeiten. Und wow – was für eine direkte Ansprache und Dynamik beim Spielen! Boxy klingt er eigentlich nur, wenn man direkt davor sitzt. Ein, zwei Meter Abstand, und die Klangprojektion ist rund, voll, räumlich. Gut!

Doch schnell den Attenuator angeschlossen. Ab 6/7 wird der Ton dicker, ab 8 geht’s in eine sehr räumliche, breite Verzerrung. Weiter aufgedreht, ab 9/10 wird es mir zu undefiniert, was am Speaker liegen mag. Dabei klingt er verzerrt weniger nach Rock (und schon gar nicht nach Metal), sondern eher nach Indie, Shoegaze.

Mit dem Klangregler werden in der untersten Stufe sowohl die Bässe als auch die Höhen zurückgenommen und der Klang weicher. Ganz aufgedreht wird der Klang offener, geht in Richtung Blackface, bewahrt dabei aber die stärker betonten Mitten (die mir persönlich bei Blackface- oder Silverface-Modellen manchmal fehlen). Ein sehr ausgewogener Klang, den ich trotz der EL84-Röhren eindeutig als Fender/amerikanisch wahrnehme, mit ein bisschen Vox-Einfluss vielleicht. Rick Heins von Fender hat den Sound „Tweed on steroids" genannt, das kann man so sehen. Durch Zufall bin ich gestern auf das Album „Two Guitars Country Style“ von Jimmy Bryant und Speedy West gestoßen – die Aufnahmetechnik von 1954 mal außer acht gelassen: der Amp von Jimmy Bryant könnte auch ein Pro Junior IV sein, so klingt er bei mir auch.

Und jetzt das große Manko: Der Pro Junior brummt und rauscht sehr laut. Ab Lautstärke 5 unerträglich. Beim Spielen merkt man es dann weniger, aber es nervt ungemein. Nach kurzer Netzrecherche die Abdeckung auf der Rückseite abgeschraubt und mit einem Holzstäbchen (Vorsicht, hohe Spannung!!!) zwei Kabel zur Seite gedrückt, die eines der Breitband-Kabel berührten. Brummen und Rauschen sind jetzt nur noch halb so laut. Mensch Fender, das könntet Ihr doch gleich ab Werk besser machen…

Insgesamt mag ich den Verstärker. Er gefällt mir, ist schön kompakt und klingt wirklich gut. In Kombination mit meinem Jam Chill Tremolo ein Traum. Vielleicht experimentiere ich mit einem anderen Speaker und anderen Röhren, mal sehen. Bin noch nicht hundertprozentig sicher, aber ich denke er bleibt hier.
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Soundwunder
mudcrutch2008 08.09.2022
Was erwartet man von so einem Amp? Klein, billiger 10er Speaker, 2 Regler? Nicht viel?

Da der Preis so günstig war, dachte ich mir einfach mal bestellen, um ihm daheim zu nutzen oder für ne Session.

Tatsächlich für mich einer der besten Fender Amps ever!

Erinnert an einen hochgezüchtetet Fender Champ. Der Klang ist toll, brillant, twangy, typisch Fender-clean und sagenhaft Transparent.

Mit dem Blues Junior in seinen diversen Ausführungen konnte ich mich nie anfreunden über die Jahre. Zu wenig Bass, zu wenig Klarheit, der Amp Klang immer verwaschen.

Diese Problematik hat der Pro Jr. nicht. Zwar ist der Amp nicht so laut und weniger voll. Aber trotzdem klingt er für mich, auch in dieser günstigen Version, wesentlich besser.

Natürlich tragen auch der 10er Speaker und das kleinere Gehäuse zum Sound bei. Aber der ganze Amp ist einfach unglaublich musikalisch und gut klingend.

Ein kleines Soundwunder eben. Daher dringend zum persönliche Test empfohlen für Blues, Country & Americana Liebhaber.

Ich geb meinen nicht mehr her!
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